Nach Corona: Kapitän Alessandro Abruscia ist nicht gesetzt

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Zurück im Kader. Und auch zurück in der Startelf? Alessandro Abruscia ist nach überstandener Coronainfektion wieder einsatzbereit. Ob er gleich wieder von Beginn an spielt, lässt Trainer Christian Demirtas offen - und erinnert an die Nachwehen bei Gino W
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Das Spitzentrio wartet jetzt auf den VfR Aalen: Zuerst geht die Reise zum Tabellenzweiten SV Elversberg.

Aalen / Spiesen-Elversberg

Zweiter, Dritter, Erster: Das sind die aktuellen Tabellenplätze der kommenden drei Gegner des VfR Aalen. Zum Auftakt geht's am Mittwochabend zur SV Elversberg. Die ist ausgeruht, weil deren Spiel in Balingen am vergangenen Wochenende abgesagt wurde. Dafür haben die Ostälbler ordentlich Selbstvertrauen getankt. Anpfiff: 19 Uhr.

Aalen vier. Homburg null. Nach zuvor neun sieglosen Spielen hat sich der VfR eindrucksvoll zurückgemeldet. „Wir waren alle sehr erleichtert. Und die Jungs haben endlich gespürt, dass sie es noch können“, sagt Christian Demirtas nach dem glanzvollen 4:0-Sieg gegen den FC 08 Homburg. Was den Trainer besonders freut: „Wir haben zum zweiten Mal zu Null gespielt. Diesmal haben wir gegen eine Topmannschaft kaum etwas zugelassen.“

Diesen Schwung wolle sein Team nun mit in die anstehenden drei Spiele nehmen. „Das werden sehr schöne Spiele“, sagt Demirtas. Und stellt klar: „Den größeren Druck haben die anderen.“ Wohl wissend, dass auch seine Mannschaft weiter liefern muss. „Ja, mit 35 Punkten bis du natürlich nicht gesichert, aber durch unseren Sieg haben wir uns jetzt wieder einen kleinen Vorsprung erarbeitet.“ Diesen wolle der VfR Aalen ausbauen. Am besten gleich am Mittwochabend. „Natürlich hat der Gegner eine sehr starke Mannschaft, aber auch Elversberg weiß, dass es gegen uns nicht einfach ist.“

Entscheidend sei, dass seine Profis in der Defensive genauso konsequent agieren wie zuletzt in Frankfurt und gegen Homburg. „Und vorne müssen wir wieder so effektiv sein wie am Samstag.“ Da hat Leon Volz bereits nach drei Minuten die erste Chance genutzt. Demirtas ist bewusst, dass die Aalener beim Tabellenzweiten voraussichtlich weniger Möglichkeiten serviert bekommen. Umso wichtiger sei es, dass die sich bietenden Chancen genutzt werden.

Duell mit Luca Schnellbacher

Wobei die Aalener vor allem vor der Offensivstärke der Saarländer gewarnt sind. „Vorne haben sie Unterschiedsspieler drin“, sagt Demirtas. Einer davon hat einst das VfR-Trikot getragen: Luca Schnellbacher. Der 27-Jährige hat bereits 9 Treffer auf seinem Konto. Hinzu kommen Valdrin Mustafa (11 Tore), Israel Suero Fernandez (11), Kevin Koffi (7) und Manuel Feil (6). „Wir haben Respekt, aber keine Furcht“, sagt Demirtas.

Muss der VfR Aalen auch nicht haben, das hat der jüngste Auftritt gegen Homburg gezeigt. Ob der VfR-Trainer die siegreiche Startelf erneut aufs Feld schickt, ist fraglich. Denn: Alessandro Abruscia hat seine Coronaerkrankung überstanden und ist wieder einsatzbereit. Ob der Kapitän sofort in die Startelf rückt, lässt Demirtas offen. „Klar ist Sandro ein Unterschiedsspieler. Aber die Mannschaft hat es in den vergangenen beiden Spielen sehr gut gemacht. Außerdem dürfen wir die Nachwehen von Corona nicht unterschätzen, das hat man zuvor auch bei Gino Windmüller gesehen.“ Ebenso erfreulich: Benjamin Kindsvater ist möglicherweise wieder eine Option für Mittwoch. Aber auch für den Angreifer gilt: Nach der Gala vom Samstag muss er sich erst einmal hinten anstellen.

So könnten sie spielen:
VfR: Paterok - Knipfer, Odabas, Windmüller, Heckmann - Elfadli, Herrmann - Cesen, Abruscia, Volz - Kienle

VfR Aalen reist bereits am Dienstag nach Elversberg

  • Zeitplan Der VfR Aalen absolviert am Dienstag um 12 Uhr das Abschlusstraining auf dem heimischen Platz. Um 14 Uhr startet der Tross dann in Richtung Elversberg. Rund 310 Kilometer sind es von Aalen nach Elversberg.
  • Ausfälle Auf die Langzeitverletzten Daniel Bernhardt, Jonas Arcalean und Sascha Korb muss der VfR weiter verzichten. Außerdem fällt auch Sergio Gucciardo aus, der positiv auf das Coronavirus getestet ist. alex

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