VfR-Kapitän Alessandro Abruscia: „Das tut uns unfassbar weh“

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Alessandro Abruscia.
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Der Kapitän des VfR Aalen spricht über verletzte Leistungsträger und die Erwartungen.

Aalen. Mit einem mühsamen 2:1 hat sich der VfR Aalen gegen den siebtklassigen FC Frickenhausen in die zweite Runde des Verbandspokals gequält. „Wir hätten zur Pause 3:0 führen müssen. Die Chancen dazu waren da“, sagt Kapitän Alessandro Abruscia (32).

Einmal mehr hat sich die derzeit größte Baustelle bei der Elf von Neu-Trainer Tobias Cramer gezeigt: die Offensive. Wie schon in den Testspielen fehlt dem VfR vorne die Durchschlagskraft. Was auch an zwei Namen festzumachen ist: an Steffen Kienle (27) und Benjamin Kindsvater (29). Kienle fällt nach seinem Achillessehnenriss die gesamte Vorrunde, und auch bei Kindsvater ist fraglich, ob er nach seiner erneuten Sprunggelenks-OP überhaupt noch im ersten Halbjahr spielen kann. „Dass die beiden ausfallen, tut uns unfassbar weh“, sagt Abruscia.

Und stellt klar, dass „wir die zwei nicht eins-zu-eins ersetzen können“. Auffangen müssen das jetzt vor allem junge Spieler: Sean Seitz (20), Holger Bux (19) oder Neuzugang Levin Kundruweit (20). „Diese Spieler müssen noch mehr Verantwortung übernehmen, und sie haben das Zeug dazu“, sagt der Kapitän. Wobei Abruscia auch sagt, dass die Mannschaft noch Zeit brauche. Das ist nicht einfach, weil die Geduld der Fans nach den durchwachsenen Testspielen bereits strapaziert wurde. Aber: „Was erwarten die Fans? Man muss die Kirche im Dorf lassen. Wir haben viele neue junge Spieler und einen neuen Trainer. Da kann noch nicht alles funktionieren“, sagt Abruscia. Sieht der Kapitän noch Handlungsbedarf? „Natürlich wünscht sich jeder mehr Qualität, aber unsere Kaderplanung ist laut Verein abgeschlossen. Deshalb sollten wir uns darüber keine Gedanken machen.“ Und noch etwas: Der 32-jährige Mittelfeldspieler ist sich sicher, dass „wir genügend Qualität haben und konkurrenzfähig sind“. Abruscia sagt, dass „es unser Ziel ist, schnellstmöglich die Punkte für den Klassenerhalt zu holen“. Intern habe sich die Mannschaft dann noch ein anderes Ziel gesetzt.

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