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VfR-Profis, aufwachen! Alle!

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Alexander Haag
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Zur Situation beim VfR Aalen vor den letzten vier Saisonspielen.

Steffen Kienle ist der Kragen geplatzt. Tim Paterok auch: Die beiden Führungsspieler haben die eigenen Kollegen scharf kritisiert. Öffentlich. Das ist untypisch. Aber nachvollziehbar. Und nach diesem Auftritt sogar richtig. Denn: Spieler wie Sean Seitz, Leon Volz oder Kolja Herrmann waren Totalausfälle. Sie waren nicht nur fußballerisch überfordert, sondern haben leidenschaftslos und lustlos agiert. Es entsteht der Eindruck, als hätten noch immer nicht alle Profis kapiert, in welch prekärer Situation sich der Verein befindet. Dabei ist es keine neue Erkenntnis, dass der VfR Aalen nicht die Qualität hat, ein, zwei oder gar drei Ausfälle mitzuschleppen. Das funktioniert nicht gegen die Topmannschaften Elversberg, Offenbach und Ulm. Und es wird auch nicht gegen Koblenz, Hoffenheim II, Kassel und Walldorf im Saisonendspurt funktionieren. Trainer Christian Demirtas hat keine adäquaten Alternativen auf der Bank, es sind deshalb die gefragt, die im Derby enttäuscht haben. Wachen die nicht auf, ist der Absturz in die Fünftklassigkeit kaum zu verhindern.

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