VfR-Profi Eduard Heckmann positiv auf Corona getestet

+
Eduard Heckmann hat Corona.
  • schließen

Der Linksverteidiger des VfR Aalen ist in Quarantäne und fällt voraussichtlich nicht nur an diesem Samstag gegen Astoria Walldorf aus. Dritter Coronafall im Kader.

Aalen

Der VfR Aalen hat den nächsten Coronafall. Eduard Heckmann hat sich mit dem Virus infiziert. „Beide Antigen-Tests waren positiv, und unsere Tests erwiesen sich bislang stets als zuverlässig“, sagt Geschäftsführer Giuseppe Lepore, der jetzt noch auf das Ergebnis des PCR-Tests wartet. Tatsache ist aber: Der Linksverteidiger fällt an diesem Samstag im Heimspiel gegen Astoria Walldorf definitiv aus. Anpfiff in der Ostalb-Arena: 14 Uhr.

Zuerst hatte es Keeper Tim Paterok und Daniel Stanese erwischt. Während Paterok in Kassel erstmals wieder im Tor stand („Ich bin absolut fit!“), hatte Stanese länger an den Folgen des Virus' zu knabbern. Immerhin: Der Defensivspieler soll an diesem Samstag wieder zum Kader gehören.

Alle anderen Profis sind negativ.“

Giuseppe Lepore, Geschäftsführer des VfR Aalen

Das wird Eduard Heckmann nicht. Der 19-Jährige befindet sich in Quarantäne, nachdem gleich zwei Antigen-Tests positiv waren. Giuseppe Lepore sagt, dass nach dem Vorfall alle anderen Profis mehrfach getestet worden seien. „Alle sind negativ.“ Demnach hat Heckmanns Infektion keine weiteren Folgen fürs Spiel gegen Astoria Walldorf. „Abgesehen von den bekannten Langzeitverletzten Daniel Bernhardt, Sascha Korb, Benjamin Kindsvater und Jonas Arcalean sind alle Spieler an Bord“, sagt Trainer Uwe Wolf, der den Ausfall von Heckmann sehr bedauert. „Eduard hat es zuletzt immer sehr gut gemacht, er geht uns als Backup auf der linken Seite für Kristjan Arh Cesen ab.“

Lepore betont, dass der Verein in der kommenden Woche noch einmal an seine noch ungeimpften Spieler appellieren wird, dass sich jeder impfen lassen soll. „Wir haben das zwar schon mehrfach getan, aber wir werden noch einmal unsere Empfehlung zum Impfen aussprechen.“

Sorgen bereiten dem Geschäftsführer die steigenden Coronazahlen. „ Wir hatten durch Corona bereits zwei finanziell sehr schwere Jahre“, sagt Lepore und verweist auf die Ungleichbehandlung durch die Politik. Während Hessen Kassel beispielsweise durch das Land Hessen mit 200 000 Euro unterstützt wird, gehen die Clubs in Baden-Württemberg leer aus.

Mehr zum Thema:

-VfR Aalen: Zur Halbzeit auf Platz sieben?
-Nach Corona-Erkrankung: Tim Paterok hält den Sieg fest
-VfR-Trainer Uwe Wolf befürchtet: Künftig keine Spielerlaubnis für Ungeimpfte
-Trotz Impfung positiv: VfR-Torwart Tim Paterok hat Corona

Zurück zur Übersicht: VfR Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare