Heidenheim oder Bremen? Das sagen Experten

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Wer geht an diesem Montag im entscheidenden Relegationsspiel zur 1. Bundesliga zu Boden? Niklas Dorsch und der 1. FC Heidenheim (links) oder der SV Werder Bremen?
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An diesem Montag fällt die Entscheidung: Reicht Werder Bremen das 0:0 im Hinspiel zum Klassenerhalt in der Bundesliga? Oder schafft der 1. FC Heidenheim in der heimischen Voith-Arena die Überraschung und steigt erstmals in der Vereinsgeschichte ins Fußball-Oberhaus auf?

An diesem Montag fällt die Entscheidung: Reicht Werder Bremen das 0:0 im Hinspiel zum Klassenerhalt in der Bundesliga? Oder schafft der 1. FC Heidenheim in der heimischen Voith-Arena die Überraschung und steigt erstmals in der Vereinsgeschichte ins Fußball-Oberhaus auf? Wie haben Fußballer aus dem Ostalbkreis dazu befragt.

Leon Gunst, Neuzugang der SF Dorfmerkingen: "Ich glaube fest daran, dass der 1. FC Heidenheim jetzt den Aufstieg in die 1. Liga schafft. Werder Bremen hat mich im Hinspiel nicht überzeugt. Die Heidenheimer dagegen haben einen unfassbaren Willen, sie waren in den Zweikämpfen viel mehr da. Das hat mir bei den Bremern sehr gefehlt. Außerdem ist der FCH sehr heimstark. Für die Bundesliga ist Heidenheim meiner Meinung nach aber nicht gut genug. Ich denke, das wäre eine einmalige Sache. Mein Tipp fürs Rückspiel: 1:0."

Stephan Fichter, Sportlicher Leiter FC Normannia Gmünd: "Ich wünsche es den Heidenheimern, und für die Region wäre es richtig schön, einen Bundesligisten zu haben. Beim FCH wird seit Jahren sehr gute Arbeit geleistet, der Verein hätte es verdient. Und warum sollte es Heidenheim nicht schaffen? Unter Frank Schmidt ist die Mannschaft defensiv sehr gut organisiert, ich bin überzeugt, dass sie auch daheim zu Null spielen können. Und dann denke ich, dass mit einer Standardsituation die Entscheidung herbeigeführt wird. Ob es für die Bundesliga reicht, wird man sehen. Paderborn hat es ja nicht geschafft, aber Union Berlin hatte auch niemand auf der Rechnung ..."

Daniel Bernhardt, Torwart des VfR Aalen: "Das wird ein spannendes Spiel am Montagabend. Sollte Bremen ein Tor gelingen, wird der Druck für den 1. FC Heidenheim natürlich gewaltig. Und sie müssen auf jeden Fall gewinnen, um aufzusteigen. Sollten sie es tatsächlich packen, dann sieht man, was es ausmacht, wenn man kontinuierlich arbeitet. Und das haben sie in Heidenheim gemacht."

Patrick Faber, Co-Trainer der TSG Hofherrnweiler: "Ich würde es Heidenheim gönnen, denn dort wird fantastische Arbeit geleistet. Aber es wird ein hartes Stück Arbeit. Das Hinspielergebnis ist trügerisch. Das 0:0 hört sich sicherlich gut an, aber Bremen reicht ein Tor. Denn ich bin mir nicht sicher, ob Heidenheim dann zwei Treffer machen würde. Ich sehe die Chancen 60:40 zugunsten von Werder Bremen. Für Heidenheim spricht, dass es ein eingeschworener Haufen ist. Und dass der FCH immer bis zur letzten Minute an sich glaubt. Dass ohne Zuschauer gespielt wird, ist wiederum ein Nachteil für Heidenheim."

Tim Grupp, Mittelfeldspieler des VfR Aalen: "Ich denke, dass sich am Ende die höhere Qualität von Bremen durchsetzen wird. Heidenheim hat im Hinspiel ein sehr gutes Spiel gemacht, Bremen nicht. Trotzdem ist es 0:0 ausgegangen. In bin mir sicher, dass Bremen ein Tor schießt, und ich glaube nicht, dass Heidenheim zwei macht. Wobei in so einem Spiel alles möglich ist. 2015 waren wir mit dem KSC in der Relegation fast schon aufgestiegen, dann hat der HSV in der Nachspielzeit das 1:1 gemacht, und wir standen mit leeren Händen da."

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