Horror-Serie hat ein Ende

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Gut zwei Monate ist es her, als der frühere Aalener Coach nach dem 1:0-Sieg seines FC Southampton gegen den FC Liverpool auf die Knie sank und in Tränen ausbrach.

Gut zwei Monate ist es her, als der frühere Aalener Coach Ralph Hasenhüttl nach dem 1:0-Sieg seines FC Southampton gegen den FC Liverpool auf die Knie sank und in Tränen ausbrach. Es war ein Moment, der um die Welt ging. Durch den Erfolg kletterte Southampton auf den sechsten Tabellenrang und hatte plötzlich nur noch vier Punkte Rückstand auf den damaligen Tabellenführer FC Liverpool. In Southampton träumte man plötzlich vom internationalen Geschäft. Doch die darauffolgenden Wochen wurden für Ralph Hasenhüttl und seine Spieler stattdessen zu einem wahrhaftigen Albtraum. Es folgten neun Liga-Spiele in Serie ohne Sieg - darunter acht Niederlagen und ein Unentschieden. Die Folge aus dieser Misere: Der Absturz auf den 14. Tabellenrang und plötzlich betrug der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nur noch sieben Punkte. Statt Champions League oder gar Meisterschaft musste man sich nun eher Richtung Abstiegskampf orientieren. Den freien Fall konnten "The Saints" nun aber erstmal stoppen. Denn am vergangenen Spieltag gab es ein 2:0 bei Sheffield United. Entsprechend erleichtert war der 53-jährige Ralph Hasenhüttl nach dem Spiel: "Nach so einer langen Zeit ohne Sieg, fühlt sich dieser Dreier definitiv sehr gut an. Ich denke der Sieg bei Sheffield United war verdient. Wir hätten durchaus auch noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Ansonsten war das Auftreten meiner Mannschaft aber völlig in Ordnung." Bereits an diesem Mittwoch um 19 Uhr steht für den FC Southampton das nächste Spiel in der Premier League an. Dass dann ein weiterer Dreier eingefahren werden könnte, ist aber sehr unwahrscheinlich. Denn es geht zu keinem geringeren als dem aktuellen Tabellenführer - Manchester City.

Zwei Spieler, die in der einzigen Aalener Zweitligasaison unter Trainer Ralph Hasenhüttl zum Stammpersonal gehörten, standen sich am Sonntag gegenüber: Jasmin Fejzic (Eintracht Braunschweig) und Tim Kister (Sandhausen). Die Löwen aus Braunschweig setzten sich dabei zuhause denkbar knapp mit 1:0 durch. Der siegbringende Treffer fiel erst in der Nachspielzeit. Die Eintracht verbesserte sich dank des Dreiers auf den 15. Platz. Sandhausen rutschte dagegen auf den vorletzten Rang ab.

Für rund 3 Millionen Euro wechselte Kevin Kampl 2012 vom VfR Aalen zu RB Salzburg. Knapp neun Jahre später hat Kampl mit Leipzig weiterhin Möglichkeiten Meister zu werden. Beim 3:0-Sieg am Samstag in Freiburg, war er einer der Matchwinner und leitete sowohl das 1:0 als auch 2:0 ein. Tim Abramowski

Ralph Hasenhüttl

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