Sieben Monate nach dem Achillessehnenriss: VfR-Torjäger Steffen Kienle erstmals wieder auf dem Platz

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Ungewohnter Platz im Stadion: Der verletzte VfR-Torjäger Steffen Kienle (links) mit dem Fanbeauftragten Andreas Völkl.
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Der verletzte Torjäger des VfR Aalen absolviert am Donnerstagmorgen die erste Laufeinheit im Stadion. Rückkehr aber erst 2023.

Aalen. Darauf haben sie beim VfR Aalen lange gewartet: Steffen Kienle stand am Donnerstag erstmals nach seinem Achillessehnenriss wieder auf dem Platz. An Fußball ist freilich noch nicht zu denken. Aber immerhin: Die ersten schnelleren Läufe hat der 27-Jährige erfolgreich absolviert.

Wenn der VfR Aalen an diesem Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) gegen den Aufsteiger SGV Freiberg in die Rückrunde startet, sitzt Steffen Kienle auf der Tribüne der Ostalb-Arena. Wie bislang immer in dieser Saison. Sieben Monate ist es inzwischen her, dass sich der Torjäger im Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim II die Achillessehne gerissen hat. Doch nun gab's den nächsten Lichtblick: „Ich habe im Stadion Läufe mit 70, 80 Prozent Intensität gemacht, und es hat sich gut angefühlt“, sagt Kienle, der zuletzt auf dem Laufband leichte Probleme mit seiner Verletzung bekommen hatte.

„Gemeinsam mit meinem Reha-Trainer habe ich deshalb entschieden, raus auf den weicheren Untergrund zu gehen. Das war gut.“ Ein Ball war bei der ersten Einheit draußen noch nicht dabei, „ich hoffe aber, dass ich in zwei, drei Wochen mit einem ersten Passspiel anfangen kann“. Was der Stürmer kategorisch ausschließt: dass er vor der Winterpause noch einen Einsatz hat. „Das wäre viel zu früh.“

Stattdessen will der Angreifer beim ersten Vorbereitungstraining im Jahr 2023 mit der Mannschaft auf dem Platz stehen und zum ersten Spiel am 4. März gegen den FC 08 Homburg „nahezu bei 100 Prozent und wieder eine Alternative sein“.

Bis dahin drückt er seinen Teamkollegen die Daumen. Und er ist zuversichtlich, dass die auch ohne ihn weiter punkten. „Das Spiel gegen den FSV Frankfurt war eine top Teamleistung, und fußballerisch war's auch sehr gut.“ So sei auch ein Dreier gegen Freiberg möglich. „Wenn wir aus den letzten drei Spielen vor der Winterpause noch sechs Punkte holen, würde ich das jetzt sofort unterschreiben.“

Ungewohnter Platz im Stadion: Der verletzte VfR-Torjäger Steffen Kienle (links) mit dem Fanbeauftragten Andreas Völkl.
Der VfR Aalen mit Sean Seitz empfängt im ersten Rückrundenspiel den Aufsteiger SGV Freiberg.

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