VfR-Kapitän Alessandro Abruscia ist einsatzbereit

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Hat seine Muskelverletzung so gut auskuriert, dass es für einen Einsatz am Samstag reicht: Kapitän Alessandro Abruscia (links) soll an diesem Samstag wieder in der Startelf des VfR Aalen stehen.
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Trainer Uwe Wolf will den Kapitän des VfR Aalen gegen den FK Pirmasens von Anfang an bringen. Neuer Physiotherapeut bis zur Winterpause gefunden. Wolf: Wie vorgezogene Weihnachten!"

Aalen

Aufatmen bei Uwe Wolf: Der Trainer des VfR Aalen kann an diesem Samstag gegen den FK 03 Pirmasens auf Alessandro Abruscia setzen. Anpfiff in der Ostalb-Arena: 14 Uhr. Außerdem hat der Verein einen Physiotherapeuten eingestellt - Silas Probst betreut die Profis bis zur Winterpause.

Ob Alessandro Abruscia nach überstandener Muskelverletzung gleich die vollen 90 Minuten durchhält, ist fraglich. Er soll aber in der Startelf stehen und das Team so lange wie möglich führen. „Er ist einfach ein Unterschiedsspieler“, sagt Uwe Wolf. Der Trainer sprach am Freitag nach dem Abschlusstraining sogar von einem „Luxusproblem“. Zwei Torhüter und 18 Feldspieler - inklusive der beiden U19-Spieler Mario Szabo und Anes Handanagic - stehen Wolf an diesem Samstag zur Verfügung. „Das hatten wir so schon lange nicht mehr.“

Unterdessen hat der VfR Aalen für die zuletzt heiß diskutierte Personalie im medizischen Bereich eine Übergangslösung gefunden. Der Verein hat mit Silas Probst einen Physiotherapeuten eingestellt, der seine Arbeit bereits aufgenommen hat und auch beim Heimspiel gegen Pirmasens dabei sein wird. Probst ist sonst in einer Praxis in Satteldorf tätig. „Das ist eine temporäre Verpflichtung“, sagt Geschäftsführer Giuseppe Lepore. Der neue Physio stehe dem VfR bis zur Winterpause zur Verfügung. „Wir befinden uns parallel dazu in Gesprächen mit möglichen Folgekandidaten und hoffen, dass wir zeitnah eine Lösung finden“, sagt Lepore. Uwe Wolf wurde geradezu euphorisch angesichts dieser Verpflichtung. „Für meine Mannschaft und mich ist das wie vorgezogene Weihnachten“, so der 54-Jährige.

Weniger schön ist für den VfR-Trainer lediglich die Coronaverordnung. Zum Spiel sind nur 750 Zuschauer zugelassen. Und weil der VfR knapp 800 Dauerkarten verkauft hat, wird es keine Tageskasse geben. „Das ist sehr schade, denn gerade hier in der Ostalb-Arena sind es die Zuschauer, die uns als zwölfter Mann nach vorne pushen.“ Seine Mannschaft müsse deshalb noch mehr die Eigenmotivation hochfahren.

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