0:4 - VfR Aalen verliert ersten Härtetest gegen Würzburg

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Das Team von VfR-Trainer Wolf hat im ersten Testspiel nach der Winterpause gegen den Drittligist Würzburger Kickers eine klare 0:4 Niederlage einstecken müssen.

Würzburg.

Vor leeren Rängen der Flyeralarm-Arena in Würzburg verlor der VfR Aalen gegen die Heimmannschaft aus der 3. Liga glatt mit 0:4. Mit zwei verschiedenen Teams pro Halbzeit gab der VfR-Cheftrainer am Sonntagnachmittag seinem gesamten Kader die Möglichkeit, sich zu beweisen. Doch besonders die erste Halbzeit verschliefen die Aalener und so stand es zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff schon 0:3 aus VfR-Sicht.

Die Kickers legten furios los und gingen bereits in der 7. Minute durch einen strammen Schuss von FWK-Stürmer Maximilian Breunig in Führung. In der 20. Minute erhöhten die Würzburger durch Herrmann, bevor Breunig seinen Doppelpack schnürte (34.). „In der ersten Halbzeit waren wir zu ruhig“, erklärte der Aalener Coach Uwe Wolf. „Wir haben nicht aggressiv durchgeschoben. Ich will eine agierende Mannschaft haben.“ Überschattet wurde die erste Halbzeit von einer Verletzung des VfR-Stürmers Steffen Kienle (30.). „Wir müssen abwarten, ob es eine Zerrung oder Schlimmeres ist. Wir sehen es mal positiv und hoffen, dass er uns nach spätestens acht Tagen wieder zur Verfügung steht“, so Wolf.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber mit Schwung aus der Kabine und so nutzte Perdedaj nach einem Eckball seine Chance, die Hausherren per Kopf mit 4:0 in Führung zu bringen (50.). Die Vorarbeit zum vierten Würzburger Treffer leistete sein FWK-Kollege Daniel Hägele aus Heuchlingen, der auch schon das VfR-Trikot getragen hat.

Es blieb bei diesem Ergebnis, jedoch erspielten sich die Aalener im zweiten Durchgang ebenfalls gute Möglichkeiten und versteckten sich nicht. VfR-Fußballlehrer Wolf resümierte nach dem Spiel: „Ich will sehen, dass man die Wege macht. Daher hat mir die zweite Halbzeit besser gefallen. Wir haben nur ein Standard-Gegentor bekommen und uns die eine oder andere Möglichkeit erspielt. Es war insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Allerdings musste Wolf auch in Halbzeit zwei verletzungsbedingt wechseln. Abwehrmann Tim Schmidt musste aufgrund eines Zusammenpralls vom Feld (75.). Wolf gab aber sofort Entwarnung: „Das war nur eine Kopfprellung. Da sind mal kurz die Lichter ausgegangen, aber ich denke, dass die Verletzung nicht so tragisch ist.“

Insgesamt sind die Verantwortlichen des VfR, auch dank der Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte, zufrieden mit dem Test gegen die Kickers aus Würzburg. „Dieser Test hat gezeigt, was ich sehen will“, sagte der VfR-Trainer. Auch die Konditionen des Platzes wurden seitens Wolf hervorgehoben: „Der Platz war in einem Top-Zustand und hat sich für diese Jahreszeit in einer guten Verfassung gezeigt. Großen Dank an die Würzburger Kickers“.

Das nächste Testspiel für die Fußballer des VfR Aalen findet kommenden Samstag (13 Uhr) auswärts gegen den FC Augsburg II statt. Über die Herangehensweise gegen die Mannschaft aus der Fuggerstadt verriet Uwe Wolf: „Mir geht es auch darum, weniger Gegentore zu kassieren, aber ich habe schon vor, wieder zwei Teams pro Halbzeit spielen zu lassen. Gegen Rückrundenstart werden es dann immer weniger Wechsel, aber alle Spieler performen. Vorbereitungsspiele sind dafür da, dass sich jeder auf seiner gewünschten Position festspielt.“

FC Würzburger Kickers: Bonmann – Waidner, Kraulich (60. Schneider), Pepic (75. Hümmer), M. Breunig (75. Aksu), L.Breunig (46. Lungwitz), Perdedaj (60. Meisel), Heinrich (60. Hausjell), Hägele (67. Hoffmann), Strohdiek, Herrmann (67. Adigo).

VfR Aalen: Paterok (46. Layer) – Heckmann (46. Szabo), Odabas (46. Arh Cesen), Stanese (46. Arslan), Schaupp (46. Schmidt, 75. Windmüller), Herrmann (46. Knipfer) – Abruscia (46. Elfadli), Botic (46. Müller), Seitz (46. Gucciardo), Handanagic (46. Volz) – Kienle (30. Bux)

Tore: 1:0 M. Breunig (7.), 2:0 Herrmann (20.), 3:0 M. Breunig (34.), 4:0 Perdedaj (50.)

Schiedsrichter: Cristian Ballweg (Mannheim)

Gelbe Karten: keine

Zuschauer: keine Zuschauer zugelassen

„In der ersten Halbzeit waren wir zu ruhig. Wir haben nicht aggressiv durchgeschoben."

Uwe Wolf, Cheftrainer des VfR Aalen
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