VfR: Zwei Spieler schießen 18 der 35 Tore

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Die VfR-Profi jubeln mit den eigenen Fans.
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Torjäger, Dauerbrenner, Kurzarbeiter und Sünder: Das erste Halbjahr des VfR Aalen in Zahlen. Kapitän Alessandro Abruscia sticht heraus. Nur zwei Spieler ohne Einsatz.

Nur zwei Spieler sind leer ausgegangen: Die Torhüter Daniel Bernhardt und Tom Österle sind im ersten Halbjahr ohne Einsatz geblieben. Alle anderen standen auf dem Platz und haben dafür gesorgt, dass der VfR Aalen mit Tabellenplatz 9 voll im Soll liegt. Wer war der Dauerbrenner? Wer der Kurzarbeiter? Und wer hat was beigesteuert? Eine Übersicht.

Die Dauerbrenner: Kein Spieler war in allen 22 Partien dabei. Auf 21 Einsätze kommen Alessandro Abruscia, Mark Müller und Steffen Kienle. 19 Mal dabei waren Ali Odabas und Daniel Elfadli. Auf 17 Partien kommen Kristjan Arh Cesen, Eduard Heckmann und Holger Bux. Abruscia stand von allen am längsten auf dem Feld - nämlich 1877 Minuten. Es folgen Kienle (1737), Odabas (1680) und Müller (1625).

Die Kurzarbeiter: Ein U19-Spieler liegt in dieser Kategorie ganz vorne: Mario Szabo. Der Jugendspieler wurde gegen Mainz 05 II in der 92. Minute eingewechselt. Er kommt damit auf 2 Spielminuten. Von den Profis hat Serdar Arslan die wenigsten Einsatzminuten: 32 bei vier Kurzeinsätzen. Sergio Gucciardo hatte nur drei Einsätze, er kommt aber auf 37 Spielminuten. Nur zweimal dabei war Michael Schaupp - aber immerhin 163 Minuten.

Die Torjäger: Zwei VfR-Profis haben über die Hälfte der Tore erzielt: Alessandro Abruscia (11) und Steffen Kienle (7) kommen zusammen auf 18 Treffer - bei insgesamt 35 Toren. Je 3 Tore auf ihrem Konto haben Sean-Andreas Seitz, Benjamin Kindsvater und Mark Müller.

Die Sünder: 48 Gelbe, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte haben sich die Profis des VfR Aalen abgeholt. Glatt Rot gesehen hat Ali Odabas. Die Gelb-Rote Karte hat sich Gino Windmüller abgeholt. Die meisten Gelben Karten hat Steffen Kienle gesehen (7). Mit 48 Verwarnungen gehört der VfR Aalen zu den fairen Mannschaften der Liga - nur fünf Teams haben weniger: SV Elversberg (28), FSV Frankfurt (39), SSV Ulm 1846 (42), TSV Schott Mainz (44) und TSG Balingen (47).

Die Zuschauer: Corona hat natürlich für deutlich niedrigere Zuschauerzahlen gesorgt. Mit Abstand die meisten Fans kommen zu Kickers Offenbach. 48235 Besucher kamen bislang auf den Bieberer Berg (Schnitt: 4824). Es folgen mit deutlichem Abstand dahinter Hessen Kassel (18804, Schnitt 1709) und der SSV Ulm 1846 (17053, Schnitt: 1550). Der VfR Aalen rangiert mit 12685 Zuschauern (Schnitt: 1153) auf Platz 7. Die wenigsten Fans haben der VfB Stuttgart II (2160, Schnitt: 216) und die TSG Hoffenheim II mit nur 1930 Besuchern (Schnitt: 175) in den 11 Heimspielen.

Der VfR Aalen jubelt.
Kollektive Freude nach dem Sieg in Kassel.
Einer der Gewinner: Daniel Elfadli.
Nach Anlaufschwierigkeiten erfolgreich: Trainer Uwe Wolf.
Dreh- und Angelpunkt: VfR-Kapitän Alessandro Abruscia.
Jubelt wieder: Torjäger Steffen Kienle.
Bester Torschütze mit 11 Treffer: Alessandro Abruscia.

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