VfR Aalen: Ex-Trainer Roland Seitz geht zum Ligakonkurrenten

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Roland Seitz ist neuer Trainer des Regionalligisten SGV Freiberg.
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Der Ex-Coach des VfR Aalen übernimmt den Aufsteiger SGV Freiberg. Am 25. Februar gibt's das Wiedersehen mit den Ostälblern im Vorbereitungsspiel.

Freiberg

Roland Seitz ist zurück in der Regionalliga Südwest. Der 58-Jährige, der zwischen 2019 und 2021 beim VfR Aalen das Sagen hatte, folgt beim Aufsteiger SGV Freiberg auf Ramon Gehrmann. Bereits am 25. Februar trifft der Fußballlehrer im Testspiel auf seinen Ex-Verein.

Viel war in den vergangenen Wochen spekuliert worden, wen der SGV Freiberg als neuen Trainer präsentieren würde, nachdem Ramon Gehrmann vor der Winterpause überraschend um die Auflösung seines Vertrages gebeten hatte. „Wir hatten rund 25 Anfragen von Übungsleitern, die schon im Profibereich gearbeitet haben. Wir sind also ein attraktiver Verein“, scherzte Emir Cerkez. Wobei der Präsident nur wenige in die engere Auswahl nahm. Denn: Der Verein suche einen Trainer, der „neuen Schwung reinbringt. Es soll ein Neuanfang werden, denn die Jungs sind nach den Misserfolgen in den letzten Wochen am Boden.“

Diese schwere Aufgabe soll nun Roland Seitz übernehmen. Der 58-Jährige kommt vom FC Berdenia Berbourg aus der zweiten luxemburgischen Liga, für den er seit 1. Juli 2022 arbeitet. Viel besser kennt sich der Fußballlehrer aber in der Regionalliga Südwest aus. Neben dem Engagement beim VfR Aalen war Seitz viele Jahre bei der SV Elversberg und bei Eintracht Trier. "Der SGV Freiberg ist ein aufstrebender und interessanter Verein, dessen Entwicklung ich mit Interesse verfolgt habe. Ich bin bereit mit meiner Erfahrung zu helfen und zuversichtlich, die spannende Aufgabe Ligaerhalt zu lösen", sagt Seitz zu seinem neuen Job.

Die Entlassung beim VfR Aalen am 21. März 2021 nach einem 1:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart II haben viele Ostälbler nicht verstanden. Am allerwenigsten Seitz selbst: „Für mich ist das nicht nachvollziehbar“, sagt er und fügte hinzu: „Ich habe mir nichts vorzuwerfen.“

Präsidiumsmitglied Michael Weißkopf erklärte die Entlassung vor knapp zwei Jahren so: „Wir haben das Ziel Klassenerhalt in Gefahr gesehen. Deshalb mussten wir reagieren.“ Der Kader habe damals mehr Potenzial gehabt als dass „wir den Blick nur nach unten richten müssen. Die Entwicklung der Mannschaft ging nicht so voran, wie wir es uns erhofft hatten.“ Auf Roland Seitz folgte beim VfR Aalen Uwe Wolf.

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