Häfner löst das Olympiaticket

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Deutschlands Handballer können bei den Olympischen Spielen in Tokio auf Medaillenjagd gehen. Die drei Qualifikationsturniere (in Montenegro, Frankreich und Deutschland) sind gespielt und die letzten sechs Tickets für das Olympische Handball-Turnier vergeben.

Deutschlands Handballer können bei den Olympischen Spielen in Tokio auf Medaillenjagd gehen. Die drei Qualifikationsturniere (in Montenegro, Frankreich und Deutschland) sind gespielt und die letzten sechs Tickets für das Olympische Handball-Turnier vergeben. Norwegen, Südkorea, Frankreich, Portugal sowie Schweden und Deutschland sicherten sich die Teilnahme am Wochenende. "Ich war zweimal als Spieler bei Olympia. So eine Teilnahme ist auch für mich eine große Sache – noch dazu mit einer Mannschaft aus dem Land, in dem ich inzwischen fast 30 Jahre lebe", erklärte der Isländer Alfred Gislason, nachdem er jetzt als Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft fungieren darf.

Mit dabei ist natürlich Kai Häfner. "Es fühlt sich sehr gut an, dass wir die drei Tage so erfolgreich gestaltet haben", betonte der Gmünder, der in der Bundesliga beim der MT Melsungen spielt. Der Handballprofi weiß, wovon er spricht. Er gehörte schon vor fünf Jahren dem Team an, das 2016 in Rio die Bronzemedaille geholt hat, nachdem er zuvor Europameister geworden ist.

Am Samstag war ordentlich Bewegung in der Spitzengruppe der Fußball-Regionalliga West. Weil Rot-Weiss Essen das Verfolgerduell in Münster verlor, konnte die Bundesligareseve des BVB ihren Vorsprung trotz eines Patzers beim Schlusslicht vergrößern. Held des Tages war der Ex-Aalener Gerrit Wegkamp. Der 27-Jährige, der im Winter von Zwickau zum Drittligaabsteiger Preußen Münster gewechselt ist, hatte sich gleich in seinem ersten Spiel mit einem Treffer glänzend eingeführt. Doch dann mussten die Münsteraner Fans sechs Spiele warten, bis er am Samstag wieder traf. Das ausgerechnet gegen die Pokalhelden aus Essen, die es bis ins DFB-Pokalviertelfinale geschafft haben, wo sie gegen Holstein Kiel gescheitert sind.

Mit dem VfR Aalen spielte Jurgen Gjasula in der 2. Liga. Am Wochenende schoss der 35-Jährige – inzwischen vom Mittelspieler zum Innenverteidiger umfunktioniert – den SC Magdeburg per Elfmeter in der Nachspielzeit aus der Abstiegszone der 3. Liga. Gegner war Bayern München II. Beim Stande von 0:1 gegen die Bayern brachte deren Coach Holger Seitz Maximilian Welzmüller – einst Publikumsliebling im Aalener Rohrwang – ins Spiel. Doch der 31-Jährige konnte dem Match die Wende nicht mehr bringen. Mageburg gewann 2:0 und kletterte über den Strich. Bayern München II ist mit fünf Zählern mehr auf dem Konto 13. Werner Röhrich

GerritWegkamp
Kai Häfner
JurgenGjasula

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