Neuer Vertrag? VfR-Trainer Uwe Wolf muss warten

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Der VfR Aalen stellt die Weichen für die neue Saison. Zuerst soll mit einem Großteil der Spieler verlängert werden, erst dann wird die Trainerfrage geklärt.

Aalen.

Ein neuer Physiotherapeut. Auslaufende Spieler- und Trainerverträge. Und natürlich das Dauerthema Corona. Giuseppe Lepore hat nach der Winterpause eine lange Liste, die abgearbeitet werden muss. Der Geschäftsführer des VfR Aalen spricht über die jeweiligen Baustellen und sagt, wie der aktuelle Stand ist.

Die neuen Coronafälle

Neben Mittelfeldspieler Manuel Botic haben auch Trainer Uwe Wolf und Co-Trainer Christian Demirtas Corona. Am Mittwoch kam ein weiterer Fall hinzu: Petar Kosturkov ist ebenfalls mit dem Virus infiziert und in Quarantäne. Der U19-Trainer war zunächst fürs Testspiel beim FC Augsburg II eingeplant, er hätte die Profis am Samstag mit Tobias Linse coachen sollen. Das übernimmt jetzt Torwarttrainer alleine. Dass Wolf wiederholt darauf gedrängt hat, dass das Team täglich von einem lizenzierten Fachmann getestet werden muss, will Lepore öffentlich nicht diskutieren. Nur soviel: „Unser Trainer weiß, wann und zu welchen Anlässen wir testen. Mehr gibt es nicht zu sagen.“

Neuer Physiotherapeut

Auch bei diesem Thema lässt Uwe Wolf nicht locker. Der Trainer fordert nach wie vor vehement einen Nachfolger für Masseur Achim Hägele. Giuseppe Lepore betont, dass „wir diese Stelle neu besetzen werden“. Zu welchem Zeitpunkt könne er derzeit nicht sagen. Nur soviel: „Wir sind mit dem Physiotherapiezentrum, das uns zuletzt die beiden Physios Silas Probst und Jannik Geiger zur Verfügung gestellt hat, in Gesprächen.“ Ziel sei es, mit dieser Praxis zu kooperieren. „Wir sind dran, eine dauerhafte Lösung zu installieren“, sagt der Geschäftsführer, der parallel dazu die eingegangenen Bewerbungen sondieren will.

Neuzugänge im Winter

Giuseppe Lepore sagt klipp und klar Nein. „Wir werden in der Winterpause keinen neuen Spieler verpflichten., und das war auch zu keinem Zeitpunkt vorgesehen.“ Das sei Uwe Wolf bereits im September mitgeteilt worden. Grund: Der VfR habe 26 Spieler im Kader plus den einen oder anderen aus der U19. „Unsere Mannschaft funktioniert, und wir sind überzeugt, dass der jetzige Kader unser gestecktes Ziel erreichen kann“, sagt Lepore.

Abgänge im Winter

Der Geschäftsführer geht davon aus, dass kein Spieler den Verein in der aktuellen Wechselperiode verlassen wird. „Uns liegen auch keine Anfragen von anderen Vereinen vor und wir haben nicht geplant, einen Spieler abzugeben.“

Mögliche Geisterspiele

Giuseppe Lepore kann sich aktuell nicht vorstellen, dass nach der Winterpause wieder Geisterspiele drohen. Falls doch, „würde uns das finanziell wieder sehr weh tun“. Derzeit seien 500 Zuschauer zugelassen, das „hilft uns enorm“, sagt er.

Zukunft von Uwe Wolf

Der Vertrag von Trainer Uwe Wolf läuft im Sommer aus. Eine vorzeitige Verlängerung ist aktuell kein Thema, sagt Lepore. „Unser erster Schritt ist die Kaderplanung, wir wollen erst die auslaufenden Spielerverträge verlängern. Im Frühjahr beschäftigen wir uns dann mit dem Trainer“, sagt der Geschäftsführer, ohne einen genaueren Zeitpunkt nennen zu wollen. Was er aber sagt: dass abseits des Platzes „Dinge vorgefallen sind, die nicht hilfreich sind“.

Auslaufende Spielerverträge

16 Verträge laufen im Sommer aus. Und zwar die von den vier Torhütern Daniel Bernhardt, Tim Paterok, Matthias Layer und Tom Österle sowie den Feldspielern Ali Odabas, Gino Windmüller, Serdar Arslan, Michael Schaupp, Leon Volz, Kolja Herrmann, Andreas Knipfer, Daniel Elfadli, Daniel Stanese, Manuel Botic, Sergio Gucciardo, Benjamin Kindsvater, Jonas Arcalean und Holger Bux. „Unser Ziel ist es, mit dem Gros des Kaders zu verlängern“, sagt Lepore. Bereits verlängert hat der VfR Aalen mit Tim Schmidt, Eduard Heckmann und Kristjan Arh Cesen.

Die Neuzugänge

Der erste Neuzugang hat vor Weihnachten unterschrieben: Mario Szabo. Der ist bereits Bestandteil des aktuellen Kaders, spielt offiziell aber noch in der U19 und wird im Sommer zu den Profis hochgezogen. Ansonsten soll der Kader gezielt verstärkt oder ergänzt werden, sagt der Geschäftsführer. „Nach zwei Jahren Corona ist das Bankkonto des VfR Aalen nicht so gefüllt, dass wir frei agieren können ...“

Die Zielsetzung

Der VfR Aalen will in der Zukunft wieder „an das Tor zur 3. Liga anklopfen“. Wobei Lepore klarstellt, dass Corona vieles verändert habe. „Wir müssen uns jedes Jahr die Ziele neu setzen. Im vergangenen Sommer haben wir die Mannschaft auf vielen Positionen verändert. Jetzt geht es vor allem darum, den Kader weiterzuentwickeln und zu stabilisieren.“

Der erste Schritt ist die Kaderplanung.“

Giuseppe Lepore, Geschäftsführer des VfR Aalen
Stanese
Windmüller
Elfadli
Layer
Österle
Knipfer
Herrmann
Odabas
Bernhardt
Arcalean
Paterok
G. Lepore
Botic
Volz
Kindsvater
Bux
Gucciardo
Arslan
Schaupp

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