Coronavirus: 146 Neuinfektionen in Baden-Württemberg

Derzeit sind geschätzt noch 1030 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert.

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Stuttgart. Am Montag (3.August) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium  insgesamt weitere 146 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.463 an. Davon sind ungefähr 34.586 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.030 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die aktuelle Entwicklung im Land zeigen wir auch in interaktiven Diagrammen hier.

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Dem Landesgesundheitsamt wurden heute keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.847.

Meldungen vom 31. Juli: 

Am Freitag (31. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 84 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.317 an. Davon sind ungefähr 34.448 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1022 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.847.

Meldungen vom 30. Juli:

Am Donnerstag (30. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 109 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.233 an. Davon sind ungefähr 34.401 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 985 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Main-Tauber und Tuttlingen je ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.847.

Meldungen vom 29. Juli:

Am Mittwoch (29. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 77 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.124 an. Davon sind ungefähr 34.340 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 939 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus dem Landkreis Konstanz und dem Rems-Murr-Kreis gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.845.

Meldungen vom 28. Juli:

Am Dienstag (28. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 121 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 37.047 an. Davon sind ungefähr 34.291 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 913 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus dem Kreis Esslingen und der Stadt Freiburg im Breisgau gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.843.

Besondere Ereignisse:

Der Ostalbkreis verzeichnete über das Wochenende weitere Fälle im Rahmen von zwei Trauerfeiern, mit insgesamt 58 Fällen. Der Rems-Murr-Kreis berichtet von drei kleineren familiären Häufungen; eine davon mit Reiseexposition.

Meldung vom 27. Juli:

Am Montag (27. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 98 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.926 an. Davon sind ungefähr 34.231 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 854 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.841.

Meldungen vom 24. Juli:

Am Freitag (24. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 87 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.828 an. Davon sind ungefähr 34.106 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 881 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Besondere Ereignisse: Der Stadtkreis Ulm berichtet von zwei Fällen und bislang sieben Folgefällen im Rahmen von familiären Treffen.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus aus dem Rems-Murr-Kreis gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.841.

Meldungen vom 23. Juli:

Am Donnerstag (23. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheits-ministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 94 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizier-ten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.741 an. Davon sind ungefähr 34.063 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 839 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Ostalbkreis ein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.839.

Meldungen vom 22. Juli:

Am Mittwoch (22. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 81 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.647 an. Davon sind ungefähr 34.019 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 790 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach liegt die Zahl der Todesfälle weiterhin bei 1.838.

Meldungen vom 21. Juli:

Am Dienstag (21. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 64 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.566 an. Davon sind ungefähr 33.983 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 745 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach liegt die Zahl der Todesfälle weiterhin bei 1.838.


Meldungen vom 20. Juli:

Am Montag (20. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 150 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr, siehe Tabelle).  Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.502 an. Davon sind ungefähr 33.942 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 722 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach liegt die Zahl der Todesfälle weiterhin bei 1.838.

Im Bodenseekreis sind im Zusammenhang mit mehreren privaten Feiern im Zeitraum vom 10. bis 13. Juli bislang 12 Schüler und 3 Erwachsene positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Bei den 16 neuen Fällen aus dem Rems-Murr-Kreis handelt es sich nach bisherigem Kenntnisstand um Einzelfälle, unter den 10 neuen Fälle aus dem Landkreis Esslingen sind 7 Fälle drei verschiedenen Ausbruchsgeschehen zugeordnet. In Ravensburg kam es zu einer familiären Häufung mit 5 Fällen und bislang 2 Folgefällen.

Meldungen vom 17. Juli:

Am Freitag (17. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 78 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.352 an. Davon sind ungefähr 33.865 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 649 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Ludwigsburg die Korrektur eines Todesfalls im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach sinkt die Zahl der Todesfälle auf 1.838.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,21 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Meldungen vom 16. Juli:

Am Donnerstag (16. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 37 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.274 an. Davon sind ungefähr 33.824 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 611 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Meldungen vom 15. Juli:

Am Mittwoch (15. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 65 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.237 an. Davon sind ungefähr 33.791 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 608 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Was ab dem 1. August gilt:

Ab dem 1. August dürfen in Baden-Württemberg wieder kleinere Messen, Ausstellungen und Kongresse mit bis zu 500 Teilnehmenden stattfinden, vom 1. September an mit mehr als 500 Personen. Abstands- und Hygieneregeln müssen konsequent eingehalten werden.

Wirtschaftsministerium und Sozialministerium haben sich nach intensiven Gesprächen mit Vertretern baden-württembergischer Messegesellschaften auf weitere Erleichterungen für Messen, Ausstellungen und Kongresse verständigt. Ab dem 1. August 2020 dürfen bereits wieder kleinere Messen, Ausstellungen und Kongresse mit bis zu 500 Teilnehmenden stattfinden. Vom 1. September 2020 an dürfen Messen, Ausstellungen und Kongresse mit mehr als 500 Personen durchgeführt werden. Zudem wurden die Regelungen zur Mindestquadratmeterzahl pro Person und zur Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Vergleich zur bisher vorgesehenen Regelung geändert.

Maskenpflicht an weiterführenden Schulen

Nach den Sommerferien gilt an allen weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus. Das bestätigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag. Die Maskenpflicht gelte für alle, die auf dem Schulgelände und in den Gebäuden unterwegs sind. Während des Unterrichts soll die Maskenpflicht aber nicht gelten. Den zu tragenden Mund-Nasen-Schutz werde das Land für die Schüler bereitstellen.

Meldungen vom 14. Juli:

Am Dienstag (14. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 51 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.172 an. Davon sind ungefähr 33.755 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 579 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Meldungen vom 13. Juli:

Am Montag (13. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 70 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.121 an. Davon sind ungefähr 33.732 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 552 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Meldungen vom 10. Juli: 

Am Freitag (10. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 51 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.051 an. Davon sind ungefähr 33.643 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 571 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert.

Meldungen vom 9. Juli:

Am Donnerstag (9. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 48 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.000 an. Davon sind ungefähr 33.624 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 539 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Esslingen die Korrektur eines Todesfalls im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach sinkt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.837. Unter den Verstorbenen waren 1.038 Männer und 799 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Meldungen vom 8. Juli:

Am Mittwoch (8. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 52 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.952 an. Davon sind ungefähr 33.575 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 539 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Lörrach ein To-desfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle jetzt insgesamt 1.838.

Meldungen vom 7. Juli:

Am Dienstag (7. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 28 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.9000 an. Davon sind ungefähr 33.542 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 521 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.837.

Meldungen vom 6. Juli:

Am Montag (6. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 55 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.872 an. Davon sind ungefähr 33.514 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 521 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.837.

Maskenpflicht in Baden-Württemberg bleibt

Seit dem Wochenende wird bundesweit über die Abschaffung der coronabedingt eingeführten Maskenpflicht im Einzelhandel diskutiert. Die Regierungen im Südwesten wollen an der Maskenpflicht festhalten. Die Maskenpflicht bleibe ein zentraler Bestandteil der Strategie, sagte eine Sprecherin des Staatsministeriums in Stuttgart.

Meldungen vom 3. Juli:

Am Freitag (3. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 37 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.817 an. Davon sind ungefähr 33.454 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 526 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Zwei Meldungen aus den Kreisen Emmendingen und Konstanz wurden korrigiert. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.837.

Kultusministerium bietet „Lernbrücken“ in den Sommerferien

Das Kultusministerium bietet  in den letzten beiden Sommerferienwochen Lern- und Förderkurse an. Diese „Lernbrücken“ sollen den Schülern ermöglichen, Stoff aufzuholen, Lerninhalte zu wiederholen und gezielt an Lernschwierigkeiten zu arbeiten, damit sie Anschluss halten können. Für das Förderangebot nimmt das Kultusministerium Ressourcen im Wert von rund 13 Millionen Euro in die Hand. Das Programm richtet sich schwerpunkmäßig an Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, der Sekundarstufe I der weiterführenden Schulen, der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ), der Berufsfachschulen (Vollzeit), Berufskollegs sowie beruflichen Gymnasien, die durch das Fernlernen nur punktuell oder gar nicht erreicht werden konnten. Sie sollen von einem intensiven Nachhilfeunterricht vor allem in den zentralen Grundkompetenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik profitieren.

Drei Stunden täglich intensive Lernsequenzen 
Um eine individuelle Förderung zu ermöglichen, werden die Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen in Lerngruppen mit maximal 16 Schülern, an den beruflichen Schulen in Lerngruppen mit maximal 20 Schülern unterrichtet. Die Kurse finden in der letzten und in der vorletzten Ferienwoche statt. Die intensiven Lernsequenzen umfassen drei Stunden pro Tag; inhaltlich gegliedert in die Förderbereiche Deutsch, Mathematik und „Schwerpunktförderung“ (etwa Fremdsprache oder schülerindividuelle Vertiefung in einem anderen Fach). Je nach Teilnehmerzahl können auch jahrgangsübergreifende Lerngruppen gebildet werden. Die Förderkurse sollen in der Regel in den Räumen der Stammschule stattfinden und können bei Bedarf auch in Kooperation mit Nachbarschulen eingerichtet werden, etwa wenn an einer Schule zu wenige Schüler für die Bildung einer jahrgangsübergreifenden Gruppe zusammen kommen.

Unterricht durch erfahrene Pädagogen
Geleitet werden die Förderkurse von erfahrenen Pädagogen, vorzugsweise von den Lehrerinnen und Lehrern, die die Schülerinnen und Schüler kennen oder im nächsten Schuljahr unterrichten werden. Ihr Einsatz erfolgt auf freiwilliger Basis und wird durch eine finanzielle Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 Euro je Stunde vergütet.

Meldungen vom 2. Juli:

Am Donnerstag (2. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 25 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizier-ten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.780 an. Davon sind ungefähr 33.412 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 529 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Emmendingen ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Dem-nach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.839.

Meldungen vom 1. Juli:

Am Mittwoch (1. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 50 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.755 an. Davon sind ungefähr 33.375 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 542 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Stadt- und Landkreisen keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle bei insgesamt 1.838.

Meldungen vom 30. Juni:

Am Dienstag (30. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 75 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.705 an. Davon sind ungefähr 33.353 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 514 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ist ein Anstieg der übermittelten Sars-CoV-2-Fälle zu verzeichnen. Diese stehen zum einen im Zusammenhang mit einem Treffen einer Glaubensgemeinschaft. Zum anderen sind vier Schulen im Rahmen einer Häufung betroffen. Bei zehn der 30 neuen Fälle handelt es sich um länger zurück liegende Infektionen aus dem Kreis Karlsruhe, die technisch be-dingt erst jetzt übermittelt werden konnten.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus den Kreisen Breisgau-Hoch-schwarzwald, Esslingen, Karlsruhe und Schwarzwald-Baar insgesamt 8 wei-tere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.838.

Meldungen vom 30. Juni:

Landesregierung erweitert Teststrategie

Um weiterhin frühzeitig auf das Infektionsgeschehen reagieren zu können, soll die Teststrategie des Landes Baden-Württemberg erweitert werden. 

Die erweiterte Teststrategie sieht folgende Punkte vor:

a) Testung symptomatischer Personen entsprechend der Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI)
b) Gezielte Untersuchung asymptomatischer Personen im Umfeld bestätigter COVID-19 Fälle bei Kontaktpersonen der Kategorie I, Kontaktpersonen, die über die Corona Warn-App identifiziert wurden oder im Rahmen von Ausbrüchen in zum Beispiel Gemeinschaftsunterkünften, Betrieben, Pflegeheimen
c) Testung bei Aufnahme in stationäre Pflegeeinrichtungen
d) Monitoring und systematische Untersuchung bestimmter Personengruppena. Bevölkerungsbezogenes Monitoring bei Krankenhauseinweisung
Eine umfassende Testung von Patienten bei Krankenhausaufnahme, unabhängig von der jeweiligen Symptomatik
b. Respiratorische Surveillance in Sentinel-Praxen niedergelassener Ärzte
Das bereits etablierte Sentinel-System des Landesgesundheitsamtes zu Influenza soll weiter auf SARS-CoV-2 ausgebaut werden.
c. Monitoring von medizinischem und pflegerischem Personal
Zur regelmäßigen Testung von medizinischem und pflegerischem Personal soll ein Monitoring-System in jeweils zwei Stadt- oder Landkreisen pro Regierungsbezirk etabliert werden. Dabei sollen jeweils ein Krankenhaus, eine stationäre Pflegeeinrichtung und ein ambulanter Pflegedienst untersucht werden.
e) Intensivierte Testung unter Berücksichtigung der epidemiologischen Lage
Je nach epidemiologischer Lage sind intensivierte Testungen von asymptomatischen Personen wie zum Beispiel Personen, die in Krankenhäusern oder stationären Pflegeeinrichtungen tätig sind, vorgesehen. 

Meldungen vom 29. Juni:

Am Montag (29. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 89 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.630 an. Davon sind ungefähr 33.335 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 465 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus der Stadt Karlsruhe ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.830.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Meldungen vom 26. Juni:

Am Freitag (26. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsminis-terium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 55 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.541 an. Davon sind ungefähr 33.252 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 460 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus der Stadt Stuttgart ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Zwei Meldungen aus den Kreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Ortenaukreis wurden korrigiert. Demnach beträgt die Zahl der Todesfälle insgesamt 1.829.


Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,19 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Land lockert Vorgaben zu Ferienprogrammen für Kinder und Jugendliche

Das Land Baden-Württemberg lockert die Vorgaben zu Ferienprogrammen für Kinder und Jugendliche. „Aufgrund der positiven Entwicklung der Infektionszahlen in den letzten Wochen können wir den Vereinen und Verbänden eine deutlich verbesserte Perspektive bei der Durchführung von Ferienfreizeitprogrammen bieten", so Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha.

Konkret wurden folgende neue Regelungen erarbeitet:

  • Ferienprogramme und Zeltlager sind ab dem 1. Juli 2020 mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ab dem 1. August 2020 mit bis zu 500 Personen möglich (ab dem 1. August werden die Betreuenden bei der maximal zulässigen Personenzahl mit eingerechnet).
  • Bei Angeboten, an denen mehr als 100 Personen teilnehmen, sind aus den Teilnehmerinnen und Teilnehmern feste Gruppen von bis zu 30 Personen zu bilden, in denen innerhalb der Gruppe die Abstandsempfehlung von 1,5 Meter nicht eingehalten werden muss. Zwischen den Gruppen wird der Mindestabstand empfohlen.
  • Bei Übernachtungen in Zelten kann für die Schlafenszeit von der Abstandsempfehlung abgewichen werden. Durch geeignete Vorkehrungen wie beispielsweise den Einsatz eigener Zelte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder die Bereitstellung von zusätzlichen Zelten soll eine massenhafte Belegung möglichst reduziert werden.
  • Eine Selbstversorgung ist bei Angeboten mit Übernachtung in Zelten möglich. Die allgemeinen Hygienevorschriften bei der Zubereitung und der Ausgabe von Speisen und Getränken sind zu beachten.
  • Für die gemeinsame An- und Abreise sowie für Ausflüge als Teil der Ferienprogramme und Zeltlager gilt die Pflicht zum Tragen einer nicht-medizinischen Alltagsmaske oder einer vergleichbaren Mund-Nasenbedeckung.

Meldungen vom 25. Juni: 

Am Donnerstag (25. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt  weitere 30 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.486 an. Davon sind ungefähr 33.223 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 433 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Neckar-Odenwald-Kreis, Schwarzwald-Baar-Kreis und Sigmaringen sowie aus der Stadt Heilbronn insgesamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Eine Meldung aus dem Landkreis Ravensburg wurde korrigiert. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.830. 

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg weiterhin mit R 1,38 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Baden-Württemberg beschließt Beherbergungsverbot

Einreisende aus Landkreisen mit hohem Infektionsgeschehen dürfen künftig in Baden-Württemberg nicht mehr in Beherbergungsbetrieben wie Hotels oder Campingplätzen übernachten. Das regelt eine neue Verordnung. Die neu verkündete Corona-Verordnung zum Beherbergungsverbot tritt am Freitag, 26. Juni, in Kraft. Betroffen sind Stadt- und Landkreise, in denen in den letzten sieben Tagen vor der Anreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist. Lesen Sie in unserem Artikel alle weiteren Informationen nach. 

Informationsplattform zur Digitalisierung im Gesundheitswesen veröffentlicht

„Die Corona-Pandemie ist ein rasanter Beschleuniger der Telemedizin und der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung“, so Gesundheitsminister Manne Lucha bei der Vorstellung der Website www.gesundheit-wird-digital.de am Donnerstag, 25. Juni.  

Baden-Württemberg fördert im Zuge der Strategie „Digitalisierung in Medizin und Pflege“ bereits seit dem Jahr 2017 innovative Projekte mit einem Gesamtbetrag von insgesamt rund 11 Millionen Euro. Das Land ist im Bereich der Digitalisierung in Medizin und Pflege bundesweiter Vorreiter. Ziel ist es, die Potenziale digitaler Entwicklungen bestmöglich zu nutzen, um die qualitativ hochwertige und effiziente gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung auch zukünftig flächendeckend und bedarfsgerecht zu sichern. „Mit der Plattform wollen wir zeigen, wie weit Baden-Württemberg als Vorreiter bei dieser Entwicklung bereits ist, und wie Bürgerinnen und Bürger im Land konkret davon profitieren können. Wir wollen durch umfassende Informationen bestehende Ängste abbauen und deutlich machen, dass auch bei zunehmender Digitalisierung die Patientinnen und Patienten immer im Mittelpunkt stehen", so Lucha

Diese Corona-Regeln gelten ab dem 1. Juli für Sport, Einrichtungen und Co.

Die Lenkungsgruppe „SARS-CoV-2 (Coronavirus)“ hat weitere Beschlüsse bekannt gegeben, die ab dem 1. Juli für Sport, Einrichtungen und Bäder gelten. Dazu gehört unter andrem, dass in den Pflegeeinrichtungen künftig die Besuchszeiten nicht mehr begrenzt werden sollen. Ebenso sollen auch im Breitensport Wettkämpfe mit Körperkontakt möglich sein. Lesen Sie in unsrem Artikel alle Regelungen nach. 

Meldungen vom 24. Juni: 

Am Mittwoch (24. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 37  bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr).  Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.456 an. Davon sind ungefähr 33.191 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 438 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Schwäbisch Hall ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.827

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,38 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Meldungen vom 23 Juni: 

Am Dienstag (23. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 44  bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr).  Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.419 an. Davon sind ungefähr 33.147 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 446 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach bleibt die Zahl der Todesfälle unverändert bei insgesamt 1.826.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,87 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Landesregierung fasst Corona-Verordnung komplett neu

Die Landesregierung fasst die Corona-Verordnung komplett neu. Sie soll übersichtlicher und leichter verständlich sein. Das sind die wichtigsten Änderungen der neuen Verordnung. 

  • Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9.
  • Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
  • Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
    Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
    Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
  • Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.

Meldungen vom 22 Juni: 

Am Montag (22. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 93  bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr).  Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag,
Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.375 an. Davon sind ungefähr 33.114 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 435 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Esslingen und Rhein-Neckar-Kreis insgesamt zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.826. 

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,06 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Dem Landesgesundheitsamt wurden am Montag aus den Landkreisen und Städten zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg liegt bei insgesamt 1.826.  

Investive Förderungen sind gerade in der Krise gefragt 

„Die Corona-Pandemie stellt die Unternehmen, ebenso wie unsere Gastronomie vor große Herausforderungen. Für die Landesregierung ist klar, dass hier schnelle Hilfen nötig sind. Deshalb wird es in diesem Jahr im Entwicklungsprogramm Ländlichen Raum (ELR) zum ersten Mal eine unterjährige Programmentscheidung geben. Trotz der Krise wurden erfreulicherweise eine Vielzahl an Projekten im Rahmen der Sonderausschreibung eingereicht. Das zeigt, dass unsere Entscheidung richtig war. Aus den Aufnahmeanträgen von 248 Gemeinden ist eine Programmentscheidung mit einem Fördervolumen von 15,8 Millionen Euro entstanden“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, anlässlich der Landespressekonferenz zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und der Präsentation der unterjährig zur Förderung ausgewählten Projekte am Montag (22. Juni) in Stuttgart.

Zahlreiche Maßnahmen der Landesregierung zielten derzeit darauf ab, den Unternehmen und Bürgern in der durch die Corona-Pandemie erschwerten Lage kurzfristig zu helfen. Dass parallel dazu aber auch nachhaltige, strukturverbessernde Maßnahmen geplant werden, zeige die hohe Nachfrage nach Fördermitteln im ELR. Weitere Informationen finden Sie unter www.mlr-bw.de/elr 

Meldungen vom 19. Juni: 

Am Freitag (19. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 39 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.282 an. Davon sind ungefähr 33.017 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 441 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen Heilbronn, Ortenaukreis und Tübingen insgesamt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.824.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Meldungen vom 18. Juni: 

Am Donnerstag (18. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 20 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.243 an. Davon sind ungefähr 32.986 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 436 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Meldungen vom 17. Juni: 

 Am Mittwoch (17. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 42 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.223 an. Davon sind ungefähr 32.948 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 459 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Meldungen vom 16. Juni:

Am Dienstag (16. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 27 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.181 an. Davon sind ungefähr 32.907 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 463 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Neue Verordnung zur Quarantäne bei Einreise nach Baden-Württemberg

Wer aus einem anderen Staat nach Baden-Württemberg einreist, muss künftig nicht mehr grundsätzlich in Quarantäne. Entscheidend ist dabei der Aufenthalt in einem auf Basis des Robert-Koch-Instituts ausgewiesenen Risikogebiet. Eine regelmäßig aktualisierte Liste der Risikogebiete finden Reisende auf der Website des Sozialministeriums.

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Durch eine Zunahme des Reiseverkehrs steigt automatisch das Infektionsrisiko. Denn das Virus lässt sich nicht durch Ländergrenzen aufhalten. Deshalb sind wir alle gefordert, auch weiterhin Abstands- und Hygieneregeln konsequent einzuhalten. Vor Antritt einer Reise sollte man sich darüber hinaus unbedingt über die Situation vor Ort informieren.“

Reisende, die aus einem vom RKI als Risikogebiet ausgewiesenen Staat zurückkehren, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Betroffene müssen darüber hinaus direkt nach ihrer Rückkehr Kontakt mit dem örtlichen Gesundheitsamt aufnehmen. Bei einem Verstoß gegen die Quarantäne-Auflagen drohen nach dem Infektionsschutzgesetz Bußgelder.

Die Corona-Warn-App wird vorgestellt

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz stellt die Bundesregierung, darunter Bundesinnenminister Horst Seehofer und Bundesverbraucherschutzministerin Christine Lambrecht, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Kanzleramtschef Helge Braun,  die neue Corona-Warn-App vor. Nach langen Vorbereitungen geht die offizielle deutsche Warn-App für den Kampf gegen das Coronavirus an den Start. In den App-Stores steht die Anwendung bereits seit der Nacht zum 16. Juni zu Verfügung. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betonte vorallem die Freiwilligkeit dieser Anwendung. "Die App gibt Empfehlungen, keine Anweisungen", so Sphan. Ebenso betont er, dass die App weder ein Allheilmittel noch ein Freifahrtschein sei, sondern ein weiteres, wichtiges Werkzeug zur Eindämmung der Pandemie.

Meldungen vom 15. Juni:

Am Montag (15. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 60 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Achtung: Diese Zahl umfasst die Meldungen von Samstag, Sonntag und Montag. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.154 an. Davon sind ungefähr 32.878 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 468 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 

Meldungen vom 12. Juni:

Am Freitag (12. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 35 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.094 an. Davon sind ungefähr 32.762 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 527 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Ab Montag wieder mehr Unterricht an den Schulen

Nach den Pfingstferien startet für die Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen an den allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Baden-Württemberg ein rollierendes System aus Fernlernen und Präsenzunterricht. Für die Schülerinnen und Schülern an den allgemein bildenden Schulen, die in diesem und im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, sowie die Schüler der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen, findet bereits seit dem 4. Mai der Schulbetrieb wieder statt. Die vierten Klassen der Grundschulen und der Grundstufen der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sind seit dem 18. Mai wieder in der Schule. 

An diesem Montag, 15. Juni, folgt nun der nächste Schritt: die ersten bis dritten Klassen der Grundschulen und Grundstufen der SBBZ werden ebenso wieder in den Präsenzunterricht einbezogen wie alle Klassenstufen an den Gymnasien, Realschulen, Haupt- und Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen und SBBZ. Um die Infektionsschutzvorgaben einhalten zu können, erfolgt der Unterricht in einem rollierenden System, also im Wechsel. 

Nach aktuellem Kenntnisstand der Landesregierung stehen rund 80 Prozent der Lehrkräfte für den Einsatz im Präsenzunterricht zur Verfügung. Derzeit müssen die Lehrerinnen und Lehrer mit einem entsprechenden Formblatt gegenüber ihrer Schulleitung anzeigen, wenn sie einer Risikogruppe angehören und nicht in Präsenz arbeiten können. 

Ab Ende Juni sollen in Baden-Württemberg die Grundschulen und die Kindertagesstätten wieder vollständig öffnen können. Grundlage für diese Entscheidung der Landesregierung sind die vorliegenden Erkenntnisse einer Studie, die die Landesregierung bei der Universitätskinderklinik Heidelberg in Auftrag gegeben hat. Die ersten Erkenntnisse der Studie zeigten, dass Kinder nicht nur seltener an Corona erkranken, sondern sich auch seltener mit dem Virus infizieren als Erwachsene. Dies bestätigt bisherige Ergebnisse von weiteren Studien zu diesem Thema, etwa den Corona-Studien aus Island, den Niederlanden oder der Schweiz. Somit könne ausgeschlossen werden, dass Kinder bis zehn Jahre besondere Treiber des Infektionsgeschehens seien. 

Meldungen vom 11. Juni:

Am Donnerstag (11. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 55 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.059 an. Davon sind ungefähr 32.717 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 540 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus den Landkreisen und Städten ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Durch eine nachträglich vom Landesgesundheitsamt vorgenommene Fallkorrektur wird die Gesamtzahl der Todesfälle jedoch unverändert mit insgesamt 1.802 angegeben.

Wettkämpfe im Breiten- und Leistungssport ohne Zuschauer wieder möglich

Das Kultusministerium und das Sozialministerium (Gesundheitsministerium) haben gestern (10. Juni) eine geänderte Fassung ihrer gemeinsamen Corona-Verordnung Sportwettkämpfe notverkündet. Damit dürfen ab heute (11. Juni) in Baden-Württemberg Wettbewerbe und Wettkämpfe im Breiten- und Leistungssport ohne Zuschauerinnen und Zuschauer wieder ausgetragen werden. Die neue Regelung gilt für alle kontaktlosen Sportarten, bei denen ein Abstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann - wie zum Beispiel Tennis, Golf, Reiten, Turnen, Schwimmen, viele Leichtathletikdisziplinen und Sportschießen. Teilnehmen dürfen bis zu 99 Sportler, Zuschauer sind weiterhin nicht zugelassen.

Die Veranstalter vor Ort müssen die gängigen Infektionsschutzvorgaben einhalten und ein entsprechendes Hygieneschutzkonzept entwickelt haben, um es auf Verlangen vorzuzeigen. Um Infektionsketten gegebenenfalls nachvollziehen zu können, sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu dokumentieren. Zudem ist eine Person zu benennen, die für die Einhaltung der Regeln vor Ort verantwortlich ist. Bisher hat die Corona-Verordnung Sportwettkämpfe unter strengen Auflagen nur Ausnahmen für Profi- und Spitzensport zugelassen.

Reisebusse können vom 15. Juni an wieder fahren 

Die Lenkungsgruppe „SARS-CoV-2 (Coronavirus) der Landesregierung hat am 10. Juni beschlossen, den Reisebusverkehr wieder zuzulassen. Damit können Reisebusse vom 15. Juni an wieder fahren. Dafür haben das Sozial- und das Verkehrsministerium eine entsprechende Verordnung erarbeitet. Sie sieht unter anderem vor, dass die Fahrgäste während der Fahrt eine Mund- und Nasenbedeckung tragen müssen, wie dies auch im ÖPNV vorgeschrieben ist. 

Außerhalb der Reisebusse und beim Zu- und Ausstieg ist, wo immer möglich, ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Körperkontakt, insbesondere Händeschütteln oder Umarmen, ist zu vermeiden. Außerdem soll jeder Fahrgast einen fest zugewiesenen Sitzplatz erhalten und bestimmte Hygieneregeln gelten. Unter anderem muss ausreichend Handdesinfektionsmittel zur Verfügung stehen. Die Daten der Reisenden müssen festgehalten werden, damit über möglicherweise auftretende Infektionen informiert werden kann.

Meldungen vom 10. Juni:

Am Mittwoch (10. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 30 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.004 an. Davon sind ungefähr 32.617 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 586 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus den Landkreisen und Städten ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Durch eine nachträglich vom Landesgesundheitsamt vorgenommene Fallkorrektur wird die Gesamtzahl der Todesfälle jedoch unverändert mit insgesamt 1.801 angegeben.

Neue Lockerungen: Privatfeiern mit bis zu 99 Personen erlaubt

Die Landesregierung hat am gestrigen Dienstag, 9. Juni, weitere Lockerungen bekannt gegeben. Wegen des Coronavirus waren Geburtstage und Hochzeiten bislang nur im engen Familienkreis möglich. Seit Dienstag, 9. Juni, gibt es Lockerungen bei privaten Veranstaltungen. Feiern mit maximal 99 Teilnehmenden sind wieder möglich - beispielsweise in Restaurants, Eventlocations, Vereinsheimen oder Gemeindehäusern. Bei der Teilnehmenden-Zahl zählen die Beschäftigten des Veranstaltungsortes nicht mit. Die Grenze von maximal 99 Teilnehmenden gilt unabhängig vom Alter oder Verwandtschaftsgrad der Gäste. Das teilt das Ministerium mit.

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu zwei Haushalten oder bis zu zehn Personen gestattet. Bisher durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen eines weiteren Haushalts treffen.

Bei Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen außerhalb des öffentlichen Raums dürfen sich jetzt bis zu 20 statt bisher nur zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen oder ohne zahlenmäßige Beschränkung, wenn alle Personen miteinander verwandt sind.

Baden-Württemberg Stiftung investiert 3,6 Millionen Euro in Projekte im Land

Die Baden-Württemberg Stiftung leistet während der Corona-Pandemie Soforthilfe in Höhe von 3,6 Millionen Euro. In einer zweiten Beschlussrunde hat der Aufsichtsrat vier neue Hilfsprojekte bewilligt: Neben der Einrichtung eines mobilen Covid-19-Testlabors gibt es Unterstützung für Musiker, digitale Bildungsinhalte sowie eine Konzertreihe für Corona-Helfer.

1,3 Millionen Euro gehen in den Aufbau und Betrieb der mobilen Corona-Testplattform „CoVLAB“. Die anhaltende Covid-19-Pandemie führt zu einem großen Bedarf an Testungen von potenziell infizierten Personen. 

1,5 Millionen Euro werden für ein Kulturprojekt bereitgestellt, in dessen Fokus Solokünstler, aber auch einzelne Ensemblemitglieder stehen, denen aufgrund der Covid-19-Pandemie Engagements weggebrochen sind. 

Für das Programm Digitale Inhalte in der beruflichen Bildung hat der Aufsichtsrat 400.000 Euro bewilligt. Auch eine Konzertreihe zum Dank an alle Corona-Helferinnen und -helfer in Baden-Württemberg wird mit 400.000 Euro gefördert. 

Meldungen vom 9. Juni:

Am Dienstag (9. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 25 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.974 an. Davon sind ungefähr 32.547 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 626 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,81 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen und Städten sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.801.

Meldungen vom 8. Juni:

Am Montag (8. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 19 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.949 an. Davon sind ungefähr 32.506 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 648 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,79 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute aus den Landkreisen und Städten vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.795.

Zutrittsbegrenzung im Einzelhandel unwirksam

Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) Baden-Württemberg hat die Zutrittsbegrenzung im Einzelhandel für unwirksam erklärt. Die Richtgröße von 20 Quadratmetern Verkaufsfläche je Person im Laden ist damit vorläufig außer Vollzug gesetzt. Dies teilte der VGH an diesem Montag mit. Er gab einem Eilantrag der Tchibo GmbH gegen die entsprechende Bestimmung in der Corona-Verordnung der Landesregierung statt.

Meldungen vom 7. Juni:

Am Sonntag (7. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 24 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.930 an. Davon sind ungefähr 32.462 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 677 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Die aktuelle Entwicklung im Land zeigen wir auch in interaktiven Diagrammen hier.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,79 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Dem Landesgesundheitsamt wurden am Sonntag aus den Landkreisen und Städten keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit bleibt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg bei insgesamt 1.791.

Meldungen vom 6. Juni:

Am Samstag (6. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 14 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.906 an. Davon sind ungefähr 32.396 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 719 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. Die aktuelle Entwicklung im Land zeigen wir auch in interaktiven Diagrammen hier.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus dem Landkreis Emmendingen insgesamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1791 an.  

Meldungen vom 5. Juni:

Am Freitag (5. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 49 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.892 an. Davon sind ungefähr 32.326 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 776 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,64 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Enzkreis, Esslingen, Karlsruhe, Ortenaukreis, Ostalbkreis und Rems-MurrKreis sowie aus den Städten Freiburg und Mannheim insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl
der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1790 an.  

Meldungen vom 4. Juni:

Am Donnerstag (4. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere neun bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.843 an. Davon sind ungefähr 32.209 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 856 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle auf insgesamt 1.778 an. 

Keine Quarantäne mehr nach Einreisen außerhalb Europas

Die Landesregierung hat weitere Lockerungen von Corona-Maßnahmen angekündigt. Wer aus Staaten außerhalb Europas nach Baden-Württemberg einreist, muss nicht mehr grundsätzlich in Quarantäne. Das erklärte die Corona-Lenkungsgruppe am Mittwochabend in Stuttgart. Nach Angaben eines Regierungssprechers soll dies ab diesem Freitag gelten. Die Quarantäne soll es nur noch dann geben, wenn ein Mensch aus einem Land einreist, das mehr als 50 Infektionen mit Corona pro 100 000 Einwohner aufweist.

Bedingungen für die Öffnung der Bäder

Der Lenkungskreis der Landesregierung hat am Mittwochabend (3. Juni) beschlossen, unter welchen Bedingungen Bäder und Seen im Land wieder öffnen dürfen. Darunter:

  • Die Anzahl der am Badebetrieb teilnehmenden Personen, beispielsweise im Becken und auf Liegewiesen ist durch geeignete Maßnahmen zu beschränken.
  • Während des gesamten Badebetriebs muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen eingehalten werden. Körperkontakt, insbesondere Händeschütteln und Umarmen, ist zu vermeiden.
  • Badegäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen, um bei Bedarf eine Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können. Die Daten werden nach vier Wochen gelöscht. 

Eine Auflistung der Regelungen finden Sie hier.

