Daniel Bernhardt erhält ein Angebot vom VfR Aalen

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Daniel Bernhardt (VfR Aalen, #01) beendet seine aktive Karriere, VfR Aalen vs. KSV Hessen Kassel, Regionalliga Suedwest, Fussball, Herren, 07.05.2022 EIBNER/Michael Schmidt
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Geschäftsführer Giuseppe Lepore hat eine Idee, wie der scheidende Torwart in den VfR Aalen eingebunden werden kann. Christian Demirtas hätte keine Rolle mehr gespielt.

Aalen

Christian Demirtas war lediglich schneller. Denn der Trainer, der seinen Abschied nun öffentlich gemacht hat, hat auch in den Planungen des VfR Aalen keine Rolle mehr gespielt. „Wir wollten ihm diese Woche mitteilen, dass wir einen externen Trainer verpflichten werden“, sagt Geschäftsführer Giuseppe Lepore. Außerdem wollen die Ostälbler ihrem scheidenden Torwart Daniel Bernhardt ein Angebot für eine weitere Zusammenarbeit unterbreiten.

„Wir haben eine Idee, wie wir Daniel Bernhardt an den VfR Aalen anbinden können“, sagt Lepore. Details will der Geschäftsführer vorab nicht verraten. Auch der 36-Jährige selbst hat sich am Montag nicht zu diesem Thema geäußert. Der Torwart, der wegen seiner Schulterverletzung seit Monaten nicht spielen kann, wurde vor dem Spiel gegen Hessen Kassel (0:0) nach 13 Jahren verabschiedet. Viele Fans wünschen sich, dass das VfR-Urgestein dem Verein erhalten bleibt - in welcher Funktion auch immer.

Das wird Christian Demirtas definitiv nicht. Nach dem letzten Saisonspiel bei Astoria Walldorf verlässt der 37-Jährige die Ostälbler. Nachdem Demirtas dem Verein mitgeteilt hat, dass er künftig nicht mehr zur Verfügung steht, hat auch Lepore klargestellt, dass eine Vertragsverlängerung kein Thema gewesen sei. „Wir haben ihm auch zu keinem Zeitpunkt eine Zusage über ein Engagement über diese Saison hinaus gemacht.“ Nicht akzeptiert habe der VfR Aalen außerdem ein Ultimatum seines Trainers hinsichtlich einer weiteren Zusammenarbeit. „Für uns war immer klar, dass wir zuerst unsere Aufgabe zu bewältigen haben.“

Neuer Trainer folgt „in Kürze“

Diese Aufgabe war der Klassenerhalt, und der ist seit Samstag geschafft. Lepore sagt, dass die Erleichterung groß sei. Denn: „Wir hatten vor der Saison noch einmal einen großen Umbruch mit vielen jungen Spielern, und der ist uns gelungen.“ Es sei der erste Schritt eines „mehrstufigen Aufbaus“ gewesen. Was der Geschäftsführer aber auch sagt: „Wir sind noch weit davon entfernt, dass wir ans Tor zur 3. Liga klopfen können. Das ist ein weiter Weg, und dieser ist durch Corona noch weiter geworden.“

Der nächste Schritt ist nun die Verpflichtung eines neuen Trainers. Lepore sagt, dass es viele Bewerber für diesen Posten gegeben habe. „Die Auswahl unserer Gesprächspartner war aber überschaubar.“ Heißt: Der VfR Aalen hat das Trainerthema im Hintergrund schon weit vorangetrieben. Und der Geschäftsführer versichert, dass der Nachfolger von Demirtas „in Kürze“ vorgestellt werden soll. „Auf jeden Fall noch im Mai.“ Gehandelt werden bekanntlich Namen wie Jens Kiefer (NLZ-Leiter SV Elversberg) oder Tobias Flitsch (Trainer SC Geislingen). Lepore kommentiert erwartungsgemäß keine Kandidaten. Er sagt auch nicht, welches Anforderungsprofil die Verantwortlichen für den Neuen erstellt haben. Vorangetrieben werden zudem die Vertragsgespräche mit den Profis, deren Verträge auslaufen. Und auch mit möglichen Neuzugängen. „Auch da werden wir in den kommenden Tagen Neuigkeiten zu vermelden haben.“

Wir haben eine Idee mit Daniel Bernhardt.“

Giuseppe Lepore, Geschäftsführer des VfR Aalen

VfR Aalen hat die Unterlagen eingereicht

Der VfR Aalen hat die Unterlagen zum Erhalt der Lizenz für die Regionalliga-Saison 2022/2022 fristgerecht beim Verband abgegeben. „Es gibt jetzt die üblichen Dinge zu bearbeiten, und das werden wir auch tun“, sagt Geschäftsführer Giuseppe Lepore. Und er stellt klar, dass der Verein alle Auflagen erfüllen kann. „Ich sehe keinen Hindernisgrund, warum wir die Lizenz nicht erhalten sollen.“ alex

Noch nur ein Spiel: Christian Demirtas verlässt den VfR Aalen.

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