VfR Aalen: Mitgliederversammlung am 8. Dezember

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Die Fans des VfR Aalen wollen, dass sich im Verein etwas ändert. Bisher kommunizierten sich das hauptsächlich über Spruchbänder an den Spieltagen. Am 8 Dezember haben sich dann die Möglichkeit, ihre Forderungen bei der Hauptversammlung vorzubringen - zumindest diejenigen, die Mitglieder sind.
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Der Termin für die Mitgliederversammlung steht. Michael Weißkopf will an diesem Donnestagabend konkrete Maßnahmen zur Rettung des Vereins vorstellen und den Blick vor allem nach vorne richten.

Aalen

Auf diesen Termin haben die Mitglieder gewartet: Der VfR Aalen hält am 8. Dezember seine Hauptversammlung ab. Los geht's im Forum in der Ostalb-Arena um 19 Uhr. Die Verantwortlichen wollen die Gründe für die Insolvenz darlegen, Zahlen präsentieren und sehen, „mit welchen Personen die Mitglieder weiterarbeiten möchten“, sagt Präsidiumsmitglied Michael Weißkopf.

Zuletzt gab's immer wieder Spruchbänder im Fanblock. „Präsidium, verpisst euch!“ oder jüngst „Geschäftsführung raus - Neuanfang jetzt!“ war darauf zu lesen. „Wir müssen etwas verändern, und das muss auch konsequent umgesetzt werden“, sagt Präsidiumsmitglied Charlotte Helzle. Weißkopf bestätigt das, und er stellt bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung dar, dass „wir seit der Insolvenz richtig Gas gegeben haben“.

An diesem 8. Dezember sollen die Mitglieder umfangreich über die Gründe für die erneute Insolvenz informiert werden. Aber: „Unser Blick richtet sich vor allem nach vorne“, sagt der Präsidiumssprecher. Das Gremium wolle den Mitgliedern zeigen, wie sich der Verein „künftig aufstellen will und wie wir aus der Krise herauskommen wollen“. Es sollen konkrete Maßnahmen vorgestellt und weitere Ideen präsentiert werden. Für Helzle ist wichtig, dass der VfR künftig „die Fans, die Stadt, den Landkreis, die Politik, die Firmen und alle Menschen drumherum mit einbezieht“. Denn: „Ein Verein muss in der Mitte der Bevölkerung sein, nur so kann er von allen getragen werden.“

Entscheidend für die Verantwortlichen ist dann an diesem 8. Dezember, wie die Mitglieder reagieren. „Es ist schwierig zu sagen, was passiert. Vielleicht hat sich durch die beiden Siege etwas verändert, und vielleicht sehen sie, dass zuletzt nicht alles schlecht war“, sagt Michael Weißkopf, der grundsätzlich bereit ist, weiter im Präsidium mitzuarbeiten. Aber: „Ich kann mir auch vorstellen, in der zweiten Reihe zu arbeiten oder Einzelaktionen ohne Funktion zu machen.“ Auf jeden Fall wolle er dem VfR Aalen als Sponsor erhalten bleiben, „weil mein Herz am VfR Aalen hängt und ich weiß, wie schwierig es ist, Geldgeber zu finden“.

Helze: Kein „weiter-so“

Auch Charlotte Helzle ist gewillt, ihr Amt im Präsidium weiterzuführen. „Allerdings bin ich für ein 'weiter-so'nicht zu haben. Ich muss sehen, dass etwas vorangeht und die Veränderungen auch realisiert werden. Sonst macht es keinen Sinn.“ 

Bereit für eine weitere Amtszeit ist auch Walter Höffner. Das dritte aktuelle Präsidiumsmitglied stellt allerdings klar, dass „ich dazu die Zustimmung von einer breiten Basis haben möchte. Dann bin ich bereit, weiterzumachen.“

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