Kommentar: Alexander Haag über die Provokationen von VfR-Trainer Uwe Wolf

Fatale Außendarstellung

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alex

Uwe Wolf ist übers Ziel hinausgeschossen. Bei aller Emotionalität am Spielfeldrand, diesmal hat der Trainer des VfR Aalen die Kontrolle über sich verloren . Die Provokationen mit der geballten Faust in Richtung Tribüne sind inakzeptabel. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Fans des VfB Stuttgart den 54-Jährigen beleidigt haben. Da muss er als Profi-Trainer drüberstehen.

Dass die Verantwortlichen des Regionalligisten während des Spiels tatenlos zugesehen haben, ist verständlich. Denn jedes Eingreifen hätte die ohnehin aggressive Stimmung zusätzlich befeuert. Aber: Jetzt darf der Regionalligist nicht zur Tagesordnung übergehen. Der Verein muss seinem leitenden Angestellten klar machen, dass es hier nicht um Uwe Wolf geht. Sondern um den VfR Aalen. Und der steht nach den Entgleisungen seines Trainers negativ in den Schlagzeilen.

Das ist fatal in Zeiten, in denen der finanziell angeschlagene Verein gegen sein schlechtes Image kämpft. In denen er um Zuschauer buhlt. Und um neue Sponsoren. Die sind mit einer solchen Außendarstellung kaum zu überzeugen.

Da hilft auch der tolle Auftritt seiner Fußballer im Derby nichts. Denn der ist nach den Vorfällen abseits des Platzes nicht mehr als eine Randnotiz.

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