VfR-Rotsünder Ali Odabas: „Wir haben ab der 10. Minute aufgegeben“

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Tragische Figur in einem denkwürdigen Spiel: Ali Odabas hat beim 0:5 (0:3) bei der SG Barockstadt Fulda-Leherz die rote Karte gesehen.
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Der Innenverteidiger des VfR Aalen spricht über die 0:5-Niederlage und die rote Karte: „Das war keine böse Absicht.“

Fulda. Für einen war das Auswärtsspiel in Fulda doppelt bitter: Ali Odabas sah beim 0:5 nach einer Notbremse die rote Karte. „Wir sind bodenlos untergegangen“, sagt der 29-jährige Innenverteidiger des VfR Aalen.

Herr Odabas, zehn Minuten lang sah es ganz gut aus.

Odasbas: Das Gefühl hatte ich auch. Aber dann war's ein komplett anderes Spiel und wir sind hier bodenlos untergegangen.

Was ist ab dieser 10. Minute schief gelaufen?

Wir haben aufgehört zu laufen, wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gegangen, wir haben ab der 10. Minute aufgegeben. Ich kann mir das nicht erklären.

Sie haben vor der Halbzeitpause glatt Rot gesehen. Wie bewerten Sie diese Entscheidung?

Ich sprinte zum Ball, er sprintet zum Ball, und er war einen Tick schneller. Im Nachhinein hätte ich abbremsen sollen, aber das hätte ich wahrscheinlich nicht mehr geschafft. Und wenn ich komplett wegbleibe, geht er auf den Torwart zu. Ich bin Verteidiger, ich will das Tor verhindern, aber es war sicher keine böse Absicht, dass ich ihn foulen wollte.

Die Fans haben euch trotz des klaren Rückstandes 90 Minuten lang lautstark angefeuert.

Ja, es tut uns leid, dass wir unsere Fans, die so zahlreich hier in Fulda erschienen sind, so enttäuscht haben.

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