Einen Neuen im Trainerteam

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Hatten im zweiten Punktspiel mit den Angreifern der TSG Balingen zu kämpfen: Die Innenverteidiger des VfR Aalen Gino Windmüller (hinten) und Oliver Oschkenat (am Ball).
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Florian Beck nimmt beim VfR Aalen den Posten des Torwarttrainers ein. Der Verein will die zehntägige Pause bis zum Spiel in Freiburg weiterhin intensiv nutzen.

Zehn Tage Spielpause, die der VfR Aalen zu nutzen wusste. Noch immer war im Trainerteam eine Stelle vakant, nämlich die des Torwarttrainers. Und die wurde nun besetzt: Der VfR verpflichtet Torwarttrainer Florian Beck, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 erhält. ,,Mit Florian Beck haben wir nach langer Suche und in schwieriger wirtschaftlicher Situation eine tolle Lösung nach dem Abgang von Erol Sabanov gefunden. Er bringt durch sein Engagement beim damaligen Regionalligisten Seligenporten und im Nachwuchsleistungszentrum der SpVgg Greuther Fürth auch die notwendige Erfahrung mit und wird eine gute Verstärkung im Trainerteam sein‘‘, freut sich Trainer Roland Seitz.

Der 42-jährige Beck war zuletzt bei der SpVgg Greuther Fürth im Jugendbereich tätig. Zuvor war er beim Bayernligisten SV Seligenporten im Einsatz. Ab jetzt wird er eng mit Cheftrainer Roland Seitz und den Keepern Daniel Bernhardt, Matthias Layer und Tobias Lahn zusammenarbeiten.

Bernhardt hatte im letzten Spiel bei der TSG Balingen ganz schön zu tun und war viele Male während der Partie gefordert. Mit einer 1:4-Niederlage fuhr das Team zurück auf die Ostalb, eine Leistung, mit der keiner zufrieden sein konnte.

Abwehr hatte zu kämpfen

Während es vorne in der Umsetzung und beim Tore schießen hakte, hatte auch die Aalener Abwehr zu kämpfen. Und da musste der VfR einen herben Rückschlag gleich zu Saisonbeginn verkraften: Innenverteidiger Marcel Appiah verletzte sich im Pokalspiel gegen des TSV Essingen – Diagnose: Innenbandriss. Appiah, der zusammen mit Gino Windmüller die Säulen der Aalener Abwehrkette bildete, fällt nun aus. Das ist auch für Seitz nicht einfach: "Appiah ist ein wichtiger Baustein, der uns fehlt."

Neu auf seiner Position ist Neuzugang Oliver Oschkenat. Der hatte sein Debüt im Heimspiel gegen den TSV Steinbach Haiger. Auch da machten sich bereits kleine Unstimmigkeiten bemerkbar, die der VfR Aalen mit seiner leidenschaftlichen Spielweise wieder wett machen konnte.

Wir haben mit Florian Beck eine tolle Lösung gefunden.

Roland Seitz, Trainer des VfR Aalen

Nicht viel Zeit

Oliver Oschkenat hatte gerade einmal zehn Tage vor Saisonauftakt seinen Vertrag beim VfR Aalen unterschrieben und musste dann zwei Tage vor dem Heimspiel pausieren. Viel Zeit für gemeinsame Trainingseinheiten und sich in die Mannschaft einzufinden, blieb da nicht.

Dann folgten gerade einmal zwei Tage, die Roland Seitz für Regeneration und Taktiktraining nutzen. Auch wenn Oschkenat nach der Partie gegen Steinbach Haiger sagte: "Im Endeffekt ist mein Job und die Aufgaben sind klar" machte sich in Balingen die kurze gemeinsame Trainingszeit und die schweren Beine aus der kampfbetonten Auftaktpartie bemerkbar. Die Luft war raus und die Zeit Luft zu holen, war zu kurz. Unstimmigkeiten ließen sich nicht mehr mit schnellem Umschaltspiel und aggressiven Zweikämpfen wieder gut machen.

Im Gegenteil. Der VfR Aalen wirkte auf dem Platz wie ausgewechselt. Der nun zehntägigen Pause, bis es am Mittwoch, 16. September, zum SC Freiburg II geht, sah der Chefcoach Roland Seitz zu Beginn mit gemischten Gefühlen entgegen. Auf der Seinen Seite sei es nie gut, so eine Niederlage lange mit sich herum zu schleppen. Andererseits sind nun zehn Tage Zeit, sich zu sammeln und sich auf den Gegner einzustellen. Zeit, die der VfR nun intensiv nutzen will, um wieder die Einstellung auf den Platz zu bringen, die das Team gegen Steinbach Haiger an den Tag gelegt hat.

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