Nur ein einziger Punkt im März

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Für den Böbinger Trainer und seinen FC St. Gallen läuft es in der Schweizer Super-League derzeit alles andere als rund. Im März gab es in vier Spielen lediglich einen Punkt.

Für den Böbinger Trainer Peter Zeidler und seinen FC St. Gallen läuft es in der Schweizer Super-League derzeit alles andere als rund. Im März gab es in vier Spielen lediglich einen Punkt. Diesen holte der FC allerdings zuhause beim 2:2 gegen den unangefochtenen Spitzenreiter Young Boys Bern. Am vergangenen Spieltag setzte es eine unglückliche 3:4-Niederlage beim Fünften FC Lausanne-Sport. So bewertete Peter Zeidler das Spektakel. "Wenn man vier Gegentore bekommt, muss man sich nicht wundern, wenn man verliert. Natürlich hätten wir uns vor der Länderspiel-Pause ein besseres Ergebnis gewünscht. Doch wir verlieren jetzt nicht die Ruhe. Wir wussten, dass wir auch mal solch eine Phase überstehen müssen. Wir werden aber wieder zurückkommen. Das kann ich versprechen." Trotz dieser Kampfansage muss der FC St. Gallen aufpassen. Noch am 3. März rangierte man auf dem dritten Tabellenplatz. Es folgte der Absturz auf den achten Rang - der Neunte bedeutet Abstiegs-Relegation und der Zehnte steigt als Tabellenletzter direkt ab. St. Gallen hat 32 Punkte auf dem Konto: Der FC Sion und FC Vaduz haben 26 Punkte. Bei einem Sieg im Heimspiel gegen den FC Zürich am 3. April, könnte man aber schnell wieder Anschluss an die Spitzenplätze herstellen. Der Rückstand auf Rang zwei, den Servette FC Genf inne hat, beträgt lediglich fünf Punkte.

Im Fußball gibt es manchmal Spielverläufe, die man sich nicht erklären kann. Jüngstes Beispiel ist die Partie Eintracht Frankfurt gegen Union Berlin. Bei den Eisernen standen dabei die früheren Aalener Joel Pohjanpalo und Nico Schlotterbeck (spielte in der Jugend für den VfR) in der Startelf. Union hatte 25:9 Torschüsse und musste sich letztlich glatt mit 2:5 geschlagen geben. Die Ex-Aalener Pohjanpalo und Schlotterbeck wurden dabei hautnah Zeugen, vom wahrscheinlich kuriosesten Eigentor dieser Saison. Der frühere Heidenheimer Robert Andrich wollte auf der rechten Seite, etwa 20 Meter vor dem Tor, seinen Torhüter anspielen. Da sich dieser aber etwas neben dem Tor positioniert hatte, ging der Ball letztlich ins eigene Tor. Es war das 2:1 für die Eintracht.

Im Spiel zwischen dem MSV Duisburg und Türkgücü München in der 3. Liga standen sich in der Schlussphase zwei frühere Stürmer des VfR Aalen gegenüber. Orhan Ademi aufseiten des MSV und Petar Sliskovic bei Türkgücü. Das bessere Ende hatte am Ende Ademi. Die Zebras starteten eine fulminante Aufholjagd und gewannen nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Der siegbringende Schütze in der 90. Minute war Ademi. Doch beinahe hätte Sliskovic noch ausgeglichen, sein Abschluss tief in der Nachspielzeit ging links am Kasten vorbei. Tim Abramowski

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