Ab Montag Maskenpflicht im Unterricht

Die Erweiterung der Maskenpflicht ab Klasse fünf auf den Unterricht gelte ab einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von über 35

  • Symbolbild:Pixabay

Stuttgart. Angesichts stark steigender Infektionszahlen in Baden-Württemberg wird die Maskenpflicht dort an weiterführenden Schulen ab kommender Woche auch auf den Unterricht ausgeweitet. Die Erweiterung der Maskenpflicht ab Klasse fünf auf den Unterricht gelte ab einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von über 35, teilte eine Sprecherin des Kultusministeriums mit. Im Ostalbkreis liegt die Sieben-Tage-Inzident am Freitag, 16. Oktober bei 35.

Bislang gilt die Maskenpflicht ab Klasse fünf und an weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg lediglich auf "Begegnungsflächen" wie Schulfluren, Aula und Toiletten. Die Maskenpflicht im Unterricht sei in dem im September eingeführten dreistufigen Alarm-System der Landesregierung im Kampf gegen eine zweite Welle für die kritische Phase vorgesehen worden, sagte die Sprecherin. 

© Schwäbische Post 16.10.2020 13:33
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Kommentare

Antoine

Die Maskenpflicht trifft mal wieder den Teil der Bevölkerung, der sich am wenigsten wehren kann. Kinder haben einfach eine zu kleine Lobby. Man sollte die Entscheidungsträger auch mal von 8-13 Uhr mit der Maske sitzen lassen, dann wüßten sie, was für eine Anstrengung das ist. Und wenn man genau hinschaut kommen die Hotspots nicht aus der Schule, sondern von Privatfeiern. Doch dafür mussen jetzt andere leiden... 

frankie78

Antoine schrieb am 16.10.2020 um 14:47

Die Maskenpflicht trifft mal wieder den Teil der Bevölkerung, der sich am wenigsten wehren kann. Kinder haben einfach eine zu kleine Lobby. Man sollte die Entscheidungsträger auch mal von 8-13 Uhr mit der Maske sitzen lassen, dann wüßten sie, was für eine Anstrengung das ist. Und wenn man genau hinschaut kommen die Hotspots nicht aus der Schule, sondern von Privatfeiern. Doch dafür mussen jetzt andere leiden... 

Jeden Tag gibt's weitere Fälle hier im Ostalbkreis, wo manchmal bis zu 100 Schüler und mehr nachhause geschickt werden das sie Quarantäne müssen.

Würden sie das als arbeitenden Elternteil begrüßen, wenn ihre Kinder plötzlich da stehen und am Abend ruft das gesundheitsamt an und sagt ihnen das ihr Kind im Nahbereich (1-2 Meter) eines mit Corona infizierten war!

Lesen sie selbst, seien Sie froh, wenn Sie oder ihre lieben nicht mit Corona in Kontakt kommen.

https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=32062&_sub3=292448&_sub4=-1&id=302494

Antoine

frankie78 schrieb am 16.10.2020 um 16:51

Jeden Tag gibt's weitere Fälle hier im Ostalbkreis, wo manchmal bis zu 100 Schüler und mehr nachhause geschickt werden das sie Quarantäne müssen.

Würden sie das als arbeitenden Elternteil begrüßen, wenn ihre Kinder plötzlich da stehen und am Abend ruft das gesundheitsamt an und sagt ihnen das ihr Kind im Nahbereich (1-2 Meter) eines mit Corona infizierten war!

