DJK Schwabsberg trennt sich von Trainer Branko Okic

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Der EX-Profi Branko Okic (unter anderem VfR Aalen) ist nicht mehr Trainer bei der DJK-SG Schwabsberg-Buch.

Schwabsberg entlässt den Ex-Profi: Differenzen mit der Mannschaft sind der Auslöser.

Branko Okic ist nicht mehr Trainer beim Bezirksligisten DJK-SG Schwabsberg-Buch, das teilt Abteilungsleiter Jochen Weber mit. "Der Spielerrat hatte nach dem letzten Spiel am Sonntag das Gespräch mit Vorstand und Abteilungsleitung gesucht, weil die Mannschaft verunsichert sei", erläutert Weber.

Zuletzt hatte die DJK nach 2:0-Führung beim Aufsteiger FC Spraitbach nur 2:2 gespielt. Trotz insgesamt ausgeglichener Bilanz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen bei einem Unentschieden zum Saisonstart, habe man sich nun zum schweren Schritt der Trennung entscheiden müssen. "Wir mussten die Reißleine ziehen. Es tut mir persönlich sehr Leid, Branko Okic hat als Spieler und Trainer viel für uns geleistet", sagt Weber.

Cretu-Konnerth übernimmt

Bis auf weiteres soll Christian Cretu-Konnerth die Mannschaft übernehmen. Der 35-jährige hat vor der Saison das Traineramt der zweiten Schwabsberger Mannschaft in der B III übernommen. Als Spieler hat er in der U19-Bayernliga, in der Bezirksoberliga und Bezirksliga Bayern gespielt. "Er kennt die Mannschaft, die Spieler kennen ihn und wir werden ihn aus dem internen Umfeld interimsweise zusätzlich unterstützen", sagt Weber.

Ex-Profi Okic (unter anderem VfR Aalen und RW Erfurt) hatte 2018 die DJK in der A-Klasse wenige Spieltage vor Saisonende übernommen und aus starker Abstiegsgefahr gerettet. "Mit der gleichen Mannschaft haben wir danach den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft", erinnert Okic. "Ich will immer gewinnen, habe Tag für Tag, Training für Training, von meinen Spielern mehr gefordert. Dieses Jahr wollte ich einen einstelligen Tabellenplatz, nächstes Jahr den Aufstieg in die Landesliga angreifen. Vielleicht war das zu viel Druck", sagt der 51-Jährige rückblickend. "Ich akzeptiere die Trennung. Ich weiß, was ich kann, und werde meiner Philosophie treu bleiben. Ich werde auch wieder einen Verein finden", sagt Okic.

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