VfR-Profis Kienle und Odabas: negativ getestet und einsatzbereit

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Unerwartete Rückkehr: Torjäger Steffen Kienle (Bild) und auch Innenverteidiger Ali Odabas sind am Samstag einsatzbereit . Auf die positiven Corona-Schnelltests folgte ein negativer PCR-Test.
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Die Personalsituation beim VfR Aalen hat sich vor dem Heimspiel gegen den FK Pirmasens deutlich entspannt: Trainer Uwe Wolf hat 16 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung.

Dass die Mannschaft nach den jüngsten Vorfällen rund um die Coronainfektionen und der Spielabsage verunsichert ist, kann sich Wolf nicht vorstellen. „Das Team ist so gefestigt, und die gestandenen Spieler halten vieles von den Jungen weg.“ Vielmehr würden die Corona-Rückkehrer nach Fußball lechzen. „Wir haben den Schwerpunkt Torabschluss trainiert, die Mannschaft hatte unheimlich viel Spaß und war heiß.“

36 Gegentore sind zu viel

Freude im Spiel nach vorne, künftig mehr Konzentration nach hinten. Denn: Mit 36 Gegentreffern gehört der VfR Aalen zu den anfälligsten Mannschaften in der Liga. Nur Astoria Walldorf und Großaspach (beide 40 Gegentore) sind schlechter. „Wir müssen da stabiler werden“, sagt Wolf. Dass der kommende Gegner mit nur 17 geschossenen Toren in 20 Spielen eine der schlechten Offensiven der Liga hat, mache die Sache nicht besser. „Pirmasens ist eine sehr robuste Mannschaft. Ich rechne mit einem Kampfspiel“, sagt der Fußballlehrer. Wichtig sei, dass seine Profis den Pirmasenser Torjäger Dennis Krob „aus dem Spiel nehmen“, der sieben der 17 Tore erzielt hat. Und: Der jüngst vorgenommen Trainerwechsel von Patrick Fischer zum bisherigen U23-Coach Martin Gries sei ein weiterer Faktor, weshalb Wolf von einer „sehr schwierigen Aufgabe“ spricht. „Solche Maßnahmen sorgen oft für einen positiven Trend, den müssen wir mit aller Macht verteidigen.“ Wobei Uwe Wolf klarstellt, dass „wir uns auf uns konzentrieren“. Auch die Tatsache, dass der VfR Aalen als Favorit ins Spiel geht, ist dem 54-Jährigen bewusst. „Das ist auch unser Anspruch.“

Und diesem wollen die Aalener auch gerecht werden.

So könnten sie spielen:

VfR: Paterok - Schmidt, Windmüller, Odabas - Knipfer, Botic, Abruscia (?), Heckmann - Seitz, Kienle, M. Müller

Die Rückkehrer lechzen nach Fußball.“

Uwe Wolf, Trainer des VfR Aalen
  • Platz in der Arena sehr gut, aber nur 750 Zuschauer
  • Wetter. Trotz der Schneefälle auf der Ostalb spricht Trainer Uwe Wolf von „optimalen Bedingungen“ im Stadion. „Der Rasen ist für diese Jahreszeit in einem top Zustand.“ Sorgen über eine mögliche Spielabsage macht sich der VfR-Trainer keine. „Die Wetterprognosen sind für die kommenden Tage auch nicht so schlecht.“
  • Zuschauer. Durch die neuen Corona-Vorschriften sind nur 750 Zuschauer am Samstag zugelassen. Weil knapp 800 Dauerkarten verkauft sind, wird es eine Tageskasse nicht geben. „Das ist schade, gerade hier könnten es gar nicht genug Fans sein. Unsere Zuschauer sind diejenigen, die uns immer pushen.“ alex

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