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Stadion in Essingen: ausverkauft!

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G. Hammer

Alexander Haag über Zuschauerkapazitäten und einen Abschied nach 46 Jahren

Das hätte Abteilungsleiter Siad Esber wohl in seinen kühnsten Träumen nicht erwartet: dass das Schönbrunnenstadion bei einem Testspiel seines TSV Essingen ausverkauft ist. "Wir sind voll!" Immer wieder sagte der Sicherheitsdienst diesen Satz durch die verschlossene Gittertüre. Natürlich ist das Corona geschuldet. Im Juli dürfen maximal 100 Zuschauer reingelassen werden. Fast doppelt so viele wollten den Test gegen den SC Geislingen (1:0) erleben, viele platzierten sich deshalb hinter dem Zaun und verfolgten das Geschehen aus der Distanz.

Apropos "Besucher" in Essingen: Es gab auch einige ungebetene Gäste am vergangenen Samstag, und wegen diesen ermittelt nun sogar die Polizei. Während des Testspiels gegen Geislingen sind mehrere Personen in den Umkleidekabinen der Schönbrunnenhalle gewesen und haben sowohl aus der Essinger als auch Geislinger Kabine Bargeld und Kreditkarten gestohlen. Damit nicht genug: Die Unbekannten haben außerdem die Autoschlüssel entwendet und auch aus den vor der Halle geparkten Fahrzeugen Wertsachen gestohlen. Hinterher wurden die Schlüssel gesammelt in einem Fahrzeug hinterlassen.

Seit 1974 und damit sage und schreibe 46 Jahre lang war er für den VfR Aalen tätig. Nun ist Schluss: Günther Hammer gibt sein Amt als Zeugwart ab und verlässt den Regionalligisten mit sofortiger Wirkung. Geschäftsführer Giuseppe Lepore stellt klar, dass der VfR seinen Zeugwart gerne behalten hätte. Aber der 76-Jährige kann den Posten aus gesundheitlichen Gründen nicht länger ausüben.

Es war ein kurzes Gastspiel: Zweimal hat Darius Held beim VfR Aalen mittrainiert – unter Trainer Roland Seitz nicht überzeugen können. VfR-Geschäftsführer Giuseppe Lepore bestätigt, dass der 21-jährige Außenverteidiger, der zuletzt für den Regionalligisten FC Memmingen am Ball war und beim VfB Stuttgart und 1. FC Kaiserslautern ausgebildet worden ist, nicht verpflichtet wird. "Darius ist kein Kandidat mehr", sagt Lepore. Nichts Neues gibt es nach wie vor bei den Profis, deren Verträge ausgelaufen sind: "Bei Dijon Ramaj, Sebastian Schiek und Andreas Ivan ist noch keine Entscheidung gefallen."

Das gibt's im Profifußball nicht oft. Und die Schweizer Zeitung "Blick" nennt es sogar einen "Mega-Vertrag". Peter Zeidler hat sein Arbeitspapier beim Erstligisten FC St. Gallen um fünf Jahre bis Sommer 2025 verlängert. Auf die Frage, ob der neue Vertrag eine Ausstiegsklausel beinhalte, scherzt der Böbinger zunächst: "Ja, Barcelona ..." Dann aber stellt der 57-Jährige klar, dass es keine Verhandlungen gegeben habe, dass er auch keinen Berater gehabt habe, der "gefeilscht hat". Er habe das neue Papier "nicht einmal genau gelesen". Von Vereinsseite kam dann die Auflösug: Es gibt keine Ausstiegsklausel.

Peter Zeidler wechselte im Sommer 2018 vom französischen FC Sochaux nach St. Gallen. In der laufenden Runde liegt das Team des Böbingers weiterhin auf Titelkurs. Derzeit hat St. Gallen als Tabellenzweiter zwei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter YB Bern. Weiter geht's für die Zeidler-Elf an diesem Mittwoch. Der FC St. Gallen empfängt um 20.30 Uhr im Topspiel den Tabellendritten FC Basel.

Es hätte ein Fußballfest nach der Corona-Pause werden sollen: Am 15. August sollte in der Aalener Ostalb-Arena ein Vorbereitungsturnier steigen: mit dem VfR Aalen, den SF Dorfmerkingen, dem TSV Essingen und der TSG Hofherrnweiler. Nun hat der Pokalwettbewerb den Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Wir müssen das Turnier absagen", sagt Organisator Markus Thiele und verspricht: "Nächstes Jahr wird es aber stattfinden!"

Der FC Oberneuland ist in die Regionalliga aufgestiegen. Warum wir hier über einen bisherigen Oberligisten aus Bremen berichten? Weil jener FC Oberneuland einen "Königstransfer" angekündigt und nun vollzogen hat: Es handelt sich um Clemens Schoppenhauer, und der war in der Rückrunde der Saison 2018/2019 einer der wenigen Lichtblicke beim VfR Aalen. Der heute 28-Jährige kam in der Winterpause vom Zweitligisten FC St. Pauli auf die Ostalb. Nach dem Abstieg wechselte der Innenverteidiger zum Chemnitzer FC, mit dem er nun erneut abstieg. Und warum geht ein Spieler mit seiner Vita zum FC Oberneuland? "Für mich steht nun wieder die Leidenschaft des Fußballs im Vordergrund, nicht der Beruf ..."

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