VfR Aalen: Generalprobe in Dorfmerkingen vor Pokal-Fight

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Der VfR Aalen (hier in blau, am Ball Jonas Arcalean) will das letzte Testspiel der Sommer-Vorbereitung gegen die SF Dorfmerkingen erfolgreich absolvieren.
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Letzte Möglichkeit für den VfR Aalen, um gegen die SF Dorfmerkingen die Weichen für die anstehende Pokalrunde auf Erfolg zu stellen.

Dorfmerkingen / Aalen

Im Lokalderby empfangen die Sportfreunde Dorfmerkingen am Dienstagabend (Anstoß: 18.30 Uhr) den VfR Aalen.

Sowohl für SFD-Trainer Helmut Dietterle als auch für den A-Lizenz-Inhaber des VfR Aalen, Tobias Cramer, ist es der letzte Test vor der ersten WFV-Pokalrunde. „Wir wollen das Testspiel vernünftig absolvieren, um uns ein gutes Gefühl für das erste Pflichtspiel am Samstag zu holen“, sagt Cramer. In der ersten Runde bekommt es der VfR mit Landesligist FC Frickenhausen zu tun. Daher möchte Tobias Cramer die Begegnung gegen Dorfmerkingen vollends nutzen. „Es geht darum, zu sondieren“, so Cramer. „Die Spieler hatten Zeit, sich in den vergangenen Testspielen zu präsentieren.“ Jetzt müsse der VfR versuchen, „es bestmöglich auf den Platz zu bringen“.

Die Qual der Wahl hat Dorfmerkingens Trainer Helmut Dietterle nicht. Im Gegenteil: Sein Team stellt sich quasi von selbst auf. „Wir haben vom Personal her deutlich zu wenig Spieler und haben im Laufe der Vorbereitung zu wenig wechseln können“, sagt Dietterle. „Das wird auch gegen den VfR Aalen ein Problem sein.“ Bereits am Freitag müssen die SFD gegen die SSG Ulm im Pokal ran. „Darauf müssen wir Rücksicht nehmen“, so Dietterle im Hinblick auf die Partie gegen den VfR.

„Hoffentlich haben wir mit den Spielern der zweiten Mannschaft genug Personal, um jeden eine entsprechende Pause zu geben.“

VfR-Startelf noch nicht final

Eine Pause gab VfR-Trainer Cramer seinen Jungs am Montag, nachdem sein Team vergangenen Sonntag gegen den 1. CfR Pforzheim mit 0:1 verlor. „Pforzheim ist ein sehr ambitionierter Oberligist, deswegen haben wir diesen Gegner in die Vorbereitung extra reingenommen“, so der VfR-Trainer, der aus der Niederlage einige Erkenntnisse gewann. „Es wackeln noch ein, zwei Positionen.“ Den letzten Test wird Tobias Cramer daher erneut nutzen, um an seiner finalen Startaufstellung zu basteln. Die Anfangsformation gegen die Sportfreunde sei aber noch nicht die Mannschaft, die im Pokalspiel auf dem Platz stehen werde. „Das ist definitiv noch nicht fix“, so Cramer und führt fort: „Es geht um Weiterentwicklung. Es ist ein Umbruch mit neuem Trainerteam und einigen Zu- und Abgängen. Wir brauchen Stabilität.“

Umso wichtiger sei ein Sieg im finalen Test vor dem ersten Pflichtspiel. „Es wird auf jeden Fall ernst für jeden einzelnen Spieler - und natürlich auch für das Trainerteam“, sagt Cramer und betont: „Ich gehe da nicht blauäugig an die Sache ran.“

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