Lesen sie selbst, seien Sie froh, wenn Sie oder ihre lieben nicht mit Corona in Kontakt kommen.

https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=32062&_sub3=292448&_sub4=-1&id=302494

Ja genau ich bin ein arbeitendes Elternteil, habe mit 2 Kindern den Lockdown, Homeschooling und vieles mehr überstanden. Beide Elternteile arbeiten und haben selbst während des Lockdowns bei der Arbeit keinen Tag gefehlt, aber geschichtet, um das alles zu wuppen. Klar freu ich mich auch nicht auf den nächsten Lockdown. Aber mal ehrlich das jetzt alles auf dem Rücken der Kinder austragen? Was würden denn 100 Erwachsene sagen, wenn man ihnen verschreibt 5 Stunden Maske zu tragen? Mir reichen 3 Stunden am Stück bei der Arbeit. Das hat kein Kind verdient und hat sich schon mal jemand gefragt, wie viele Kinder pro Fall pro Schule sich tatsächlich angesteckt haben? Und da geht es ja schon weiter. Da wird in der Schule brav Maske getragen, aber in den Bus zur Beförderung werden die Kinder reingepfercht, dass ein Abstand von 10 cm nicht mehr möglich ist. Und warum? Tja leider gibt es wegen Corona nun nicht mehr Busfahrer oder Busse.
Diese Debatte ist so scheinheilig...

frankie78

Antoine schrieb am 16.10.2020 um 20:32

Ja genau ich bin ein arbeitendes Elternteil, habe mit 2 Kindern den Lockdown, Homeschooling und vieles mehr überstanden. Beide Elternteile arbeiten und haben selbst während des Lockdowns bei der Arbeit keinen Tag gefehlt, aber geschichtet, um das alles zu wuppen. Klar freu ich mich auch nicht auf den nächsten Lockdown. Aber mal ehrlich das jetzt alles auf dem Rücken der Kinder austragen? Was würden denn 100 Erwachsene sagen, wenn man ihnen verschreibt 5 Stunden Maske zu tragen? Mir reichen 3 Stunden am Stück bei der Arbeit. Das hat kein Kind verdient und hat sich schon mal jemand gefragt, wie viele Kinder pro Fall pro Schule sich tatsächlich angesteckt haben? Und da geht es ja schon weiter. Da wird in der Schule brav Maske getragen, aber in den Bus zur Beförderung werden die Kinder reingepfercht, dass ein Abstand von 10 cm nicht mehr möglich ist. Und warum? Tja leider gibt es wegen Corona nun nicht mehr Busfahrer oder Busse.
Diese Debatte ist so scheinheilig...

Dito, beide Elternteile arbeiten auch bei uns und unsere Tochter kam vor 3 Wochen vorzeitig von Schule, stürmte in ihr Zimmer und sagte auf den Weg dahin nur noch das ein Mitschüler Corona hatte und die ganze Klasse erstmal in Quarantäne muss. Von der Schule, Lehrer und Rektor kam nicht Mal ne Mail an uns Eltern. Zum Glück wurde sie negativ getestet, aber das hatte auf uns alle Auswirkungen. Wir durften beide nicht unserer Arbeit nachgehen, obwohl das Gesundheitsamt gesagt hat, das wir weiter arbeiten könnten. Wir wurden aber beide von unseren Arbeitgebern daraufhin gewiesen, wenn es Fälle dieser Art gibt, muss es sofort gemeldet werden. Wir wurden bis zum Testergebnis freigestellt!

Wie war's beim lockdown, sehr viele Eltern haben sich beschwert das sie ihre Kinder Zuhause haben. Zuhause unterrichten, was soll den der Scheiss... Dann geht Schule wieder los und die Kinder müssen sich halt an neue Regeln halten, das geht doch nicht, das mein Kind sich jetzt Mal richtig die Hände waschen muss, oder zu viel Frischluft abbekommt, wenn man Mal lüftet. 

1 Schulstunden, geht 45 min, je nach Schule ist nach 2 Schulstunden (1:35h kleine Pause mitgerechnet)  eine große Pause. 

Sie stellen es gerade so hin, als würden ihre Kinder gequält, aber mal ehrlich, wenn sie mit ihnen einkaufen gehen usw, tragen ihre Kinder dort Masken und wie schaut's denn da aus? 

Kinder sind robuster als viele glauben. Warum schreit eigentlich niemand wenn am Bhf in Aalen 10-12 jährige Zigaretten schnorren und Shisha rauchen, sich mit redbull und Wodka erstmal aufputchen. 

