Kabinenansprache beim VfR Aalen: Klare Ansage an die Profis 

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Klare Ansage vom Geschäftsführer: Giuseppe Lepore stellt klar, dass es beim VfR Aalen so nicht weitergehen kann. Am Sonntag muss die Elf von Trainer Tobias Cramer beim Bahlinger SC liefern.
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Nach den schwachen Auftritten muss der VfR Aalen beim Bahlinger SC am Sonntag liefern. Geschäftsführer Giuseppe Lepore: „So können wir nicht weiter agieren.“

Aalen

Der VfR Aalen hat seine Profis zusammengeholt - auch die derzeit Verletzten. Nach den beiden schwachen Auftritten gab's eine klare Ansage von den Verantwortlichen. Geschäftsführer Giuseppe Lepore will nicht über Inhalte reden. Aber: „Zuletzt haben einfach grundsätzliche Dinge gefehlt.“

„Jeder hat die Leistung gegen den FSV Mainz 05 II gesehen. Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass wir so nicht weiter agieren können“, stellt Giuseppe Lepore klar. Was den Geschäftsführer am meisten ärgert: dass es teilweise eine Einstellungssache gewesen sei. Natürlich sei die personelle Situation derzeit sehr schwierig, aber „die Auftritt gegen Steinbach Haiger und Mainz haben nichts damit zu tun, wer nicht auf dem Platz stand“. Stattdessen haben die Profis jegliche Grundtugenden des Fußballs vermissen lassen.

„Die Laufbereitschaft, die Zweikämpfe und auch die Körperhaltung haben einfach nicht gepasst“, sagt Lepore und fügt hinzu, dass „eine solche Leistung nicht dazu beiträgt, dass wir erfolgreich sind oder punkten“.

Nachdem bereits am Tag nach dem desolaten Auftritt gegen Mainz Präsidiumsmitglied Michael Weißkopf klare Worte („So können wir nicht weitermachen“ gefunden hat, haben jetzt Lepore und auch Trainer Tobias Cramer nachgelegt.

Während Weißkopf die Mannschaft in den nun anstehenden Partien („Jetzt kommen die Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind“) in die Pflicht nimmt, will es Lepore nicht an den Gegnern festmachen. Denn: Seine Spieler hätten beispielsweise gegen den Tabellenführer SSV Ulm 1846 (1:1) gezeigt, was sie leisten können. Ungeachtet der Tabellensituation - beim Bahlinger SC wird am Sonntag (Anpfiff: 14 Uhr) eine enorme Leistungssteigerung nötig sein, wenn die Schwarz-Weißen nicht wieder mit null Punkten vom Platz gehen wollen. „Bahlingen gehört inzwischen zu den etablierten Regionalligisten“, sagt Lepore - wohl wissend, dass seine Elf liefern muss.

Sascha Korb: „Das ist geklärt“

„Wir müssen in erster Linie die Grundtugenden auf den Platz bringen“, sagt Sascha Korb. Der 29-jährige Führungsspieler stand in der vergangenen Woche in den Schlagzeilen, weil er sich nach dem Spiel gegen Mainz ein Wortgefecht mit Michael Weißkopf geliefert hat. Das gehöre aber der Vergangenheit an. „Das ist aus der Emotion heraus passiert, da sagt man auch mal seine Meinung“, sagt Korb. „Aber wir haben das geklärt.“

Jetzt fehlen nur noch die drei Punkte am Sonntag. Dann wird es auch beim gesamten VfR Aalen wieder ruhiger.

Muss in Bahlingen vorangehen: VfR-Kapitän Alessandro Abruscia.

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