Meldungen vom 3. Juni: 

Am Mittwoch (3. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 47 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.834 an. Davon sind ungefähr 32.096 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 966 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Esslingen, Heidenheim, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ostalbkreis, Ravensburg, Reutlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.772 an.

Meldungen vom 2. Juni:

Reisewarnung wird am 15. Juni aufgehoben

Die Reisewarnung für die meisten europäischen Staaten soll wie geplant am 15. Juni aufgehoben werden, teilte Bundesaußenminister Maas am Mittwochvormittag mit. Die Aufhebung solle demnach vorerst für 31 europäische Länder gelten, falls es die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt. Dazu gehören neben den 26 weiteren EU-Staaten auch Großbritannien und die vier Staaten des grenzkontrollfreien  Schengenraums, die nicht Mitglied in der EU sind: Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. Die Bundesregierung wolle nun mit den zentralen Urlaubsländern über den grenzüberschreitenden Reiseverkehr verhandeln

Machen Sie mit bei unserer Umfrage: Planen Sie eine Urlaubsreise? Wenn ja, in Deutschland, Europa oder außerhalb von Europa?

Am Dienstag (2. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 18 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.787 an. Davon sind ungefähr 31.996 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.031 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt aus dem Landkreis Rems-Murr-Kreis sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.760 an. 

Meldungen vom 1. Juni:

Am Montag (1. Juni) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 14 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.769 an. Davon sind ungefähr 31.912 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.099 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Meldungen vom 31.Mai: 

Am Sonntag (31. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 19 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.755 an. Davon sind ungefähr 31.858 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.155 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Meldungen vom 30. Mai: 

Am Samstag (30. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 28 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.736 an. Davon sind ungefähr 31.803 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.182 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 

Meldungen vom 29. Mai:

Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (29. Mai) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 66 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.708 an. Davon sind ungefähr 31.721 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.238 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,76 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Neckar-Odenwald-Kreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen und Schwäbisch Hall insgesamt 6 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.749 an. Unter den Verstorbenen waren 993 Männer und 756 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Kinder- und Jugendarbeit kann ab 2. Juni stufenweise beginnen

Ab Dienstag, 2. Juni, können die Träger der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit unter bestimmten Voraussetzungen wieder Veranstaltungen und Aktivitäten bis maximal 15 Personen anbieten. Das teilt das Ministerum für Soziales und Integration am Freitag, 29.Mai, mit. Aus Gründen des Infektionsschutzes werden Fachkräfte und Betreuende in die Maximalpersonenanzahl mit eingerechnet. Die Öffnung der Angebote der Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit umfasst Termine in deren Anlauf- und Beratungsstellen, feste Gruppenangebote, Angebote mit einer Laufzeit bis zu 24 Stunden und mehrtägige Angebote, bei denen die Übernachtung im jeweiligen eigenen Haushalt erfolgt. 

Meldungen vom 28. Mai:

 Am Donnerstag (28. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 67 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in BadenWürttemberg auf mindestens 34.642 an. Davon sind ungefähr 31.595 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1304 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,76 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Heilbronn, Rastatt, Rems-Murr-Kreis und Tübingen sowie aus der Stadt Karlsruhe insgesamt 8 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1743 an. Unter den Verstorbenen waren 991 Männer und 752 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Meldungen vom 27. Mai:

 Am Mittwoch (27. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 80 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in BadenWürttemberg auf mindestens 34.575 an. Davon sind ungefähr 31.480 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.357 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,33 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für BadenWürttemberg aktuell im Durchschnitt bei 2,6 .

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Calw, Esslingen, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.738 an. Unter den Verstorbenen waren 989 Männer und 749 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älte 

Meldungen vom 26. Mai:

Am Dienstag (26. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 60 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in BadenWürttemberg auf mindestens 34.495 an. Davon sind ungefähr 31.345 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.424 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.  Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,33 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.  Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Konstanz, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahlder Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.726 an. Unter den Verstorbenen waren 981 Männer und 745 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Weitere Lockerungen ab 1. Juni

Das Kabinett hat sich auf weitere Lockerungen der Corona-Verordnung geeinigt. So dürfen sich ab Montag, 1. Juni, bis zu zehn Personen im privaten Raum treffen und kleine Veranstaltungen sind wieder möglich. Großveranstaltungen über 500 Personen bleiben bis zum 31. August 2020 untersagt.

Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe


Die Landesregierung hat heute (26. Mai) eine Stabilisierungshilfe für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen. Die Betriebe dieser Branche waren besonders früh und wirtschaftlich besonders stark betroffen. Daher soll das Hotel- und Gaststättengewerbe im Anschluss an die Soforthilfe des Landes und des Bundes eine Hilfe zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen für weitere drei Monate bekommen.  "Wir müssen eine Insolvenzwelle im besonders betroffenen Hotel- und Gastgewerbe verhindern und Arbeitsplätze sichern", so Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut. Das Land rechnet mit einem Bedarf von 330 Millionen an Haushaltsmitteln für die Stabilisierungshilfe. "Vielen Hotels und Gastronomiebetrieben steht das Wasser bis zum Hals. Wir brauchen schnelle Hilfen, um das Überleben zahlreicher Betriebe zu sichern" sagte Tourismusminister Guido Wolf. Das Landesprogramm wird noch mit dem angekündigten Bundesprogramm harmonisiert., heißt es in der Pressmitteilung des Justizministeriums.

Meldungen vom 25. Mai: 

Am Montag (25. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 36 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.435 an. Davon sind ungefähr 31.217 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 1.511 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Reutlingen und Tübingen sowie aus der Stadt Stuttgart insgesamt 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.707 an. Unter den Verstorbenen waren 971 Männer und 736 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Weitere Öffnung der Sportangebote ab dem 2. Juni

Ab Anfang Juni soll in Baden-Württemberg wieder mehr Sport möglich sein. Nach der Notverkündung der Corona-Verordnung Sportstätten des Kultus- und des Sozialministeriums wird ab Anfang Juni auch der Indoor-Sport unter Auflagen wieder möglich sein. Ferner ist der Betrieb von Schwimmbädern für Schwimmkurse und den Schwimmunterricht sowie für das Training im Vereinssport wieder erlaubt. Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann begrüßt diese Lockerungen: „Der Sport spielt in Baden-Württemberg eine herausragende Rolle. Das zeigen auch die vielen Rückmeldungen, die ich in den vergangenen Wochen erhalten habe, in denen die Menschen betonen, wie sehr ihnen der Sport fehlt. Deswegen ist die weitere Öffnung unter Auflagen für mich und für das Sportland Baden-Württemberg ein sehr wichtiger Schritt.

„Es ist allerdings ebenso wichtig, dass Hygiene- und Abstandsregelungen weiterhin strikt eingehalten werden. Deshalb appelliere ich an unsere Sportlerinnen und Sportler, den Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten und erinnere daran, dass Training mit Körperkontakt weiterhin untersagt ist“, sagt die Sportministerin. Damit im Falle einer Infektion die lokalen Behörden die Infektionsketten nachvollziehen können, haben das Sozial- und das Kultusministerium die Dokumentationspflicht in der gemeinsamen Verordnung auch noch einmal konkretisiert. So sind Name, Datum und Zeit des Besuchs sowie Telefonnummer oder Adresse zu erfassen, falls diese nicht bereits vorliegen. Diese Informationen sind für vier Wochen aufzubewahren.

Meldungen vom 24. Mai:

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 3,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.630 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen  tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,6 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

Darüber hinaus wurde dem Landesgesundheitsamt heute aus der Stadt Stuttgart insgesamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.697 an. Unter den Verstorbenen waren 963 Männer und 734 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (siehe Tabelle).

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Meldungen vom 23. Mai:

Fitness-Studios, Tanzschulen und mehr - das sind die Auflagen für Indoor-Sport

Unter diesen Auflagen können auch Fitnessstudios, Yogastudios, Tanzschulen und viele weitere Einrichtungen ab dem 2. Juni den Betrieb wieder aufnehmen. Darüber hinaus gelten weitere Vorgaben, zum Beispiel zur Fläche, die einer Person zur Verfügung stehen muss. Es darf nur individuell oder in Gruppen von maximal zehn Personen trainiert werden. Dabei muss einer Person eine Fläche von 40 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Eine Ausnahme bildet hier das Training an einem Gerät oder auf einer Matte, bei dem der Standort beibehalten wird. In diesem Fall können auch größere Trainings- und Übungsgruppen gebildet werden, und die Flächenvorgabe reduziert sich auf mindestens zehn Quadratmeter pro Person. Diese Regelungen gelten analog auch für den Sport im Freien, somit gilt die aktuelle Vorgabe, dass maximal fünf Personen auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern im Freien trainieren dürfen noch bis einschließlich 1. Juni. Im Indoor-Sport ist hochintensives Ausdauertraining, also ein Training, bei dem sich die Sportler über einen längeren Zeitraum an oder über der anaeroben Schwelle bewegen, aus Gründen des Infektionsschutzes aber weiterhin untersagt.

Alle Details hier.

Auch die Hygienevorschriften, die sowohl für den Indoor-, als auch den Outdoor-Sport gelten, wurden noch einmal konkretisiert. So muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt sein, Schutzabstände bei Wegen zu und in den Sportstätten müssen sichergestellt werden und es müssen ausreichend Gelegenheiten zum Händewaschen oder alternativ Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen.

Meldungen vom 22. Mai:

Regierungspräsidien in Baden-Württemberg übernehmen Zuständigkeit für Entschädigungen bei bestimmten Verdienstausfällen

Die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg haben im Zuge der Corona-Pandemie die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach dem Infektionsschutzgesetz übernommen. Anträge können ab sofort über das ländergemeinsame Online-Portal www.ifsg-online.de eingereicht werden. Betroffene finden dort weitere Informationen sowie die genauen Anspruchsvoraussetzungen. 

 

Die Zuständigkeit wurde rückwirkend zum 1. Februar von den Gesundheitsämtern auf die vier Regierungspräsidien in Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen und Freiburg übertragen. „Damit entlasten wir die Gesundheitsämter, die derzeit aufgrund der Corona-Pandemie außerordentlich stark gefordert sind“, so Gesundheitsminister Manne Lucha.

Notbetreuung Pfingstferien

Am Dienstag, 2. Juni, beginnen in Baden-Württemberg die zweiwöchigen Pfingstferien. Entsprechend der Corona-Verordnung der Landesregierung kann in den Pfingstferien bei Bedarf eine erweiterte Notbetreuung angeboten werden. „Wir sind uns sehr bewusst, was die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie die Lehrkräfte in den zurückliegenden Wochen alles geleistet haben. Gemeinsam haben sie die Notbetreuung an den Schulen auf die Beine gestellt, eine reibungslose Wiederaufnahme des Unterrichts und die Durchführung der Abschlussprüfungen ermöglicht. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in einer Pressemeldung am Freitag, 22. Mai. „Trotz dieser enormen Belastung haben wir die Schulen gebeten, ähnlich wie bereits in den Osterferien, auch in den Pfingstferien eine Notbetreuung zu organisieren, sofern hierfür ein Bedarf besteht.“ 

Die Notbetreuung kann dabei auch zeitweise in einer der beiden Ferienwochen angeboten werden, da kein Rechtsanspruch auf eine Notbetreuung besteht. Die Schulleitungen entscheiden in eigenem Ermessen, ob eine Notbetreuung und wenn ja, in welchem Umfang angeboten wird - je nach Platzangebot und zur Verfügung stehendem Personal. 

Meldungen vom 21. Mai:

Am Donnerstag (21. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 82 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.212 an. Davon sind ungefähr 30.586 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 1952 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.  Desweiteren wurden fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1684 an. 

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,57 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2567 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,5 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher.

1684 Todesfälle in Baden-Württemberg
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Ortenaukreis, Reutlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1684 an. Unter den Verstorbenen waren 957 Männer und 727 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Meldungen vom 20.Mai: 

Am Dienstag (19. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 65 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.071 an. Davon sind ungefähr 30.209 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2.189 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Meldungen vom 18.Mai: 

Am Montag (18. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 44 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 34.006 an. Davon sind ungefähr 30.030 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 2.312 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert. 

Meldungen vom 17. Mai:

Am Sonntag (17. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 50 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.962 an. Davon sind ungefähr 29.900 Personen bereits
wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin deutlich höher als jene der noch Erkrankten. Derzeit sind geschätzt noch 4062 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Reproduktionszahl liegt bei 0,95
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit
R 0,95 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für BadenWürttemberg aktuell im Durchschnitt bei 5,0. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.


Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.503 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens
7,4 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher.


Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis und Sigmaringen insgesamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1653 an. Unter den Verstorbenen waren 942 Männer und 711 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Für BW-Einreisende gilt keine Quarantänepflicht mehr

Das Land Baden-Württemberg hebt die Quarantänepflicht für Einreisende aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, dem Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland ab dem 17. Mai auf. Wenn im Herkunftsland die Zahl der Neuinfizierten allerdings bei mehr als 50 pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt, ist eine Quarantäne weiterhin erforderlich.

Meldungen vom 16. Mai:

Am Samstag (16. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 56 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.912 an. Davon sind ungefähr 29.754 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

Die Reproduktionszahl liegt bei 0,83
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,83 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für BadenWürttemberg aktuell im Durchschnitt bei 5,0 . In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden. 

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.499 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens
7,4 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil
möglicherweise auch höher.

Vier weitere Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Ludwigsburg, Reutlingen und Schwarzwald-Baar-Kreisinsgesamt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.649 an. Unter den Verstorbenen waren 939 Männer und 710 Frauen.
Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Schwimmbäder und Fitnessstudios öffnen im Juni

Mit dem Beschluss vom,16.Mai, hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Demnach gibt es folgende Lockerunge, die ab dem 2. Juni in Kraft treten sollne. Laut der neuen Rechtsverordnung vom Samstag, 16. Mai, dürfen Sportanlagen und Sportstätten auch innerhalb geschlossener Räume, wie etwa Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen wieder öffnen. Auch hier gelten besondere Auflagen, die zu beachten sind. Ebenfalls dürfen Schwimm- und Hallenbädern ab dem 2. Juni wieder öffnen um Schwimmkurse  und Schwimmunterricht anzubieten und Prüfungen abzunehmen. Ein Freizeit- Breitensport-Badebetrieb ist zunächst weiter nicht möglich. Für alle Bereiche  gelten dann Hygieneauflagen und das Abstandsgebot.

Meldungen vom 15. Mai:

Am Freitag (15. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 52 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.856 an. Davon sind ungefähr 29.487 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. 

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,73 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.493 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,4 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Freudenstadt, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Zollernalbkreis insgesamt 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.645 an. Unter den Verstorbenen waren 938 Männer und 707 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter 

 Hochschule: Bewerbungsfristen für Wintersemester 2020/21 auf 20. August verschoben

Die Bewerbungsfristen für Studienbewerber an Hochschulen werden im zentralen Vergabeverfahren bundesweit bis zum 20. August verschoben. Dies war notwendig, damit auch der diesjährige Abiturjahrgang durch die aufgrund der Corona-Pandemie später durchgeführten Abiturprüfungen sich dennoch fristgerecht für das kommende Wintersemester 2020/21 anmelden kann, wie das Wissenschaftsministerium mitteilt. Als Vorlesungsbeginn insbesondere für die Erstsemester wird der 2. November angestrebt, wobei es bei einzelnen Hochschulen zu etwas früheren Vorlesungsbeginnen kommen kann. 
 
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sagte hierzu am Freitag (15. Mai) in Heidelberg: „Wir haben damit bundesweit sichergestellt, dass der Studienzugang trotz Verschiebung des Abiturs für alle gewährleistet ist, egal wann die Abiturprüfungen stattfinden. Dies ist ein wichtiger und richtiger Schritt, damit die Studierenden Planungssicherheit haben und sich ohne Sorgen auf Ihre Prüfungen konzentrieren können. Dafür wünsche ich ihnen viel Glück.“

Die aktuelle Situation bedingte ebenfalls bereits eine Verschiebung des jährlich stattfindenden Tests für Medizinische Studiengänge, kurz TMS oder geläufiger Medizinertest. „Dem diesjährigen Abiturjahrgang soll aus der aktuellen Situation kein Nachteil erwachsen. Wir wollen die Chancengleichheit für die Studienanwärter wahren“, so Bauer weiter.  Um das bundesweit zentrale Vergabesystem für Studienplätze zu entlasten, wird zudem eine gestaffelte Bewerbungsfrist für Abiturjahrgänge der vergangenen Jahre angestrebt.

Meldungen vom 14. Mai:

Am Donnerstag (14. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 143 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.804 an. Davon sind ungefähr 29.201 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,83 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.464 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen tätig sind. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Freudenstadt, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Pforzheim insgesamt 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.629 an. Unter den Verstorbenen waren 931 Männer und 698 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Schrittweise Öffnung der Kitas und Kindertagespflege ab Montag

Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege können ab Montag, 18. Mai, die Betreuung schrittweise in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs ausweiten. Das teilt das Kultusministerium in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag mit.

Die Lenkungsgruppe der Landesregierung hat am Mittwochabend (13. Mai) einem entsprechenden Vorschlag des Kultusministeriums zur Änderung der Corona-Verordnung zugestimmt. Damit setzt das Land den rechtlichen Rahmen für die schrittweise Öffnung – für die Umsetzung vor Ort und die Konzepte dafür sind die Kommunen, Träger und Einrichtungen in eigener Zuständigkeit verantwortlich. 

 Länderverkehrsminister fordern einstimmig einen Rettungsschirm für den ÖPNV

Landesverkehrsminister Winfried Hermann hat sich zufrieden darüber geäußert, dass sich die Verkehrsminister aller Bundesländer am Donnerstag in einer Telefonkonferenz darauf verständigt haben, dem öffentlichen Verkehr in der Corona-Krise zu helfen. Minister Hermann hatte eine entsprechende Initiative zusammen mit seinem NRW-Kollegen Hendrik Wüst und mit der Vorsitzenden der Verkehrsministerkonferenz, Anke Rehlinger (Saarland) gestartet. 

Minister Hermann sagte: „Baden-Württemberg hat bereits – wie andere Länder auch – viel dafür getan, dass Busse und Bahnen als Teil der Daseinsvorsorge auch in der Corona-Zeit stabil weiter fahren. Der öffentliche Verkehr ist weiter gefahren, aber die Ticketeinnahmen sind weitgehend ausgeblieben. Deshalb fordern die Verkehrsminister der Länder, dass jetzt auch der Bund seiner Verantwortung gerecht wird. Die Länder allein können das Defizit von rund fünf Milliarden Euro unmöglich stemmen.“

Meldungen vom 13. Mai:

Am Mittwoch (13. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 183 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.661 an. Davon sind ungefähr 28.868 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,02 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.427 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,2 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil und Tuttlingen sowie aus den Städten Freiburg und Heidelberg insgesamt 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.613 an. Unter den Verstorbenen waren 925 Männer und 688 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (siehe Tabelle).

Kleine künstlerische Veranstaltungsformate sollen ab 1. Juni möglich werden

Kunstministerin Theresia Bauer hat Ende vergangener Woche Öffnungsperspektiven und konkrete Regelungen für den Kulturbereich sowie Spielräume für kleine, kreative Formate angekündigt. Diese sowie weitere Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung stellte das Kunstministerium am Mittwoch, 13.Mai, in Stuttgart mit dem umfassenden „Masterplan Kultur BW | Kunst trotz Abstand“ vor. "Wir greifen Einzelnen und Einrichtungen zudem kräftig unter die Arme, damit sie kulturelle Angebote auch für die Zukunft erarbeiten können“, sagte Kunstministerin Theresia Bauer am Mittwoch (13. Mai) in Stuttgart. Der Masterplan umfasst insgesamt rund 45 Millionen Euro.

Kleine künstlerische Veranstaltungsformate sollen ab 1. Juni möglich werden, wenn die räumlichen Bedingungen das zulassen und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorgaben zum Schutz des Publikums und der Mitwirkenden garantiert werden kann. Außerdem muss die Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer gewährleistet sein. Das MWK orientiert sich dabei an den Rahmenbedingungen, die für Gottesdienste vereinbart wurden. „Daraus ergibt sich, dass wir in einem ersten Schritt Veranstaltungen mit einem Richtwert von unter 100 Personen vorsehen. Bei speziellen Formaten, wie beispielsweise Autokinos, sind auch mehr Personen zulässig“, sagte Bauer. Die rechtlichen Voraussetzungen würden rechtzeitig in der Corona-Verordnung des Landes geschaffen. Wie der Veranstaltungsbereich über diese bald zulässigen Kleinformate hinaus geregelt werde, dazu tage eine interministerielle Arbeitsgruppe, deren Ergebnisse die Landesregierung in Kürze bekanntgeben werde.

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche in Landesmuseen
„Kinder und Jugendliche sind von den Einschränkungen aufgrund der Pandemie besonders stark betroffen. Sie sollen von der Wiedereröffnung der Museen daher besonders profitieren. Wir werden deshalb ab sofort und für ein Jahr Kindern und Jugendlichen freien Eintritt in die Dauerausstellungen unserer Landesmuseen und im ZKM in Karlsruhe ermöglichen. Damit unterstützen wir auch viele Eltern, die in diesen Tagen stark gefordert sind mit homeschooling ihrer Kinder und vermutlich dankbar sind für zusätzliche Bildungsangebote“, sagte Kunststaatssekretärin Olschowski.

Probearbeit für professionelle Theater, Orchester und Chöre ermöglichen
Voraussetzung für einen möglichen Spiel- und Vorstellungsbetrieb sind Probearbeit und Training; auch um die neuen künstlerischen Formate durchführen zu können. Ab sofort darf daher auch der Probenbetrieb mit mehr als fünf Personen für professionelle Theater, Orchester sowie Chöre unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen wiederaufgenommen werden. „Um auch besonders sensiblen Bereichen wie professionellen Ensembles und Chören wieder eine Perspektive zu geben, wird es nötig sein, die gewachsenen Testkapazitäten auch dafür systematisch stärker zu nutzen“, so Bauer.

Soforthilfe Corona für Solo-Selbständige, Einrichtungen und Vereine 
„Mit dem Soforthilfeprogramm des Landes haben wir unmittelbar reagiert und konnten in den letzten Monaten bereits eine Vielzahl an Notlagen auffangen. Derzeit überlegen wir, ob wir das Programm verlängern können“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski. Bislang seien 10.465 Anträge aus dem Kultur- und Kreativbereich bei der L-Bank eingegangen, 8.278 davon bewilligt und damit eine Summe von über 75 Millionen Euro bereits ausbezahlt worden (Stand: 12. Mai, Gesamtantragszahl: 251.043). „Baden-Württemberg ist bundesweit Vorreiter bei der Gestaltung der Soforthilfe für die Kulturschaffenden und die Kreativwirtschaft“, betonte die Staatssekretärin.

Zweiteiliges Corona-Notprogramm: 40 Millionen Euro für Kunst und Kultur
„Das höchste Ziel der Kunstpolitik des Landes ist es, existenziellen und dauerhaften Schaden von unserer vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft in Baden-Württemberg abzuwenden und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten. Deshalb haben wir beantragt, ein Notprogramm für Kunst und Kultur im Umfang von 40 Millionen Euro aufzulegen aus den Mitteln der Corona-Rücklage des Landes. Ich hoffe, dass wir aus dem Parlament die dafür notwendige Unterstützung erhalten“, so Bauer weiter. „Unser Anliegen ist es, dass Einrichtungen nicht nur überleben können, sondern dass sie auch genügend Mittel in der Hand haben, um künstlerische Programme und Veranstaltungen für die Zukunft zu gestalten.“

Das Notprogramm soll aus zwei Teilen bestehen: „Mit einem Nothilfefonds im Umfang von über 32 Millionen Euro helfen wir wirtschaftlich gefährdeten Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Vereinen der Breitenkultur. Mit einem Impulsprogramm ´Kunst trotz Abstand`, ausgestattet mit rund 7 Millionen Euro, fördern wir kulturelle Veranstaltungen, die auch unter den aktuellen Beschränkungen und unter Einhaltung von Auflagen umgesetzt werden können“, sagte die Ministerin. Kultureinrichtungen, Vereine der Breitenkultur und Kinos sollten dabei eng mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeiten; gefördert würden vor allem die Künstlerhonorare. „Damit erzielen wir eine Win-Win-Situation für Einrichtungen und Künstler“, betonte Bauer.

Unterstützung für Film, Medien und Kinos 
Auch die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg habe schnell auf die Krise reagiert und Maßnahmen im Umfang von über einer Million Euro auf den Weg gebracht, erklärte die Staatssekretärin. Mit rund einer halben Million Euro beteilige sich die MFG an dem nationalen Maßnahmenpaket der Bundes- und Länderförderer für Kosten bei Filmproduktionen und Verleihmaßnahmen, die wegen der Corona-Krise abgebrochen oder verschoben werden mussten. In diesem Jahr verzichte die MFG außerdem auf fällige Darlehensrückzahlungen aus Produktions- und Verleihförderungen. Gemeinsam mit dem SWR plane die MFG dokumentarische Kurzfilme als Kaleidoskop über Corona-Geschichten zu fördern. „Da viele gewerbliche Kinos im Land in große Not geraten, greifen wir auch ihnen wirksam unter die Arme, denn wir brauchen sie als kulturelle Zentren und als Orte des sozialen Zusammenhalts in ganz Baden-Württemberg“, unterstrich Staatssekretärin Olschowski.

Meldungen vom 12. Mai:

Am Dienstag (12. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 85 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.478 an. Davon sind ungefähr 28.639 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. 

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,11 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 2.372 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 7,1 %. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Konstanz, Ludwigsburg, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.596 an. Unter den Verstorbenen waren 917 Männer und 679 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Landesregierung bringt baden-württembergischen Beteiligungsfonds für den Mittelstand auf den Weg

Bei einer Regierungspressekonferenz am Dienstagmittag informieren Ministerpräsident Kretschmann, Finanzministerin Sitzmann, Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut und Sozialminister Lucha  über die Einrichtung eines Beteiligungsfonds des Landes.

Die Landesregierung hat heute (12. Mai) ein Rahmenkonzept für einen baden-württembergischen Beteiligungsfonds auf den Weg gebracht. Ziel des Beteiligungsfonds ist es, das Eigenkapital kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken, um diese kreditwürdig zu machen, auch zukünftig deren Liquidität zu ermöglichen und deren Fortbestand somit über die Krise hinaus zu sichern. Das Land führt dazu den Unternehmen zeitlich begrenzt Eigenkapital zu oder setzt Finanzierungsinstrumente mit Eigenkapitalcharakter ein und ergänzt damit andere Programme sinnvoll.

„Wir investieren 1 Milliarde Euro in den Beteiligungsfonds, um unsere Volkswirtschaft zu stabilisieren, Arbeitsplätze zu erhalten und unser industrielles Ökosystem mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen passgenau zu unterstützen“, erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

„Für eine erfolgreiche Perspektive des Wirtschaftsstandortes Baden-Württemberg müssen wir bereits heute daran denken, wie es nach der Krise weitergeht. Es gilt, unseren Mittelstand gut durch diese schwierige Phase zu bringen und ihm auch darüber hinaus den Rücken zu stärken. Mit Krediten allein werden unsere Unternehmen ihre Engpässe nicht überbrücken können. Sie benötigen auch Eigenkapital, um kreditwürdig zu bleiben und nach der Krise wieder Investitionen tätigen zu können. Ich bin überzeugt, dass der Beteiligungsfonds dafür das richtige Instrument ist. Mit dem Fonds schaffen wir die Möglichkeiten, an sich gesunde, angesichts der Krise aber in Not geratene Unternehmen nachhaltig zu stützen. Der Fonds verschafft ihnen eine breitere Eigenkapitalbasis und damit die nötige Finanzkraft während und nach der Krise“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Damit schließen wir eine wesentliche Förderlücke des Bundes, der mit seinem Wirtschaftsstabilisierungsfonds vorallem größere Unternehmen in den Blick nimmt. Gerade für das Mittelstandsland Baden-Württemberg ist das eine enorm wichtige Maßnahme. Denn so können wir unsere kleinen und mittleren Unternehmen im Anschluss an die Liquiditätshilfen stabilisieren und Arbeitsplätze sichern.“

„In der baden-württembergischen Wirtschaft gibt es Betriebe, an deren Produktivität extrem viel hängt. Wenn diese Unternehmen wegen der Corona-Krise ausfallen, stocken Lieferketten, können andere Unternehmen schwanken oder Regionen finanziell straucheln. Wir schaffen mit dem Beteiligungsfonds Instrumente, mit denen wir solche Unternehmen beim Durchstarten kräftig anschieben können. Wir helfen, wenn die eigene Kraft dafür nicht mehr reicht. Ich hoffe, dass wir diese Instrumente möglichst selten einsetzen müssen“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.

Die Instrumente des Beteiligungsfonds umfassen Maßnahmen in Höhe von einer Milliarde Euro. Die Mindestbeteiligungshöhe pro Unternehmen wird 800.000 Euro betragen. Mit dem heutigen Beschluss des Kabinetts können die weiteren Schritte eingeleitet werden.

Weitere Informationen:
Der Beteiligungsfonds ist kein direktes Kriseninstrument, sondern eine Maßnahme, um die Unternehmen im Anschluss an die Krise stabiler zu machen.

Voraussetzung für die Beantragung des Beteiligungsfonds ist unter anderem ein ausgewiesener Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr. Die Maßnahmen werden zudem an konkrete von der EU vorgegebene Kriterien geknüpft.Unternehmen, die den Beteiligungsfonds Baden-Württemberg in Anspruch nehmen, sollen insbesondere einen Beitrag zur Stabilisierung von Produktionsketten und zur Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. Auch die Laufzeit des Beteiligungsfonds richtet sich nach von der EU-Kommission vorgegebenen Fristen. Im Einzelfall können auch größere Unternehmen, die für die Wirtschaftsstruktur im Land besonders relevant sind, Zugang zum Beteiligungsfonds erhalten.

Der Beteiligungsfonds richtet sich gezielt an baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern, die für die baden-württembergische Wirtschaft eine besondere Relevanz haben. Ein Argument kann auch sein, dass es sich um einen wichtigen Arbeitgeber in einem strukturschwachen Raum handelt und es durch eine Insolvenz erheblich negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt gibt. Möglich wäre zum Beispiel die Beteiligung bei einem Hidden Champion aus dem Mittelstand, dessen Geschäftsmodell grundsätzlich gesund ist, der jedoch aufgrund von Einnahmeausfällen im Zuge der Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten ist. Das Eigenkapital erleichtert ihm den Zugang zu Krediten, um nach der Krise wieder hochfahren und Investitionen tätigen zu können.

Um den Beteiligungsfonds umsetzen zu können, wird das Land eine Zuführung in ein Sondervermögen vornehmen, das sich aus der Rücklage für Haushaltsrisiken finanziert. Die Einrichtung des Fonds wird insbesondere wegen der Umsetzung der rechtlichen Voraussetzungen noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Meldungen vom 10. Mai:

Aufgrund technischer Probleme konnte das Sozialministerium am Sonntag, 10. Mai, keine aktuellen Zahlen veröffentlichen. Die Zahlen werden im Laufe des Montags nachgereicht.

Meldungen vom 9. Mai:

Am Samstag (9. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 182 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.252 an. Davon sind ungefähr 27.673 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. 

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,56 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamam Samstag sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.542 an. 

Besuchsverbote werden schrittweise gelockert

Ab dem 18. Mai sollen in Baden-Württemberg wieder regelmäßige Besuche in Krankenhäusern und Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf möglich sein. Dies gab Gesundheitsminister Manne Lucha am Samstag (9. Mai) in Stuttgart bekannt.

Folgenden Besuchsregelungen für Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf und Menschen mit Behinderungen sowie in anbietergestützten ambulant betreuten Wohngemeinschaften gelten ab 18. Mai:

  • Stationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen, Einrichtungen der Kurzzeitpflege, Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe, ambulant betreute Wohnprojekte der Wohnungslosenhilfe sowie von einem Anbieter verantwortete ambulant betreute Wohngemeinschaften nach dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz dürfen wieder zu Besuchszwecken betreten werden. Dabei gelten zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner folgende Schutzmaßnahmen:
    • Pro Bewohnerin und Bewohner ist pro Tag grundsätzlich ein Besuch erlaubt. Der Besuch wird dabei auf zwei Personen beschränkt. Ausnahmen von den vorgenannten Einschränkungen sind insbesondere für nahestehende Personen im Rahmen der Sterbebegleitung vorgesehen. Die Einrichtungen können u.a. in Abhängigkeit ihrer personellen Kapazitäten und der örtlichen Gegebenheiten die Zeiten festlegen, während denen Besuche in der Einrichtung möglich sind. Ferner kann die Einrichtung die Zeitdauer der Besuche pro Bewohner festlegen. Die Regelung bewegt sich zwangsläufig im Spannungsfeld zwischen dem Ziel, allen Besuchswünschen nach Möglichkeit zu entsprechen und den Grenzen der Leistungsfähigkeit der Einrichtungen.
    • Besuche sind nur im Bewohnerzimmer, Besucherzimmern oder anderen geeigneten Besucherbereichen zulässig. Besuche im Bewohnerzimmer können von der Einrichtung ausgeschlossen werden, wenn Besucherzimmer oder andere geeignete Besucherbereiche vorhanden sind. Im Falle der Sterbebegleitung oder bei bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohnern mit behinderungsspezifischen Bedarfen sind Besuche auch im Bewohnerzimmer zu ermöglichen.
    • Besuchswünsche sollen bei der Einrichtung vorab angemeldet werden, um den Einrichtungen ein Besuchsmanagement zu ermöglichen. Unangekündigte Besuche sind ohne Einverständnis der Einrichtung nicht möglich.
    • Die Besucher müssen von der Einrichtung registriert werden. Das ist notwendig, um nötigenfalls eine Kontaktnachverfolgung durchführen zu können.
    • Einrichtungen können aus Gründen des Infektionsschutzes nur nach vorheriger Händedesinfektion betreten werden.
  • Besucherinnen und Besucher haben zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist.
  • Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Ausnahmen hiervon sind vorgesehen in Fällen wie zum Beispiel der Sterbebegleitung.
  • Die Einrichtungen haben in einem einrichtungsspezifischen Besuchskonzept festzulegen, wie sie Besuche nach den vorgenannten Vorgaben ermöglichen werden.
  • Sofern Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen Kurzzeitpflege erbringen, gelten die vorgenannten Besuchsregelungen entsprechend.
  • Für Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelten Ausnahmen, sofern dort mit Blick auf die körperliche Konstitution der Bewohner nicht von einer erhöhten Vulnerabilität der Bewohnerinnen und Bewohner ausgegangen werden muss. In diesen Fällen gelten – wie bisher – keine Einschränkungen bei den Besuchsmöglichkeiten.
  • Ab dem 18. Mai werden auch wieder Besuche der Einrichtungen aus beruflichen Gründen wie z. B. durch Friseure, Physiotherapeuten, Logopäden, Seelsorger u. a. regelhaft erfolgen können, sofern geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Für Krankenhäuser sind die folgenden Regelungen geplant:

  • Die Zahl der Besucher in Krankenhäusern soll in der Regel auf einen Besucher pro Tag und Patient beschränkt sein. Damit sollen Menschenansammlungen in der Klinik vermieden werden, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Besucher, bei denen eine aktive COVID-19-Erkrankung nicht sicher ausgeschlossen ist oder die innerhalb der Inkubationszeit Kontakt zu einem an COVID-19-Erkrankten hatten, dürfen die Einrichtung nicht betreten, um eine Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden.
  • Die in vielen Bereichen der Öffentlichkeit üblichen Schutzmaßnahmen wie Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, das Einhalten des Mindestabstands sowie die hygienische Händedesinfektion sind auch im Krankenhaus einzuhalten.
  • Das Krankenhaus muss für bestimmte hochgradig infektionsgefährdete Patientengruppen wie beispielsweise Patienten nach Knochenmarkstransplantation weitergehende Schutzmaßnahmen veranlassen. Diese können je nach medizinischer Einschätzung bis zu einem kompletten Besuchsverbot reichen.

Meldungen vom 8. Mai: 

Am Freitag (8. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 202 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 33.070 an. Davon sind ungefähr 27.291 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. 

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,56 angegeben (siehe Abbildung). Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Meldungen vom 7. Mai:

Am Donnerstag (7. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 138 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.868 an. Davon sind ungefähr 26.766 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankte.

Öffnung der Außengastronomie ab 18. Mai

Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf (CDU) hat mögliche konkrete Termine für die Öffnung von Hotellerie und Gastronomie in der Corona-Krise genannt. Außengastronomie solle vom 18. Mai an im Südwesten wieder möglich sein, sagte Wolf am Donnerstag dem SWR.

Die Innenräume der Restaurants könnten vom 25. Mai an wieder öffnen, Hotels und Freizeitparks am 30. Mai. Es handele sich bei den Terminen noch nicht um einen gemeinsamen Beschluss, sondern um „Pläne, an denen mit Hochdruck gearbeitet“ werde, erläuterte ein Sprecher von Wolfs Ministerium.

Am Mittwoch stellte Ministerpräsident Kretschmann einen Stufenplan für die Corona-Lockerungen in Baden-Württemberg vor.

Meldungen vom 6. Mai:

Am Mittwoch (6. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 185 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.730 an. Davon sind ungefähr 26.242 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 137 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Da die COVID-19-Fallzahlen gegenwärtig nicht exponentiell ansteigen, ist diese Zahl nur bedingt aussagekräftig.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,65 angegeben (siehe Abbildung). Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Bei einem Spitzengespräch der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ging es am Mittwoch erneut um das weitere Vorgehen in der Corona-Krise und um weitere Lockerungen. Nach dem Corona-Lockdown fährt Baden-Württemberg mit einem Stufenplan Schritt für Schritt den Alltag wieder hoch. Ministerpräsident Winfried Kretschmann erklärte im Anschluss, wie Baden Württemberg vorgehen wird. Alles zu den Lockerungen und dem Stufensystem können Sie im Artikel nachlesen. 

Warnung vor Falschnachrichten - keine Corona-Impfpflicht geplant

Zahlreiche Anfragen und Nachfragen erreichten Wahlkreisabgeordneten Roderich Kiesewetter, in denen vor einer angeblichen geplanten Impfpflicht gegen Corona, die Rede ist. Tatsächlich handelt es sich hierbei eindeutig um Falschinformationen.

Wahlkreisabgeordneter Kiesewetter stellt klar: „Es ist keine allgemeine Impfpflicht geplant! Es ging auch nie um eine Impfpflicht, sondern zunächst um die Überlegung zu einer Art Immunitätsnachweis. Dies wurde nun aber wegen der ethischen Überprüfung aus dem Gesetzesentwurf rausgenommen. Ebenfalls wäre ein Immunitätsnachweis mangels wissenschaftlichem Nachweis derzeit noch gar nicht möglich. Mehr zu den Hintergründen, erfahren Sie hier.

Meldung vom 5. Mai:

 Am Dienstag (5. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 88 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.545 an. Davon sind ungefähr 25.628 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Die  Repruduktionszahl liegt bei 0.74. Insgesamt wurden 1482 Todesfälle in Baden-Württemberg gemeldet. 

 Arztpraxen, Psychotherapeuten und Krankenhäuser nehmen Regelbetrieb schrittweise wieder auf 

Nun kehren die Ärzte und die Kliniken im Land schrittweise wieder zur Regelversorgung zurück, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales und Integration. Dadurch sind auch wieder Behandlungen möglich, die zwar medizinisch notwendig, aber keine akuten Notfälle sind. Hierzu hat sich das Ministerium für Soziales und Integration jetzt mit den beteiligten Akteuren auf gemeinsame Eckpunkte verständigt. "Generell gilt: Niemand sollte aus Angst vor einer Infektion keine medizinische Hilfe im Krankenhaus oder bei einem niedergelassenen Arzt aufsuchen“, so Gesundheitsminister Manne Lucha am Dienstag, 5. Mai, in Stuttgart.

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft, die Universitätskliniken, die Landesärztekammer Baden-Württemberg, die Landesverbände der Krankenkassen sowie der Verband der Ersatzkassen haben sich auf folgende Eckpunkte zur schrittweisen Wiederaufnahme des Regelbetriebs in Krankenhäusern sowie Arzt- und Psychotherapeutenpraxen verständigt:

• Die Partner appellieren an die Patientinnen und Patienten, bei akuten und chronischen Erkrankungen sowie in Notfällen unbedingt medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen und dies nicht aus Sorge vor einer Infektion zu unterlassen und dadurch schwere Gesundheitsschäden zu riskieren.
• Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten sorgen durch ein Terminmanagement dafür, dass die Zahl der Patienten in den Praxen so gestaltet wird, dass Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.
• Die niedergelassenen Praxen verfügen schon bisher auch über ein eigenes staatlich überwachtes Hygienemanagement für die Patientinnen und Patienten
• Durch ein hausindividuelles infektiologisches Management etablieren die Krankenhäuser unter anderem ein Screening- und Testkonzept für Personal sowie für die Patientinnen und Patienten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den gefährdeten Patientinnen und Patienten.
• Die neu geschaffenen zusätzlichen Intensivbehandlungskapazitäten ebenso wie die ambulanten Fieberambulanzen und Corona-Schwerpunktpraxen sollen im Stand-by und aktiven Modus auch in den kommenden Monaten (bis zum 30. September 2020) zur Verfügung stehen und der begonnene Ausbau der Beatmungskapazitäten fortgesetzt werden.
• Für die Behandlung intensivpflichtiger COVID-19-Patientinnen und Patienten steht ein Anteil in Höhe von 30 bis 35 Prozent der Intensiv- und Beatmungskapazitäten zur Verfügung.

Um die individualmedizinische Behandlung sicherzustellen, führen die Krankenhäuser bei steigender Auslastung frühzeitig gemeinsam mit dem Rettungsdienst Patientenverlegungen durch. Die beiden Register COVID-19-Ressource-Board und DIVI bieten inzwischen einen tagesaktuellen Überblick über freie Intensivkapazitäten und erleichtern somit die Planung frühzeitiger Verlegungen. Zur überregionalen Koordinierung von Verlegungen stehen die Oberleitstelle Baden-Württemberg und die Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte (ZKS) zur Verfügung. Auch die zusätzlichen Kapazitäten in kooperierenden Rehabilitations- und Vorsorgekliniken können weiter abgerufen werden. Eine Nutzung von Behelfskrankenhäusern beispielsweise in Hallen soll nur in einer extremen Versorgungssituation erfolgen. In sämtlichen Krankenhäusern erfolgt eine klare Trennung zwischen Infektions- und Nicht-Infektionsbereichen. Die Krankenhäuser setzen ferner ein Testkonzept entsprechend dem aktuellen Wissensstand um und treffen Schutzmaßnahmen, um Ansteckungsrisiken für Patientinnen und Patienten sowie Personal zu minimieren.

Apell an die Menschen im Land

Minister Lucha bittet die Patientinnen und Patienten sich bei Besuchen in den Arztpraxen vorher telefonisch anzumelden und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Gleichzeitig appellierte er an die Menschen im Land, weiterhin in den Praxen und Krankenhäusern die erforderlichen Hygieneregeln strikt einzuhalten, um auch bei den schrittweisen Lockerungen die Infektionsraten nicht weiter ansteigen zu lassen.

Am Dienstag (5. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 88 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.545 an. Davon sind ungefähr 25.628 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Die Reproduktionszahl liegt bei 0,74
Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,74 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.924 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens
5,9 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe
nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

29 weitere Todesfälle
Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Neckar OdenwaldKreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus den Städten Freiburg und Heidelberg insgesamt 29 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1482 an. Unterden Verstorbenen waren 856 Männer und 626 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Kritische Infrastruktur: Energieversorgung in und nach der Corona-Krise

Bei einer Regierungspressekonferenz am Dienstag mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Umweltminister Franz Untersteller und Sozialminister Manne Lucha ging es um die aktuelle Corona-Lage in Baden-Württemberg und das Thema „Kritische Infrastruktur: Energieversorgung in und nach der Corona-Krise“. 

  • Kretschmann: "Kontaktloser Outdoorsport ist ab kommender Woche wieder erlaubt" Dazu gehören unter anderem Golf, Leichtathletik und auch Tennis. Am morgigen Mittwoch, 6. Mai, werden die Regierungschefs mit Kanzlerin Merkel besprechen, wie es weitergehen soll an Schulen und Kitas, Hotels, Gastronomie, Sport und Vereine und Kultureinrichtungen.
  • "Es darf nicht der Eindruck entstehen, als seien wir schon über den Berg", sagt Kretschmann.
  • Zudem werde in dieser Woche ein Ampelsystem erarbeitet und in der kommenden Woche beschlossen. Dabei werden unterschiedliche Institutionen nach Infektionsrisiko beurteilt. Gelb ist beispielsweise die Gastronomie. "Gelb bedeutet immer, es kann auf rot zurück oder auf grün", sagt Kretschmann.
  • "Automobilwirtschaft braucht starke Unterstützung, um Arbeitsplätze zu sichern
  • "Kontaktverbote bleiben, nicht lockern"
  • Ziel ist es in der nächsten Phase lokal zu agieren. Das bedeutet, dass Maßnahmen lokal Landkreise begrenzt werden können. "Aber soweit sind wir noch nicht", so Kretschmann

Tourismusminister Guido Wolf fordert Öffnungen für Gastronomie auf Pfingsten

Vor dem Hintergrund der aktuellen Meldungen, wonach auch in Bayern Gaststätten und Hotels schrittweise wieder öffnen können, und zwar Außenbereiche am 18. Mai, Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai, Hotels am 30. Mai, wiederholte Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf seine Forderung nach einer schrittweisen Öffnung der Gastronomie in Baden-Württemberg, ebenfalls spätestens auf Pfingsten.

Ob für Baden-Württemberg ähnliche Maßnahmen wie Bayern gelten, dazu wollte sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann an diesem Dienstag nicht äußern. Darüber disskutieren die Regierungschefs mit Kanzlerin Merkel am Mittwoch.

Meldungen vom 4. Mai:

Am Montag (4. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 68 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.457 an. Davon sind ungefähr 25.238 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Die Reproduktionszahl liegt bei 0,68

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1871 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,8 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Anzahl der neu übermittelten Fälle ist rückläufig.

1453 Todesfälle in Baden-Württemberg

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Karlsruhe insgesamt 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1453 an. Unter den Verstorbenen waren 844 Männer und 609 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Mit Unterstützung von Daimler: 12,4 Millionen KN95/FFP2-Schutzmasken aus China fürs Land

Am heutigen Montag, 4. Mai, hat das Ministerium für Soziales und Integration die ersten 600.000 von insgesamt 12,4 Millionen KN95/FFP2-Atemschutzmasken erhalten, die in Kooperation mit der Daimler AG und der Landesregierung in China beschafft wurden. „Auch hier beweist sich einmal mehr, dass der exzellente Kontakt zwischen den baden-württembergischen Unternehmen und dem Land zu ganz konkreten Ergebnissen führt. Wir sind sehr dankbar, dass die Firma Daimler ihre Kontakte zum Wohl des Landes Baden-Württemberg nutzt. Das hilft uns sehr“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in Stuttgart. Gesundheitsminister Manne Lucha ergänzte: „Diese großartige Nachricht verdanken wir einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Daimler und der Landesregierung in einem extrem schwierigen Marktumfeld. Die dringend benötigten KN95/FFP2-Masken werden jetzt die nächsten Wochen über in Baden-Württemberg erwartet.“

Land übernimmt Verteilung an Bedarfsträger
Bei der Beschaffung der Masken hat Daimler mit seinem globalen Einkaufs- und Transportlogistiknetzwerk unterstützt und so eine reibungslose Lieferung über Peking nach Baden-Württemberg ermöglicht. Das Land übernimmt die Ausrüstung und verteilt sie an Krankenhäuser, Rettungsdienste, Alten- und Pflegeheime sowie weitere Einrichtungen in ganz Baden-Württemberg. Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler AG, verantwortlich für den Einkauf von Nichtproduktionsmaterial: „Gerne leisten wir mit unserem Netzwerk und unserer Einkaufs- und Logistikexpertise einen Beitrag für das Gesundheitswesen in Baden-Württemberg. Mit Kooperationen wie dieser können wir auch in der aktuell herausfordernden Phase unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen.“

Unterstützung aus der Wirtschaft
Durch die Corona-Krise brachen die weltweiten, für die Bedarfsträger im Land üblichen Lieferwege nahezu zusammen, wodurch sie nicht mehr in der Lage waren, die erforderliche Menge an Persönlicher Schutzausrüstung in der erforderlichen Qualität wie sonst üblich selbst und dezentral zu beschaffen. Hier hat sich das Land Baden-Württemberg in der Pflicht gesehen und es übernommen, das notwendige Material im Rahmen einer Notfallversorgung zu beschaffen und den Bedarfsträgern zur Verfügung zu stellen. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Daimler AG für die großartige Unterstützung. Mit seiner großen Erfahrung auf dem chinesischen Markt zeigt der Konzern Verantwortung in der Krise und leistet einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagt Minister Lucha. „Mit kompetenter und tatkräftiger Unterstützung aus der baden-württembergischen Wirtschaft gelingt es uns immer besser, eine ausreichende Menge Schutzausrüstung im Land verteilen zu können.“

Museen und Ausstellungshäuser dürfen unter Auflagen wieder öffnen

Mit den neuesten Lockerungen der seit Wochen geltenden Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dürfen auch die Museen und Ausstellungshäuse ab Mittwoch,  6. Mai, an wieder öffnen. „Wir mussten lange auf die Kunst verzichten– umso mehr freuen wir uns jetzt wieder auf unsere Museen, Freilichtmuseen, Kunstvereine und andere Ausstellungsorte. In verschiedenen Öffnungsschritten präsentieren sie sowohl Dauer- wie auch Sonderausstellungen und machen so deutlich, dass ein gemeinschaftliches Kunsterlebnis auch in Corona-Zeiten möglich ist“, sagte Petra Olschowski am Montag, 4. Mai, in Stuttgart.

Hygiene- und Abstandsregeln müssen eingehalten werden
Vorgabe für die Öffnung der Museen ist die Einhaltung der üblichen Hygiene- und vor allem der Abstandsregeln. „Insbesondere zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gilt bis auf Weiteres eine Maskenpflicht für die staatlichen Museen“, sagte Petra Olschowski. Weiteren Museen, Freilichtmuseen und Ausstellungshäusern werde das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes empfohlen. Um die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sicherstellen und das notwendige Aufsichtspersonal engagieren zu können, öffnen fast alle Staatlichen Museen in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Baden-Baden und Konstanz in der Woche vom 11. Mai  an. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird in den staatlichen Häusern sowohl für die Besucherinnen und Besucher als auch für die Beschäftigten Vorschrift sein. Ferner müssen die Museen die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln gewährleisten können. Zudem muss der Besucherstrom an der Kasse entsprechend geregelt sein sowie nach Möglichkeit Ein- und Ausgänge getrennt voneinander ausgewiesen werden 

BWIHK appelliert an Unternehmen im Land, Ausbildungsplätze zu erhalten 

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) appeliert an die 26.000 Betriebe im Südwesten ihr Ausbildungsengagement nicht zurückzufahren. „Viele Unternehmen in Baden-Württemberg befinden sich aufgrund der Corona-Pandemie in einer überaus schwierigen Lage. Betriebe sind teilweise geschlossen oder haben nur geringe Umsätze. Für betroffene Unternehmen wird es schwieriger, die bestehenden Ausbildungsverhältnisse aufrecht zu erhalten und Ausbildungsplätze für das kommende Ausbildungsjahr anzubieten, heißt es in einer Pressemitteilung.  Für die Zeit nach der Krise brauchen die Unternehmen aber gut ausgebildete Fachkräfte. Das Erfolgsmodell der dualen Ausbildung ist ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung im Land. Der Bedarf an jungen, gut ausgebildeten Menschen wird nach der Krise wieder deutlich anwachsen“, sagt Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) und Präsidentin der IHK Region Stuttgart, der bei Ausbildungsfragen federführenden Kammer im Land. 

Die Sicherung bestehender Ausbildungsverhältnisse und der Abschluss von neuen Verträgen zum Herbst diesen Jahres habe daher auch für die IHKs höchste Priorität. „Damit die Azubis auch in diesem Jahr zu ihrem Abschluss kommen und Schulabgänger im Herbst eine neue Ausbildung beginnen können, hat die IHK-Organisation Vorschläge in einem 10-Punkte-Programm erarbeitet, wie alle relevanten Akteure ihren Teil dazu beitragen können, die Ausbildung nachhaltig zu sichern“, sagt Breuning. Das 10-Punkte-Programm sieht unter anderem Kurzarbeitergeld für Azubis, die Vermittlung von Azubis aus insolventen Betrieben und einen Ausbau der Beratungsleistungen vor. „Den Ausbildungsbetrieben würde konkret geholfen werden, wenn sie Kurzarbeitergeld für Azubis ohne Einschränkungen beantragen könnten. Hier sehen wir kurzfristig großen Handlungsbedarf bei der Bundes- und Landespolitik“, sagt IHK-Vizepräsidentin Breuning. 

Die baden-württembergischen Kammern sind dabei, ihr Angebot auszuweiten. „Die Unterstützungen für Unternehmen und ihre Azubis sind auch in der Krise ungebrochen. Wir sind für Betriebe und Auszubildende da“, sagt Breuning. Demnach bieten einige Kammern bereits Azubi-Speed-Dating online an, damit Unternehmen weiterhin Bewerbungsverfahren durchführen können. 

Zum richtigen Zeitpunkt hat auch die IHK-Lehrstellenbörse laut Kammer eine Neuerung bekommen. Zukünftig können Schulabgänger ein Gesuch mit Interessen, ihrem Lebenslauf und Bewerbungsunterlagen einstellen. So müssen sie nicht mehr lange suchen, sondern werden direkt von Unternehmen gefunden“, so Vizepräsidentin Breuning. In der Lehrstellenbörse sind aktuell für den Ausbildungsstart 2020 freie Ausbildungs- und Praktikumsplätze in ganz Baden-Württemberg eingestellt. Allein in der Kernregion Stuttgart gibt es noch fast 1.400 freie Stellen für Ausbildungsinteressierte. „In der aktuellen Krise gilt es, Kündigung oder Beendigung von Ausbildungsverhältnissen unbedingt zu vermeiden. Wir müssen alles tun, um die Ausbildung in diesem Jahr zu erhalten und eine ausreichende Anzahl neuer Ausbildungsangebote für das kommende Ausbildungsjahr ermöglichen. Nur so sichern die Betriebe das Fachkräftepersonal, das sie für den Aufschwung nach der Krise brauchen“, betont BWIHK-Vizepräsidentin Breuning. 

Musik- und Jugendkunstschulen öffnen am 6. Mai

Nicht nur die öffentlichen und privaten Schulen mussten in den vergangenen sieben Wochen geschlossen bleiben, sondern auch die 213 öffentlichen Musikschulen und knapp 40 Jugendkunstschulen im Land. Mit der eingeschränkten Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen startet von Mittwoch, 6. Mai, an, auch der eingeschränkte Betrieb von Musikschulen und Jugendkunstschulen in einem ersten Schritt.
„Die Musik- und Jugendkunstschulen haben in den vergangenen Wochen durch den unermüdlichen Einsatz zahlreicher Künstlerinnen und Künstler viel geleistet, um die Schülerinnen und Schüler trotz der drastischen Einschränkungen über Online-Unterricht zu fördern und zu unterstützen. Doch auch das beste Video-Tutorial ist kein Ersatz für einen Musik- oder Kunstunterricht von Angesicht zu Angesicht. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir nun wieder echte Begegnungen zwischen Lehrkräften und Schülern ermöglichen können“, betont Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Weiterhin ausgeschlossen ist der Unterricht an Blasinstrumenten oder Gesang
Die Wiederaufnahme des Betriebs in den Musikschulen und Jugendkunstschulen wird in einer gemeinsamen Verordnung des Sozialministeriums und des Kultusministeriums geregelt. Diese wird am Dienstag, 5. Mai, beschlossen und notverkündet und tritt dann am Mittwoch, 6. Mai, in Kraft. In einem ersten Schritt können Musikschulen ab 6. Mai mit dem Unterricht in Musiktheorie und Komposition zur Berufs- und Studienvorbereitung sowie mit Einzelunterricht an Streich-, Zupf- und Tasten- sowie Schlaginstrumenten starten. Weiterhin ausgeschlossen ist der Unterricht an Blasinstrumenten oder Gesang, da hier aufgrund der erhöhten Abgabe verbrauchter Atemluft von einer erhöhten Infektionsgefahr durch
Tröpfcheninfektion und Aerosole auszugehen ist.

Jugendkunstschulen öffnen
Jugendkunstschulen öffnen ebenso ab 6. Mai zunächst wieder für den Unterricht zur Berufs- und Studienvorbereitung sowie für Einzelunterricht in den Sparten der Bildenden Kunst wie unter anderem Zeichnen, Malen, Graphik, Druck, Plastik, Modellieren, Bau, Fotografie sowie im Bereich der Medienkunst, im Bereich Theater und Darstellendes Spiel und im Tanz.


Start erfolgt unter Auflagen im Sinne des Hygieneschutzes
Voraussetzung für die Öffnung der Musik- und Jugendkunstschulen ist, dass die erforderlichen Hygienemaßnahmen sowie Abstandsgebote gewahrt werden. So muss während der gesamten Unterrichtszeit unter anderem ein Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den anwesenden Personen eingehalten werden. Des Weiteren müssen ausreichende Gelegenheiten zum Waschen der Hände bestehen und ausreichend Hygienemittel wie Seife und Einmalhandtücher zur Verfügung stehen, auch alle Räume müssen mehrmals täglich für einige Minuten gelüftet werden. Instrumente, Werkzeug und Geräte dürfen während des Unterrichts nicht durch die Lehrkräfte und Schüler gemeinsam genutzt werden.
„Wir vertrauen darauf, dass die Einrichtungen diese Vorgaben umsichtig und verantwortungsvoll umsetzen, zum Schutz der Mitarbeiter, der Kinder und Jugendlichen sowie den Familien zu Hause“, sagt Ministerin Eisenmann und fügt hinzu: „Gesundheitsschutz ist wichtig, deshalb werden wir gemeinsam mit den Trägern für einen sicheren Unterricht sorgen. Doch genauso wichtig ist, es den Kindern und Jugendlichen
endlich wieder Kontinuität bei ihrer musikalischen und künstlerischen Bildung zu ermöglichen.“ Sofern sich das Infektionsgeschehen stabilisiert, sind weitere Schritte geplant. Dies betrifft insbesondere auch den Unterricht an Blasinstrumenten und Gesang an Musikschulen.
 

Meldungen vom 3. Mai: 

Am Sonntag (3. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 117 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.389 an. Davon sind ungefähr 24.838 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. 

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,68 angegeben.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.841 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,7 %. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Heidenheim, Ortenaukreis, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis insgesamt 9 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.422 an. Unter den Verstorbenen waren 830 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Änderungen der Corona-Verordnung

Friseur, Fußpflege und auch Schulen öffnen wieder - der Montag bringt wieder ein Stück Normalität zurück. Mit Beschluss von Samstag, 2. Mai, hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Mit der neuen Corona-Verordnung will die Landesregierung weitere vorsichtige Schritte der Lockerungen der Maßnahmen vornehmen. Was sich ab Montag ändert - und was bis auf Weiteres noch geschlossen bleibt.

Meldungen vom 2. Mai:

Am Samstag (2. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 149 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.272 an. Davon sind ungefähr 24.280 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,67 angegeben.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.831 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,7 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Emmendingen, Esslingen, Konstanz, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Heilbronn und Pforzheim insgesamt 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.413 an. Unter den Verstorbenen waren 821 Männer und 592 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Ab Montag geht es für 330.000 Schülerinnen und Schüler wieder los

Stuttgart. Am kommenden Montag, 4. Mai, öffnen die Schulen im Land unter strengen Abstands- und Hygieneregeln wieder ihre Türen. Los geht es zunächst mit den rund 330.000 Schülerinnen und Schülern an den allgemein bildenden Schulen, die in diesem und im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen sowie mit den Schülerinnen und Schülern der Prüfungsklassen der beruflichen Schulen. Das teilt das Kultusministerium in einer Pressemeldung mit.

Diese Prüfungsklassen konzentrieren sich ab Montag ausschließlich auf die Vorbereitung der Abschlussprüfungen. „Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen, aber auch die nötige Portion Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Unser Versprechen gilt, dass wir bei den Prüfungen die aktuelle Sondersituation berücksichtigen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. 

Meldungen vom 1. Mai:

Am Freitag (1. Mai) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 222 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 32.123 an. Davon sind ungefähr 23.574 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,67 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.817 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,7 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. 

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis und Reutlingen sowie aus den Städten Baden-Baden, Karlsruhe, Stuttgart und Ulm insgesamt 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.403 an. Unter den Verstorbenen waren 816 Männer und 587 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Meldungen vom 30.April:

Am Donnerstag (30. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 312 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.901 an. Davon sind ungefähr 22.950 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

Reproduktionzahl 0,7

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,7 angegeben (siehe Abbildung). Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Weitere 33 Todesfälle

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Heilbronn, Karlsruhe, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Sigmaringen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Heidelberg, Heilbronn und Pforzheim insgesamt 33 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.387 an. Unter den Verstorbenen waren 806 Männer und 581 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (siehe Tabelle).

Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

Corona: Winfried Kretschmann zu den weiteren Maßnahmen

Ministerpräsident Winfried Kretschmann berichtet von der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs mit der Bundeskanzlerin zu den weiteren Maßnahmen bei der Corona-Bekämpfung. Unter anderem sollen Kinderspielplätze wieder geöffnet werden. Dennoch gebe es keine weiteren großen Lockerungen.

ÖPNV: Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb

Schrittweise zurück zu einem anderen Normalbetrieb: Nach dieser Prämisse soll in den kommenden Wochen das Angebot von Bahnen und Bussen in Baden-Württemberg nach und nach gesteigert werden. Hintergrund ist die gestaffelte Wiederaufnahme des Unterrichts in den Schulen. Über das Konzept für ein Hochfahren des Nahverkehrs, das Zusammenspiel mit dem Schulbetrieb sowie die nötigen Hygienebedingungen haben sich Vertreter des Verkehrsministeriums, des Kultus- und Sozialministeriums, des Landkreistags, des Städtetags sowie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), des Verbandes Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und Landesfahrgastbeirats geeinigt. 

Land beginnt mit schrittweiser Öffnung der Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Auch für viele Beschäftigte in den Werkstädten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) ist mit der Corona-Pandemie ein geregelter und strukturierter Tagesablauf weggebrochen. Nun beginnt das Land mit deren schrittweisen Öffnung, wie Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha am Donnerstag (30. April) in Stuttgart mitteilte. „Wir wollen den Beschäftigten in den Werkstätten schrittweise und behutsam wieder die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen“, so der Minister. „In einem ersten Schritt erlauben wir die Wieder-Aufnahme des Betriebs für ein Viertel der vor der Corona-Krise bestehenden Arbeitsplätze. Der Gesundheitsschutz steht auch hier im Vordergrund. Deshalb müssen die Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden.“
Ab dem 4 Mai 2020 müssen die Werkstätten folgende Voraussetzungen erfüllen: 

  1. Die Teilnahme der Menschen mit Behinderungen erfolgt freiwillig. Wer wegen einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Ängste hat oder sich die Hygienemaßnahmen nicht zutraut, darf noch zuhause bleiben.
  2. Die Arbeit in der Werkstatt erfolgt einzeln oder in Kleingruppen mit höchstens sechs Menschen mit Behinderungen.
  3. Die Zusammenstellung der Kleingruppen erfolgt nach Wohngruppen und Wohnheimen und getrennt von den zu Hause wohnenden Menschen mit Behinderungen. Damit sollen unnötige Kontakte vermieden und die Ansteckungsgefahr reduziert werden.
  4. Es muss ein Infektionsschutzkonzept des Träger für die Fahrdienste und den Betrieb der Werkstatt und der Förderstätte vorliege.

Minister Lucha zeigte sich zuversichtlich, dass die Öffnung gemeinsam mit allen Akteuren gelingen und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bei Arbeit und Beschäftigung wieder verbessert werde. 

Zahnärztliche Behandlungen wieder ohne Einschränkung

Die Landesregierung wird den § 6a der Corona-Verordnung ab dem 4. Mai 2020 aufheben. Nach § 6a der Corona-Verordnung konnten nur medizinisch notwendige zahnärztliche Behandlungen, insbesondere solche zur Vermeidung einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im Falle chronischer Zahnerkrankungen, durchgeführt werden. „Nachdem auch die ausreichende Ausstattung der Zahnarztpraxen mit der in der Corona-Krise unverzichtbaren persönlichen Schutzausrüstung mittlerweile sichergestellt ist, können wir die Einschränkungen für zahnärztliche Behandlungen wieder aufheben“, so Gesundheitsminister Manne Lucha. 

    Meldungen vom 29. April:

    Neues Gesetzespaket soll verabschiedet werden

    Ein neues Gesetzespaket soll zur Bekämpfung der Corona-Epidemie verabschiedet werden. Dieses sieht unter anderem folgende Punkte vor:

    • Durch mehr Tests und mehr Daten wollen wir ein besseres Bild über den Ausbruch der Corona-Epidemie bekommen.
    • Dank der vorgesehenen Ausweitung der Testkapazitäten werden Reihentests künftig möglich sein. In Pflegeheimen soll auch regelmäßig getestet werden können.
    • Wenn es Antikörpertests gibt und bewiesen ist, dass man nach einer Infektion immun ist und niemanden mehr anstecken kann, sollen Ergebnisse in einem neuen Corona-Immunpass dokumentiert werden können.
    • Alle Tests werden von den Krankenkassen vollständig gezahlt.

    Am Mittwoch (29. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 183 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.589 an. Davon sind ungefähr 22.241 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 66 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Reproduktionzahl 0,7

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,7 angegeben (siehe Abbildung). Ein R von 0,7 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.729 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,5 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    47 weitere Todesfälle

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Freudenstadt, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Tübingen und Tuttlingen sowie aus den Städten Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 47 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.354 an. Unter den Verstorbenen waren 790 Männer und 564 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Weltweite Reisewarnung bis Mitte Juni

    Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, die bislang bis 3. Mai gilt, wird verlängert. Bis zum 14. Juni wird die Reisebeschränkung zunächst ausgeweitet. Damit fallen ausgedehnte Pfingstreisen aus. Immerhin können betroffene Urlauber ihre für diesen Zeitraum geplanten Reisen nach Auskunft der ARAG Experten nun kostenfrei stornieren und sich dabei auf die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes berufen.

    Meldungen vom 28. April:

    Am Dienstag (28. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 229 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.406 an. Davon sind ungefähr 21.706 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,9 angegeben. Ein R von 0,9 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.691 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    1307 Todesfälle mit Covid-19

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Baden-Baden insgesamt 38 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.307 an. Unter den Verstorbenen waren 768 Männer und 539 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Gottesdienste könnten unter bestimmten Bedingungen ab Mai wieder stattfinden

    Am Montag hat sich das Kabinett mit der aktuellen Corona-Lage beschäftigt und die Minister haben sich mit Wissenschaftlern ausgetauscht, dabei ging es auch um einen Überblick über die finanziellen Maßnahmen und Folgen.
    Ministerpräsident Winfried Kretschmann erklärt, dass es am kommenden Donnerstag nochmal ein Gespräch mit der Kanzlerin über aktuelle Lage geben wird. Allerdings werden nur kleinere Änderungen beschlossen.
    Kretschmann betont, dass Gottesdienste und treffen von Religionsgemeinschaften wieder ermöglicht werden sollen – unter bestimmten Bedingungen. Kretschmann wird sich mit Vertretern auf eine Ausgestaltung der Bedingungen einigen. Sodass, wenn in der Ministerpräsidentenkonferenz grünes Licht gegeben wird, Anfang Mai Gottesdienste wieder stattfinden können.

    Weiter betont der Ministerpräsident, dass alle größeren Fragen erst am 6. Mai besprochen werden sollen.
    Finanzministerin Edith Sitzmann ist froh, dass Baden-Württemberg in den letzten Jahren Vorsorge getroffen hat. Das Wichtigste sei, eine Insolvenzwelle zu verhindern und Familien zu helfen, die davon betroffen sind. Es ist, so die Finanzministerin unabdingbar und wichtig, finanzielle Unterstützung zu leisten. Es wurden Rücklagen für Haushaltsrisiken gebildet und daraus sollen Mittel entnommen werden.
    Weiter erklärt Sitzmann, dass rund 1,45 Milliarden Euro an Bundesmittel im Land Baden-Württemberg eingegangen sind. Sowie ein steuerliches Entlastungspaket, das auf den weg gebraucht wurde. Bei den Landesmitteln lag der Schwerpunkt bei der Wirtschaftsförderung, im Soforthilfeprogramm für Unternehmen und dem Gesundheitsschutz.

    Ausweitung:  Auch Menschen ohne Symptome werden getestet

    Um ein erneutes starkes Ansteigen der Infizierten-Zahlen in der Bevölkerung zu vermeiden, baut die Landesregierung die Testkapazitäten weiter deutlich aus. Auch Verdachtspersonen ohne Symptome sollen getestet werden.

    „Wir müssen unbedingt verhindern, dass die Fallzahlen wieder massiv ansteigen. Also heißt es für uns: testen, testen, testen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Neben der ganz wichtigen Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, zu der auch die am morgigen Montag startende Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr gehört, halten wir eine deutliche Ausweitung der Corona-Tests für eine sehr wirksame Methode, um die Pandemie unter Kontrolle zu halten. Deshalb haben wir uns entschieden, künftig noch mal deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger als bisher auf das neuartige Virus testen zu lassen.“ Die Corona-Lenkungsgruppe der Landesregierung habe eine entsprechende, mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) abgestimmte Test-Konzeption des Ministeriums für Soziales und Integration gebilligt.

    „Neu ist, dass künftig nicht nur Personen mit Corona-Symptomen getestet werden sollen, sondern auch Menschen ohne Symptome, die aber in engem Kontakt zu Infizierten stehen oder zuletzt gestanden sind. Einen deutlichen Schwerpunkt der Testungen setzen wir auf Personen, die in Krankenhäusern oder der stationären Pflege arbeiten“, so Minister Lucha. „Damit schützten wir auch die vulnerablen Gruppen.“ Auch bei der Häufung von Erkrankungen im persönlichen und beruflichen Umfeld (etwa in einem Betrieb oder in einer Gemeinschaftsunterkunft) solle künftig über die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) hinaus breit getestet werden.

    Meldungen vom 27. April:

    Am Montag (27. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 160 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.177 an. Davon sind ungefähr 21.126 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Reproduktionszahl liegt weiterhin bei 0,8

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben.  Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt.
    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in BadenWürttemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.658 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens
    5,3 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    1269 Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen
    Böblingen, Calw, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Hohenlohekreis, Lörrach, Neckar-Odenwald-Kreis, Rems-Murr-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Mannheim und Stuttgart insgesamt 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.269 an. Unter den Verstorbenen waren 754 Männer und 515 Frauen. Das Alter lag zwischen 34 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.
    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten
    Krankheit verstorben ist. 

    Web-Portal verbessert Verfügbarkeit von Covid-19 relevanten Arzneimitteln in Baden-Württemberg

    Damit die Apotheken im Land weiterhin die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherstellen können, hat die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg ein Covid-19-Arzneimittelportal entwickelt.

    Aufgrund der hohen Zahl von Infektionen mit SARS-CoV-2 im Land ist der Bedarf an bestimmten Arzneimitteln stark gestiegen. Hinzu kommen Lieferengpässe, mit denen die Apotheken bereits seit mehreren Jahren zu kämpfen haben und die sich durch die derzeit hohe weltweite Nachfrage in Kombination mit Produktionsausfällen in China weiter verschärft haben. Aktuell ist bei vielen Apotheken ein Mangel an diversen Covid-19 relevanten Arzneimitteln zu verzeichnen. In anderen Apotheken hingegen werden die entsprechenden Arzneimittel nicht benötigt und es entsteht gegebenenfalls ein Überbestand. Dieser Problematik soll ein Portal entgegenwirken, das den bedarfsgerechten Austausch dieser Arzneimittel zwischen den Apotheken im Land ermöglicht.

    Mithilfe des Arzneimittelportal Covid-19 können vorhandene Covid-19 relevante Arzneimittel der Apotheken in Baden-Württemberg abgebildet und im Bedarfsfall leicht verfügbar gemacht werden.

    Apotheken tragen relevante Arzneimittel im Portal ein
    Besonders jetzt ist es wichtig, dass die benötigten knappen Arzneimittel an der richtigen Stelle ankommen. Daher hat die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg innerhalb kürzester Zeit ein Web-Portal geschaffen, das sowohl Krankenhaus- als auch öffentliche Apotheken nutzen können, um die jeweiligen Bestände ihrer Covid-19 relevanten Arzneimittel zu melden. Werden die entsprechenden Arzneimittel von einer Apotheke im Land benötigt, ist mit Hilfe des Portals schnell und einfach ersichtlich, in welcher anderen Apotheke diese Arzneimittel verfügbar und somit dort bestellbar sind.

    Portal ist wichtig für die Versorgung von an Covid-19 Erkrankten
    Gesundheitsminister Manne Lucha: „Ich bin froh, dass es gelungen ist, das Portal schnell an den Start zu bringen. Es hat sich gezeigt, dass in der aktuellen Situation innerhalb kurzer Zeit ein erheblicher Bedarf an bestimmten lebensnotwendigen Arzneimitteln, insbesondere im Bereich der Intensivmedizin, entsteht, der sich entsprechend der Verbreitung des Virus regional stark unterscheidet. Gerade in der jetzigen Krise ist es wichtig, dass die Arzneimittel zu den Menschen kommen, also zum Beispiel dahin, wo Intensivbehandlungsplätze stark ausgelastet sind. Hier zeigt sich, dass wir auf Landesebene in der Lage sind, gemeinsam mit unseren Partnern im Gesundheitswesen schnell und flexibel zu reagieren, noch bevor die von der Bundesebene angekündigten Maßnahmen greifen können. Ich bitte Sie daher dringend: Nutzen Sie das Portal, stellen Sie Ihre Bestände ein! Ihre Solidarität mit den schwer erkrankten Menschen ist jetzt gefragt. Schon morgen könnte das Portal auch Ihnen bei der Versorgung Ihres Patienten oder Ihrer Patientin eine wertvolle Unterstützung sein.“

    Baden-württembergische Apotheken passen sich in Krisenzeit an entsprechende Situation an
    „In diesen schwierigen Zeiten, die wir derzeit erleben, zeigt sich einmal mehr, dass die Vor-Ort-Apotheken unverzichtbar für die Versorgung der Bevölkerung sind. Die Apotheken sind kompetent, schnell und vor allem jetzt eine der ersten Anlaufstellen für die Menschen. Die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung steht für die Krankenhaus- und örtlichen Apotheken im Vordergrund. Mit diesem Web-Portal hat die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg entsprechende Maßnahmen unternommen, um dies aufrecht zu erhalten“, so Dr. Karsten Diers, Geschäftsführer der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg.

    Das Covid-19-Arzneimittelportal steht den baden-württembergischen Apothekeninhaberinnen und -inhabern seit 24. April 2020 auf der Homepage der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg zur Verfügung.

    Land stellt 750.000 Euro Soforthilfe für Obdachlose bereit

    Mit der „Soforthilfe für Obdachlose“ unterstützt das Land Kommunen und Stadt- und Landkreise finanziell, zusätzlich geeignete Räumlichkeiten zu finden, die eine Notübernachtung sicherstellen und tagsüber zum Aufenthalt geöffnet sind. Nur so können Abstands- und Hygieneregeln auch eingehalten werden.

    „Zu Hause bleiben“ ist heute eines der Gebote, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Doch wie macht man das, wenn man kein Zuhause hat? Die Corona-Krise trifft die Obdachlosen besonders hart. Sie leben auf der Straße, haben keinen Rückzugsort, oft sind wichtige Schutzvorkehrungen wie Händewaschen ein Problem. Kommen sie kurzfristig in Notunterkünften unter, teilen sie den Raum meist mit anderen Menschen. Abstand halten ist schwer. Hinzu kommt: Nicht alle Notunterkünfte haben rund um die Uhr geöffnet. 

    „Die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist für Menschen, die auf der Straße leben, ganz besonders hoch. Mit unserem Soforthilfeprogramm für Obdachlose geben wir diesen Menschen in diesen Zeiten eine sichere Rückzugs- und Schutzmöglichkeit“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha in Stuttgart. 

    Mehr Räumlichkeiten für besseren Schutz
    Mit der „Soforthilfe für Obdachlose“ unterstütze das Land Kommunen und Stadt- und Landkreise finanziell, zusätzlich geeignete Räumlichkeiten zu finden, die eine Notübernachtung sicherstellen und tagsüber zum Aufenthalt geöffnet sind. Kommunen und Stadt- und Landkreise seien hier bereits aktiv geworden. Sie können nun Anträge zur finanziellen Unterstützung stellen. Insgesamt stehen hierfür 500.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich zu den Hilfen für mehr Räumlichkeiten stellt die Landesregierung im Rahmen einer Vereinbarung mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege weitere 250.000 Euro für die Versorgung von Obdachlosen bereit.

    „Nur mit mehr Notübernachtungsplätzen und mehr Raum zum Aufenthalt können die vorgeschriebenen Abstandsregeln und Hygienevorschriften auch eingehalten werden. Nur so können wir den besonders gefährdeten Personenkreis der Obdachlosen besser schützen. Mit der Soforthilfe unterstützen wir gleichzeitig auch die baden-württembergischen Kommunen und die Stadt- und Landkreise bei der Bewältigung ihrer Aufgaben“, so der Minister weiter. 

    Meldungen vom 26. April:

    Am Sonntag (26. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 278 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 31.017 an. Davon sind ungefähr 20.701 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Reproduktionszahl liegt weiterhin bei 0,8

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben (siehe Abbildung). Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 106 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.637 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens
    5,3 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe
    nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    1249 Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Göppingen, Rastatt, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Waldshut sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 12 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1249 an. Unter den Verstorbenen waren 741 Männer und 508 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Landesregierung weitet Tests auf Corona deutlich aus

    „Wir müssen unbedingt verhindern, dass die Fallzahlen wieder massiv ansteigen. Also heißt es für uns: testen, testen, testen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Sonntag (26. April) in Stuttgart.

    „Neben der ganz wichtigen Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, zu der auch die am morgigen Montag startende Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV gehört, halten wir eine deutliche Ausweitung der Corona-Tests für eine sehr wirksame Methode, um die Pandemie unter Kontrolle zu halten. Deshalb haben wir uns entschieden, künftig noch mal deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger als bisher auf das neuartige Virus testen zu lassen.“ Die Corona-Lenkungsgruppe der Landesregierung habe eine entsprechende, mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) abgestimmte Test-Konzeption des Ministeriums für Soziales und Integration gebilligt. Gesundheitsminister Manne Lucha ergänzte: „Wir müssen alles erdenklich Mögliche dafür tun, um eine zweite Welle, also einen erneuten exponentiellen Anstieg der Corona-Erkrankungen, zu verhindern. Wir dürfen nicht vergessen, dass Baden-Württemberg nach Bayern bundesweit noch immer am zweitstärksten vom Coronavirus betroffen ist: Stand jetzt haben wir immer noch 259 Fälle pro 100.000 Einwohnern.“

    Schwerpunkt der Testungen an Personen in Krankenhäusern oder der stationären Pflege 
    „Neu ist, dass künftig nicht nur Personen mit Corona-Symptomen getestet werden sollen, sondern auch Menschen ohne Symptome, die aber in engem Kontakt zu Infizierten stehen oder zuletzt gestanden sind. Einen deutlichen Schwerpunkt der Testungen setzen wir auf Personen, die in Krankenhäusern oder der stationären Pflege arbeiten“, so Minister Lucha. „Damit schützten wir auch die vulnerablen Gruppen.“ Auch bei der Häufung von Erkrankungen im persönlichen und beruflichen Umfeld (etwa in einem Betrieb oder in einer Gemeinschaftsunterkunft) solle künftig über die Empfehlungen des RKI hinaus breit getestet werden.

    LGA-Präsidentin Dr. Karlin Stark: „Die deutliche Erhöhung der Testkapazitäten, die wir noch weiter steigern werden, versetzt uns in die erfreuliche Situation, dass wir nun unsere Teststrategie, im Rahmen der zusätzlich verfügbaren Kapazitäten, erweitern können. Damit können wir die Übersicht über das Infektionsgeschehen verbessern. Um ein starkes Ansteigen der Infektionen zu vermeiden, müssen uns aber nach wie vor alle Bürgerinnen und Bürger durch die Einhaltung der empfohlenen und angeordneten Maßnahmen unterstützen. Mit diesen Maßnahmen können wir es gemeinsam schaffen.“

    Die Konzeption von Sozialministerium und LGA sieht folgende strategische Testungen im gesamten Land vor:
    •    Testung symptomatischer Personen entsprechend der RKI-Empfehlung
    •    Dringend empfiehlt das Land darüber hinaus die erweiterte Testung asymptomatischer Personen, nämlich
    - von engen Kontaktpersonen von positiv getesteten Fällen,
    - bei Erkrankungshäufungen, z. B. in Gemeinschaftsunterkünften und Betrieben,
    - in medizinischen Einrichtungen und in der stationären Pflege.

    Finanzierung der Testungen von asymptomatischen Personen wird ausgeweitet
    Die Laborkosten bei der Testung von asymptomatischen Personen werden derzeit nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung getragen. Der Bund hat angekündigt, die Finanzierung ausweiten zu wollen. Die durch die neue Test-Strategie entstehenden Kosten wird vorerst das Land tragen, bis der Bund die Finanzierung geregelt hat.

    Die jetzt in Baden-Württemberg beschlossene erweiterte Test-Strategie ist bislang bundesweit einmalig. Die vorhandenen Testressourcen eröffnen die Möglichkeit, potenzielle Fälle durch breit angelegte, aber gezielte Testung frühzeitig zu erfassen.

    Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut ruft zur Nutzung von Alltagsmasken aus BW auf

    Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat heute (26. April) angesichts der ab dem kommenden Montag geltenden Maskenpflicht beim Einkaufen und bei der Benutzung des ÖPNV zur Nutzung von Alltagsmasken aufgerufen, die in Baden-Württemberg produziert werden, heißt es in einer Pressemitteilung vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg. „Bereits über 180 Unternehmen aus dem Land haben Kapazitäten für die Produktion von Alltagsmasken gemeldet. Über diese beeindruckende Resonanz freue ich mich sehr, denn in der aktuellen Krise gilt es, Wertschöpfung in Baden-Württemberg zu sichern. Mit der Nutzung von Alltagsmasken ‘made in BW‘ kann jeder Einzelne zur Unterstützung unserer heimischen Textil- und Bekleidungsunternehmen beitragen“, so die Ministerin.

    Der Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie (Südwesttextil) hatte in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem landesweiten Netzwerk Allianz Faserbasierte Werkstoffe (AFBW) auf dem vom Wirtschaftsministerium geförderten Onlineportal „place2tex“ eine Erhebung der Produktionskapazitäten für Masken aller Kategorien gestartet, um einen Überblick über die derzeit verfügbaren Mengen zu erhalten. Die Abfrage richtete sich an alle Unternehmen der baden-württembergischen Textil- und Bekleidungsindustrie.
    Aufgrund der anstehenden Maskenpflicht werden die Informationen und Kontaktdaten der Hersteller von Alltagsmasken nun unter www.place2tex.com auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

    Meldungen vom 25. April:

    Am Samstag (25. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 370 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 30.739 an. Davon sind ungefähr 20.032 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. 

    Die Reproduktionszahl liegt bei 0,8

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. 
    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.608 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,2 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. 

    1.237 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Enzkreis, Esslingen, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwäbisch Hall, SchwarzwaldBaar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen und Waldshut sowie aus der Stadt BadenBaden insgesamt 34 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.237 an. Unter den Verstorbenen waren 733 Männer und 504 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter. 

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist. 

    In Baden-Württemberg sollen mehr Corona-Test durchgeführt werden

    In Baden-Württemberg sollen künftig mehr Menschen auf das Corona-Virus getestet werden. Das hat die Corona- Lenkungsgruppe der Regierung beschlossen. Demnach soll es etwa für das Personal in medizinischen Einrichtungen flächendeckende Tests geben, das meldet der SWR . So sollen auch Menschen, in deren Umfeld es viele Erkrankte gibt, vorsorglich getestet werden. Die Zahl der wöchentlichen Corona-Tests in Baden-Württemberg könnte sich dadurch verdoppeln, hieß es - auf mehr als 160.000.

    Meldungen vom 24. April:

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (24. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 457 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 30.369 an. Davon sind ungefähr 19.339 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. 

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Reproduktionszahl liegt bei 0,8
    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben (siehe Abbildung). Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.608 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen zum Beispiel Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,3 Prozent. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    1.203 Todesfälle in Baden-Württemberg
    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Heilbronn, Mannheim und Ulm insgesamt 31 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.203 an. Unter den Verstorbenen waren 714 Männer und 489 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 64 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Land finanziert Studie zur Verbreitung bei Kindern

    Wie häufig sind Kinder von Covid-19 betroffen und welche Rolle spielen sie bei der Ausbreitung des Corona-Virus? Um diese Frage beantworten zu können, hat die Landesregierung eine Screening-Studie in Auftrag gegeben, an der sich vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg beteiligen wollen. Die Idee dazu ist im Wissenschafts-Beraterkreis des Ministerpräsidenten entstanden. 

    Die Kosten der Studie belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, die das Land übernehmen wird.

    „Bei allen Einschränkungen an persönlichen Freiheiten, die wir der Bevölkerung zumuten müssen, sind Kinder die Hauptbetroffenen. Wir nehmen ihnen die Kita, die Schule, den Zugang zu ihren Freunden. Deshalb ist es eminent wichtig, mehr darüber zu wissen, ob die Schließungen überhaupt epidemiologisch gerechtfertigt sind“, so Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Die Federführung für die Kinderstudie liegt beim Zentrum für Infektionskrankheiten und beim Zentrum für Kinder und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg. Beteiligen wollen sich auch die Universitätskliniken in Freiburg, Tübingen und Ulm.

    Die tatsächliche Rolle von Kindern bei der Verbreitung des Corona-Virus kann derzeit nur grob abgeschätzt werden. Eine Studie in Island hatte kürzlich gezeigt, dass Kinder unter 10 Jahren dort deutlich seltener mit Covid-19 infiziert waren als Erwachsene. Frühere Daten aus China hatten dagegen nahegelegt, dass Kinder ähnlich häufig infiziert sind, aber viel seltener erkranken als Erwachsene. Nun soll herausgefunden werden, wie sich das in Baden-Württemberg verhält.

    Meldungen vom 23. April:

    Am Donnerstag (23. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 562 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 29.912 an. Davon sind ungefähr 18.558 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszeit beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.564 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 5,2 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tübingen, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Heilbronn insgesamt 69 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.172 an. Unter den Verstorbenen waren 700 Männer und 472 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Justiz nimmt öffentlichen Dienstbetrieb schrittweise wieder auf

    Genau sechs Wochen nach der drastischen, aber erforderlichen Reduzierung des öffentlichen Dienstbetriebs in der baden-württembergischen Justiz nimmt die dritte Gewalt am kommenden Montag (27. April) diesen schrittweise und unter strenger Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln wieder auf. In der Zwischenzeit wurden zahlreiche Vorkehrungen getroffen, um Ansteckungsgefahren im öffentlichen Dienstbetrieb zu reduzieren. Darauf wies Justizminister Guido Wolf in Stuttgart hin. 

    Corona-Verordnung in der ab 27. April gültigen Fassung

    Mit Beschluss vom 23. April hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Montag, den 27. April, bzw. Montag, den 4. Mai.

    Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen:

    • im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen
    • in Läden und Einkaufszentren
    • eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

    Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe, die frontal zwischen Kunde und Angestellten aufgebaut ist und auch einen seitlichen Schutz gewährleistet. 

    Weil das wirtschaftliche Leben in den nächsten Tagen langsam wieder hochfährt, weiten wir die Notbetreuung in Baden-Württemberg aus.

    Die erweiterte Notbetreuung ab dem 27. April 2020 gibt es für Schülerinnen und Schüler

    • an Grundschulen,
    • in Grundschulstufen an Sonderpädagogischen Bil­dungs- und Beratungszentren,
      Grundschulförderklassen,
    • Schulkindergärten,
    • in den Klassenstufen 5 bis 7 an den auf der Grundschule aufbauenden Schulen,
    • sowie für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, soweit sie noch nicht wieder am Betrieb der Einrichtung oder der Tagespflegestelle teilnehmen.

    Berechtigt zur Teilnahme an der erweiterten Notbetreuung sind Kinder, deren Erzie­hungsberechtigte beide einen Beruf ausüben, dessen zugrundeliegende Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur nach § 1a Absatz 8 der Corona-Verord­nung beiträgt, und sie unabkömmlich sind oder – und das ist neu – eine präsenz­pflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unab­kömmlich sind.

    Das Vorliegen der Voraussetzungen muss durch Vorlage einer entsprechenden Be­scheinigung des Arbeitgebers bzw. des Dienstherrn belegt werden. Außerdem muss versichert werden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

    Aus Gründen des Gesundheitsschutzes bleibt das Angebot weiterhin eine Notbe­treuung.

    Gemeinsame Pressekonferenz von Winfried Kretschmann und Markus Söder

    Winfried Kretschmann erklärt in einer Pressekonferenz, dass die Regierungschefs sich nochmals abgestimmt und ausgetauscht haben. "Wir haben früh und konsequent gehandelt und die Kapazität der Krankenhäuser erhöht", sagt der Ministerpräsident. Menschen haben sich größtenteils an die Gebote gehalten und damit auch schlimmstes verhindert.  Baden-Württemberg und Bayern seien die Länder, die am stärksten von Pandemie betroffen sind - dazu gehörte die hohe Last durch Skiurlauber.

    Meldungen vom 22. April:

    Am Mittwoch (22. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 557 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 29.350 an. Davon sind ungefähr 17.807 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 41 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,8 angegeben. Ein R von 0,8 bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen leicht abnimmt. 

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.506 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß tätig sind 

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heilbronn, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Tübingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart insgesamt 41 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.103 an. Unter den Verstorbenen waren 670 Männer und 433 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Meldungen vom 21. April: 

    Am Dienstag (21. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 256 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.793 an. Davon sind ungefähr 17.045 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln. Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahre

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Ravensburg, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart insgesamt 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.062 an. Unter den Verstorbenen waren 648 Männer und 414 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Am Montag (20. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 459 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.537 an. Davon sind ungefähr 16.337 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.401 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß tätig sind.

     Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freudenstadt, Heidenheim, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Baden-Baden und Stuttgart insgesamt 49 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.014 an. Unter den Verstorbenen waren 626 Männer und 388 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Statement von Ministerpräsident Winfried Kretschmann

    „Erst einmal will ich all denjenigen sagen, deren Geschäfte wir noch nicht öffnen konnten: Ich verstehe Ihre Sorgen. Ich verstehe Ihren Ärger. Ich verstehe, dass Sie um Ihre Existenz fürchten. Um Ihren Laden. Um Ihr Geschäft. Um Ihr Restaurant. Um Ihr Hotel. Sie können mir glauben: Ich würde nichts lieber tun, als alles sofort wieder zu öffnen.

    Aber es wäre nicht verantwortbar.Wir haben es in den letzten Wochen mit einem gewaltigen gemeinsamen Kraftakt geschafft, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.Wir haben erreicht, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wurde. Wir haben es hinbekommen, dass eine infizierte Person heute im Schnitt nicht mehr als eine weitere Person ansteckt.

    Das ist ein Erfolg. Aber es ist ein sehr zerbrechlicher Erfolg.Wenn wir jetzt leichtsinnig würden, dann würden wir alles gefährden, was wir in den letzten Wochen mit großer Mühe aufgebaut haben.“

    Meldungen vom 20. April: 

    Maskenpflicht in Bayern - bald auch Baden-Württemberg

    In Bayern gilt ab der kommenden Woche in allen Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr eine Maskenpflicht. Bayern sei damit das erste Bundesland, das diese Pflicht gegen die weitere Verbreitung des Coronavirus einführe, sagte Ministerpräsident Markus Söder in einer Regierungserklärung. Es gehe darum, dass Mund und Nase bedeckt seien - "auch ein Schal ist ausreichend".

    Söder sagte, sein Zwischenfazit der Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus sei "verhalten positiv". Dennoch dürfe es keine Ungeduld geben - "die Entwicklung ist zerbrechlich". Es werde "nicht so schnell ein normales Leben geben".

    Laut SWR berät die Landesregierung morgen über eine Maskenpflicht in Baden-Württemberg.

    Notbetreuung wird vom 27. April 2020 an erweitert

    Bei ihrer Telefonschaltkonferenz am 15. April 2020 haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder beschlossen, dass die Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten werden und Kindertageseinrichtungen und Kindergärten bis auf weiteres geschlossen bleiben. Oberste Priorität hat, eine zweite sich rasant ausbreitende Infektionswelle zu verhindern. „Weil aber das wirtschaftliche Leben in den nächsten Tagen langsam wieder hochfährt, haben wir entschieden, die Notbetreuung in Baden-Württemberg auszuweiten, um Eltern, die einer präsenzpflichtigen Arbeit nachgehen, zu entlasten“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

    Vom 27. April 2020 an werde die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege, an Grundschulen sowie an den weiterführenden Schulen deshalb ausgeweitet. So werden künftig auch Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse in die Notbetreuung mit einbezogen. Neu ist zudem, dass nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten, Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten

    Meldungen vom 19. April: 

    Am Sonntag (19. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 368 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 28.078 an. Davon sind ungefähr 15.861 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Damit ist die Zahl der Genesenen weiterhin höher als jene der noch Erkrankten. Die Verdopplungszahl beträgt momentan 34 Tage. Bei dieser Zahl handelt es sich um die Zeitspanne, in der sich die Fallzahlen in einer Epidemie verdoppeln.

    Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,6 angegeben. Ein R von 0,6 bedeutet, dass im Mittel jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte deutlich weniger als eine weitere Person ansteckt und somit die Zahl der Neuerkrankungen abnimmt. 

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Unter den nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) übermittelten COVID-19-Fällen war für 1.388 Personen angegeben, dass sie in medizinischen Einrichtungen gemäß § 23 Abs. 3 IfSG tätig sind. Zu den Einrichtungen zählen z. B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und Rettungsdienste. Der Anteil der Fälle unter Personal in medizinischen Einrichtungen an allen übermittelten Fällen liegt bei mindestens 4,9 %. Da Angaben zur Tätigkeit bei vielen Fällen noch fehlen, liegt der Anteil möglicherweise auch höher. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Freudenstadt, Heidenheim, Hohenlohekreis, Rems-Murr-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Freiburg insgesamt 15 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 965 an. Unter den Verstorbenen waren 597 Männer und 368 Frauen. Das Alter lag zwischen 36 und 102 Jahren. 62 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter (s. Tabelle).

    Aufgeführt sind die Todesfälle, die mit und an SARS-CoV-2 verstorben sind. Mit SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund anderer Ursachen verstorben ist, aber auch ein positiver Befund auf SARS-CoV-2 vorlag. An SARS-CoV-2 verstorben bedeutet, dass die Person aufgrund der gemeldeten Krankheit verstorben ist.

    Meldungen vom 18. April:

    Unterstützung der Tafeln nötig

    Die Corona-Pandemie hinterlässt auch ihre Spuren in der Versorgung von Bedürftigen. Immer mehr Tafeln in Baden-Württemberg geraten nun selbst in Not. Ehrenamtliche bleiben weg, weil sie selbst zur Risikogruppe gehören. Es gibt weniger Lebensmittelspenden. Und in vielen Tafelläden geht es eng zu. Deshalb mussten viele Tafeln vorübergehend schließen. Staatssekretärin Bärbl Mielich ruft zur Unterstützung auf: „Die Tafeln leisten gerade auch in Zeiten der Krise einen wichtigen Beitrag zur Linderung von Notlagen. Sie brauchen jetzt dringend Unterstützung.“ Die Tafeln in Baden-Württemberg unterstützen jeden Tag rund 150.000 bedürftige Menschen in fast 200 Städten und Gemeinden. Es fehlen helfende Hände, Lebensmittelspenden und manchmal auch Räumlichkeiten, so Mielich. Mit guten Beispiel geht die Firma Betzold aus Ellwangen voran. Die Feier zum 50-jährigen Bestehen fällt ins Wasser. Die eingeplanten Kosten spendet das Unternehmen an die Tafel.

    Richtlinie für den Einzelhandel 

    Das Wirtschaftsministerium und Sozialministerium haben eine gemeinsame Richtlinie für den Einzelhandel veröffentlicht.

    Wer öffnen darf:

    • alle Geschäfte, die bisher schon geöffnet waren
    • Geschäfte, deren Verkaufsfläche 800 m² nicht übersteig.

    Definition Verkaufsfläche: Zur Verkaufsfläche zählen nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts diejenigen Flächen, auf denen Waren präsentiert werden und gekauft werden können. Verkaufsfläche ist also die Fläche, auf der die Verkäufe abgewickelt werden und die von den Kunden zu diesem Zweck betreten werden darf. Grundsätzlich kann auf die baurechtliche Genehmigung abgestellt werden.

    Im Einzelnen zählen somit zur Verkaufsfläche:

    • Die Flächen des Windfangs und des Kassenvorraums (einschließlich des Bereichs zum Einpacken der Ware und zum Entsorgen des Verpackungsmaterials) 
    • Diejenigen Bereiche innerhalb eines Selbstbedienungsladens, die vom Kunden zwar aus betrieblichen und hygienischen Gründen nicht betreten werden dürfen, in denen aber die Ware für ihn sichtbar ausliegt (z.B. Käse-, Fleisch, und Wursttheke etc.) und in denen das Personal die Ware zerkleinert, abwiegt oder abpackt.
    • Gänge, Treppen, Aufzüge, Standflächen für Einrichtungsgegenstände sowie Schaufenster sind zur Verkaufsfläche zu zählen, sofern sie sich beispielsweise innerhalb des durch Kunden betretbaren Verkaufsraumbereiches befinden.

    Abtrennungen von Verkfaufsflächen sind nicht zugelassen. In Gebäuden mit mehreren, rechtlich voneinander unabhängigen Geschäften (Shoppingcenter, Outlet-Center usw.) wird jedes Geschäft gesondert betrachtet. Das schokiert die Aalener Händler.

    Nicht zur Verkaufsfläche zählen:

    • Flächen, auf denen für den Kunden nicht sichtbar die handwerkliche und sonstige Vorbereitung (Portionierung etc.) erfolgt, sowie die (reinen) Lagerflächen.
    • Flächen vor Notausgängen.
    • Außerhalb der Verkaufsstätte liegende überdachte Abstellfläche für Einkaufswagen. 

    Meldungen vom 17. April:

    Weiterer Todesfall im Seniorenheim pro Seniore in Bissingen

    Am Freitagmorgen ist eine weitere Bewohnerin des Seniorenheimes pro Seniore in Bissingen (Landkreis Dillingen) im Krankenhaus verstorben. Sie wurde dort zuvor positiv auf das Corona-Virus getestet. Damit hat sich die Zahl der verstorbenen Heimbewohner des pro Seniore auf fünf erhöht. Das teilt das Dillinger Landratsamt mit. Im Landkreis Dillingen sind seit Beginn der Corona-Pandemie damit insgesamt sechs Menschen verstorben. 

    Zudem wurden zwei weitere bereits positiv getestete Bewohner/innen des pro Seniore in Bissingen zur stationären Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser eingewiesen. Insgesamt befinden sich derzeit acht Bewohner/innen in stationärer Behandlung in Dillingen bzw. in Donauwörth.

    Im Krankenhaus St. Elisabeth werden derzeit neun Covid-19-Patienten versorgt. Davon werden drei intensivmedizinisch betreut, zwei davon wiederum werden beatmet. Im Krankenhaus in Wertingen hingegen werden aktuell drei Covid-19-Patienten behandelt, wovon zwei auf der Intensivstation liegen. Davon wird ein Patient beamtet. 

    Meldungen von Montag, 13. April: 

    Verwaltungsgericht lehnt Eilantrag eines Sexshop-Betreibers ab

    Die 16. Kammer des Verwaltungsgerichts Stuttgart hat mit Beschluss von diesem Dienstag den Antrag eines Sexshop-Betreibers abgelehnt, ihm jedenfalls die eingeschränkte Öffnung seiner zwei Ladengeschäfte im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart zu gestatten. Der Sexshop zähle nicht zu den Betrieben, die zur Aufrechterhaltung der Grundversorgung diene, so das Verwaltungsgericht.

    Gesundheitsministerium konkretisiert Vorgaben der Corona-Verordnung für Zahnärzte

    Nach konstruktiven und einvernehmlichen Gesprächen mit der Zahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium über Ostern Auslegungshinweise zu § 6a der Corona-Verordnung der Landesregierung erarbeitet. Der Paragraf regelt während der Pandemie die zahnärztliche Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Fachgebieten Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Kieferorthopädie:

    Auslegungshinweise zu § 6a der Corona-Verordnung: Angesichts der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sah sich die Landesregierung zum Schutz von Leben und der Gesundheit der Bevölkerung in der Pflicht, die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu erlassen (Corona-Verordnung).

    Nach § 6a Abs. 1 Corona-Verordnung dürfen bei der zahnärztlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten in den Fachgebieten Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und Kieferorthopädie nur akute Erkrankungen oder Schmerzzustände (Notfälle) behandelt werden. Andere als Notfallbehandlungen sind auf einen Zeitpunkt nach dem Außerkrafttreten dieser Verordnung zu verschieben. Nachfolgende Ausführungen gelten als ministerielle Auslegungshinweise für § 6a Abs. 1 Corona-Verordnung.

    •  Behandlung akuter Erkrankungen: Behandlungen, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht zwingend durchgeführt werden müssen, um eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes abzuwenden (z. B. kosmetische Behandlungen), sind ausgeschlossen.
    • Medizinisch notwendige zahnärztliche Behandlungen, insbesondere solche zur Vermeidung einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im Falle chronischer Zahnerkrankungen, können durchgeführt werden. Liegt eine zahnmedizinische Behandlungsbedürftigkeit vor, können unter Einhaltung der geltenden Hygienevorgaben grundsätzlich alle Maßnahmen zur Feststellung und Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten ausgeübt werden (vgl. § 1 Abs. 3 Satz 1 ZHG).
    • Schmerzzustände (Notfälle): Eine Schmerzbehandlung bzw. eine Behandlung in Notfällen hat unter Beachtung der geltenden Hygienevorgaben grundsätzlich zu erfolgen.

    Ebenso sollte derzeit jede Form der zahnmedizinischen Behandlung von Risikogruppen mit Risikofaktoren, wie z. B. hohes Alter, kardiale Vorerkrankungen, pulmonale Vorerkrankungen (z. B. Asthma, chronische Bronchitis), chronische Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, onkologischer Patient, immunsupprimierter Patient - bedingt durch Erkrankungen oder Therapie - auf das notwendige Maß reduziert werden.

    Meldungen von Sonntag, 10. April: 

    Am Sonntag (12. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 493 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 24.431 an. Davon sind ungefähr 10.488 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

    Meldungen von Samstag, 11. April: 

    Am Samstag (11. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 460 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 23.938 an. Davon sind ungefähr 9.856 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

    Gesundheitsministerium erlässt Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland - 14 Tage häusliche Absonderung verpflichten

    Das baden-württembergische Gesundheitsministerium hat am Karfreitag eine Verordnung erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland neu regelt. Es setzt damit einen aktuellen Beschluss des Bundeskabinetts zum Umgang mit Einreisenden aus dem Ausland um. Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich ab dem heutigen Samstag (11. April) Personen, die aus dem Ausland einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Hier haben wir zusammengefasst, für wen die Regelungen gelten. 

    Meldungen von Freitag, 10. April:

    Am Freitag (10. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.180 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 23.478 an. Davon sind ungefähr 9.178 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen.

    Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden ab sofort Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 51 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rastatt, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen, Tübingen, Tuttlingen, Waldshut und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg, Pforzheim und Stuttgart insgesamt 50 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 614 an. Unter den Verstorbenen waren 384 Männer und 229 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 100 Jahren. 60 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Training für Profi- und Spitzensportler unter strengen Auflagen erlaubt

    Die von der Landesregierung angekündigte Verordnung des für den Infektionsschutz zuständigen Sozialministeriums über das Training im Spitzen- und Profisport wird am Samstag, 11. April, in Kraft treten. Damit dürfen Profi- und Spitzensportler in Baden-Württemberg das Training unter strengsten Vorgaben wiederaufnehmen, teilten das Ministerium für Soziales und Integration und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport am Freitag (10. April) in Stuttgart mit. 

    Temporäre Isolierunterkunft soll LEA entlasten

    Eine Isolierunterkunft in Althütte im Rems-Murr-Kreis soll die vier Landeserstaufnahmestellen (LEA) für Flüchtlinge entlasten. Diese wird am Samstag, 11. April, in Betrieb genommen, meldet das Regierungspräsidium Stuttgart. Über eine mögliche Verlegung von infizierten Personen aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung Ellwangen im Ostalbkreis nach Althütte-Sechselberg wird in den kommenden Tagen in Abhängigkeit der noch ausstehenden Testergebnisse entschieden. In der LEA in Ellwangen wurde eine größere Anzahl an Beschäftigten und Bewohnern positiv auf das Virus getestet

    Landesregierung überarbeitet Rechtsverordnung über Maßnahmen

    Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Freitag, den 10. April:

    • Das Robert-Koch-Institut weist ab dem 10. April keine Risikogebiete mehr aus, da die Infektionszahlen mittlerweile weltweit hoch sind. Deshalb wurden in der Corona-Verordnung alle Regelungen, die einen Bezug zu Risikogebieten hatten, angepasst:
      • Gestrichen wurde die Regelung, wonach eine Notbetreuung für Kinder ausgeschlossen wurde, die aus Risikogebieten eingereist sind.
      • Es wird klargestellt, dass in Schulen, Kindergärten und Hochschulen (das sind die in § 1 Absatz 1 und § 2 Absatz 1 genannten Einrichtungen) ein 14-tägiges Betretungsverbot nicht mehr für Personen gilt, die aus einem solchen Risikogebiet eingereist sind, sondern nur noch für all die, die in Kontakt mit einer infizierten Person stehen oder standen oder selbst Symptome eines Atemweginfekts und/oder erhöhte Temperatur aufweisen. Das betrifft diejenigen, die in den Einrichtungen trotz geschlossenen Betriebs noch anwesend sind, etwa Schulleiterinnen und Schulleiter.
      • Außerdem wurde das bisher bestehende Verbot von Einreisen nach Baden-Württemberg aus Risikogebieten gestrichen.
    • Das Sozialministerium wird im neuen § 3a ermächtigt, eine Rechtsverordnung zu erlassen, die unter anderem Quarantäneanordnungen für Einreisende aus dem Ausland regelt. Auch diese Ermächtigung hängt mit dem Wegfall der Risikogebiete zusammen. Das Sozialministerium wird auf Grundlage der zwischen Bund und Ländern abgestimmten Musterregelung eine entsprechende Verordnung erlassen. Sie enthält im Wesentlichen eine 14-tägige Quarantänepflicht für Personen, die aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreisen. Bis diese Quarantäneverordnung in Kraft tritt, gilt der alte § 3a fort.
    • Die Liste der geschlossenen Einrichtungen wird um Sportboothäfen ergänzt. Allerdings ist die Benutzung der Sportboothäfen zur Sicherung der Boote, zum Ein- und Auswassern, für Berufsfischer und für berufliche Tätigkeiten auf dem Gelände weiterhin erlaubt.
    • Es wurde klargestellt, dass neben der Schließung von Prostitutionsstätten auch jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes untersagt ist.
    • Wie schon Wochenmärkte und Hofläden dürfen auch mobile Verkaufsstellen für landwirtschaftliche Produkte geöffnet sein.
    • Die nach der Corona-Verordnung zulässige Öffnung an Sonn- und Feiertagen gilt nicht für Karfreitag und Ostersonntag.
    • In den Landeserstaufnahmeeinrichtungen dürfen Neuankommende für 14 Tage abgesondert und unter Quarantäne gestellt werden. Das Innenministerium kann weitere Regelungen hierzu erlassen.
    • Das Betretungsverbot in stationären Einrichtungen wird für Einrichtungen für Menschen mit Behinderung gelockert. Voraussetzung ist, dass dort von keinem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen werden kann.
    • Zahnärztliche Behandlungen (Oralchirurgie, Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Kieferorthopädie) sind nur bei akuten Erkrankungen oder im Notfall zulässig.

    Initiative zur Sicherung der Löhne in Werkstätten für behinderte Menschen

    Seit dem 18. März 2020 sind in Baden-Württemberg Werkstätten für behinderte Menschen geschlossen, der Betrieb ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Das Problem sei, dass die aktuellen Regelungen zu Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld für Werkstätten für behinderte Menschen nicht greifen. „Seit 2009 gilt die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Sie ist unser Kompass und unsere Richtschnur. Und das heißt: Gleiche Rechte und gleiche Chancen für alle – das muss unser Ziel sein, auch in Zeiten der Krise. Es reicht keinesfalls aus, Beschäftigte in WfbM allein auf die Grundsicherung als letztes Auffangnetz zu verweisen“, sagte Lucha. 

    Als Vorsitzland der diesjährigen Arbeits- und Sozialministerkonferenz der Länder (ASMK) habe Baden-Württemberg deswegen eine Initiative gestartet. In einem gemeinsamen Schreiben aller Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales fordern die Länder Bundesminister Heil auf, die Werkstattlöhne der WfbM-Beschäftigten auch in diesen schwierigen Zeiten zu sichern.

    Meldungen von Mittwoch, 8. April:

    Corona-Hilfspaket für Soloselbständige

    Soloselbständige können in Baden-Württemberg weiterhin auch pauschalierte Kosten des privaten Lebensunterhalts in Höhe von 1.180 Euro pro Monat geltend machen. Das ist eine großartige Nachricht für alle Künstlerinnen, Künstler und Kreative sowie die Kleinunternehmen im Land. 

    Corona-Soforthilfen auch für die Land- und Forstwirtschaft geöffnet

    Ab Donnerstag, 9. April, können auch Anträge von Unternehmen aus dem Bereich der Landwirtschaft sowie den weiteren Sektoren der land- und forstwirtschaftlichen Urproduktion gestellt werden“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (08. April) in Stuttgart. Für Landwirte gelten dieselben Fördersätze wie für die übrige Wirtschaft.

    App ‚Von Daheim BW‘ mit rund 3.000 Anbietern

    Stuttgart. „Genussvolles Essen und Trinken gehört für die meisten Menschen zu einem gelungenen Osterfest. Auf der Suche nach Spezialitäten aus Baden-Württemberg wird man beim Ernährungshandwerk im Land und den zahlreichen Angeboten unserer Landwirte fündig. Unsere App ‚Von Daheim BW‘ hilft dabei, schnell und einfach hochwertige Produkte und Spezialitäten von Anbietern aus der Region zu finden“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (8. April) in Stuttgart. In der genannten App würden sich Angebote von rund 3.000 Anbietern im ganzen Land finden.

    „Unsere Bauern im Land stehen für qualitativ hochwertige regionale Produkte. Unsere App ‚Von Daheim BW‘ bringt Anbieter und Verbraucher einfach zusammen. Gerade in der jetzigen Situation sind unsere Landwirte besonders auf den Rückhalt und die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Wer regional und nach Möglichkeit direkt beim Landwirt kauft, bekennt sich zu unseren Bauern und bringt für sich und seine Familie Genuss auf den Tisch“, betonte der Minister

    Informationen zur genannten App finden sich unter https://von-daheim.de/die-app/alles-ueber-die-app/.

    Meldungen von Dienstag, 7. April:

    Land verschärft Ausgangsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen

    Die Landesregierung hat strengere Ausgangsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen beschlossen. Demnach sollen die Bewohner ihre Einrichtung nur noch aus triftigen Gründen, wie zum Beispiel Arztbesuche, verlassen dürfen. Auch Spaziergänge sollen nach Möglichkeit nur noch auf dem Gelände der Einrichtungen stattfinden bzw. dann nur noch unter strengen Auflagen im öffentlichen Raum möglich sein. Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie wichtig eine strikte Kontaktpersonenreduzierung gerade für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ist. Mit der neuen Verordnung sollen die Heimträger außerdem mehr Rechtssicherheit erhalten.

    116.830 Zuschüsse in Höhe von knapp 1,14 Milliarden Euro ausbezahlt

    Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Coronakrise sind seit Programmstart am 25. März 2020 157.373 Anträge von den Kammern nach erfolgter Vorprüfung an die L-Bank übermittelt worden, teilt das Wirtschaftsministerium mit. 116.832 Anträge in einer Gesamthöhe von knapp 1,14 Milliarden Euro wurden laut L-Bank inzwischen zur Auszahlung angewiesen (Stand Dienstag 16 Uhr).

    Auslobung Hugo-Häring-Auszeichnung 2020: des Bundes Deutscher Architekten Baden-Württemberg

    Stuttgart. Der Bund Deutscher Architekten BDA Baden-Württemberg gibt die Auslobung der Hugo-
    Häring-Auszeichnung 2020 als erste Stufe des Auswahlverfahrens zum Hugo-Häring-
    Landespreis 2021 bekannt. Der Hugo-Häring-Landespreis ist der bedeutendste badenwürttembergische
    Architekturpreis, der seit 1969 in dreijährigem Rhythmus an Architektinnen/Architekten und Bauherrinnen/Bauherren für ihr gemeinsames Werk verliehen wird.

    Teilnahmeberechtigt sind alle Architektinnen/Architekten und Bauherrinnen/Bauherren. Eingereicht werden können Bauwerke in Baden-Württemberg, die in den letzten 10 Jahren fertiggestellt wurden: Gebäude, Gebäudegruppen, Ingenieurbauten und realisierte städtebauliche Anlagen. Die Bauten werden in den Kreisgruppen eingereicht, in deren Gebiet sie stehen. Die Hugo-Häring-Auszeichnungen werden auf
    Kreisgruppenebene verliehen. Es handelt sich um einen Ehrenpreis. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einer Plakette. Die ausgezeichneten Bauten nehmen im Folgejahr auf Landesebene am
    Auswahlverfahren zum Hugo-Häring-Landespreis 2021 teil.

    Die Anmeldung erfolgt online von 1. April bis 15. Mai 2020 auf der Website www.hugohäring-
    preis.de. Die Auslobung wird ab Anfang Februar auf der Website veröffentlicht. Es wird eine Teilnahmegebühr erhoben.

    Landrat Peter Polta, Oberbürgermeister sowie Bürgermeister appellieren an Bevölkerung, die Kontaktverbote weiterhin zu beachten

    In einer Pressemitteilung meldet sich Heidenheims Landrat Polta sowie der OB und Bürgermeister und appellieren an die Bevölkerung sich weiterhin an die Kontaktverbote zu halten.

    "Über einen Monat ist es her, dass das Coronavirus nachweislich in unserem Landkreis Heidenheim angekommen ist. Seitdem hat das Thema uns alle fest im Griff. Die Einschränkungen, die das seit über zwei Wochen geltende Kontaktverbot sowohl im öffentlichen als auch privaten Raum mit sich bringen, sind enorm – aber notwendig. 

    Noch immer steigt die Zahl der Corona-Erkrankten im Landkreis Heidenheim deutlich an. Inzwischen haben wir rund 300 positive Fälle. Mehr als 80 Patienten sind glücklicherweise inzwischen wieder gesund. In der Zuständigkeit des Landratsamtes sind knapp 2.500 Menschen seit Beginn der Corona-Krise auf das Virus getestet worden – täglich kommen weitere hinzu. Zunehmend sind außerdem Corona-Erkrankte mit schwereren Krankheitsverläufen zu verzeichnen, sodass das Klinikum Heidenheim vermehrt Patienten stationär behandeln muss. Ebenso benötigen immer mehr Corona-Patienten eine intensivmedizinische Betreuung und müssen beatmet werden.

    Aufgrund dieser Entwicklungen und auch mit Blick auf die bevorstehenden Osterfeiertage appellieren wir nochmals nachdrücklich und aus tiefstem Herzen an Sie alle: Folgen Sie den angeordneten Maßnahmen und beachten Sie – trotz der guten Wetteraussichten – das Kontaktverbot! Es ist verständlich, dass Sie alle an die frische Luft und sich bewegen wollen. Aber bitte mit dem nötigen Abstand und nur zu zweit beziehungsweise im Kreise der Angehörigen des eigenen Haushalts. Vor diesem Hintergrund sind insbesondere Ausflüge zu den zahlreichen touristischen Zielen in unserem Landkreis keine gute Idee. Reduzieren Sie persönliche soziale Kontakte soweit wie möglich. Bleiben Sie möglichst auch über die Osterfeiertage im gleichen Umfeld, um sich und andere zu schützen.
      
    Diese Einschränkungen in unser aller Leben sind für jeden von uns schwer. Deshalb können Sie sich sicher sein, dass sie nicht leichtsinnig oder unverhältnismäßig erlassen wurden. Vielmehr geht es darum, unser aller Gesundheit und Leben zu schützen. Die intensive Vermeidung sozialer Kontakte trägt dazu bei, die Infektionswelle – und damit ein weiteres steiles Anwachsen der Erkrankten-Zahlen – zu verlangsamen und einzudämmen. Nur wenn sich jeder Einzelne von uns an die Regeln hält, können wir gemeinsam dafür sorgen, dass wir bald wieder nach und nach zu unserem gewohnten Alltag zurückkehren können. 

    Wir appellieren an Ihre Vernunft und Solidarität – lassen Sie uns diese Herausforderung gemeinsam meistern! Allen, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie beitragen, gebührt unser ausdrücklicher Dank!"

    Meldungen von Montag, 6. April:

    Am Montag (6. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 742 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 20.029 an. Davon sind ungefähr 1.272 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 102 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Freudenstadt, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tübingen und Waldshut sowie aus den Städten Heidelberg und Karlsruhe insgesamt 44 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 427 an. Unter den Verstorbenen waren 274 Männer und 152 Frauen, ein Todesfall ohne Angabe zum Geschlecht. Das Alter lag zwischen 36 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Neues Kreditprogramm für mittelständische Unternehmen

    Anlässlich des an diesem Montag vom Bund vorgestellten Kreditprogramms für den Mittelstand erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut in Stuttgart: „Ich freue mich, dass der Bund unsere Pläne für eine ‚Liquiditätsbrücke‘ nun selbst aufgreift und die mittelständischen Unternehmen mit großzügigen Liquiditätshilfen mit 100-prozentiger Haftungsfreistellung unbürokratisch unterstützen will. Damit kann unsere Wirtschaft schneller die notwendigen Kredite in dieser schwierigen Lage erhalten, was für viele Betriebe jetzt überlebensnotwendig ist. Genau darauf zielte auch unsere geplante Liquiditätsbrücke für den Mittelstand ab, damit die betroffenen Unternehmen angesichts der aktuellen Kreditklemme nicht unverschuldet in Schieflage geraten. Ich hoffe, dass die Geschäftsbanken nun zügig die Auszahlung der Hilfen umsetzen, um aktuelle Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Mit dem neuen KfW-Schnellkredit und den bewährten Angeboten der Förderbanken von Bund und Land sowie der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg steht unserem Mittelstand nun ein gutes Finanzierungsinstrumentarium zur Liquiditätssicherung zur Verfügung.“ 

    Was die neuesten Pläne des Bundes für das geplante Landesprogramm bedeuteten, werde nun mit Hochdruck geprüft. „Wenn Lücken im Bundesprogramm bestehen, werden wir diese im Rahmen des beihilferechtlich Möglichen zeitnah schließen, um unserer besonderen Struktur als Land des Mittelstands und der Industrie Rechnung zu tragen“, so die Ministerin.

    Bundesregierung: Corona-App bald einsatzbereit

    Österreich will die Maßnahmen nach Ostern lockern. Kein Grund für Deutschland nachzuahmen. Wie die Bundesregierung am Montag mitteilt, gebe es keinen festen Termin, ab dem alles wieder anders wird, ab dem das öffentliche Leben wieder möglich werde. 10.000 freie Beatmungsbetten sind derzeit gemeldet. Von1160 Krankenhäuser in Deutschland haben Stand 6. April 1015 Krankehäuser freie Betten gemeldet.

    Da das analoge Verfahren, die Infektionsketten herauszufinden und zu unterbrechen, bei diesem Ausmaß nicht mehr die Lösung sein kann, wird es bald eine Corona-App geben. Wie die Bundesregierung mitteilt, sei diese bald einsatzbereit. Es handle sich dabei jedoch um eine freiwillige App. Die Regierung habe aber die Hoffnung, dass möglichst viele diese App nutzen.

    Land unterstützt Krankenhäuser nach Kräften 

    „Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Insbesondere unsere Krankenhäuser sind derzeit gefordert. Immer mehr Menschen erkranken an Corona, schwere Infektionsfälle nehmen zu und damit steigt auch der Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten. Wir müssen sicherstellen, dass Patientinnen und Patienten mit schweren Atemwegserkrankungen durch COVID-19 auch dort versorgt werden, wo sie versorgt werden müssen: In den Krankenhäusern. Und deswegen müssen wir alles dafür tun, um die Krankenhäuser im Land zu entlasten“ sagte Gesundheitsminister Manne Lucha in Stuttgart.

    Das Land hat durch eine Verfügung vom 2. April 2020 die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass bestimmte Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen (Reha-Kliniken) bis zum 30. September 2020 als zugelassene Krankenhäuser gelten. Sie könnten leichter erkrankte Patientinnen und Patienten übernehmen und dafür sorgen, dass sich die Krankenhäuser auf Patientinnen und Patienten mit einem schweren Krankheitsverlauf konzentrieren. Durch eine enge Kooperation zwischen Akut- und Reha-Klinik werde gewährleistet, dass Patientenströme geordnet und effizient gelenkt werden. 

    „Jede Hilfe ist in diesen Zeiten wichtig und mehr als willkommen. Reha-Kliniken haben die Infrastruktur, die Erfahrung und auch die Kompetenz, um die Krankenhäuser zu entlasten. Wir schauen natürlich auch auf andere Länder und sehen, wohin Engpässe in der Versorgung führen können. Solche Zustände wollen wir in Baden-Württemberg verhindern“, sagte Lucha. 

    Voraussetzung dafür, dass eine Reha-Klinik leichter Erkrankte übernimmt, sei eine Kooperation mit einem möglichst benachbarten Akutkrankenhaus, das auch das Belegungsmanagement übernimmt. Das sei wichtig, denn: „Eine gute Vernetzung, die Mitwirkung aller Akteure und eine enge Zusammenarbeit: Das sind wichtige Zutaten im Kampf gegen das Corona-Virus“, sagte der Minister. 

    Auch darüber hinaus unterstütze das Land die Krankenhäuser nach Kräften. Das Ministerium für Soziales und Integration hat in der Corona-Krise schnell und unbürokratisch reagiert und eine vorzeitige Auszahlung von Pauschalfördermitteln beschlossen. Die Plankrankenhäuser erhielten 75 % der im letzten Jahr bezahlten Pauschalfördermittel ausbezahlt.  

    Lucha: „Allen Verantwortlichen, allen Krankenhäusern im Land, allen Ärztinnen und Ärzten, Pflegerinnen und Pflegern danke ich vom ganzen Herzen für ihren Einsatz und ihr Engagement! Sie alle machen einen tollen Job. Allen Reha-Kliniken, die nun mit anpacken und Patientinnen und Patienten zur Entlastung der Akutkrankenhäuser versorgen und sich in der Versorgung Pflegebedürftiger engagieren, danke ich jetzt schon ganz herzlich. Diese Krise können wir nur gemeinsam bewältigen – das ist klar!“

    Kultusministerin Eisenmann bedankt sich 

    „Mein herzlicher Dank gilt den Lehrerinnen und Lehrern, den Erzieherinnen und Erziehern und alle weiteren am Schulleben Beteiligten. Ich möchte mich ausdrücklich bei allen dafür bedanken, die sich in der Notbetreuung um die Schülerinnen und Schüler kümmern und damit unseren Krankenschwestern, unseren Ärzten, dem Pflegepersonal und vielen weiteren Menschen, die unser Land am Laufen halten, den Rücken freihalten“, betont Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann in einer Pressemeldung.

    Sie ergänzt: „Es verdient größten Respekt, wie sich die Lehrkräfte in der schwierigen Zeit auf die etwas ungewöhnliche Art des Unterrichts eingelassen haben und die Kinder und Jugendlichen per Telefon, per E-Mail, über digitale Medien oder auch ganz klassisch per Post mit Material und Aufgaben versorgt haben. Diese Leistung ist bemerkenswert.“ Speziell diejenigen, die sich freiwillig engagieren, verdienten große Anerkennung. So erklärt die Ministerin: „Ein ganz besonders großes Dankeschön möchte ich auch denjenigen Lehrerinnen und Lehrern aussprechen, welche die Notbetreuung in den Osterferien übernehmen oder sich nach unserem Aufruf an Lehrkräfte mit medizinischer oder pflegerischer Vorbildung dazu bereit erklärt haben, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Gesundheitsämter zu unterstützen.“

    Eisenmann dankbar für Einsatz der Eltern

    Die Ministerin wendet sich zudem an die Eltern und drückt ihre Anerkennung dafür aus, dass auch sie das Bestmögliche aus dieser völlig ungewöhnlichen Situation machen:„ Es ist mir bewusst, dass dies eine herausfordernde und schwierige Zeit auch für alle Eltern im Land ist. Ich weiß, dass sie mit viel Einsatz aktuell eine Doppelbelastung aus Beruf und Kinderbetreuung schultern. Das ist nicht einfach, umso dankbarer bin ich, dass auch sie in dieser schwierigen Situation einen Weg gefunden haben. Ich möchte ihnen versichern, dass wir uns sehr viele Gedanken über die Zeit nach den Osterferien machen und auch für die Prüfungen eine gute und vor allem faire Lösung für die Schülerinnen und Schüler finden werden.“

    Den Schülerinnen und Schülern dankt die Ministerin ebenfalls für ihr Verständnis. „Auch für die Schülerinnen und Schüler waren die letzten Wochen keine einfache Zeit. Viele waren in dieser Zeit sehr engagiert, haben toll und teils in ganz neuer Form mit den Lehrkräften zusammengearbeitet und auch neue Arten des Unterrichts intensiv genutzt, und ungewohnte Möglichkeiten ausgetestet. Ich weiß, dass es auch für die Schüler keine einfachen Zeiten sind. Viele vermissen ihre Schule, ihre Lehrer und ihre Mitschüler und zahlreiche lieb gewonnene Freizeitaktivitäten. Vielen ist in den vergangenen Wochen klar geworden, wie wertvoll der direkte gegenseitige Kontakt ist“, betont die Ministerin und fügt hinzu: „Den Schülerinnen und Schülern, die bald vor den Prüfungen stehen, möchte ich mitgeben: Nutzt die Zeit zur Vorbereitung für die Prüfung   dafür wünsche ich viel Erfolg und möchte nochmal versichern, dass wir alles dafür tun, damit keine Schülerin und kein Schüler einen Nachteil aus der Corona-Krise haben wird.“

    Dank auch an besonders geforderte Führungskräfte

    Schließlich ist es der Ministerin ein wichtiges Anliegen, auch den Schulleiterinnen und Schuleitern, den Kitaleiterinnen und Kitaleitern Dank und Anerkennung auszusprechen: „Sie alle sind in dieser Krise besonders geforderte Führungskräfte, die gemeinsam mit uns in der schwierigen Situation konstruktiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet haben. Sie halten den Schulbetrieb vor Ort am Laufen, organisieren die Notbetreuung, verfolgen die Lage und stehen parat an den Schulen und in den Kitas. Ich kann allen versichern, dass wir mit Hochdruck an Lösungen arbeiten und dass wir die Schulen und Kitas so zeitnah wie möglich mit weiteren Informationen versorgen werden.“

    An alle am Schulleben Beteiligten geht der Wunsch der Kultusministerin: „Ich wünsche allen in dieser schwierigen Zeit alles Gute. Halten wir gemeinsam durch und beachten wir die Restriktionen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Bleiben Sie gesund, bleiben Sie zu Hause und genießen Sie die Ostertage, so gut es Ihnen und Ihren Familien unter diesen Bedingungen möglich ist.“

    Meldungen von Sonntag, 5. April:

    Am Sonntag (5. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 772 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 19.287 an. Davon sind ungefähr 1197 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. 

    Profi- und Spitzensportler dürfen unter strengen Auflagen wieder trainieren

    Aufgrund zahlreicher Anfragen aus dem Profi- und Spitzensport und bereits in Kraft getretener Regelungen in anderen Bundesländern teilen das Gesundheits-ministerium und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport am Sonntag (5. April) mit, dass der Trainingsbetrieb von Profi- und Spitzensportlern auch in Baden-Württemberg unter Beachtung strengster Abstands- und Hygiene-Auflagen und in Kleingruppen im Laufe der kommenden Woche wieder ermöglicht werden soll. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte sich mit seinem bayerischen Amtskollegen Markus Söder zuvor im Grundsatz auf ein solches, abgestimmtes Vorgehen beider Länder verständigt. Der Amateur- und Freizeitsport ist hiervon nicht umfasst und bleibt weiterhin untersagt. Eine entsprechende Regelung wird derzeit innerhalb der Landesregierung abgestimmt und soll noch im Laufe der kommenden Woche in Kraft treten. Zudem soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Vertretern von Sozial- und Kultusministerium sowie des Landessportverbands bzw. der Olympiastützpunkte klären, wie die hohen Vorgaben für die Einhaltung der hygienischen Vorschriften und der Kontaktvermeidung dann in konkreten Fällen vor Ort umgesetzt werden können.

    Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann: „Als Sportministerin ist für mich wichtig, dass wir keine reine Ausnahmeregelung für die Erst- und Zweitligisten im Fußball schaffen, sondern dass wir alle Sportarten gleich behandeln. Neben dem Fußball muss das Training in Kleingruppen deshalb auch für alle anderen Profi-Mannschaften und Spitzenathleten zugelassen werden, sofern sie die strengen Auflagen des Infektionsschutzes erfüllen. Unsere baden-württembergischen Mannschaften und Spitzensportler dürfen keine Wettbewerbsnachteile erleiden.“

    Meldungen von Samstag, 4. April:

    Am Samstag (4. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.335 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 18.515 an. Davon sind ungefähr 1.112 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Tests auf das Coronavirus in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen intensivieren

    Um besonders gefährdete Menschen noch mehr zu schützen, werden Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Bewohnerinnen und Bewohner in Altenhilfeeinrichtungen sowie medizinisches Personal und Pflegekräfte künftig noch stärker und gezielter als bisher auf das Coronavirus getestet. Das teilt das Sozialministerium am Samstag in einer Pressemitteilung mit.

    „Bereits zu Beginn der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 / Covid-19 war klar, dass kranke und pflegebedürftige Menschen ganz besonders gefährdet sind. Wir haben frühzeitig zahlreiche Maßnahmen wie Besuchsverbote ergriffen, um diese Menschen auch ganz besonders zu schützen. Doch in letzter Zeit beobachten wir leider, dass trotzdem immer mehr Menschen in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Einrichtungen der stationären Altenhilfe an Corona erkranken. Dagegen wollen wir ab sofort noch stärker ankämpfen“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha  in Stuttgart. 

    Die räumliche Nähe, der enge Kontakt zwischen Betreuern und Betreuten und auch die Tatsache, dass eine Infektion zu spät erkannt wird, führten dazu, dass sich die Menschen gegenseitig anstecken. „Diesen Teufelskreis wollen wir durchbrechen – und die Infektionsketten rechtzeitig unterbrechen. Deswegen werden wir Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern, Bewohnerinnen und Bewohner in Altenhilfeeinrichtungen sowie medizinisches Personal und Pflegekräfte künftig noch stärker, noch gezielter als bisher auf das Coronavirus testen. So können wir eine Infektion frühzeitig erkennen, Betroffene rechtzeitig isolieren und alle anderen schützen“, sagte Lucha. Dies entspreche auch den aktuellen Empfehlungen des RKI.

    Testkapazität im Land in den letzten Wochen vervierfacht
    Welch fatale Folgen eine Infektion in einem Pflegeheim haben kann, zeige zum Beispiel der traurige Fall in Wolfsburg mit 27 Corona-Toten, aber auch etliche Ausbrüche mit Toten in baden-württembergischen Einrichtungen. Frühzeitige Tests auf das Virus seien hier ein erster und wichtiger Schritt. Das Land sei in Sachen Testung gut aufgestellt, so Minister Lucha. Rund 50.000 Testungen würden in Deutschland mit rund 82 Millionen Einwohnern täglich durchgeführt, das seien 350.000 pro Woche. Ein Vergleich dazu: In Südkorea mit etwa 51 Millionen Einwohnern würden täglich rund 12.000 Testungen durchgeführt, das sind 84.000 pro Woche. 

    „Aktuell liegt die geschätzte Testkapazität in Baden-Württemberg bei täglich 15.000 Proben. Dies ist mehr als viermal so viel wie noch Anfang März und damit eine enorme Leistung und Maximierung des Systems“, sagte Lucha. Dennoch bat er um Verständnis dafür, dass nicht flächendeckend alle Menschen getestet werden können. „Wir setzen die Tests epidemiologisch so sinnvoll wie möglich ein, um die Lage möglichst gut zu kontrollieren“, betonte der Minister. 

    Eindringlicher Appell an die Bevölkerung
    Die vorrangige Testung in Kliniken und stationären Pflegeeinrichtungen sei ein weiterer Schritt im Kampf gegen das Corona-Virus. „Auch weiterhin arbeiten wir mit Hochdruck unter anderem daran, medizinisches und pflegerisches Personal zu gewinnen und noch mehr Schutzausrüstung zu bekommen.“ Der Minister appellierte in diesem Zusammenhang an die Verantwortung der Menschen im Land. „Ich weiß wie schwer es ist, die geliebte Oma, den geliebten Vater, die geliebte Partnerin wochenlang nicht sehen zu dürfen. Doch wir müssen konsequent bleiben und Geduld haben. Wir müssen auf Abstand gehen, unsere sozialen Kontakte aufs absolut Notwendige beschränken und auf Besuche verzichten – das ist, was jede und jeder von uns im Kampf gegen das Virus machen kann, ja machen muss!“, appellierte Lucha eindringlich an die Bevölkerung.   

    Der Minister dankte schließlich allen Pflegerinnen und Pflegern, Ärztinnen und Ärzten und dem gesamten medizinischen Personal im Land für ihren herausragenden Einsatz und ihr Engagement. „Wir muten ihnen in diesen Zeiten eine Menge zu. Sie alle machen einen tollen Job und ich bin dankbar, dass wir uns auf sie verlassen können! Ihnen allen danke ich vom ganzen Herzen“, so der Minister. 

    Meldungen von  Freitag, 3. April: 

    Warnung vor Kündigungswelle bei Auszubis im Gastgewerbe 

    Der Baden-Württembergische Industrie- Und Handelskammertag (BWIHK) warnt vor einer Kündigungswelle bei Auszubildenden im Gastgewerbe. Sollte es dabei bleiben, dass Auszubildende erst nach sechs Wochen Kurzarbeitergeld beziehen dürfen, warnt die BWIHK eindringlich vor den Folgen. Vor allem im Hotel- und Gastgewerbe könnte die Belastung der Betriebe, die Stand heute sechs Wochen lang die volle Ausbildungsvergütung für ihre Azubis schultern müssen, zu einer Kündigungswelle von Azubis führen.

    Soforthilfe für Frauen- und Kinderschutzhäuser

    Die Landesregierung wird einen Soforthilfe-Fonds in Höhe von bis zu 2 Millionen Euro für die Frauen- und Kinderschutzhäuser und Beratungsstellen gegen häusliche und sexuelle Gewalt auflegen. Das teilt das Sozialministerium mit. Staatssekretärin Bärbl Mielich: „Die Landesregierung wird mit einem Soforthilfe-Fonds die Arbeit des Frauenhilfe- und Unterstützungssystems für Gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder sicherstellen.“ Frauen- und Kinderschutzhäuser erhalten Hilfe, um die telefonische und virtuelle Beratung auch in Krisenzeiten zu gewährleisten.

    Keine Nachteile bei der Lehrerausbildung

    Das Kultusministerium und die Außenstellen des Landeslehrerprüfungsamts in den Regierungspräsidien haben unter Hochdruck daran gearbeitet, pragmatische Lösungen zur Durchführung der Zweiten Staatsprüfungen bei der Lehrerausbildung zu finden. „Ich möchte, dass die angehenden Lehrerinnen und Lehrer keine Nachteile durch die aktuelle Krise erleiden. Sie alle haben ein Recht darauf, ihren Vorbereitungsdienst erfolgreich zum Abschluss bringen zu können. Das ist mir ein wichtiges Anliegen“, betont Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. 

    Soforthilf für Unternehmen

    Das Soforthilfeprogramm des Landes unterstützt Unternehmen bei Liquiditätsengpässen mit bis zu 30.000 Euro. Allein bei der IHK Ostwürttemberg sind seit dem Start am 25. März 2020 bisher 6.301 Anträge aus der Region zur Prüfung der Plausibilität eingegangen. Davon wurden bereits 5.095 Anträge geprüft. 2.695 Anträge konnten an die L-Bank zur finalen Entscheidung weitergeleitet werden; 2.400 Anträge müssen von den Unternehmen nachgearbeitet werden. 

    Meldungen von Donnerstag, 2. April:

    Am Donnerstag (2. April) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.391 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 15.971 an. Des Weiteren wurden 42 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 281 an. 

    Land bringt über #pflegereserve Einrichtungen und freiwilliges Pflegepersonal zusammen

    Das Land Baden-Württemberg ruft alle derzeit nicht in der Pflege aktiven Pflegekräfte und Angehörige pflegenaher Berufsgruppen auf, sich auf der Plattform #pflegereserve zu registrieren, um bei der Bewältigung der Corona-Krise zu unterstützen.Viele Pflegekräfte, die derzeit in Baden-Württemberg nicht in der Pflege arbeiten, haben spontan angeboten, das Land in der Corona-Krise zu unterstützen und in Krankenhäusern sowie stationären und ambulanten Einrichtungen auszuhelfen. Die Plattform #pflegereserve bringt diese Freiwilligen schnell und unbürokratisch mit medizinischen und pflegerischen Einrichtungen zusammen, die weitere professionelle Unterstützung benötigen. Die Plattform ist eine Initiative aus der Zivilgesellschaft und wird betrieben von der Bertelsmann Stiftung. Auf Initiative des Ministeriums für Soziales und Integration ruft ein breites Bündnis von Institutionen, Verbänden und Organisationen in Baden-Württemberg  Pflegekräfte dazu auf, sich dort zu registrieren. Angesichts der angespannten Situation sind helfende Hände in vielen stationären und ambulanten Einrichtungen mehr als willkommen. Einsatzbereite Pflegekräfte können sich unter Angabe verschiedener Kriterien, zum Beispiel ihrer Qualifikation, möglicher Einsatzbereiche und der gewünschten Arbeitszeit auf #pflegereserve registrieren.

