Das Ziel des VfR Aalen gegen Eintracht Trier? Drei Punkte. Punkt!

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Der VfR Aalen will gegen Eintracht Trier endlich wieder gewinnen.
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Der Fußball-Regionalligist VfR Aalen steht jetzt in der Pflicht: Im Heimspiel gegen Eintracht Trier muss am Samstag unbedingt ein Sieg her. Statistiken interessieren nicht. Anpfiff: 14 Uhr.

Aalen

Von Resignation war beim VfR Aalen auch nach dem siebten sieglosen Spiel in Folge nichts zu spüren. „Jetzt müssen wir eben gegen Eintracht Trier die Punkte holen“, sagte Trainer Tobias Cramer direkt nach dem Schlusspfiff in Bahlingen (1:2). Wobei der Aufsteiger mit viel Selbstvertrauen auf die Ostalb reist. Anpfiff am Samstag: 14 Uhr.

Sechs Spiele, fünf Niederlagen - Eintracht Trier hat sich am Anfang schwer getan in der neuen Liga. Auf den unerwarteten 3:0-Auftaktsieg folgten fünf Pleiten in Folge. Allerdings: Auf diese Negativserie folgte eine neue, erfreuliche Serie, und die hält bis jetzt an. Seit dem 10. September hat die Eintracht nicht mehr verloren. Zwei Siege und drei Unentschieden hat das Team von Trainer Josef Cinar zuletzt geholt - und ist damit in der Tabelle am VfR Aalen vorbeigezogen - wenn auch nur um einen Punkt.

Giuseppe Lepore will sich mit solchen Zahlen nicht beschäftigen. Der VfR-Geschäftsführer wird stattdessen ungewohnt deutlich, was die Zielsetzung fürs Heimspiel am Samstag angeht: „Wir müssen überhaupt nicht drumherum reden: Wir brauchen die drei Punkte!“ Dass er dadurch den ohnehin schon großen Druck zusätzlich erhöht, sieht Lepore nicht so. Stattdessen zählen für ihn nur die Fakten. „Wir haben zuletzt dreimal in Folge verloren, jetzt müssen wir ein Ergebnis liefern.“

Kein Sieg in der Fremde

Und das nicht nur, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen. Sondern auch, um das Umfeld wieder zu beruhigen. Die Anhänger haben in Bahlingen lautstark ihren Unmut geäußert, sind verbal auf die Spieler losgegangen. „Ich kann verstehen, dass die Fans enttäuscht sind. Das ist absolut o.k“, sagt Lepore und spricht von „sehr, sehr guten Fans“ und davon, dass „wir froh sind, solche Fans zu haben“. Nun liege es aber an der Mannschaft, diese Zuschauer „wieder glücklich zu machen“. Lepore blickt deshalb noch einmal aufs Spiel in Bahlingen zurück. Dort hat der Geschäftsführer eine erste Halbzeit gesehen, die sehr gut gewesen sei. In der die Mannschaft das Gesicht gezeigt habe, das die Verantwortlichen sehen wollen. Und an die gelte es am Samstag anzuknüpfen. Was zudem erfreulich ist: Neben Tim Schmidt, der am Kaiserstuhl sein (Kurz-)Comeback gegeben hat, stehen Trainer Cramer am Samstag auch die wiedergenesenen Leon Volz und Sean Seitz zur Verfügung.

Und dann gibt's noch eine weitere Serie, die den VfR-Verantwortlichen nicht entgangen sein dürfte: Eintracht Trier gehört zu den vier Mannschaften der Liga, die auswärts noch kein Spiel gewonnen haben.

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