Muss Drexler in Köln gehen?

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D. Drexler

Sein Vertrag läuft bis Sommer 2022. Trotzdem könnte den 1. FC Köln schon vorzeitig verlassen müssen. Vielleicht sogar schon in den kommenden Wochen.

Sein Vertrag läuft bis Sommer 2022. Trotzdem könnte Dominick Drexler den 1. FC Köln schon vorzeitig verlassen müssen. Vielleicht sogar schon in den kommenden Wochen. Denn: Geschäftsführer Horst Heldt hat angekündigt, "die Quantität des Kaders verringern zu wollen". 33 Profis umfasst dieser, bis zu sechs Spieler sollen deshalb gehen. Einer davon soll der Ex-Aalener sein. Dabei spielt Drexler durchaus eine Rolle unter Trainer Markus Gisdol, stand immerhin in elf Bundesligapartien auf dem Platz und erzielte zwei Treffer. Aber die Kölner wollen auch Geld einsparen. Und da könnte der 30-jähriger Offensivspieler durchaus ein paar Euro in die Kasse spülen. Der Marktwert des gebürtigen Bonners liegt aktuell bei rund 2,2 Millionen Euro.

Union Berlin bleibt weiter die große Überraschung in der Bundesliga. Nico Schlotterbeck darf sich darüber weiter nur im Hintergrund freuen. Denn der Innenverteidiger der "Eisernen" kann nach wie vor nicht eingreifen. Nachdem der 21-Jährige, der in der Jugend des VfR Aalen ausgebildet wurde, zu Saisonbeginn zweimal 90 Minuten auf dem Platz stand und dabei überzeugte, wird er seit Mitte Oktober von Verletzungen ausgebremst. Zuerst von einem Muskelfaserriss, dann von einer langwierigen Oberschenkelverletzung, die sich bis heute hinzieht.

Geduldig sein muss nach wie vor auch Benjamin Hübner. Denn auch im neuen Jahr kann der Kapitän der TSG Hoffenheim seinem Team nicht helfen, weil er noch immer an einer hartnäckigen Fußverletzung laboriert. Trainer Sebastian Hoeneß jedenfalls schließt ein schnelles Comeback aus. Hübner wartet damit weiter auf seinen ersten Bundesliga-Einsatz in der laufenden Spielzeit. Und Hoffenheim sehnsüchtig auf seinen Spielführer. Denn bei den Kraichgauern läuft es derzeit nicht, Tiefpunkt war nun das 0:4 gegen den FC Schalke 04, der zuvor in 30 Spielen sieglos geblieben ist.

Beim VfR Aalen war er oft nur zweite Wahl. Weshalb Yannick Deichmann die Ostälbler im Sommer 2018 nach nur einem Jahr wieder verlassen hat und sich dem VfB Lübeck anschloss. An der Ostseeküste fühlt sich der gebürtige Hamburger richtig wohl. In der vergangenen Saison schaffte er mit dem VfB den Aufstieg in die 3. Liga. Und auch dort spielt der 26-Jährige eine zentrale Rolle bei den Lübeckern. Deichmann stand in fast allen Partien 90 Minuten auf dem Platz. Gegen den FSV Zwickau gelang ihm nun sein vierter Saisontreffer – die 1:2-Niederlage im Kellerduell konnte er allerdings auch nicht verhindern. Alexander Haag

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B. Hübner
Y. Deichmann

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