    Derzeit befindet sich die Plattform im Aufbau, das bedeutet: Alle einsatzbereiten Pflegekräfte können sich registrieren. In einem nächsten Schritt werden Einrichtungen aller Voraussicht ab der nächsten Woche die Möglichkeit haben, ihren Bedarf zu melden.Gesucht werden examinierte Alten-, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger, Pflegehelferinnen und -helfer sowie Angehörige weiterer pflegenaher Gesundheitsberufe. Registrierung unter https://pflegereserve.de/#/bw

    Flugbetrieb am Stuttgarter Flughafen vorübergehend eingestellt

    Die Schließung des Flughafens in Stuttgart soll ab Montag, 6. April, für gut zwei Wochen andauern.Das Verkehrsministerium genehmigt am heutigen Donnerstag, 2. April, dem Flughafen Stuttgart die vorübergehende Einstellung des Flugbetriebs von Montag, 6. April bis Mittwoch, 22. April. Damit kann der Flughafen die für den Zeitraum vom 23. April bis 17. Juni ohnehin vorgesehenen Bauarbeiten zur Teilsanierung der Start- und Landebahn vorzeitig beginnen. Die Schließung des Flughafens für gut zwei Wochen ist eine Folge der derzeitigen Corona-Pandemie. Zum einen ist der Luftverkehr auch am Flughafen Stuttgart weitgehend zum Erliegen gekommen. Zum anderen besteht die Gefahr, dass die vorgesehenen Bauarbeiten angesichts der derzeitigen vielfältigen Beschränkungen im Interesse des Gesundheitsschutzes nicht rechtzeitig abgeschlossen werden können und der Flugbetrieb Ende Juni unplanmäßig eingestellt werden muss. Mit dem vorzeitigen Beginn der Bauarbeiten soll gewährleistet werden, dass der Flugbetrieb vom 18. Juni an wieder in vollem Umfang ohne jede Einschränkung möglich ist. Ausgenommen von der Schließung sind Hubschrauber, für die es am Flughafen eigene Start- und Landestellen gibt. Deshalb sind etwa Flüge der Polizeihubschrauber weiterhin möglich. Dringende Flüge können während der Schließung über benachbarte Flughäfen, etwa den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, abgewickelt werden. Über diesen Flughafen ist auch die Versorgung der Bevölkerung mit eiliger Luftfracht u.a. für medizinische Produkte gewährleistet.

    BWIHK gibt neue Termine für Azubi-Abschlussprüfungen bekannt

    Die schriftlichen Abschlussprüfungen in Baden-Württemberg werden für nahezu alle Berufe gemeinsam mit den Berufsschulen im Land nach jetzigem Stand in der Zeit vom 23. bis zum 25. Juni 2020 nachgeholt. Darauf haben sich die Industrie- und Handelskammern (IHKs) im Land mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg und den anderen zuständigen Stellen verständigt. Die für Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen müssen auf Grund der Corona-Pandemie in den Sommer 2020 verschoben werden. Hiervon sind rund 45.000 Auszubildende in IHK-Berufen in Baden-Württemberg betroffen.
    In wenigen einzelnen Berufen - zum Beispiel Druck- und Medienberufe und 2-jährigen Berufe - werden bereits eine Woche vor den genannten Terminen schriftliche Prüfungen durchgeführt. Alle Betriebe und Auszubildenden werden über die neuen Zeitpläne zeitnah von ihrer IHK informiert und zudem werden die Terminpläne für die einzelnen Berufe von den örtlichen IHKs auf ihren Webseiten bereitgestellt.
    Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen.

    190.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ – Zuschüsse von rund 26,5 Millionen Euro ausbezahlt

    Seit Beginn des Soforthilfeprogramms des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise vor einer Woche gingen rund 190.000 Anträge (Stand Mittwoch 15 Uhr) ein. Über 80 Prozent der Eingänge entfallen weiterhin auf die Industrie- und Handelskammern, welche auch die freien Berufe bearbeiten, knapp 20 Prozent auf die Handwerkskammern. Bei der L-Bank sind bis heute rund 80.000 Anträge eingegangen. Rund 2.500 Anträge in einer Gesamthöhe von circa 26,5 Millionen Euro wurden ausbezahlt (Stand Mittwoch 15.30 Uhr). 

    Meldungen von Mittwoch 1. April:

    Am Mittwoch (1. April) wurden dem Gesundheitsministerium weitere 1267 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580 an. Darüber hinaus steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle im Land auf 239 an.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwoch (1. April) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1267 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 14.580 an. Das Durchschnittsalter beträgt 50 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 764 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Rastatt, Rems-Murr-Kreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus der Stadt Stuttgart 43 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 239 an. Unter den Verstorbenen waren 156 Männer und 83 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Bund und Länder verlängern Kontaktbeschränkungen

    Am Mittwochnachmittag, 1. April, informierte Ministerpräsident Winfried Kretschmann über die Ergebnisse der Konferenz der Regierungscheffinnen und Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die wichtigstens Meldungen haben wir hier zusammengefasst:

    Kretschmann: Die Zentrale Botschaft dieser Gespräche ist, dass es keine Gründe zur Entwarnung gibt. "Die Lage ist weiterhin unverändert ernst. Kontakte sollten weiterhin beschränkt werden", so Kretschmann. Die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin haben sich darauf verständigt, dass alle Länder mindestens bis zum 19. April die Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen verlängern. Nach Ostern werde es wieder Gespräche mit Angela Merkel über die Lockerung der Maßnahmen geben. "In diesem Jahr müssen wir Ostern anders begehen als sonst", so Kretschmann. Auch Gottesdienste werden an Ostern nicht stattfinden. "Da im Moment nicht genügend Masken vorhanden sind, haben wir uns geeinigt, dass es in Deutschland vorerst keine Maskenpflicht wie in Österreich geben wird", so Kretschmann. Der Ministerpräsident bittet dringlichst darum, dass die Abstandsregelung von 1,5 Meter auch eingehalten werden sollen, wenn Mundschutz getragen wird.

    Wirtschaftsministerium weitet Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“ aus

    Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau plant, sein bewährtes Instrument zur Frühphasenförderung von Gründungsvorhaben „Start-up BW Pre-Seed“ wegen der Corona-Krise auszuweiten und krisengeschüttelte Start-ups ebenfalls kurzfristig mit einem rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro zu fördern. „Angesichts der enormen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf fast alle Bereiche der Wirtschaft müssen wir alles dafür tun, dass der Gründungsstandort und die Innovationskraft Baden-Württembergs langfristig gesichert sind“, sagt Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut am Mittwoch, 1. April,  in Stuttgart. Zur Unterstützung solle das bundesweit einmalige und stark nachgefragte Programm „Start-up Bw Pre-Seed“ ausgeweitet werden. Auch Start-ups, die schon die erste Phase – die so genannte Pre-Seed-Phase – hinter sich haben, aber aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind, sollen Unterstützung erhalten, vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre, erklärte Hoffmeister-Kraut. Bisher sei eine Förderung nur einmal möglich. Der große Vorteil: Es müssten keine neuen Strukturen zur Antragstellung geschaffen werden. Mit den regionalen Start-up BW Acceleratoren stehe bereits ein bewährtes und schnelles Verfahren bereit. „Die Acceleratoren haben bereits ihre Bereitschaft signalisiert, uns bei der Ausweitung des Programms zu unterstützen. Wir sind sehr froh, dass wir kompetente Partner vor Ort haben, die die Start-ups auch in dieser Ausnahmesituation bestmöglich unterstützen.“ Zeitnah könne das ausgeweitete Programm an den Start gehen. Weitere Informationen zum Programm und eine Übersicht der bereits am Programm teilnehmenden Start-ups finden Sie auf der Website von Start-up BW: https://www.startupbw.de/finanzierung-foerderung/finance/pre-seed/

    Das Projekt "KIZplus – Kinder im Zentrum“ soll gefördert werden

    „Das BMAS beabsichtigt im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Akti(F) – Aktiv für Familien und Kinder“, das Projekt „KIZplus – Kinder im Zentrum“ des Trägers PHOENIX Beschäftigung und Bildung e.G. mit Sitz in Heidenheim mit einer Zuwendung zu fördern“, berichtet Roderich Kiesewetter. Leni Breymaier: „Der entsprechende Bewilligungsbescheid wird voraussichtlich im April nach Heidenheim versandt. Das Projekt kann dann starten und wird bis Ende Dezember 2022 laufen.“ Das Projekt zielt darauf ab, die Lebenssituation und gesellschaftliche Teilhabe für Familien, die von Ausgrenzung und Armut bedroht sind, zu verbessern. Die Maßnahmen richten sich sowohl an Eltern als auch an deren Kinder, sowie bei Bedarf an andere erwachsene Haushaltsmitglieder. Sie sollen Unterstützung zur Aufnahme einer auskömmlichen Beschäftigung und zur Annahme von lokal und regional vorhandenen Hilfeangeboten, einschließlich Sozialleistungen erhalten. Darüber hinaus sollen die Modellvorhaben einen strukturellen Beitrag zur Verbesserung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit vor Ort leisten. Weitere Informationen finden Sie online unter: www.aktif.de

    Meldungen von Dienstag, 31. März: 

    Am Dienstag (31. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.056 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 13.313 an.

    Das Durchschnittsalter beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 101 Jahren. Ungefähr 627 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. 

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Karlsruhe 33 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 196 an. Unter den Verstorbenen waren 132 Männer und 64 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älte 

    Am Dienstagmittag (31. Märzt) sind in Baden-Württemberg 12.881 Corona-Fälle gemeldet. Das sind 721 Fälle mehr, als noch am Vortag. Das teilt der Ministerpräsident Winfired Kretschmann in einer Pressekonferenz am Nachmittag mit. Des Weiteren werden 182 Todesfälle gemeldet.

    "Unser Gesundheitssystem wird in nächster Zeit an seine Belastungsgrenze kommen", sagt Kretschmann. Laut Experten muss in der kommenden Woche mit einer Welle von Erkrankten in den Krankenhäusern ausgegangen werden.

    Man könne die Ansteckungen aus den Ausflügen in Skiregionen nachverfolgen, teilt Sozialminister Manfred Lucha mit. Man könne heute sagen: "Die jungen Skifahrer haben's mitgebracht und an ihre Eltern und Großeltern weitergetragen", sagt der Sozialminister. Das Durchschnittsalter liegt laut Lucha bei 47 Jahren. Es sei mehr denn je erforderlich, dass Infektionsketten herausgespürt werden, dass Infizierte in Quarantäne gehen und sich distanzieren. "Die nächsten 14 Tage sind absolut entscheidend", sagt Lucha. Man müsse die Maßnahmen in oberster Disziplin weiterführen. Von einer Maskenpflicht halte Krestchmann nichts, damit erzeuge man nur eine weitere weitere Knappheit an Masken. Einen selbstgemachten „Spuckschutz“, einer selbstgebastelten Maske, sei aber nichts einzuwenden.

    Propotrional teste kein Bundesland mehr als Baden-Württemberg. 150.000 bis 200.000 Tests gab es im gesamten März, so Lucha. "Wir sind aber auch mit Bayern und NRW der Hotspot."

    „Wir müssen die verletzlichen Gruppen“ besonders schützen, so Lucha. Betten in Krankenhäuser werden erhöht. Kurzzeitpflegeplätze angeboten.

    Innenminister Thomas Strobl findet Debatten über die Lockerung der Maßnahme zu früh. Momentan sei er froh, nicht über Verschärfungen sprechen zu müssen. 
    3000 Ordnungswidrigkeiten und Straftaten seien allein am vergangenen Wochenende zur Anzeige gekommen. Sorgen mache ihm, dass sich das mit besserem Wetter und Hinblick auf Osterfeiertage noch verschärft. Er appelliert: "Bitte halten sie sich an die Regeln!"

    Zum Thema Bürgermeister- und Landratswahlen äußert sich Strobl wie folgt: Für die Wahlen gebe es eine klare Linie durch das Land. Eine Absage oder Verschiebung sei möglich oder sogar notwendig, wenn die ordnungsmäßige Durchführung nicht gewährleistet werden könne. "Der Infektionsschutz geht vor", sagt er. Ebenso werde in die Regelungen aufgenommen: Notwendige Sitzungen von Gemeinderäten und Ausschüssen können mit Videokonferenten durchgeführt werden.

    Internationaler Jugendwettbewerb bietet Werkzeugkoffer für das „kreative Wohnzimmer“

    Der Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken mit der Aktion „Das kreative Wohnzimmer“bietet Abwechslung in Corona-Zeiten an. Angeboten werden künstlerische, originelle Ideen für Zuhause, um die aktuelle Situation mit den starken Einschränkungen für Familien im Alltag abwechslungsreich zu gestalten. „Mit der neuen Serie stellen wir Eltern, Lehrern wie auch Online-Communitys regelmäßig Gestaltungsanregungen zur Verfügung, die sie in kleinen und größeren Projekten mit ihren Kindern erarbeiten können. Ziel der Aktion ist es, in der schulfreien Zeit die Kreativitätsförderung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen und den Familien zugleich Tipps für die geänderte Situation zu Hause mitzugeben“, so Stefanie Link, Projektleiterin des Jugendwettbewerbs beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Alle Informationen rund um das „kreative Wohnzimmer“ gibt es im Blog unter www.jugendcreativ-blog.de.

    Weitere Informationen zu #jugendcreativ unter:
    www.jugendcreativ.de (Homepage)
    www.jugendcreativ-video.de (Videoportal)
    www.facebook.com/jugendcreativ
    www.instagram.com/jugendcreativ

    Über 137.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ – Zuschüsse über vier Millionen Euro bereits ausgezahlt

    Für das Soforthilfeprogramm des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise liegen inzwischen über 137.450 Anträge vor. Über 80 Prozent der Eingänge entfallen auf die Industrie- und Handelskammern, welche auch die freien Berufe bearbeiten. Die restlichen rund 20 Prozent betreffen die Handwerksbetriebe. 369 Anträge in einer Gesamthöhe von vier Millionen Euro wurden nach Auskunft der L-Bank bereits ausbezahlt, weitere 412 Anträge in Höhe von 4,4 Millionen Euro bereits bewilligt (Stand 30.3 13Uhr).

    Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold ergänzt: „Fast 20 Prozent unserer 135.000 Handwerksbetriebe im Land haben bereits Soforthilfe beantragt, das besorgt uns zutiefst. Die wirtschaftliche Lage im Handwerk wird offenkundig immer dramatischer, je länger die Ausnahmesituation andauert. Ich appelliere noch einmal an die Kunden: Bitte halten Sie dem Handwerk die Treue und stornieren Sie keine Aufträge, die auch unter den geltenden Kontaktbe-schränkungen noch ausgeführt werden können.“

    Wissenschaftsministerin erteilt Vorschlag eines „Nicht-Semesters“ klare Absage

    Angesichts der ergriffen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus wird bundesweit die Option eines „Nicht-Semesters“ oder „Null-Semesters“ für das Sommersemester 2020 diskutiert. Diesem Vorschlag erteilt die baden-württembergische Wissenschaftsministerin eine klare Absage: „Trotz der ungewissen Situation in Bezug auf die Pandemiebedingten Ein-schränkungen des Studienbetriebes ist so viel schon heute klar: Das Sommersemester darf kein verlorenes Semester für die jungen Menschen werden. Wir wollen, dass unsere Hochschulen so weit wie möglich auf Online-Formate umstellen und neue Wege beschreiten für den Studienbetrieb“, sagte Ministerin Theresia Bauer am Dienstag (31. März) in Heidelberg. Für das Sommersemester gelte also, aus der Not eine virtuelle Tugend zu machen. Das Land werde dabei nach Kräften unterstützen und die rechtlichen Spielräume nutzen. „Zu den Details sind wir mit den Hochschulen im Gespräch. Hier wird von allen Flexibilität gefordert sein. Im Ziel sind wir uns einig: Wir wollen so weit wie möglich Nachteile für die Studierenden vermeiden“, so die Wissenschaftsministerin.

    Meldungen von Montag, 30 März: 

    Am Montag (30. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 721 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 12.257 an. Des Weiteren werden 163 Todesfälle gemeldet.

    Das Durchschnittsalter der Infizierten beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 100 Jahren. Ungefähr 500 Personen sind unterdessen von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Emmendingen, Esslingen, Göppingen, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Reutlingen, Rottweil und Tübingen sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart 35 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 163 an. Unter den Verstorbenen waren 111 Männer und 52 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 63 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Kinderbetreuung für Apothekenteams zugänglich machen

    Angesichts der angespannten Personalsituation in den öffentlichen Apotheken wendet sich der Landesapothekerverband (LAV) mit einem Appell an die Landesregierung Baden-Württemberg. Der Verband fordert, die derzeit installierte Notfall-Kinderbetreuung auch dann zuzulassen, wenn nur ein Elternteil in einem Gesundheitsberuf arbeitet. Ausnahmen gibt es nur für Alleinstehende und nur mit besonderer Genehmigung der Gemeinden, die diese Betreuung anbieten. Der Verband weist darauf hin, dass es unter allen Umständen vermieden werden muss, dass Apotheken wegen Personalmangels nicht öffnen können. Hofferberth: „Die Apothekenteams können nicht ins Home-Office. Sie werden täglich in den Apotheken vor Ort gebraucht!“, so Ina Hofferberth, Geschäftsführerin des LAV. Anders als in anderen Branchen könne und dürfe in der Apotheke kein fachfremdes Personal arbeiten – nicht einmal ausnahmsweise. Der Umgang mit Arzneimitteln verlange besondere Fachkenntnisse und dürfe ausschließlich von Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten, Pharmazeutisch-technischen Assistenten und Apothekern geleistet werden. „Wir brauchen unsere Teams in den Apotheken – jetzt und besonders auch in den kommenden Wochen. Die Lockerung der Regelungen zur Notbetreuung der Kinder wäre hier eine wichtige Hilfestellung, die niemandem weh tut und dabei hilft, die wichtige Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln zu stabilisieren.“

    Sonder-Newsletter "Quartier 2020 - Gemeinsam.Gestalten"

    Der aktuelle Sonder-Newsletter der Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ gibt einen Überblick über Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten im Quartier – von der Telefonhotline über Einkaufshilfen bis hin zu Angeboten, mit dem Hund der hochbetagten Nachbarin rauszugehen. Der Newsletter gibt einen Überblick über Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten im Quartier – von der Telefonhotline über Einkaufshilfen bis hin zu Angeboten, mit dem Hund der hochbetagten Nachbarin rauszugehen. Zahlreiche Ideen und Maßnahmen sind hier zusammengetragen – Maßnahmen, die man im Quartier schnell umsetzen kann. Das seien großartige Beispiele aus verschiedenen Ecken des Landes und von den unterschiedlichsten Menschen, sagte Staatssekretärin Bärbl Mielich anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Newsletters der Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ Das Angebot finden Sie unter https://www.quartier2020-bw.de/

    Mach mit – bleib fit! Sportangebot für zu Hause trotz Corona

    Bewegung und Auspowern ist hilfreich – für Körper, Geist und Gemüt. Deshalb hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport neben Tipps für die Schul-arbeit zu Hause auf seiner Website auch auf digitale Angebote zum Sporttreiben ver-wiesen. Unter https://km-bw.de/6189891 sind einige Ideen und Hilfestellungen abrufbar. Weil die Schulen geschlossen sind, fällt leider der Sportunterricht aus. Auch der Trainings- und Spielbetrieb in den Vereinen muss aus Infektionsschutzgründen ruhen: „Wir bieten deshalb digitale Sportstunden an, damit insbesondere die Schülerinnen und Schüler, aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger zu Hause im Wohnzimmer, im Keller oder auch im Garten Sport treiben können – und zwar professionell angeleitet.“

    Der Plan sieht vor, dass zunächst vier Clips à jeweils 15 Minuten Länge für die Grundschule sowie die Klassenstufen fünf und sechs produziert werden. In darauf folgenden Clips sollen weitere Schwerpunkte in verschiedenen Klassenstufen gesetzt werden. Unter dem Titel „Mach mit – bleib fit!“ soll schon Ende dieser Woche ein Making of ausgestrahlt werden. In der kommenden Woche beginnt die Ausstrahlung der digitalen Sportstunden. Diese sollen dann auf verschiedenen Kanälen abrufbar sein, unter anderem auf der Website und den sozialen Medien des Kultusministeriums, des ZSL, auf Mach mit!, der Seite der Schulsportwettbewerbe in Baden-Württemberg und der Stiftung Sport in der Schule sowie in der Mediathek bei Regio TV.

    Meldungen von Sonntag, 29. März:

    Am Sonntag (29. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 717 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 11.536 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 100 Jahren. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Hohenlohekreis, Ludwigsburg, Ortenaukreis und Rhein-Neckar-Kreis sowie aus der Stadt Freiburg 10 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 128 an. Unter den Verstorbenen waren 88 Männer und 40 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 66 Pro-zent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Neue Regelungen

    Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab diesem Sonntag (29. März)

    Erleichterungen bei Förderbedingungen für Hilfsprogramm für baden-württembergische Wirtschaft 

    Die Corona-Soforthilfe des Landes wird ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt. Das teilt das Minister für Wirtschaft am Sonntag mit. Stattdessen müssen Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren“, stellt Wirtschaft- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hofmeister-Kraut klar. 
     
    Konkret muss der Antragsteller versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen. Dies liegt dann vor, wenn die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb des Antragsstellers voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pacht, Leasingaufwendungen) zu zahlen (Liquiditätsengpass).
     
    „Dies gilt rückwirkend für alle Anträge seit dem Start unserer Soforthilfe“, stellte Hoffmeister-Kraut klar. Anträge, die bereits in den letzten Tagen eingereicht worden seien, würden allein an diesem Maßstab beurteilt, Angaben nur auf dieser Grundlage überprüft.
     
    Das Soforthilfeprogramm des Landes Baden-Württemberg für Soloselbständige und kleine Unternehmen bis 50 Erwerbstätigen ist seit Mittwoch am Start. Innerhalb von 2 Tagen wurden mehr als 100.000 Anträge eingereicht. Baden-Württemberg ist neben Bayern eines der ersten Bundesländer, das bereits Direkthilfen für die Wirtschaft auf den Weg gebracht hat. 
     
    Hoffmeister-Kraut erklärte, dass es in den folgenden Wochen noch weitere Modifizierungen geben werde. „Wir haben dieses Programm in einem Kraftakt innerhalb weniger Tage an den Start gebracht. In einer solchen Situation bleibt es nicht aus, dass auch nach Programmstart Eckpunkte nachgeschärft, Unklarheiten beseitigt oder Auslegungsfragen geklärt werden müssen. Denn für uns hatte oberste Priorität, schnell Gelder auszahlen zu können.“ 

    Minister Hermann: Schüler-Abos bitte nicht kündigen

    Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann hat Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern sowie die Verkehrsverbünde und anderen Beteiligten darum gebeten, die Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr nicht zu kündigen, sondern normal weiter laufen zu lassen. Das teilt das Verkehrsministerium an diesem Sonntag mit.

    Meldungen von Samstag, 28. März:

    Am Samstag (28. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1090 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 10.819 an. Das Durchschnittsalter der Erkrankten beträgt 49 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 99 Jahren. Am Freitag waren es 9729 gemeldete Fälle.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Hohenlohekreis, Karlsruhe, Ortenaukreis, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Tübingen und Tuttlingen sowie aus der Stadt Stuttgart 17 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 118 an. Unter den Verstorbenen waren 81 Männer und 37 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 66 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Bereits über 100.000 Anträge für „Soforthilfe Corona“ 

    Seit dem Start des Soforthilfeprogramms des Landes zur Bewältigung der Corona-Krise sind bis dato über 100.000 Anträge (Stand 11 Uhr) eingegangen, wie das Wirtschaftsministerium mitteilt. Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut erklärte: „Mit unserer Soforthilfe leisten wir einen ganz wesentlichen Beitrag dazu, besonders notleidenden Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen schnell und unbürokratisch finanziell zu unterstützen und damit viele vor der Insolvenz zu bewahren.“ 

    Die Wirtschafts- und Arbeitsministerin kündigte an, dass ihr Ministerium derzeit mit Hochdruck an einer Lösung arbeitet, um die bei den Antragstellern bestehenden Unsicherheiten über den Einsatz liquider Mittel im Soforthilfeprogramm zu klären. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Unser Ziel ist es, den Einsatz liquider Mittel auf den unmittelbaren betrieblichen Kontext zu beschränken, um privates Vermögen der Antragsteller so weit wie möglich zu schonen. Wir hoffen, diese Lösung noch heute präsentieren zu können.“

    Meldungen von Freitag, 27. März: 

    Am Freitag (27. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1.288 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 9.729 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 99 Jahren.

    Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Die Zahl der Todesfälle im Land steigt auf 101. Unter den Verstorbenen waren 70 Männer und 31 Frauen. Das Alter lag zwischen 41 und 98 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Ministerium veröffentlicht Richtlinie für Kassenarbeitsplätze 

    Anlässlich der Corona-Pandemie hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg eine Richtlinie für Kassenarbeitsplätze erstellt, an der sich die zuständigen Behörden und Arbeitgeber orientieren können. „Es ist mir sehr wichtig, Beschäftige an den Kassen wirkungsvoll zu schützen, denn sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass wir alle mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs versorgt sind“, sagte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (27. März) in Stuttgart. 

     Landesluftfahrtbehörde: Verlängerung der Fristen im Lizenzwesen 

    Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat zur Schließung zahlreicher Einrichtungen geführt. Dadurch bedingt haben Pilotinnen und Piloten teilweise keinen Zugang zu Ausbildungsorganisationen, Prüfungseinrichtungen, Flugplätzen und Luftfahrzeugen oder sie können Lehrberechtigte sowie Prüferinnen und Prüfer nicht rechtzeitig erreichen. Wie das Regierungspräsidium Stuttgart mitteilt, führt dies bei vielen Piloten zu ablaufenden Fristen, Gültigkeitsdaten oder dem Nichterfüllen von Ausübungsvoraussetzungen für Berechtigungen (Privatpilotenlizenzen in den verschiedenen Ausprägungen).

    Um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und einen anschließenden Stau bei der Verlängerung oder Erneuerung von Gültigkeiten oder Ausübungsvoraussetzungen von Berechtigungen sowie dem Wiederholen von Prüfungen oder Ausbildungslehrgängen zu vermeiden, hat das RP Stuttgart eine Allgemeinverfügung erlassen.

    Damit wird ermöglicht, dass nach dem 29. Februar 2020 auslaufende Lizenzen, Berechtigungen, Zertifikate oder Zeugnisse pauschal bis zum 31. Oktober 2020 verlängern werden, sofern dies erforderlich ist. 

    "Kitu-App"

     Die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg bietet eine  kostenfreie „Kitu-App: Gemeinsam spielen und bewegen“ an. Mit ihren über 200 „großen und kleinen“ Übungen in Schatzkarte und Bewegungsglücksrad bietet die App viele Bewegungsideen für die gemeinsame Familienzeit zuhause. Egal ob im Garten oder in der Wohnung, jeder kann mitmachen. 

    Meldungen von Donnerstag 26. März:

    Am Donnerstag (26. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1189 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 15 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 8.441 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

    Am Donnerstag (26. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1189 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 15 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 8.441 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Böblingen, Breisgau-Hochschwarzwald, Esslingen, Göppingen, Heidenheim, Heilbronn, Konstanz, Ortenaukreis, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Tübingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart 20 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 76 an. Das Alter der Verstorbenen lag zwischen 49 und 94 Jahren. 67 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    "Soforthilfe Corona“ gestartet: rund 46.400 Anträge eingereicht - erste Auszahlungen für Freitag geplant

    Über 46.400 Anträge (Stand 26. März: 15 Uhr) sind in den ersten Stunden nach dem Start des branchenübergreifenden Soforthilfeprogramms zur Bewältigung der Corona-Krise eingegangen, wir das Wirtschaftsministerium mitteilt. Seit Mittwochabend (25. März) können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind, finanzielle Soforthilfen bis zu 30.000 Euro beantragen. Bereits am morgigen Freitag (27. März) sollen erste Auszahlungen durch die L-Bank erfolgen.

    „Wir lassen in dieser Ausnahmesituation niemanden allein und tun alles dafür, dass unsere Wirtschaft erfolgreich durch diese Krise kommt und so viele Arbeitsplätze wie möglich gesichert werden. In einem ersten Schritt geht es jetzt darum, mit unserem Sofortprogramm all jenen Unternehmen zu helfen, die ohne diese Unterstützung innerhalb weniger Tage insolvent gehen würden“, betonte Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und stellte klar: „Klar muss aber auch sein: Die Soforthilfen zielen nicht darauf ab, Betrieben ihre coronabedingten Umsatzeinbußen auszugleichen.“

    Es gehe jetzt darum, dass aufgrund des Coronavirus existentiell bedrohte Betriebe offene Rechnungen weiterbezahlen oder Mieten weiter überweisen könnten. Deshalb habe das Land unter Einbeziehung der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern und der L-Bank das Soforthilfeprogramm innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt. „Mir ist bewusst, dass die aktuelle Situation zu Einbußen bei einem sehr großen Kreis führt. Die hohe Anzahl an bereits eingegangenen Anträgen zeigt, dass der Bedarf enorm ist. Aber nicht alle Branchen und Betriebe sind gleichermaßen in Not. Es liege im Interesse aller, dass die Soforthilfen passgenau eingesetzt werden und dort ankommen, wo sie auch wirklich nötig seien. Daher sei auch das verfügbare liquide Privatvermögen einzusetzen, bevor die Soforthilfe in Anspruch genommen werden könne.“ 

    Laut Ministerium werden rund 6.000 Anträge pro Stunde hochgeladen. Parallel werden die Anträge zur regionalen Bearbeitung in die einzelnen Kammern verteilt, um sie nach der Prüfung schnellstmöglich an die L-Bank zum finalen Entscheid weiterzureichen.

    Edith Weymayr, die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, sagte: „Wir sind vorbereitet – die Auszahlung der Soforthilfe Corona wird voraussichtlich schon im Laufe des morgigen Vormittags beginnen.“ 

    Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), erklärte: „Die Antragszahlen sprechen für sich und zeigen den großen Bedarf unserer kleineren Betriebe und Selbstständigen, die unsere Wirtschaft mit prägen. Vor allem illustriert es das Ausmaß, welches Corona uns allen abverlangt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kammern arbeiten deshalb stetig mit vollem Einsatz in der Antragsverteilung, -bearbeitung und ebenso der telefonischen Hilfe unter Volldampf. Seien Sie sicher: Wir werden nicht nachlassen.“

    Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold ergänzt: „Mit der unbürokratischen Soforthilfe haben wir das richtige Instrument für unsere Betriebe am Start – das zeigt die starke Nachfrage. Alle, Technik wie Menschen, arbeiten mit vollem Einsatz bis zu ihrer Grenze und auch darüber hinaus für die Betriebe im Land. Wir wollen, dass das Geld schnell bei allen Antragstellenden ankommt.“ 

    Die Antragsformulare sind auf der Seite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau verfügbar: https://wm.baden-wuerttemberg.de/soforthilfe-corona/

    Ehrenamt wird unterstützt

    „Die Corona-Pandemie ist auch für unsere Sportvereine und für deren Mitglieder in Baden-Württemberg eine große Herausforderung. Wir vermissen schon jetzt die Gemeinschaft und die schönen Momente, die uns der Vereinssport bietet. Auch die finanziellen Auswirkungen sind teilweise erheblich. Wir werden deshalb alles daran setzen, dass es durch das Corona-Virus und seine Nebenwirkungen kein Vereinssterben in Baden-Württemberg geben wird“, sagte Sportministerin Dr. Susanne Eisenmann am Donnerstag in Stuttgart. 

    Der Landessportverband (LSV) und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport seien in ständigem Kontakt, um die Situation zu analysieren und gezielte Unterstützungsmaßnahmen zu ermöglichen. So werde man in Abstimmung mit dem LSV umgehend Mittel im laufenden Solidarpakt Sport zielgerichtet einsetzen, um in Not geratene Sportvereine zu unterstützen.

    Notbetreuung an Schulen auch in den Osterferien

    Die Osterferien (6. April bis 18. April 2020) stehen bevor. Das stellt viele Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind und aktuell keine Möglichkeit haben, Urlaub zu nehmen, vor Probleme bei der Kinderbetreuung. Wie das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport am Donnerstag mitteilt, soll die Notbetreuung an Schulen auch in den Osterferien fortgeführt werden.

    Europäische Kommission kündigt an, Inkrafttreten der Verordnung über Medizinprodukte um ein Jahr verschieben zu wollen

    Baden-Württembergs Europaminister Guido Wolf hat die Ankündigung der Europäischen Kommission, das Inkrafttreten der Verordnung über Medizinprodukte um ein Jahr verschieben zu wollen, begrüßt. Wolf sagte: „„Ich freue mich, dass die Europäische Kommission angekündigt hat, mit Blick auf die COVID-19-Krise den Geltungsbeginn der Verordnung über Medizinprodukte um ein zu Jahr zu verschieben. Das ist in diesen Zeiten ein wichtiges Signal und die einzig richtige Entscheidung. Die Medizintechnik-Branche hat in diesen Tagen andere Sorgen als sich um Zertifizierungen und bürokratische Fragen zu kümmern. In der Tat hätte ansonsten Engpässen bei medizinischen Produkte gedroht. Wir haben in Brüssel auf die Verschiebung gedrängt und ich bin froh, dass die Kommission schnell und pragmatisch reagiert hat. Für zahlreiche Medizintechnik-Unternehmen im Land ist das eine gute Nachricht, sie können sich in den kommenden Wochen auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: hochwertige medizinische Produkte herstellen.

    Die Medizinprodukteverordnung („medical device regulation“, MDR) ist seit Mai 2017 in Kraft und sieht eine Übergangsfrist bis zum 26. Mai 2020 vor; danach gelten schärfere Regeln für Hersteller: Die MDR sieht u.a. vor, dass Medizinprodukte neu zertifizieren sind. Die Zulassung der dafür zuständigen Stellen geht nach Angaben der Industrie langsam voran und es gibt demnach derzeit nicht genug solcher Stellen um alle Produkte fristgerecht zu zertifizieren. Aufgrund starken politischen Drucks auch aus Baden-Württemberg wurde im Herbst 2019 die Umsetzungsfrist für risikoarme Produkte bis 2024 verlängert

    Meldungen von Mittwoch, 25. März: 

    Am Mittwoch (25. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1209 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand 15 Uhr). Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 7252 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt aus den Landkreisen Böblingen, Enzkreis, Karlsruhe, Lörrach, Ludwigsburg, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Tuttlingen und Zollernalbkreis sowie aus den Städten Freiburg und Stuttgart 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 56 an. Das Alter lag zwischen 59 und 94 Jahren. 70 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Gemeinsamer Aufruf des Heidenheimer Landratsamtes und des Klinikums

    Mit Blick auf die weiteren Entwicklungen im Zusammenhang mit Corona und die damit einhergehenden steigenden Infektionszahlen bitten Landrat Peter Polta und der Geschäftsführer der Kliniken Landkreis Heidenheim gGmbH Udo Lavendel in einer gemeinsamen Mitteilung am Mittwoch bereits zum jetzigen Zeitpunkt vorsorglich um Unterstützung. „Der mögliche Ausfall von Fachkräften aus der Pflege oder dem ärztlichen Bereich aufgrund von Erkrankungen beschäftigt momentan uns und alle anderen Kliniken und ärztlichen Betriebe”, sagt Lavendel. „So können wir beispielsweise die weiteren Auswirkungen im Zusammenhang mit Corona auf unser Personal nicht vorhersehen. Daher freuen wir uns sehr über Hilfsangebote von Ärzten oder Pflegekräften.“ 

    Wer sich dazu berufen fühlt, das Personal des Klinikums sowie der Corona-Ambulanz für den Landkreis Heidenheim zu unterstützen, eine medizinisch-pflegerische Ausbildung vorweisen kann und nicht länger als fünf Jahre aus dem Beruf ausgeschieden ist, kann sich beim Landratsamt Heidenheim unter Telefon (07321) 321-2278 oder E-Mail  buero-landrat@landkreis-heidenheim.de melden.