Da macht es wohl weniger aus, eine Maske im Klassenzimmer zu tragen!!!

Juli F

frankie78 schrieb am 16.10.2020 um 16:51

Jeden Tag gibt's weitere Fälle hier im Ostalbkreis, wo manchmal bis zu 100 Schüler und mehr nachhause geschickt werden das sie Quarantäne müssen.

Würden sie das als arbeitenden Elternteil begrüßen, wenn ihre Kinder plötzlich da stehen und am Abend ruft das gesundheitsamt an und sagt ihnen das ihr Kind im Nahbereich (1-2 Meter) eines mit Corona infizierten war!

Lesen sie selbst, seien Sie froh, wenn Sie oder ihre lieben nicht mit Corona in Kontakt kommen.

https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=32062&_sub3=292448&_sub4=-1&id=302494

Lieber frankie, 

Es wird nur leider nichts daran ändern dass Ihr oder irgend ein anderes Kind auch weiterhin in Quarantäne muss wenn an der Schule jemand positiv getestet wird. Und da diese Personen sich bisher quasi immer außerhalb der Schule angesteckt haben wird es wohl auch nicht wesentlich die Fallzahlen beeinflussen wenn in der Schule eine Maske getragen werden soll. Eine Maskenpflicht in der Schule erscheint mir auf Grundlage ihrer Argumentation deshalb nicht schlüssig. Diskutieren könnte man nur über eine Ausweitung der Maskenpflicht bei Situationen, die erwiesenermaßen schon öfters Infektionsketten hervorrufen haben, bzw. Superspread  Ereignisse waren. 

frankie78

Juli F schrieb am 17.10.2020 um 11:04

Lieber frankie, 

Es wird nur leider nichts daran ändern dass Ihr oder irgend ein anderes Kind auch weiterhin in Quarantäne muss wenn an der Schule jemand positiv getestet wird. Und da diese Personen sich bisher quasi immer außerhalb der Schule angesteckt haben wird es wohl auch nicht wesentlich die Fallzahlen beeinflussen wenn in der Schule eine Maske getragen werden soll. Eine Maskenpflicht in der Schule erscheint mir auf Grundlage ihrer Argumentation deshalb nicht schlüssig. Diskutieren könnte man nur über eine Ausweitung der Maskenpflicht bei Situationen, die erwiesenermaßen schon öfters Infektionsketten hervorrufen haben, bzw. Superspread  Ereignisse waren. 

Aber genau um das zu verhindern, das es zu einem Superpread wird, wird die eingesetzt!

Infektionskette: Familienfeier! Sonntag, einer hat's und verteilt es wunderbar in der Familie weiter, schulpflichtige Kinder ebenfalls.

Montag- Donnerstag, das Kind geht in die Schule sitzt im Klassenzimmer, ohne Maske!

Freitag, das Kind muss zum Doktor wegen eines grippalen Infekt! Wird auch gleich auf Corona getestet.

Dienstag, das Kind hat Corona! 

Die ganze Schulklasse, inklusive Lehrer Freunde und Familie mit dem das Kind Kontakt hatte, muss sich testen lassen...

Mit Maske im Klassenzimmer, wäre die Ausbreitung durch Tröpfchen, beim Niesen und Husten bei weitem nicht so stark.

Und wenn Sie meinen Link angeschaut hätten, und mal Liste der letzten 4 Wochen gelesen haben, wäre ihnen Mal aufgefallen das es doch ansteckungen im Klassenzimmer gab!

Als Beispiel: wenn ich bedenke das meine Tochter mit Corona nachhause kommt und es vielleicht noch auf uns unbemerkt überträgt, das wäre ne Katastrophe. Gehe ich dann damit zu meinem Herzkranken Bruder und er bekommt es auch und stirbt daran, weil sein Herz die zusätzliche Belastung nicht aushält, was glauben sie denn was da los wäre.

Wollen Sie dafür verantwortlich gemacht werden?  Ich nicht!

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