VfR Aalen: „Mit Leidenschaft und Herz“ ins letzte Heimspiel

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Holger Bux soll das Toreschießen für den verletzten Stürmer Steffen Kienle übernehmen.
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Der VfR Aalen bestreitet am Samstag (14 Uhr) die letzte Partie der Saison vor heimischer Kulisse. Gegner ist der Tabellensiebte Hessen Kassel.

Aalen

Beim letzten Auftritt vor heimischen Publikum will die Mannschaft von VfR-Coach Christian Demirtas ein „gutes Spiel abliefern“ und den Fans ein versöhnliches Ende einer Spielzeit bereiten, die deutlich unter den Erwartungen blieb und mehr als turbulent war.

Gegen formstarke Kasseler (zwei Siege in den letzten zwei Spielen und sieben Tore) wird die Aufgabe umso schwerer, da dem VfR mit dem verletzten Stürmer Steffen Kienle einer der besten Torjäger und Mentalitätsspieler fehlt.

„Er ist ein absoluter Team-Player“, sagt Demirtas. „Wir müssen schauen, wer in die Rolle reinschlüpfen kann.“ Mögliche Alternativen sind für den Trainer: „Holger Bux, der hat das in der Vergangenheit ganz gut gemacht. Wir haben noch Sergio Gucciardo und Sean Seitz, die im Sturm spielen können. Wir müssen das Abschlusstraining abwarten.“

Sicher ist: Es wird definitiv Änderungen in der Aufstellung geben. Neben Kienle und den Langzeitverletzten fallen Andreas Knipfer, Daniel Elfadli und vermutlich auch Benjamin Kindsvater aus. Dafür kehren Verteidiger Ali Odabas und Flügelspieler Leon Volz zurück ins Team.

Klassenerhalt quasi fix - oder?

Die Aalener können in ihrem letzten Heimspiel befreit aufspielen, da der Klassenerhalt mit sechs Punkten Vorsprung und dem klar besserem Torverhältnis zu Großaspach nun zu 99 Prozent gesichert ist. Oder doch nicht? „Letztendlich ist es noch möglich“, sagt Demirtas. „Das Ding ist noch nicht durch.“

Daher will man gegen die Hessen mit „Leidenschaft und Herz an die Sache rangehen“. Denn: „Es wird keine einfache Aufgabe“, warnt Demirtas. „Kassel ist eine körperbetonte Mannschaft, die auf Fehler des Gegners wartet und hoch anläuft. Aber wir sind guter Dinge, dass wir im letzten Heimspiel drei Punkte einfahren können.“

Demirtas Zukunft noch unklar

Ob Christian Demirtas das letzte Mal in der Ostalb-Arena auf der Trainerbank Platz nimmt, weiß der VfR-Coach selbst noch nicht. „Mein Vertrag endet am 30. Juni. Es wurden noch keine Gespräche mit meiner Person geführt.“

So könnten sie spielen:

Paterok - Herrmann, Odabas, Windmüller, Heckmann - Stanese - Cesen, Abruscia, Müller, Volz - Bux

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