    Besonders Ärzte, Pflegekräfte, Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) oder Medizinisch-technische Assistenten (MTA), die im Moment nicht in ihrem Beruf arbeiten oder im Ruhestand sind, werden gebeten sich zu melden. „Voraussicht ist hier sicher angebracht, denn ein gut funktionierendes Gesundheitssystem benötigt selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt auch ausreichend Personal“, so Landrat Polta. Unter Berücksichtigung arbeitsrechtlicher Vorgaben und des tatsächlichen Bedarfs wird dann gemeinsam geprüft, ob eine Beschäftigung im Klinikum oder in der Corona-Ambulanz möglich ist. „Dabei wird natürlich auch darauf geachtet, dass ältere Unter-stützungskräfte nicht einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt werden“, so Landrat Polta. 

    Fastenkollekte auf neuen Wegen

    Die Diözese unterstützt das Bischöfliche Hilfswerk Misereor mit einem Spendenaufruf zum 5. Fastensonntag. Wegen der Corona-Krise können in den nächsten Wochen in den deutschen Kirchengemeinden bekanntlich keine Gottesdienste in Anwesenheit von Gläubigen gefeiert werden. Damit entfällt auch die Möglichkeit, am Sonntag, 29. März, in diesen Gottesdiensten wie geplant im Rahmen der diesjährigen Fastenkollekte für Misereor zu spenden. Bischof Gebhard Fürst wird im Rahmen seiner Videobotschaft am kommenden Freitag und eines Livestream-Gottesdienstes aus dem Rottenburger Dom am Sonntag die Katholikinnen und Katholiken in der Diözese dazu aufrufen, ihre Spenden direkt auf das Bankkonto von Misereor zu überweisen.       

    In vielen deutschen Bistümern werden die kommenden Sonntagsgottesdienste per Livestream im Internet übertragen. Auch andere Zelebranten, unter ihnen der Freiburger Erzbischof Stefan Burger, haben zugesagt, bei dieser Gelegenheit auf die Misereor-Kollekte hinzuweisen. - Spenden für Misereor sind unter dieser Kontonummer möglich: IBAN DE75 3706 0193 0000 1010 10 BIC GENODED1PAX Pax-Bank Aachen. 

    Weitere Informationen: www.misereor.de 

    Stabiler Nahverkehr wird gewährleistet

    Der Regionalverkehr auf der Schiene ist am Mittwochmorgen am Stuttgarter Knoten mit ausreichenden Zuglängen gefahren worden, so dass die Hygieneregeln und Abstände in den Wagen eingehalten werden konnten. Das ist das Ergebnis einer Auswertung der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW). Vereinzelte Probleme gab es auf drei Verbindungen bei der S-Bahn Rhein Neckar.

    Verkehrsminister Winfried Hermann sagte am Mittwoch in Stuttgart: „Die Abstände zwischen den Reisenden müssen auch in den Nahverkehrszügen eingehalten werden. Deshalb habe ich alle Geschäftsführer der Eisenbahnverkehrsunternehmen gebeten, die Zuglängen entsprechend anzupassen. Wir wollen eine stabile Grundversorgung im Nahverkehr sichern, ohne dass die Fahrgäste gesundheitlich in Gefahr geraten.“
    In engem Austausch mit den Bahnunternehmen scannt das Verkehrsministerium gemeinsam mit der NVBW kontinuierlich das Fahrgastaufkommen und prüft dabei, ob die Zugkapazitäten im Rahmen des neuen Fahrplans ausreichen. Auch Fahr-gäste können mithelfen, wenn sie zu volle Züge unter qualitaet@nvbw.de mit Angabe der Zeit und der Anzahl der Wagen melden.

    Da die Ausfallquote bei den Lokführern momentan bei durchschnittlich 20 Prozent liegt, gehen die Eisenbahnunternehmen sukzessive auf einen reduzierten Grundfahrplan über. Er soll den Nahverkehr in der Krisenzeit für Pendlerinnen und Pendler, die nicht zu Hause arbeiten können, stabil aufrechterhalten und auch für eine Reserve bei weiteren Krankmeldungen sorgen.

    Auch eine Einhaltung der allgemeinen Hygiene-Empfehlungen aller Betroffenen trägt dazu bei, die Situation zu entschärfen. Dazu gehören Regelungen wie einein-halb Meter Abstand zu Mitreisenden einzuhalten – sowohl im Zug als auch bereits an den Haltestellen. Außerdem sollten nur unbedingt notwendige Fahrt angetreten werden. Zusteigende werden gebeten, alle Türen zum Aus- und Einsteigen zu nut-zen, damit sich die Fahrgäste gleichmäßig verteilen.

    Finanzielle Entlastung der Eltern durch Kirchen und Kommunen 

    Die Diözese Rottenburg-Stuttgart setzt, dem Beispiel vieler Städte folgend, für den Monat April die Elterngebühren für ihre Kindergärten aus. Dies teilen sie in einer PRessemeldung am MIttwochnachmmitag (25.3) mit. Sie folgt damit der gestrigen Empfehlung der Konferenz der evangelischen und katholischen Kirchenleitungen Baden-Württemberg und ihrer Spitzen-/Trägerverbände über Kindergartenfragen (4-K-Konferenz). Die Entscheidung betrifft 882 Kindergärten in katholischer Trägerschaft mit rund 44.600 Kindern und ihren Eltern. Ebenso wie die 4-K-Kirchenkonferenz hatten sich am Dienstag die kommunalen Landesverbände Baden-Württembergs dafür ausgesprochen, die Eltern in Zeiten der Corona-bedingten Schließung der Kitas finanziell zu entlasten, obwohl die Aussetzung der Beiträge ein erhebliches Risiko für die Trägereinrichtungen darstellt.       
     

    Busunternehmen fahren ab Donnerstag nach erweitertem Samstagsfahrplan 

    Busunternehmen fahren ab Donnerstag, 26. März, nach erweitertem Samstagsfahrplan – Fahrgäste können sich über die VVS-Fahrplanauskunft über ihre Verbindungen informieren

    Weil die Verkehrsunternehmen mit einer täglich dünneren Personaldecke zu kämpfen haben und die Nachfrage deutlich abgenommen hat, wird das Fahrplanangebot eingeschränkt.  Für alle Fahrgäste gibt es aber trotz der Einschränkungen ein verlässliches Grundangebot. Damit wird gewährleistet, dass diejenigen, die die Versorgung im Land sicherstellen, ihren Arbeitsplatz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zuverlässig erreichen.

    Regionaler Busverkehr

    Bei den Busunternehmen im Rems-Murr-Kreis tritt ab Donnerstag, 26. März, bis auf Weiteres ein erweiterter Samstagsfahrplan in Kraft. Er stellt sicher, dass besonders die Fahrgäste, die beispielsweise im Gesundheitsbereich oder im Verkauf arbeiten, ihren Arbeitsplatz nach wie vor zuverlässig erreichen. „Erweitert“ heißt, dass zusätzlich zu dem regulären Samstagsfahrplan in den Hauptverkehrszeiten, vor allem morgens, teilweise aber auch am späten Nachmittag, Busse unterwegs sind. Teilweise werden auch Fahrten auf Linien angeboten, auf denen samstags sonst kein Bus im Einsatz ist. Die Nachtbuslinien sowie die Ruftaxis, die nur an Wochenenden unterwegs sind, entfallen ebenfalls.

    S-Bahn Stuttgart

    Die S-Bahn Stuttgart fährt auf allen Linien bis auf Weiteres im Halbstundentakt. Die Nacht-S-Bahnen sind am Wochenende nicht im Einsatz.

    Regionalbahn

    Die Regionalbahnen fahren grundsätzlich nur noch im Stundentakt. Die Nachtfahrten am Wochenende finden nicht statt.

    Nebenbahnen

    Wieslauftalbahn (Schorndorf – Oberndorf): Die Wieslauftalbahn reduziert ihr Angebot ebenfalls auf den Samstagsfahrplan und fährt nur noch jede Stunde. Die letzten Fahrten um 0.19 Uhr ab Oberndorf und um 0.50 Uhr nach Schorndorf entfallen.

    RELEX 

    Der Fahrplan der Linie X20 (Waiblingen – Esslingen) bleibt wie gewohnt. Der VVS empfiehlt  Fahrgästen, sich über die Fahrplanauskunft (EFA) in der App „VVS mobil“ oder über vvs.de über ihre jeweiligen Verbindungen zu informieren. Die Änderungen sind dort bereits erfasst.

    Eine Übersicht zu den jeweils aktuellen Fahrplanänderungen befindet sich hier: vvs.de/coronavirus    

    Plattform für Landwirten und Bürger

    Der Bundesverband der Maschinenringe e. V. startet gemeinsam mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Online-Plattform www.daslandhilft.de. Die Plattform stellt den Kontakt zwischen Landwirten und Bürgerinnen und Bürgern her, deren bisheriger Erwerb aufgrund der Corona-Krise weggefallen ist, um sie für Pflanz- und Erntearbeiten in der Landwirtschaft zu ver-mitteln. Über eine regionale Suche finden Landwirte und Helfer zusammen. Die Plattform ist seit Montag online und steht bundesweit zur Verfügung. Es werden keine Registrierungs- oder Vermittlungsgebühren erhoben. Ziel ist eine schnelle, kostenlose sowie vor allem zuverlässige Hilfe und Vermittlung von Menschen, die Hilfe brauchen und die Hilfe bieten.   

     

    Meldungen von Dienstag, 24. März:

    Am Dienstag (24. März) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 710 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 6043 an. Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

    Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt aus den Landkreisen Calw (ein über 60-jähriger Mann), Heilbronn (ein über 80-jähriger Mann), Ludwigsburg (ein über 80-jähriger Mann), Schwäbisch Hall (zwei über 80-jährige Männer) sowie aus Baden-Baden (ein über 80-jähriger Mann) sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 37 an (Landkreise Emmendingen (5), Esslingen (3), Göppingen, Heidenheim, Heilbronn (4), Hohenlohekreis (3), Ludwigsburg, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis (4), Rems-Murr-Kreis, Reutlingen (2), Rottweil, Schwäbisch Hall (2), Sigmaringen (2), Waldshut und Calw (2) sowie die Städte Baden-Baden, Freiburg und Stuttgart). Das Alter lag zwischen 59 und 94 Jahren. 28 der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

    Statement vom Ministerpräsidenten

    "Es gilt nach wie vor Alarmstufe Rot", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann in einem Pressestatement am Dienstagmittag. Er erinnerte daran, dass auch Kunden in den Geschäften, die noch geöffnet haben dürfen, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten müssen. Zwar hielten sich viele an die strengen Vorgaben in der Öffentlichkeit, allerdings ahnde die Polizei Verstöße "hart und drastisch". Das Land kümmere sich "rund um die Uhr" um die Beschaffung von Schutzmaterial, Kretschmann konkretisiert: so kommen 110.000 Schutzmasken von Daimler, 300 Operationsmasken aus Frankfurt und zehn Millionen OP-Masken seien aus China auf dem Weg.

    Mit einem Rettungsschirm, den es "in der Geschichte unseres Landes noch nicht gegeben hat", wolle das Land eine Insolvenzwelle verhindern. Dazu gehören auch einmalige Zuschüsse.

     Abstriche nur noch für Risikogruppen, schwer Erkrankte und medizinisch-pflegerisches Personal 

    Die Corona-Ambulanz auf dem Gelände des Klinikums Heidenheim ist Anlaufstelle für Patienten, bei denen ein Verdacht auf eine mögliche Coronavirus-Infektion besteht und die grippeartige Symptome wie Fieber, Husten, Schnupfen oder Halskratzen aufweisen. Die Ärzte werden untersuchen und über das weitere Vorgehen entscheiden. Das teilt das Heidenheimer Landratsamt am Dienstag (24. März) mit.

    In der Corona-Ambulanz werden weiterhin Abstriche für Laboruntersuchungen gemacht, jedoch nur noch für Risikogruppen, schwer Erkrankte und medizinisch-pflegerisches Personal. Also erkrankte Menschen mit relevanten Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem sowie Personen, die in besonders sensiblen Bereichen arbeiten, insbesondere der Pflege, Arztpraxen oder Krankenhäuser. Hier kann es lebenswichtig sein, schnell einen Laborbefund zu haben. 

    Handwerkskammer organisiert Auszahlung der Soforthilfe

    Die Handwerkskammer Ulm bereitet sich auf die Bearbeitung der Anträge von Handwerksbetrieben aus sieben Stadt- und Landkreisen für die „Corona-Soforthilfe“ für Handwerksbetriebe vor. Die Antragsstellung an die Kammer kann ab Mittwoch  (25. MÄrz) online über die Seite des Wirtschaftsministeriums gestartet werden. Von dort werden die Anträge an die Handwerkskammer Ulm weitergeleitet zur Bearbeitung, wie sie in einer Pressemeldung mitteilen.

    Die Handwerkskammer hilft mit, dass über die Anträge unbürokratisch und schnell entschieden und Soforthilfe an die L-Bank empfohlen werden kann. „Die Verunsicherung bei den Handwerksbetrieben ist enorm. Auch bei Betrieben, die noch geöffnet sein dürfen, brechen Umsätze weg, Aufträge werden storniert oder für die kommenden Wochen nicht mehr erteilt. Die Betriebe haben Sorge um ihr Personal und das ständige Risiko einer Betriebsschließung“, sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm.

    Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate insgesamt bis zu:

    • 9000 Euro für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten
    • 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten
    • 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

    Die Zuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Die Kammer bearbeitet die Antragsflut mit rund 40 Mitarbeitern, um das jetzt schnell und unbürokratisch zu leisten. Diese sind bereits seit zwei Wochen in einer Hotline von Montag bis Samstag von 7 bis 19.30 Uhr erreichbar (0731) 1425-6900.

    Unterstützung für Landwirte

    Die aktuelle Corona-Krise stellt die Menschen im Land und unser Wirtschaftsleben vor große Herausforderungen. Baden-Württemberg unterstützt die Bauern, wenn es darum geht, die Menschen weiter wie bisher mit hochwertigen Lebensmitteln zu versorgen. Dabei können wir uns auf ein breites Maßnahmenbündel des Bundes und des Landes zurückgreifen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Dienstag (24. März) in Stuttgart.

    So biete das Wirtschaftsministerium über die ‚Richtlinie für die Unterstützung der von der Corona-Pandemie geschädigten Soloselbständigen, Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe‘, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohlichen wirtschaftlichen Lage befinden oder massive Liquiditätsengpässe erleiden, den landwirtschaftlichen Betrieben für ihre gewerblichen Teilbetrieben entsprechende Hilfen an, sofern die die Voraussetzungen der genannten Richtlinie erfüllt sind.

    Coronavirus hemmt häusliche Pflege

    Die Corona-Krise setzt pflegende Angehörige unter Druck. Aus Angst vor dem Coronavirus verlassen viele Betreuungskräfte aus dem Ausland Deutschland, neue kommen kaum nach, teilt der Sozialverband VdK mit. Eine ähnliche Problematik wird sich in den Haushalten entwickeln, wenn die professionelle ambulante Pflege wegbricht. VdK-Präsidentin Verena Bentele dazu: „Wo sollen all die pflegebedürftigen Menschen bleiben, die derzeit zuhause leben, wenn ihre Betreuungshilfe wegbleibt? Die Alten- und Pflegeheime sind voll. Sollen die berufstätigen Angehörigen einspringen, brauchen sie massive Unterstützung. Lassen wir sie nicht im Stich. Wir schlag en vor, die Regelung zur Kurzarbeit auf diese Personen auszudehnen. Dann könnten Berufstätige zeitweise aus dem Job aussteigen, wären abgesichert und müssten sich keine Sorgen um ihr Auskommen machen. Und die Pflegebedürftigen könnten in ihren eigenen vier Wänden bleiben.“

    Haushaltshilfen, vorwiegen aus Osteuropa, versorgen in Deutschland zwischen 300.000 und 500.000 Pflegebedürftige zuhause. Genaue statistische Daten liegen nicht vor. Der Sozialverband VdK fordert weitere Unterstützung für die pflegenden Angehörigen, die fürchten müssen, ihre Väter, Mütter oder Großeltern mit dem Coronavirus anzustecken.

    Rund 1000 Ärztinnen und Ärzte haben Hilfe angeboten

    „Bisher haben etwa 1.000 Ärztinnen und Ärzte ihre aktive Mithilfe in der Coronakrise angeboten,“ begrüßt  Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg den Einsatz. „Unsere Mitglieder erkennen den dringenden Bedarf an ärztlicher Arbeitskraft und wollen dazu beitragen, die gesundheitliche Versorgung zu stärken.“ 

    Seit drei Wochen schreibt die Landesärztekammer Baden-Württemberg Ärztinnen und Ärzte außerhalb der Regelversorgung an, um sie angesichts der Ausbreitung des Coronavirus für eine Mitwirkung an Maßnahmen in ihren Stadt- oder Landkreisen zu gewinnen. 

    Der Kammerpräsident lobt das positive Echo seiner Mitglieder: „Während einige dieser Freiwilligen schon zum Einsatz gekommen sind, halten sich die meisten für den Eventualfall bereit. Es gibt aber auch Kolleginnen und Kollegen, die sich inzwischen wieder bei uns gemeldet haben, um sich nach der aktuellen Lage zu erkundigen und ihre Bereitschaft zur Mithilfe zu bekräftigen. Sie würden sofort loslegen, wo immer sie gebraucht werden. – Der Arztberuf ist eben doch viel mehr als nur ein Job.“

    Die Maßnahmen der Landesärztekammer Baden-Württemberg sind mit den Partnern im Gesundheitswesen sowie dem Sozialministerium abgestimmt und sollen die Arbeit von Ärztinnen und Ärzten in der Regelversorgung unterstützen. Gemäß Absprache lassen die Kassenärztliche Vereinigung, die Landkreise und die Gesundheitsämter der Landesärztekammer sogenannte „Bedarfsanforderungen“ zukommen. „Wir reichen diese Anfragen dann regional an Ärztinnen und Ärzte weiter, die sich zur Mitarbeit bereit erklärt haben“, betont Dr. Miller.

     Soforthilfen auch für viele freie Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende

    Die Landesregierung hat am Dienstag (24. März) das branchenübergreifende Programm „Sofort-hilfe Corona“ für die baden-württembergische Wirtschaft auf den Weg gebracht, um die massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Baden-Württemberg zu lindern.

    Dazu sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski in Stuttgart: „Das Land hat rasch auf die aktuelle Notlage reagiert und ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Damit erhalten vor allem diejenigen schnelle Hilfe, die am dringendsten darauf angewiesen sind. Besonders froh bin ich darüber, dass wir auch die vielen freien Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffenden sowie die kleinen und kleinsten Unternehmen aus dem Kunst-, Kultur- und Kreativbe-reich unterstützen. Bei nicht wenigen geht es in dieser schwierigen Situation schlicht um die Existenz.“

    Bund der Steuerzahler schlägt Erleichterungen für örtliche Wirtschaft vor

    Der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg fordert die Städte und Gemeinden im Südwesten mit Blick auf die Corona-Krise auf, Steuerzahlungen an die Kommunen vorerst zu stunden. Da viele Gewerbetreibende, Unternehmen und Selbständige um das finanzielle Überleben kämpfen, sollte deren Liquidität gestärkt werden, heißt es in einer Pressemeldung. Kommunen sollten daher anstehende Zahlungen auf Antrag unbürokratisch zurückstellen. 

    Gleichzeitig betont der Bund der Steuerzahler, dass die Kommunen derzeit Außergewöhnliches leisten müssen. Gemeinsames Ziel muss es nun sein, Insolvenzen zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern. Die Option zur Stundung betrifft nicht nur die nächste Gewerbesteuervorauszahlung zum Stichtag 15. Mai, sondern auch laufende Mahn- und Vollstreckungsverfahren. Darüber hinaus sollten die Kommunen auf weitere Möglichkeiten hinweisen, zum Beispiel auf Anträge zur Reduzierung der Gewerbesteuervorauszahlung an das Finanzamt.

    Meldungen von Montag, 23 März: 

    Am Montag (23. März) wurden dem Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 1033 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 5333 (Stand 22. März: 4300 Fälle) an. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren. Dazu werden 31 Todesfälle gemeldet.

    Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium aus den Landkreisen Emmendingen (eine über 80-jährige Frau), Reutlingen (ein über 50-jähriger Mann), Heidenheim (eine über 70-jährige Frau) und dem Hohenlohekreis (ein über 80-jähriger Mann) vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 31 an (Landkreise Emmendingen (5), Esslingen (3), Göppingen, Heidenheim (1), Heilbronn (3), Hohenlohekreis (3), Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis (4), Rems-Murr-Kreis, Reutlingen (2), Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg und Stuttgart). Das Alter lag zwischen 59 und 94 Jah-ren. 23 der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

     

    Gesundheitsminister Manne Lucha hat sich in häusliche Quarantäne begeben, da eine Person aus seinem persönlichen Umfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Das teilt das Sozialministerium am Montagabend (23. März) mit.

    Der Gesundheitsminister hat am Wochenende erfahren, dass eine Person aus seinem persönlichen Umfeld positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Er hat sich daraufhin unmittelbar in häusliche Quarantäne begeben. Er ist symptomfrei und geht seinen Dienstgeschäften vollumfänglich von zu Hause aus nach.

    Kabinettsbeschlüsse

    Am heutigen Montag hat das Kabinett wichtige Beschlüsse zur Abmilderung der Corona-Krise und insbesondere zur Unterstützung von Mieterinnen und Mietern gefasst, die wir im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz in den letzten Tagen und Stunden vorbereitet haben. Justizstaatsekretär Lange: „Es geht darum, einen Beitrag zu leisten, um die Folgen der Pandemie für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, die Realwirtschaft sowie für Gerichte und Staatsanwaltschaften abzufedern“.

    Der wichtigste Beschluss ist der Gesetzentwurf, der Regelungen zum Schutz von Wohnraum- und Gewerbemietern und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in anderen Dauerschuldverhältnissen vorsieht. So wird festgelegt, dass der Vermieter ein Mietverhältnis über Grundstücke oder Räume nicht allein aus dem Grund kündigen kann, dass der Mieter im Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. September 2020 trotz Fälligkeit die Miete nicht leistet, wenn die ausbleibende Zahlung auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht. Dies gilt auch für Pachtverhältnisse. Staatssekretär Lange betont: „Diese Regelung stellt eine wichtige Entlastung für die Mieterinnen und Mieter und Gewerbetreibenden in unserem Land dar. Unsere Botschaft ist klar: Wir lassen Mieterinnen und Mieter in diesen schwierigen Zeiten nicht im Stich!“ 

    Des Weiteren sollen Unternehmen unterstützt werden, auch wenn sie in Folge des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten oder gar insolvent geworden sind. „Für diese Fälle wird die Insolvenzantragspflicht bis zum 30. September 2020 ausgesetzt“, erklärt Lange. 

    Außerdem werden einige vorübergehende Erleichterungen in den Bereichen des Genossenschaftsrechts, des Aktienrechts, des Vereins-, Stiftungs- und Wohneigentumsrechts sowie des Umwandlungsrechts eingeführt. „Damit tragen wir der Problematik Rechnung, dass die durch die gebotene Kontaktvermeidung massiv erschwerte Durchführung von General-, Mitglieder- oder Jahreshauptversammlungen dennoch vollzogen werden können und zwar telefonisch oder über Videotelefonie. Hier schaffen wir eine Möglichkeit, auf solche Hilfsmittel zurückzugreifen, auch wenn dies in den Satzungen der Vereinen oder Genossenschaften nicht vorgesehen ist“, erklärt der Justizstaatssekretär. Es sei wichtig, dass die Handlungsfähigkeit der Vereine, Genossenschaften oder Stiftungen gewährleistet sei. Mit den Vorschlägen zum Wohnungseigentumsrecht soll auf die Durchführung von Eigentümerversammlungen zunächst verzichtet werden können.

    Zuguterletzt ist ein zusätzlicher Hemmungstatbestand für die Unterbrechungsfrist einer strafgerichtlichen Hauptverhandlung vorgesehen, der auf ein Jahr befristet ist. Dieser soll es Gerichten erlauben, die Hauptverhandlung für maximal drei Monate und zehn Tage zu unterbrechen, wenn sie aufgrund von Maßnahmen zur Vermeidung der Verbreitung von Infektionen mit dem Coronavirus nicht durchgeführt werden kann.

    Initiative: Gemeinsam Ärzten helfen

    In Zeiten des Coronavirus stehen Ärzte zusammen. Auf www.gemeinsamaerztenhelfen.de  können Zahnärzte ihre Unterstützung anbieten und Arztpraxen können um Unterstützung anfragen. 

    Zahnärzte spenden ihre Mundschutze für Arztpraxen, die keine Mundschutze mehr haben oder deren Vorrat zur Neige geht. Lokal bieten sie den Service, ein Paket mit sterilisierten Mundschutzen kostenfrei abzugeben und diese dann gebraucht wieder zurück zu nehmen. Danach werden die Mundschutze erneut sterilisiert. Natürlich muss man nicht warten, bis diese den Sterilisationsprozess durchlaufen haben, sondern bekommt im Tausch sofort neue.  Während die meisten Zahnarztpraxen mit Sterilisationen ausgestattet sind, arbeiten viele Arztpraxen, aufgrund des normalerweise geringen Bedarfs mit Einmalprodukten. Hier sieht Dr. Leonhardt eine Chance, schnell und unbürokratisch zu unterstützen. Je schneller sich diese Plattform in ganz Deutschland verbreitet, umso mehr Kollegen können sich gegenseitig helfen. Die ersten Zahnärzte stehen bereits auf der Unterstützer-Liste. 

    Auf der Seite: www.gemeinsamaerztenhelfen.de können sich sowohl Zahnarztpraxen, die ebenfalls helfen möchten, als auch Arztpraxen, die Unterstützung benötigen, melden.  

    Verkehrsminister Hermann sichert Unterstützung zu 

    „Gerade vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ist es notwendig, den Betrieb von Baustellen im Bereich der Infrastruktur und der Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. Eine funktionierende Verkehrs-infrastruktur und die Sicherstellung der Versorgung in den Bereichen Energie, Wasser, Breitbandverkabelung und Telekommunikation sind für das Funktionieren unserer Gesellschaft insbesondere in Krisenzeiten unabdingbar.“ Diesen Appell richtet der Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Thomas Möller, insbesondere an die öffentliche Hand. Baustellen bzw. Bauarbeiten in solch systemrelevanten Bereichen müssten deshalb auch vor dem Hintergrund der Beschränkungen des öffentlichen Lebens weiterbetrieben werden. 

    Die Bauwirtschaft im Land ist dazu auch in der Lage. Sie hat die notwendigen Kapazitäten und kann trotz der momentanen Herausforderung die Bauvorhaben weiter betreiben. Allerdings muss sichergestellt werden, dass sowohl die Beschäftigten als auch das Material möglichst ungehindert die Baustellen erreichen können. Auch die in der Regel öffentlichen Auftraggeber müssen dafür sorgen, dass ihre Dienststellen weiter handlungsfähig bleiben, um die erforderlichen Entscheidungen für einen ungestörten Bauablauf treffen zu können. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann sichert den Bauunternehmen seine Unterstützung zu: „Es ist wichtig, dass die Bauwirtschaft in dieser Krise für die Aufrechterhaltung wichtiger Infrastrukturen wie Straße, Schiene und Wasserwege sowie Energie, Wasserversorgung und Kommunikationsnetze sorgt. 

    Erntehelfer gesucht

    Auch die Landwirtschaft in Baden-Württemberg leidet unter der Corona-Krise. Erntehelfer fehlen im ganzen Land. Wie der SWR berichtet, will das zuständige Ministerium mit einem Job-Portal neue Helfer gewinnen. Der Einsatz von Erntehelfern ist laut Minister Hauk dringend notwendig, um die Versorgung der Menschen mit heimischen Lebensmitteln sicherzustellen. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat dafür extra ein Job-Portal eingerichtet, dass ab Montag online geht. Unter www.daslandhilft.de können sich für die anstehende Ernte Interessenten bewerben.

    Meldungen vom Sonntag: 22. März

    Am Sonntag (22. März) wurden 482 weitere bestätigte Corona-Fälle in Baden Würtemberg gemeldet - insgesamt steigt die Zahl auf 4300 Fälle.

    Umfassende Kontaktverbote

    Weiterhin gilt auch in Baden-Württemberg, dass die Wohnung für wichtige Erledigungen verlassen werden darf. Hinzu kommt, dass ab Montag in der Öffentlichkeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden muss. Desweiteren sind Treffen im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen nicht erlaubt. Ausgenommen sind Familien. Diese Maßnahmen sollen eine Wirkungsdauer von zwei Wochen haben, so Kretschmann.

    DRK Rettungsdienst Rems-Murr ruft auf: Bitte bleibt daheim!

    „Wir bleiben für euch im Dienst – Bitte bleibt für uns daheim“. Mit diesem Aufruf wendet sich der DRK-Rettungsdienst Rems-Murr an alle Menschen im Landkreis. „Wir sind derzeit uneingeschränkt leistungsfähig“, sagt Marco Flittner, DRK-Rettungsdienstleister. „Doch die große Herausforderung steht uns noch bevor. Wir bereiten uns aktuell auf die präklinische Behandlung von Menschen mit schweren Covid-19-Verläufen vor.“ Wenn mehr Menschen daheimbleiben und die Ansteckungsgefahr reduziert wird, haben die Hilfsorganisationen im Kreis mehr Ressourcen, um dann den Menschen zu helfen, die auf eine professionelle Notfallrettung angewiesen sind. Denn außer dem Coronavirus gibt es weiterhin Knochenbrüche, Herz-Kreislauferkrankungen und andere Notfälle. Es gehe darum, mit den Ressourcen, was Personal und Material angeht, vorsichtig umzugehen, um auch in den nächsten Wochen uneingeschränkt leistungsfähig zu bleiben. 

    Heidenheimer Geschäfte müssen geschlossen bleiben - Kontrollen beim Mischsortiment

    Immer noch sind teilweise Geschäfte in der Heidenheimer Innenstadt geöffnet, die eigentlich geschlossen sein sollten. Der Kommunale Ordnungsdienst und die Polizei werden daher auch am Montag, 23. März, weitere Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durchführen. In Geschäften, die Mischsortimente anbieten, sind Warenbereiche, die nicht von Ausnahmen der Verordnung umfasst sind, für den Publikumsverkehr abzusperren. „Es ist entscheidend zur Eindämmung einer weiteren Verbreitung des Virus, dass sich jetzt wirklich jeder und jede an die Verbote und Verordnungen der Landesregierung hält“, appelliert Oberbürgermeister Bernhard Ilg an die Geschäftsinhaber und jeden Heidenheimer Bürger.
    Die Jugend habe den Appellen der letzten Tage zumindest über das Wochenende gefolgt und ist zuhause geblieben. „Das ist eine erfreuliche und wichtige Entwicklung“, so Ilg weiter.

    Meldungen vom Samstag, 21. März

    Am Samstag (21. März) wurden dem Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg weitere 153 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf 3818 an. Davon waren 2132 männlich (56 Prozent). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

    Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 23 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn (3), Hohenlohekreis (2), Ortenaukreis (2), Rems-Murr, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen (2), Waldshut und Calw sowie die Städte Freiburg und Stuttgart). Unter den Verstorbenen waren 14 Männer und neun Frauen. Das Alter lag zwischen 67 und 94 Jahren. 19 Verstorbene waren 80 Jahre oder älter.

    Am ersten Tag der schärferen Einschränkungen selbst für Versammlungen hat sich Innenminister Thomas Strobl zurückhaltend zufrieden geäußert, meldet der SWR am Samstagabend. "Die strengen Maßnahmen machen nur Sinn, wenn sie auch befolgt werden", sagte der CDU-Politiker am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.

    Das Gesundheitsministerium in Baden-Württemberg hat die Kliniken in Baden-Württemberg gebeten, schwer kranke Corona-Patienten aus Frankreich aufzunehmen. Die Krankenhäuser in der französischen Grenzregion kämen an ihre Belastungsgrenze für Patienten, die beatmet werden müssen, heißt es in einem Schreiben des Ministeriums. Ministerpräsident Winfried Kretschmann  habe Frankreich Unterstützung zugesagt, falls baden-württembergische Kliniken freie Kapazitäten haben, das meldet der SWR.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Freitag (20. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 917 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 3665 an. Von den 3665 Fällen mit Angaben zum Geschlecht waren 2045 männlich (56 %). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 98 Jahren.

    Darüber hinaus wurden dem Gesundheitsministerium sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf 17 an (Landkreise Emmendingen (4), Esslingen (2), Göppingen, Heilbronn (2), Hohenlohekreis, Ortenaukreis (2), Rems-Murr, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Waldshut).

    Meldungen vom 20. März: 

    Brenzpark und Restaurants müssen schließen 

    Die Landesregierung hat die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus weiter verschärft. Deshalb wird ab  Samstag, 21. März, der Brenzpark bis auf weiteres geschlossen. Auch Restaurants und Cafés müssen nun komplett ihre Geschäfte schließen. Jedoch ist weiterhin eine Bestellung zur Abholung oder zum Liefern erlaubt. 

    Abschlussprüfungen verlegt

    Der Beginn aller zentralen schulischen Abschlussprüfungen wird vom bislang vorgesehenen Termin nach den Osterferien auf die Zeit ab dem 18. Mai 2020 verlegt. Das hat Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann nach sorgsamer Abwägung der Gesamtsituation und nach intensiven Gesprächen im politischen Raum und mit den Fachleuten der Schulverwaltung sowie Eltern- und Schülervertretern entschieden. „Die aktuelle Situation und die sehr dynamische Lageentwicklung ist eine besondere Belastung für die Schulleiterinnen und Schulleiter, unsere Lehrerinnen und Lehrer, die Eltern und natürlich die Schülerinnen und Schüler im Land. In diesem Zusammenhang hat auch die Sorge um die anstehenden Abschlussprüfungen an den Schulen weiter zugenommen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Hier gibt's alle Ersatz-Termine in der Übersicht. 

