Eine starke Halbzeit ist zu wenig

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Wie ist das, wenn man einerseits zwei Punkte verschenkt hat, andererseits immer noch ungeschlagen eine Spitzenposition in der Tabelle belegt? "Da hängt man mit seinen Gefühlen irgendwo dazwischen", sagt VfR-Trainer Peter Vollmann. Genauso verhält es sich wohl auch mit dem 1:1 am Freitag gegen Hansa Rostock.

Die konkrete Spielanalyse mit der Mannschaft steht noch aus. "Das werden wir wahrscheinlich am Dienstag machen", sagt der Trainer. Doch aus den Gesprächen beim Training habe er schon den Eindruck gewonnen, dass sich die Spieler schwer tun, dieses 1:1 gegen Hansa Rostock richtig einzuordnen. Vollmann: "Das ist auch nicht einfach." Schließlich konnten die Rostocker von Glück sagen, zur Halbzeit nur 0:1 zurückzuliegen. "Vielleicht sind wir in der ersten Halbzeit auch etwas über unsere Verhältnisse gelaufen. Wir hatten rund 80 Prozent der Spielanteile. Wenn man dann nur ein Tor macht, ist das zu wenig bei einer solchen Überlegenheit", erkennt Vollmann klar. In der zweiten Halbzeit habe man das Spiel dann im Mittelfeld einfach nicht mehr unter Kontrolle bekommen. Vor allem, weil der Rostocker Timo Gebhart sich dann mächtig ins Zeug gelegt hat. Fakt sei: "Zu einem Spiel gehören beide Halbzeiten. Für einen Sieg haben wir in der zweiten Halbzeit zu wenig hinbekommen." Und dennoch: Auch nach diesem 1:1 zählt der VfR Aalen neben dem MSV Duisburg (1:0-Sieg gegen Bremen II) zu den einzige beiden Mannschaften in der 3. Liga, die bisher noch keines ihrer sechs Spiele verloren haben. Am kommenden Samstag geht's zum Auftakt einer englischen Woche zur SG Sonnenhof Großaspach. Und weil das Team von Oliver Zapel am Samstag beim FSV Frankfurt – der nächsten Auswärtsfahrt des VfR Aalen eine Woche später – antrat (dazwischen kommt Halle am Dienstag), saß VfR-Coach Vollmann auf der Tribüne des FSV. Was er sah, war eine bärenstarke Gästemannschaft, die die Frankfurter verdient mit 3:1 besiegten. "Da steht uns eine schwere Aufgabe bevor", weiß der VfR-Coach. Die Aspacher haben ebenfalls schon dreimal gewonnen und belegen mit nur einem Zähler Rückstand zu Aalen einen ebenfalls sehr guten vierten Tabellenplatz. Doch bange machen gilt nicht. Peter Vollmann weiß auch, dass seine Mannschaft bisher schon ähnlich schwere Aufgaben bestens gemeistert hat.

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