Für Dobros, Baran und Gerlspeck ist ebenso Schluss

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Muss den VfR Aalen verlassen: Offensivspieler Niko Dobros.
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Drei weitere Profis haben beim VfR Aalen keine Zukunft mehr. Und: Die Spielkommission beschließt, dass die neue Saison mit 22 Mannschaften im gewohnten Modus gespielt wird.

Der VfR Aalen mistet seinen Kader weiter aus: Drei weitere Profis wurden nun informiert, dass ihre Verträge im Sommer nicht verlängert werden: Lukas Gerspeck, Yusuf Baran und Nikolaos Dobros haben keine Zukunft mehr beim Fußball-Regionalligisten auf der Ostalb.

Es sind die Abgänge Nummer sechs, sieben und acht: Nachdem zuvor schon Kevin Hoffmann (zurück zum Zweitligisten Jahn Regensburg), Nico Lucas, Kamil Tyminski und Amodou Abdullei den Verein verlassen haben, müssen jetzt auch Niko Dobros, Lukas Gerspeck und Yusuf Baran gehen. "Auch sie spielen in unseren Planungen keine Rolle mehr", sagt Geschäftsführer Giuseppe Lepore.

Sportlich schmerzt zweifelsohne der Weggang von Dobros am meisten. Denn der 27-jährige Leistungsträger war in der abgelaufenen Runde nach Toni Vastic (6 Tore) der zweitbeste Torschütze beim VfR Aalen. Dobros erzielte in 20 Spielen vier Treffer – wie auch Hoffmann und Dijon Ramaj. Damit ist klar, dass es das zu Saisonbeginn so erfolgreiche Angriffs-Trio mit Vastic, Ramaj und eben Dobros in der neuen Runde nicht mehr geben wird. Es ist eine Trennung, die nicht überrascht. Denn Dobros war wegen seiner teils mangelnden Einstellung nicht immer unumstritten beim VfR Aalen.

42 Spiele in der neuen Saison

Zu erwarten war auch die anderen Trennungen: Sowohl Lukas Gerlspeck (12 Einsätze) als auch Yusuf Baran (4) waren meist nur zweite Wahl. "Wir werden zunächst rund 20 Spieler im Kader haben und dann schauen, was der Markt noch hergibt", sagt Lepore, der sich bei allen Abgängen "für ihren Einsatz bedankt".

Sie spielen in unseren Planungen keine Rolle.

Giuseppe Lepore Geschäftsführer des VfR Aalen

Eine Entscheidung hat auch die Spielkommission für die Durchführung der neuen Runde in der Regionalliga Südwest getroffen. Die Saison 2020/2021 soll im gewohnten Modus ausgetragen werden – also mit Hin- und Rückrunde. Gestartet werden soll im September 2020, beendet soll die Runde im Juni 2021 sein. Es wird einen direkten Aufsteiger in die 3. Liga geben und mehrere Absteiger. Wie viele Mannschaften am Ende den Gang in die Oberligen antreten müssen, ist noch ungewiss.

Wahrscheinlich ist aber ein verschärfter Abstieg. Denn: Die Regionalliga Südwest wird wohl von 18 auf 22 Mannschaften aufgestockt, weil es in der abgebrochenen Saison 2020/2019 keine Absteiger gab, Das wiederum bedeutet, dass die Vereine in der neuen Runde insgesamt 42 Punktspiele absolvieren müssen. Trotz des Mammutprogramms begrüßt der VfR Aalen die Entscheidung: "Wir haben auch dafür gestimmt, die Runde im gewohnten Modus auszutragen", sagt Lepore. Denn die Alternative hat den VfR-Verantwortlichen nicht geschmeckt: eine Aufteilung der Regionalliga Südwest in zwei Staffeln mit jeweils 11 Mannschaften.

Der Verband behält sich allerdings das Recht vor, bei sehr dringenden Gründen wie beispielsweise dem Ausbruch einer zweiten Corona-Welle, noch Anpassungen am Wettbewerbsmodell durchzuführen. "Wir hoffen aber, dass es dazu nicht kommen wird", sagt Geschäftsführer Giuseppe Lepore.

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