Kraftraum und Kalthalle sind angesagt beim VfR

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Begutachteten die Schneeverhältnisse in der Aalener Ostalb-Arena: VfR-Teammanager Siggi Kirsch (rechts) und Arena-Hausmeister Rainmund Hägele.

Spielausfälle am Dienstagabend – In Walldorf liegt kein Schnee.

Die Vereine der Regionalliga Südwest sind per Ligaanweisung geradezu dazu verdonnert worden, sicherzustellen, dass kein Spiel witterungsbedingt ausfallen muss. Wer keine Rasenheizung hat, muss sein Ligaspiel zumindest auf einem geeigneten Kunstrasen garantieren. Doch das Papier kümmert sich nicht um Realitäten. Von fünf angesetzten Partien sind am Dienstagabend drei dem heftigen Schneefall zum Opfer gefallen.

Auch die Fußballprofis des VfR Aalen haben ihr Training am Dienstag nach innen verlegt. Am Dienstagvormittag betätigten sie sich im vereinseigenen Kraftraum in den Katakomben der Ostalb-Arena, am Nachmittag beorderte sie Cheftrainer Roland Seitz in die Kalthalle nach Hüttlingen.

"Das werden wir wohl diese Woche vollends so handhaben müssen", schwant Seitz. Es könne sein, dass die Stadt vielleicht die Kunstrasenplätze im Greut noch räume. "Wenn es aber wie angekündigt gefriert und die Plätze vereisen, haben wir auch dort eine gefährliche Situation."

Für das Spiel des VfR Aalen am Samstag bei Astoria Walldorf scheint der Winter aus heutiger Sicht keine Gefahr zu bedeuten. "Bei uns schneit es auch. Aber der Schnee bleibt nicht liegen", sagt Astoria-Pressesprecher Marco Monetta. Das bei ihnen in den vergangenen Jahren Spiele wegen Schneefalls ausgefallen sind, daran kann er sich nicht erinnern.

Auch Roland Seitz rechnet am Samstag mit grünem Rasen in Walldorf. "In Koblenz haben wir ja auch auf grünem Rasen gespielt und hier auf der Ostalb war tiefster Winter."

Teammanager Siggi Kirsch denkt deshalb bereits an die Nachholpartie am kommenden Dienstag gegen Pirmasens. Die soll nämlich um 19 Uhr in der Ostalb-Arena angepfiffen werden. "Da liegt schon ordentlich Schnee", sagt Kirsch. Die Rasenheizung läuft noch nicht. Doch die alleine würde diese Schneemassen auch nicht bewältigen. "Es soll ja aufhören zu schneien", sagt Kirsch. "Unser Ziel ist es, dass wir den Rasen bis zum Freitag wieder freischaufeln." Wenn dann die Rasenheizung anlaufen würde und kein Schnee mehr fällt – zumindest nicht in solchen Massen – dürfte dem Anstoß der Regionalligapartie gegen Pirmasens am Dienstagabend nichts mehr im Wege stehen.

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