Kommentar Alexander Haag

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über die Trennung von Trainer Roland Seitz

Kritik am Trainer gab's schon lange. Auch bei den Fans des VfR Aalen war Roland Seitz längst nicht mehr unumstritten. Weil die Entwicklung der Mannschaft stagnierte. Weil namhafte Profis unter ihm nicht ihr Potenzial abgerufen haben. Weil gegen vermeintlich schwächere Gegner die Ergebnisse nicht immer gepasst haben. Und weil er es nicht geschafft hat, Konstanz reinzubringen und damit rauszukommen aus der Abstiegszone.

Aber: Die Entlassung kommt zu spät. Aktuell ist ein klarer Aufwärtstrend da. Aus den vergangenen fünf Spielen gab's unter Seitz zwei Siege und zwei Unentschieden, eines davon nach 0:2-Rückstand beim Titelaspiranten Steinbach Haiger. Es passen derzeit aber nicht nur die Resultate: Innerhalb des Teams herrscht Harmonie, die darf jetzt nicht verloren gehen.

Interimstrainer Petar Kosturkov steht sofort unter Druck. Gegen den Drittletzten TSV Schott Mainz und das Schlusslicht Stadtallendorf zählen nur Siege.

Die hätte man von Roland Seitz auch gefordert.

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