Kommentar Alexander Haag

Die Kritik wirkt weiter nach

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zur Lage beim VfR Aalen nach dem Befreiungsschlag in Ulm

Die Kritik war hart. Geschäftsführer Giuseppe Lepore hatte vor dem Ulm-Spiel die Mannschaft und das Trainerteam angezählt. Öffentlich. Der Rundumschlag war einerseits berechtigt, andererseits riskant.

Denn: Was wäre passiert, wenn der VfR Aalen beim Titelaspiranten erneut verloren und den Ansprüchen nicht gerecht geworden wäre? Hätte das schon nach dem fünften Spieltag die Entlassung von Roland Seitz zur Folge gehabt?

Diese Fragen stellen sich jetzt nicht mehr. Vom Tisch sind sie aber nicht. Weil der starke Auftritt beim SSV Ulm 1846 nur ein erster Schritt war. Das Team muss nachlegen. Es muss Schluss sein mit der teilweise unerklärlichen Berg- und Talfahrt. Nur dann kann Ruhe einkehren.

Dass der VfR Aalen dazu in der Lage ist, hat er im Donaustadion eindrucksvoll bewiesen. Die Profis haben gezeigt, dass sie genügend Qualität haben und sich fußballerisch in der Regionalliga nicht verstecken müssen. Roland Seitz hat gezeigt, dass er die Mannschaft nach wie vor erreicht. Und sie taktisch hervorragend einstellen kann.

Das alles funktioniert aber nur, wenn sich jeder Einzelne am Riemen reißt. Wenn jeder an seine Grenzen geht. Tut er das nicht, wird es wieder Rückschläge geben. Und die Diskussionen werden weitergehen.

Auch die um den Trainer.

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