Schock für den VfR Aalen: Alessandro Abruscia ist positiv auf Corona getestet

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.Herber Verlust: Der VfR Aalen muss am Samstag im Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt auf Alessandro Abruscia (links) verzichten. Der Kapitän wurde positiv auf das Coronavirus getestet.
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Hiobsbotschaft für den VfR Aalen: Der Kapitän steht ausgerechnet am Samstag beim direkten Konkurrenten FSV Frankfurt nicht zur Verfügung. Hat Steffen Kienle auch Corona?

Aalen

Es ist der Schock vor dem Schicksalsspiel: Alessandro Abruscia ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, der Kapitän und beste Torschütze fehlt dem VfR Aalen damit am Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) beim direkten Konkurrenten FSV Frankfurt. Auch Steffen Kienle zeigt Symptome, die Schnelltests des Torjägers waren am Donnerstag aber noch negativ. Ein PCR-Test soll nun Klarheit bringen.

„Ja, der Schnelltest von Sandro ist positiv“, sagt Christian Demirtas. Außerdem bestätigt der Trainer des VfR Aalen, dass Kienle erste Anzeichen auf eine Coronainfektion ausweist. „Wir haben auch ihn am Donnerstag von der Mannschaft fern gehalten und warten ab, wie es sich entwickelt.“

Die Vorzeichen könnten schlechter kaum sein, und das ausgerechnet vor diesem eminent wichtigen Spiel in Frankfurt-Bornheim: Denn dem Verlierer dieser Partie droht gar der Absturz auf einen Abstiegsplatz. Die Ostälbler jedenfalls wollen mit aller Macht den freien Fall stoppen - sie sind seit acht Spielen ohne Sieg. Das soll auch ohne den Kapitän gelingen. „Wir müssen jetzt noch enger zusammenrücken, und nun sind die Spieler gefragt, die zuletzt nicht so oft zum Zug gekommen sind.“

Immerhin: Gino Windmüller hat seine Coronainfektion überstanden, der Abwehrchef kehrt zumindest in den Kader zurück. Und auch in die Startelf? „Wir müssen schauen, wie Gino körperlich drauf ist nach seiner Erkrankung“, sagt Demirtas, dem neben den Langzeitverletzten auch Daniel Stanese (Muskelfaserriss) fehlen wird. Der Trainer geht die schwere Aufgabe dennoch offensiv an: „Wir wollen unseren Vorsprung gegenüber Frankfurt ausbauen.“ Heißt: Mit einem Unentschieden will sich der Ex-Profi nicht zufrieden geben. „Wir fahren dort hin, um zu gewinnen.“

Nicht nur fürs Punktepolster, sondern auch für die Köpfe. „Nach acht Spielen ohne Sieg brauchen wir dringend ein Erfolgserlebnis.“ Was Demirtas zuversichtlich stimmt: Er sieht trotz der schwarzen Serie Leben in der Mannschaft. „Alle ziehen mit, und wir sind bislang nie untergegangen.“ Vor allem zuletzt gegen den VfB Stuttgart II (1:2) habe das Team „ein sehr gutes Spiel gemacht“. Was jetzt noch fehle: dass sich seine Profis endlich belohnen. Dazu sei allerdings nötig, dass auch die letzten Prozentpunkte rausgeholt werden. Gegen den VfB II war dies nicht der Fall, da haben die Aalener - in Person von Daniel Elfadli - zweimal bei Standards schlecht verteidigt, und zweimal zappelte das Netz. „Wir müssen jetzt mit aller Mentalität die Gegentore verteidigen“, fordert Demirtas.

Der zweitschlechteste Wert

Die hohe Anzahl an Gegentoren ist nach wie vor das größte Problem bei den Ostälblern. 51 Treffer haben sie in 27 Partien kassiert - nur die SG Sonnenhof Großaspach (56) ist schlechter. „Ja, das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, sagt Demirtas und hofft, dass seine Kicker aus den Fehlern endlich lernen. Zumal eine Stärke der Frankfurter die Standards sind. „Da müssen wir mit aller Macht dagegenhalten“, sagt der Trainer, der weitere Vorzüge des Gegners nennt. „Frankfurt kommt viel übers Umschaltspiel, hat gute Fußballer drin und hat offensiv eine hohe Qualität.“

Am Vorhaben des VfR Aalen ändert das nichts: Er will am Samstag das Spiel gewinnen.

So könnten sie spielen:⋌
VfR: Paterok - Odabas, Windmüller, Schmidt - Knipfer, Elfadli, M. Müller, Cesen - Botic - Kienle, Kindsvater.

Wir wollen unseren Vorsprung ausbauen.“

Christian Demirtas, Trainer des VfR Aalen

Erst ein Konkurrent , dann vier Spitzenmannschaften

  • Das Restprogramm des VfR Aalen:⋌

    Samstag, 26. März:⋌
    FSV Frankfurt - VfR⋌

    Samstag, 2. April:⋌
    VfR - FC 08 Homburg

    Mittwoch, 6. April:⋌
    SV Elversberg - VfR⋌

    Sonntag, 10. April:⋌
    VfR - Kickers Offenbach⋌

    Samstag, 16. April:⋌
    SSV Ulm 1846 - VfR⋌

    Samstag, 23. April:⋌
    VfR - RW Koblenz⋌
    Samstag, 30. April:⋌
    Hoffenheim II - VfR⋌

    Samstag, 7. Mai:⋌
    VfR - Hessen Kassel⋌

    Samstag, 14. Mai:⋌
    Astoria Walldorf - VfR

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