Premieren-Tor und Comeback

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Antonios Papadopoulos

Es hätte ein Duell zweier Ex-Aalener sein können: das Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin (1:2). Während bei den "Eisernen" nicht zum Kader.

Es hätte ein Duell zweier Ex-Aalener sein können: das Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und Union Berlin (1:2). Während Dominick Drexler bei den "Geißböcken" in der Startelf stand, gehörte Nils Schlotterbeck bei den "Eisernen" nicht zum Kader. Schlechte Laune hatte hinterher allerdings auch Drexler. Der Offensivspieler blieb mit seinen Kölnern auch im achten Saisonspiel ohne Sieg und rangiert jetzt mit mageren 3 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Vor einem Jahr hatte der 1. FC zum selben Zeitpunkt immerhin 7 Zähler auf seinem Konto.

Den 11. Spieltag in der 3. Liga wird Antonios Papadopoulos so schnell nicht vergessen. Der Mittelfeldspieler des Hallescher FC erzielte gegen den 1. FC Kaiserslautern sein erstes Profi-Tor. Der 21-jährige Ex-Fußballer des VfR Aalen traf kurz nach der Halbzeit zum 1:1-Endstand. So richtig freuen konnte er sich allerdings nicht über seinen Premieren-Treffer. "Es ist ärgerlich, weil wir ganz klar den Sieg verdient gehabt hätten ...", so der defensive Mittelfeldspieler.

Getroffen hat auch ein anderer Ex-Profi des VfR Aalen: Yannick Deichmann brachte den Drittligisten VfB Lübeck mit seinem 1:0 gegen den FC Bayern München II auf die Siegerstraße. Am Ende gewann der Aufsteiger gegen den amtierenden Meister mit 3:0. Deichmann wurde direkt nach dem dritten und entscheidenden Tor ausgewechselt.

Die siebenwöchige Leidenszeit ist vorüber: Sebastian Vasiliadis stand erstmals seit dem Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim (0:0) am 3. Oktober wieder auf dem Platz. Der Defensivspieler des SC 07 Paderborn wurde beim 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli nach 78 Minuten eingewechselt. "Sebi ist wieder komplett schmerzfrei, und er hat es gegen St. Pauli nach seiner Einwechslung auch sehr ordentlich gemacht", sagt dessen Berater Guido Walter. Der 23-jährige griechische Nationalspieler, der beim VfR Aalen in der Jugend ausgebildet und dort auch den Sprung zum Profi geschafft hat, laborierte an einer Rückenverletzung und hat deshalb in dieser Runde erst vier Spiele absolviert.

Das hatten sich die Schwaben ganz anders vorgestellt: Die Handballer des TVB 1898 Stuttgart kehrten von ihrer weiten Reise in den hohen Norden mit leeren Händen zurück. Mit 30:34 (18:17) zog das Team von Max Häfner bei der SG Flensburg-Handewitt den Kürzeren und rutschte auf den vierten Tabellenplatz ab. 3 der 30 Stuttgarter Treffer gingen auf das Konto des Gmünders. Alexander Haag

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