    Der Verband der gymnasialen Lehrkräfte, der PhV BW, begrüßt die durch die Verschiebung der Abiturprüfungen geschaffene Klarheit. Und sagt: "Eines wurde dabei glasklar: Die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2020 werden in jedem Fall – auch bei weiter andauernden Schulschließungen aufgrund der Covid-19-Pandemie – ihre Abiturzeugnisse erhalten. Über eine KMK-Vereinbarung werden sie auch keine Nachteile gegenüber anderen Jahrgängen erfahren."

    Meldungen vom 19. März:

    Elfter Todesfall in Baden-Württemberg

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagvormittag (19. März) drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf elf an (Landkreise Emmendingen (2), Esslingen (2), Göppin-gen, Heilbronn, Hohenlohekreis, Ortenaukreis, Rems-Murr, Rottweil und Sigmaringen).

    Das Gesundheitsministerium wurde vom Landesgesundheitsamt und dem Gesundheitsamt Sigmaringen über einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus informiert. Es handelt sich um einen über 80-Jährigen stationär behandelten Patienten aus dem Landkreis Sigmaringen.

    Aus dem Landkreis Esslingen wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Es handelt sich um eine über 90-jährige stationär behandelte Patientin, die gestern verstarb. Dies ist der zweite Covid-19-Todesfall im Landkreis Esslingen.

    Bei dem dritten Todesfall im Landkreis Emmendingen, der im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht, handelt es sich um einen über 90-jährigen Mann, der an einer Grunderkrankung litt.

    Heidenheimer Spielplätze zu

    Wie die Heidenheimer Stadtverwaltung mitteilt, werden in den kommenden Tagen die Spielplätze und Sportplätze der Stadt schwerpunktmäßig von Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes und der Städtischen Betriebe sowie durch die Polizei kontrolliert. Wer sich trotz der Absperrungen dort aufhält, wird weggeschickt und hat dieser Anordnung auch sofort zu folgen. 

    Soforthilfeprogramm

    In einer Pressemitteilung am Donnerstag teilt Landtagsabgeordneter der CDU, WInfried Mack, Informationen zu Soforthilfen mit. Der Landtag von Baden-Württemberg habe die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Soforthilfe für kleine Betriebe geschaffen. Hierfür stehen zunächst bis zu fünf Milliarden Euro zur Verfügung, teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack mit. Die Grünen als Koalitionspartner hätten am Vormittag doch noch auf den CDU-Vorschlag eingelenkt.  Die Hilfe soll sich an dem bayerischen Vorbild der Soforthilfe orientieren, sagte Mack. „Mit einer zwingend notwendigen gesundheitspolizeilichen Verordnung musste die Landesregierung am gestrigen Mittwoch viele Geschäfte, Läden und Kneipen schließen. Viele Menschen stehen seither ohne Einkommen da und müssen hohe Kosten schultern. Hier müssen wir helfen!“, sagte der Landtagsabgeordnete. „Wir wollen erreichen, dass es auch nach der Corona-Krise noch einen Mittelstand in Baden-Württemberg gibt. Dafür müssen wir auch als Bürger kämpfen und überlegen, wie wir jetzt unsere Betriebe unterstützen können“, so Mack weiter.

    Verband Region Stuttgart bietet stabiles Grundangebot

    Der Verband Region Stuttgart und die S-Bahn Stuttgart bieten allen Fahrgästen, die in systemrelevanten Bereichen arbeiten und in den kommenden Wochen auf einen verlässlichen ÖPNV angewiesen sind, ab Dienstag, 24. März 2020, ein stabiles Grundangebot. Bis einschließlich Montag, 23. März 2020, fährt die S-Bahn das vollumfängliche Angebot.

    Ab Betriebsbeginn am Dienstag, 24. März 2020, fährt die S-Bahn auf allen Linien im Halbstundentakt. Die Linie S60 fährt dabei ausschließlich im Abschnitt zwischen Böblingen und Renningen. Um den Fahrgästen ausreichend Kapazitäten zu ermöglichen, verkehren auf allen Linien weitgehend Langzüge mit drei Triebwagen. Auf den Streckenabschnitten der Linie S4 zwischen Marbach (Neckar) und Backnang sowie auf der Linie S60, wo dies betrieblich aufgrund der vorhandenen Bahnsteiglängen nicht möglich ist, fahren entweder Vollzüge mit zwei Triebwagen (S4) oder ein Pendel mit einem Kurzzug (S60). Die tägliche Flughafenfrühverbindung entfällt. Die Regionalbahnen auf der Teckbahn zwischen Kirchheim (Teck) und Oberlenningen fahren weiter im gewohnten Umfang. Die Regionalbahnen auf der Schusterbahn zwischen Stuttgart-Untertürkheim und Kornwestheim entfallen. Sonntags gilt allgemein der reguläre Fahrplan ohne Einschränkungen.

    Der Nachtverkehr an den Wochenenden, für den es aufgrund der Einschnitte im öffentlichen Leben derzeit keine Nachfrage mehr gibt, wird bereits ab 20. März ausgesetzt. Der regionale Expressbus RELEX verkehrt weiterhin im gewohnten Takt. Die Fahrplananpassungen sind mit der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) abgestimmt und dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) gegenüber kommuniziert.

     Die Meldungen bis zum 18. März: 

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwochnachmittag (18. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 543 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 2184 an.

    Von den 2184 Fällen waren 1210 männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 94 Jahren. Darüber hinaus haben das Landesgesundheitsamt und das Gesundheitsamt Emmendingen das Gesundheitsministerium über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert. Es handelt sich um einen über 80-jährigen stationär behandelten Patienten aus dem Landkreis Emmendingen, der heute verstorben ist.

    Landesregierung verschärft infektionsschützende Maßnahmen

    Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen angepasst.

    Es gelten unter anderem folgende Regelungen: 

    Offen bleiben:

    • Einzelhandel für Lebensmittel,
    • Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste,
    • Getränkemärkte,
    • Apotheken,
    • Sanitätshäuser,
    • Drogerien,
    • Tankstellen,
    • Banken und Sparkassen,
    • Poststellen,
    • Friseure, Reinigungen, Waschsalons,
    • der Zeitungsverkauf,
    • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel
    • Hofläden und Raiffeisenmärkte

    Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden. 

    Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, werden geschlossen.

    Gaststätten:

    • Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt.
    • Vom Verbot ausgenommen sind allerdings Gaststätten, die Speisen und Getränke anbieten sowie Mensen, wenn sichergestellt ist, dassdie Plätze für die Gäste so angeordnet werden, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist,
    • Stehplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet ist und
    • Die Gaststätten dürfen frühestens ab sechs Uhr geöffnet und müssen spätestens ab 18 Uhr geschlossen werden.

    Der Betrieb folgender Einrichtungen wird untersagt: 

    • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater,
      Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen,
    • Kinos,
    • Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen,
    • alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios, und ähnliche Einrichtungen,
    • Volkshochschulen und Jugendhäuser,
    • öffentliche Bibliotheken,
    • Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen
    • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
    • Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen,
    • Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte
    • Öffentliche Spiel- und Bolzplätze.

    Veranstaltungen:

    • Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen. 
    • Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.
    • Auch alle sonstigen Veranstaltungen  sind untersagt.

    Siebter Todesfall

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurde am Mittwochmorgen (18. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) und dem Gesundheitsamt Hohenlohekreis ein COVID-19-Todesfall eines über 80-jährigen Patienten gemeldet. Der Mann zählte aufgrund seiner Vorerkrankungen zu den Hochrisikopatienten. Er wurde am 15.03. positiv auf Covid-19 getestet und verstarb am Tag darauf in einem Krankenhaus. Das teilt das Sozialministerium am Mittwochmittag mit. 

    Der öffentliche Verkehr soll bei reduziertem Betrieb dauerhaft stabil funktionieren

    Der öffentliche Verkehr mit Bahnen und Bussen wird auch während der Corona-Pandemie aufrechterhalten, das hat der Minister für Verkehr, Winfried Hermann MdL heute (18. März) erklärt: „Wir werden für ein reduziertes, aber stabiles Grundangebot im öffentlichen Verkehr sorgen. Dies ist wichtig, damit Menschen, die aus zwingenden Gründen den ÖPNV nutzen müssen, dies auch tun können. Natürlich hat der Schutz der Fahrgäste und des Betriebspersonals oberste Priorität. Es gilt, Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln, wie zum Beispiel Abstand zu halten, zu befolgen.“ 

    Unter Federführung der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) werde für die Zeit ab dem 23. März mit den Eisenbahnunternehmen auf allen Strecken (ohne S-Bahn Stuttgart) ein ausgedünntes, aber stabiles Grundangebot für berufsbedingt notwendige Fahrten geplant. Das teilt das Verkehrsministerium am Mittwoch mit.

    Bis dahin verkehren die Züge im SPNV zunächst grundsätzlich nach dem regulären Fahrplan. Das Angebot soll nur im Einzelfall reduziert werden, wenn der Krankenstand des Betriebspersonals es akut erfordert. „Die Züge werden nicht verkürzt“, betonte der Verkehrsminister. „Wir wollen es den Fahrgästen erleichtern, die Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Metern zu Mitreisenden einzuhalten.“

    Ab dem 23. März gelten folgende Leitlinien:

    • Reduzierung auf regelmäßige stündliche Angebote auf allen Strecken (wenn möglich mit Verdichtung zur morgendlichen Stoßzeit),
    • Weiterhin möglichst Züge in bisheriger Länge, um während der Fahrt den Abstand zwischen den Fahrgästen einhalten zu können,
    • Grundsätzliche Anbindung aller Haltepunkte v. a. von Krankenhäusern und Betreuungseinrichtungen. Dies bedeutet, das vorrangig Regionalbahnen mit allen Halten sichergestellt werden, hingegen Expressverbindungen teilweise abgebaut werden.
    • Ersatzweise Busverkehre sollen eingerichtet werden, für den Fall, dass Betriebspersonal in Leitstellen und Stellwerken fehlen, und der Betrieb des Eisenbahnnetzes nicht an allen Stellen aufrechterhalten werden kann. Vorausschauende Vorbereitungen hierfür laufen derzeit an.

    Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat sich in Abstimmung mit Landkreistag, Städtetag, Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Verband baden-württembergischer Omnibusunternehmen (WBO) und mit dem Zusammenschluss der Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg auf diese Hinweise zu den Fahrplänen verständigt: 

    • Die abschließende Entscheidung hinsichtlich Fahrplanreduzierungen bzw. Umstellungen auf Ferienpläne werden vor Ort getroffen. Zu berücksichtigen ist, dass die einzurichtenden Notbetreuungen an Schulen und Kindertageseinrichtungen nach wie vor bedient werden müssen.
    • Soweit diese Maßgabe berücksichtigt werden kann, scheinen Umstellungen auf Ferienfahrpläne zielführend. Dies dürfte im Ballungsraum eher zu realisieren sein, als im ländlichen Raum.
    • Spezielle Nachtverkehrsangebote an Wochenenden sollen eingestellt werden.
    • Die Verkehrsunternehmen sollen in Abstimmung mit den Aufgabenträgern und Verbünden ab sofort vorsorglich Vorbereitungen für weitere Angebotseinschränkungen bei Verschärfung der Situation (Notfahrpläne) erarbeiten. 
    • Solange in den Verbünden ein Grundangebot an ÖPNV-Versorgung sichergestellt werden kann, können die ÖPNV-Zeitkarten, Semestertickets und Schüler-Abos weiter genutzt werden.

    Sechster Todesfall am Dienstag gemeldet

    Das Landesgesundheitsamt und das Gesundheitsamt des Ortenaukreises haben über einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg informiert. Es handelt sich um eine über 80-Jährige stationär behandelte Patientin aus dem Ortenaukreis, die bereits gestern verstorben ist. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf sechs (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen, Heilbronn, Rottweil und Ortenaukreis). 

    Am Dienstagmittag meldete das Sozialministerium, dass es sich bei dem fünften Verstorbenen um einen  über 80-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil handelte, der zuvor an einer chronischen Erkrankung litt und bereits gestern verstarb.

    Von den 1.641 Fällen waren 916 männlich (56 %). Das Durchschnittsalter beträgt 46 Jahre bei einer Spannweite von 0 bis 94 Jahren.

    31 Fälle in Heidenheim

    Das Landratsamt Heidenheim meldet 14 weitere bestätigte Corona-Infizierte im Landkreis Heidenheim. Die Zahl der positiv getesteten liegt bei 31 (Stand: 17.3). Die Fälle im Überblick: Stadt Heidenheim (8), Stadt Giengen (3), Stadt Herbrechtingen (9), Gemeinde Dischingen (5), Gemeinde Hermaringen (1), Gemeinde Königsbronn (3), Gemeinde Nattheim (1), Gemeinde Steinheim (1). 

    Grenzkontrollen in Europa

    Die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus steigt. Um die Ausbreitung von COVID-19 zu bremsen, sind die meisten Grenzübertritte von und nach Frankreich und in die Schweiz sowie nach Österreich, Luxemburg und Dänemark seit Sonntag vorläufig nicht mehr erlaubt. Das meldet der SWR. Der Warenverkehr soll jedoch aufrecht erhalten werden. Auch Berufspendler haben freie Fahrt. "Es können nur Menschen über die Grenze, die das notwendigerweise müssen", so Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

    1105 gemeldete Fälle im Land

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Montagnnachmittag vom Landesgesundheitsamt (LGA) 128 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus mitgeteilt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 1105 an. Von den 1105 Fällen waren 613 männlich (55%). Das Durchschnittsalter beträgt 47 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren.
    Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen aktuell Informationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor.

    977 gemeldete Fälle von Infizierten

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Sonntag (15. März) vom Landesgesundheitsamt (LGA) 150 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (siehe Tabelle unten). Die Zahl der In-fizierten im Land steigt damit weiter an auf insgesamt 977. COVID-19 Fälle wurden mittlerweile ausallen 44 Stadt-und Landkreisen berichtet. Von den 977 Fällen waren 531 männlich (54%). Das Durchschnittsalter be-trägt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Überwiegend handelt es sich bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten. Dem LGA liegen derzeitInformationen über acht intensivmedizinisch betreute Patienten vor. Aktuellsind drei Todesfälle im Land (LandkreiseEsslingen und Göppingen sowieRems-Murr-Kreis) bekannt. 

    Hygienemaßnahmen bei Go-Ahead

    Go-Ahead teilt am Sonntag mit, dass eine automatische Türöffnung aktiviert wird: Die Türen der FLIRT-Fahrzeuge werden ab sofort an allen Verkehrshalten zentral geöffnet. Die Öffnung der Türen erfolgt einige Sekunden nach Stillstand des Zuges am Bahnsteig. Das Betätigen der Türtaster ist aktuell nicht mehr notwendig.In den Zügen von Go-Ahead Baden-Württemberg gelten die bekannten Hinweise zur Gesundheitsvorsorge des Robert-Koch-Instituts. Gründliches Händewaschen gehört dazu wie auch die umgehende Entsorgung benutzter Taschentücher.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Samstag (14. März) vom Landesgesundheitsamt 258 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter deutlich an auf insgesamt 827.

    Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland wird vom Robert-Koch-Institut derzeit insgesamt als mäßig eingeschätzt. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region und ist in „besonders betroffenen Gebieten“ hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Am 11. März wurde die weltweite Ausbreitung von COVID-19 von der WHO zu einer Pandemie erklärt

    Das baden-württembergische Gesundheitsministerium schließt sich der Empfehlung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an, dass Reiserückkehrer aus der Schweiz, Italien und Österreich auch ohne Krankheitssymptome soweit möglich bis zu zwei Wochen zu Hause bleiben sollen.

    Für behördliche Maßnahmen ist aktuell weiterhin die Ausweisung der Risikogebiete des Robert-Koch-Instituts handlungsleitend. Das Bundesgesundheitsministerium fordert die Bürger aber ergänzend auf, selbst achtsam zu sein, wenn sie aus den Skigebieten zurückkehren. 

    Evangelische Kirche empfiehlt Gottesdienste abzusagen

    Die Evangelische Landeskirche in Württemberg empfiehlt ihren Gemeinden ab sofort und bis auf weiteres auf Gottesdienste zu verzichten. „Wir haben Pfarrerinnen und Pfarrer gebeten, zur üblichen Gottesdienstzeit vor Ort zu sein, die Glocken sollen läuten und aktuelle Predigten und Andachten zum Mitnehmen zur Verfügung gestellt werden.“E ine landeskirchenweite Anordnung kann die Landeskircheaufgrund der Selbständigkeit der Gemeinden gegenwärtig nicht verfügen. Zu den abzusagenden Gottesdiensten gehörenauch alle Kasualgottesdienste wie Taufen und Trauungen mit Ausnahme von Beerdigungen.Sollten einzelne Gemeinden dennoch die Feier von Gottesdiensten nach den Gegebenheiten vor Ort für verantwortbar halten, so sollendiese nur noch bis zummorgigen Sonntag Okuliund nur mit Einschränkungen stattfinden. 

    Notfallnummer

    Wer wegen Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus die Notfallnummer 116 117 anruft, muss diese Nummer unbedingt – ohne Vorwahl - vom Festnetz aus wählen. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hin. Anrufe von einem Mobiltelefon werden aus technischen Gründen über ein bundesweites Call-Center geleitet, das wegen des großen Andrangs jedoch völlig überlastet ist. Bei Anrufen vom Festnetz ist die Erreichbarkeit der Notfallpraxen gewährleistet.
     Auf keinen Fall sollen besorgte Bürgerinnen und Bürger eine der im Land eingerichteten Zentralen Annahmestellen für einen Corona-Abstrich direkt aufsuchen, sondern am Wochenende und abends immer vorher erst Kontakt vom Festnetz aus über die Notfallnummer 116 117 aufnehmen. Unter der Woche sind die Hausärzte die erste Anlaufstelle.

    Dritter Todesfall in Baden-Württemberg

    Das Landratsamt Heidenheim meldet vier weitere bestätigte Corona-Infizierte im Landkreis Heidenheim.

    Der Landkreis Göppingen hat dem Gesundheitsministerium am Freitag (13. März) einen weiteren COVID-19-Todesfall gemeldet. Es handelt sich um einen Mann aus dem Kreis Göppingen, Jahrgang 1935, der am Donnerstag positiv auf das Virus getestet worden war. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Baden-Württemberg auf drei (Landkreise Rems-Murr, Esslingen, Göppingen), das meldet das Ministerium für Soziales und Integration. 

    Am Freitagnachmittag stieg die Zahl der bestätigten Infektionen im Land innerhalb eines Tages um 115 auf 569 Fälle. Von den 569 Fällen sind 314 männlich (55%). Das Durchschnittsalter beträgt 48 Jahre bei einer Spannweite von 1 bis 94 Jahren. Bei den in Baden-Württemberg bislang aufgetretenen Fällen handelt es sich fast ausschließlich um solche mit nachvollziehbaren Infektionsketten.

    Das Landesgesundheitsamt meldet aktuell acht mit dem Coronavirus infizierte Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden. 

    Ab dem kommenden Dienstag, 17. März, bis zum Ende der Osterferien werden alle Schulen und Kindertagesstätten im Land geschlossen. Außerdem werden Veranstaltungen mit mehr als 100 Besucher in geschlossenen Räumen untersagt. Das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Freitagnachmittag mitgeteilt. Mit den Maßnahmen soll die Verbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.

    Das Landratsamt Esslingen hat dem Ministerium für Soziales und Integration am heutigen Freitag (13. März) mitgeteilt, dass gestern ein 80-jähriger Mann aus Kirchheim in einer Klinik verstorben ist, der zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Dabei handelt es sich um den zweiten Todesfall in Baden-Württemberg, der im Zusammenhang mit Corona steht.

    „Wir haben von Anfang darauf hingewiesen, dass der Krankheitsverlauf bei einer Infizierung mit dem Coronavirus zwar bei einer großen Mehrheit der Bevölkerung moderat ist, es aber eben auch – vor allem bei älteren Menschen – sehr ernsthafte, kritische Verläufe gibt“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Der zweite im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehende Todesfall im Land und einige infizierte Menschen, die derzeit mit schwerem Krankheitsverlauf auf Intensivstationen liegen, zeigen eindringlich, wie ernst die Situation für unser Gesundheitswesen ist. Und dass wir alles in unsere Macht Stehende dafür tun müssen, um gerade die besonders gefährdeten vulnerablen Gruppen wie chronisch kranke, pflegebedürftige und ältere Menschen vor dem Virus zu schützen. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von höchster Dringlichkeit.“

    Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Gesundheitsminister Manne Lucha und Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann informieren ab 14 Uhr live aktuell über die Ergebnisse und Entscheidungen der Sonderkabinettssitzung.

     454 Infizierte im Land

    Dem Fachbereich Gesundheit des Landratsamtes Heidenheim wurden seit gestern Abend (12.  März)  sechs weitere Corona-Erkrankungen vom Landesgesundheitsamt gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der positiv getesteten Coronafälle im Landkreis Heidenheim auf zehn. Aktuell befinden sich rund 100 Personen in häuslicher Isolation innerhalb des Landkreises. 

    Wie der SWR meldet, bestätigte Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) die Ankündigung, allgemeine Schul- und Kitaschließungen in Betracht zu ziehen: "Diese können ein wichtiger Baustein sein, um soziale Kontakte, die auch immer die Gefahr von Ansteckungen mit sich bringen, auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren." Es stünden jetzt sehr einschneidende Entscheidungen an, um das Land gut durch die Krise zu steuern, so Lucha. Die Landesregierung will am Freitag bei einer Sondersitzung des Kabinetts über landesweite Schulschließungen bis Ostern entscheiden.

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Donnerstagabend (12. März) vom Landesgesundheitsamt 119 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit weiter deutlich an auf insgesamt 454.

    Vorsichtsmaßnahmen in Bussen

     In einem Bus bei Schwäbisch Hall wurde der Bereich des Fahrers am 12. März abgesperrt. Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart bittet alle Busunternehmen im Verbundgebiet, ihre Fahrgäste nur noch an den hinteren Türen ein- und aussteigen zu lassen. Die Vorsichtsmaßnahme soll laut VVS-Mitteilung vom Donnerstag dazu dienen, die Ansteckungsgefahr für die Busfahrer und für die Fahrgäste zu reduzieren. In den Bussen sollen auch bis auf Weiteres keine Tickets mehr verkauft werden.

    Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus zieht die Landesregierung nun auch Schulschließungen in Betreacht. Wie die Südwest Presse meldet, stehe der Gesundheitsschutz der Bevölkerung an erster Stelle. "Durch die dynamische Lageentwicklung können flächendeckende Schul- und Kitaschließungen in Baden-Württemberg nicht mehr ausgeschlossen werden“, sagte Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) auf SWP Nachfrage. Für Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr ihre Abschlüsse machen, darf laut Kultusministerin kein Nachteil entstehen.

    Kretschmann plant Sondersitzung

    Ministerpräsident Kretschmann plane für Freitag, 13. März, eine Sondersitzung. Die SWP zitiert seinen Regierungssprecher Rudi Hoogvliet: „Wir müssen jetzt alles tun, um die Infektionsrate zu verlangsamen und das Gesundheitssystem in diesen Corona-Zeiten funktionsfähig zu halten.“

    Wie das Sozialministerium am Donnerstag (12. März) mitteilt, gibt es einen ersten bestätigten Todesfall mit Coronavirus in Baden-Württemberg.

    Der 67-jährige Ehemann einer mit dem Coronavirus infizierten Frau war vor wenigen Tagen zu Hause im Rems-Murr-Kreis verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet worden. 
     
    Im Rems-Murr-Kreis waren vergangene Woche mehrere Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten. Darunter war auch eine 70-jährige Frau, die nach ihrer Rückkehr aus Frankreich positiv auf das Virus getestet worden war. Die Frau befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung. Der 67-jährige Ehemann der Erkrankten, der im Februar aus dem afrikanischen Kongo zurückgekehrt war, war vor wenigen Tagen zu Hause verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigten das Gesundheitsamt des Rems-Murr-Kreises und das Landesgesundheitsamt am Donnerstag (12. März) in Stuttgart.

    Damit handelt es sich um den ersten Todesfall mit Coronavirus im Land Baden-Württemberg.

    58 weitere Fälle am Mittwoch bestätigt

    Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Mittwochabend (11. März) vom Landesgesundheitsamt 58 weitere Fälle von bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Die Zahl der Infizierten im Land steigt damit auf insgesamt 335.

    Am Mittwoch (11. März) wurde ein weiterer Corona-Fall im Landkreis Heidenheim bestätigt – eine 33-jährige Frau aus der Stadt Heidenheim. Sie wurde bei ihrem Hausarzt mit grippalen Symptomen vorstellig. Sie ist Reiserückkehrerin aus Österreich. Damit steigt die Zahl der positiv auf das Covid-19-Virus getesteten Personen im Landkreis Heidenheim auf insgesamt vier. Der Fachbereich Gesundheit des Landratsamtes ermittelt die Kontaktpersonen aus dem Umfeld, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. 

    Die Weltgesundheitsorganisation stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 inzwischen als Pandemie ein. 

     Das Robert Koch-Institut stuft die an Deutschland grenzenden französischen Gebiete Elsass und Lothringen als Risikogebiete ein. Im Kreis Heinsberg gibt es einen weiteren Todesfall, das meldet die Tagesschau. 

    Am späten Dienstagnachmittag (10. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 45 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Böblingen (1 Fall), Calw (4 Fälle), Esslingen (5 Fälle), Freudenstadt (1 Fall), Göppingen (1 Fall), Karlsruhe (2 Fälle), Ludwigsburg (3 Fälle), Rastatt (1 Fall), Ravensburg (3 Fälle), Reutlingen (1 Fall), Sigmaringen (2 Fälle), Tübingen (2 Fälle), der Bodenseekreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall), der Zollernalbkreis (4 Fälle) sowie die Städte Ulm (1 Fall), Karlsruhe (2 Fälle) und Stuttgart (9 Fälle).

    Zusätzliche Risikogebiete

    Das Robert-Koch-Institut klassifiziert seit Dienstag (10 März) ganz Italien sowie den ganzen Iran und nicht mehr nur einzelne Regionen in diesen beiden Staaten als Risikogebiete. Insgesamt identifiziert das Robert-Koch-Institut damit als Risikogebiete folgende Regionen: ganz Italien, in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), ganz Iran, in Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).

    Darüber hinaus empfiehlt das Ministerium für Soziales und Integration in einer aktuellen Mitteilung, das französische Département Haut-Rhin im südlichen Elsass, das an Südbaden grenzt, für Baden-Württemberg zusätzlich wie ein Risikogebiet zu behandeln. Aufgrund der neuen Bewertung bezogen auf Risikogebiete hat das Kultusministerium heute (10. März) erneut alle Schulen und Kindergärten im Land über die folgenden Regelungen informiert.

    Veranstaltungsabsagen

    Am Dienstag, 10. März fand im Landratsamt Heidenheim eine weitere Abstimmungsrunde der Kreisverwaltung mit Vertretern der kreisangehörigen Städte und Gemeinden statt. Dabei ging es um die gemeinsame Bewertung von geplanten Veranstaltungen der nächsten zwei Wochen im Landkreis. Unter epidemiologischen Gesichtspunkten wurde die Empfehlung ausgesprochen, kommunale Seniorenfeiern abzusagen. Gottesdienste können aus heutiger Sicht in gewohntem Umfang stattfinden. Insgesamt wird für kirchliche Veranstaltungen an die Kirchen appelliert, verantwortungsbewusst vorzugehen. Unter Abwägung der bestehenden Risiken sind diese eigenverantwortlich nach folgenden Kriterien, wie zum Beispiel kommunaler oder überregionaler Charakter, Teilnehmerzahl, Zielgruppe mit erhöhtem Schutzbedarf, Raumsituation und Platzierung der Personen zu bewerten.

    Das Landratsamt Heidenheim empfiehlt den Vereinen und Organisationen, bei größeren Jahreshauptversammlungen das Infektionsrisiko eigenverantwortlich zu beurteilen und in Zweifelsfragen auf den Fachbereich Gesundheit des Landratsamts oder die jeweilige Stadt- oder Gemeindeverwaltung zuzugehen.

    Für Sportveranstaltungen in Räumen gelten die bisherigen Empfehlungen: Begrenzung grundsätzlich auf 100 Zuschauer. Sollte eine solche Begrenzung nicht möglich sein, sollte die Veranstaltung ohne Zuschauer stattfinden oder ganz abgesagt werden.

    Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha unterstützt die Linie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, den zuständigen örtlichen Behörden zu empfehlen, Veranstaltungen ab einer Größe von mehr als 1.000 Personen vorsorglich abzusagen.

    In einer Meldung des Gesundheitsministeriums wird Lucha zitiert: „Es macht keinen Sinn, dass jedes Bundesland unterschiedlich mit den Empfehlungen aus dem Bund umgeht. Deshalb werden wir diesen grundsätzlich folgen und unsere zuständigen örtlichen Behörden entsprechend darüber informieren. Wir hoffen, dass die anderen Bundesländer genauso verfahren.“

    Verkehrsminister Hermann appelliert an Fahrgäste in Bussen und Bahnen

    Landesverkehrsminister Winfried Hermann hat die Fahrgäste in Bussen und Bahnen dazu aufgerufen, die Hygieneregeln und Verhaltensempfehlungen zum Schutz vor Infektionen konsequent zu befolgen. „Jede und jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Das kann dazu beitragen, insbesondere auch ältere Menschen, sowie Personen mit Vorerkrankungen, die stärker gefährdet sind, durch vorsorgliches Handeln vor einer Infektion zu schützen“, teilte Minister Hermann am Dienstag nach einer Sitzung des Landeskabinetts in Stuttgart mit.

    Am späten Montagnachmittag (9. März) wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 33 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Heilbronn (6 Fälle), Schwäbisch Hall (1 Fall), Esslingen (2 Fälle), Calw (1 Fall), Emmendingen (1 Fall), Tübingen (1 Fall), Ludwigsburg (1 Fall), Breisgau-Hochschwarzwald (1 Fall), der Ortenaukreis (5 Fälle), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Hohenlohekreis (1 Fall) und der Ostalbkreis (1 Fall) sowie die Städte Freiburg (4 Fälle), Mannheim (2 Fälle), Stuttgart (1 Fall) und Ulm (1 Fall).

    Zwei Todesfälle in Deutschland

    Nordrhein-Westfalen meldet am Sonntag  (8. März) die ersten beiden Todesfälle wegen des Coronavirus in Deutschland. Es handele sich um eine Person in Heinsberg und eine in Essen, das meldet die Tagesschau. 

    In Deutschland sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus zwei Menschen gestorben. Das teilten der Kreis Heinsberg und die Stadt Essen mit. In Essen starb eine 89-jährige Frau, bei der das Virus am vergangenen Dienstag festgestellt worden sei.

    Am Wochenende war erstmals ist ein Deutscher nachweislich an dem neuartigem Coronavirus gestorben, meldet die Süddeutsche Zeitung. Es handele sich um einen 60- jährigen Mann, der vor einer Woche nach Ägypten eingereist ist. Das teilte das ägyptische Gesundheitsministerium am Sonntag, 8. März, mit. Es ist zugleich der erste bekannte Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 in Afrika.

    Am Sonntagnachmittag, 8. März wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 17 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Emmendingen (9 Fälle), Rastatt (1 Fall) und Ravensburg (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Ortenaukreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall) sowie die Stadt Stuttgart (1 Fall).

    In Remshalden ist am Wochenende eine fünfte Infektion mit dem Coronavirus aufgetreten, meldet das Landratsamt Rems-Murr-Kreis am Sonntagnachmittag. Die 70-jährige Frau ist positiv auf das Virus getestet worden. Sie hatte sich zuvor in Frankreich aufgehalten. Die Frau befindet sich in stationärer Behandlung in den Rems-Murr-Kliniken.

    Der Ehemann der Erkrankten, der im Februar aus dem afrikanischen Kongo zurückgekehrt war, ist vor wenigen Tagen verstorben. Ob dieser ebenfalls an Corona erkrankt war, oder der Tod andere Ursachen hatte, ist noch in Abklärung. Das Gesundheitsamt hat insoweit das Land um Unterstützung gebeten.

    In diesem Zusammenhang bittet das Gesundheitsamt nochmals alle Bürgerinnen und Bürger, die aus Risikogebieten kommen und Symptome wie Atemwegsbeschwerden haben, nur nach telefonischer Abstimmung Arztpraxen oder Notfallpraxen aufzusuchen.

    Am Samstagabend, 7. März, wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 12 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Rastatt (2 Fälle), Ludwigsburg (2 Fälle), Biberach (1 Fall), der Alb-Donau-Kreis (1 Fall), Landkreis und Stadt Karlsruhe (4 Fälle) sowie Mannheim (1 Fall) und Baden-Baden (1 Fall).

    Bei allen Personen handelt es sich um Reiserückkehrer aus der Region Südtirol.

    Am Samstagnachmittag, 7. März, wurden dem Ministerium für Soziales und Integration vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg insgesamt 54 neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Main-Tauber (21 Fälle, alle Rückkehrer einer Reisegruppe aus Südtirol), Heilbronn (6 Fälle), Esslingen (2 Fälle), Emmendingen (2 Fälle), Heidenheim (2 Fälle), Breisgau-Hochschwarzwald (1 Fall), Göppingen (1 Fall), Konstanz (1 Fall) und Biberach (1 Fall) sowie der Ortenaukreis (4 Fälle), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle), der Schwarzwald-Baar-Kreis (1 Fall), der Enzkreis (1 Fall) und die Städte Stuttgart (4 Fälle), Heidelberg (3 Fälle) und Mannheim (1 Fall). 

    Das Sozialministerium meldet am Freitagabend, 6. März, 20 neue bestätigte Covid-19-Fälle. Betroffen sind die Landkreise Heilbronn (4 Fälle), Ludwigsburg (2 Fälle), Böblingen (2 Fälle), Esslingen (1 Fall), Karlsruhe (1 Fall), Ravensburg (1 Fall) sowie der Bodenseekreis (1 Fall), der Neckar-Odenwald-Kreis (1 Fall), der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall) und die Städte Mannheim (1 Fall), Stuttgart (1 Fall) und Freiburg (2 Fälle).

    Am Freitagvormittag, 6. März, wurden dem Sozialministerium vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sieben neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen ist der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Ortenaukreis (2 Fälle), die Stadt Heilbronn (1 Fall) sowie die Landkreise Biberach (1 Fall), Emmendingen (1 Fall) und Calw (1 Fall).

    In Heilbronn handelt es sich um einen männlichen Reiserückkehrer (Jahrgang 1970) aus Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien). Auch ein neuer mit dem Coronavirus infizierter männlicher Patient (Jahrgang 1963) aus dem Rems-Murr-Kreis hatte sich zuvor in Südtirol (Seis, Italien) aufgehalten. Aus dem Ortenaukreis werden zwei Infektionen gemeldet. Es handelt sich dabei um zwei weibliche Personen (Jahrgang 1966 und 2003) einer Familie, die sich zuvor in Südtirol aufgehalten hatten. Ein 29-Jähriger Infizierter aus dem Landkreis Calw hatte sich zuvor in Sirmione (Lombardei, Italien) aufgehalten. Im Landkreis Emmendingen handelt es sich um eine Frau, die zuvor an einer Veranstaltung in Mulhouse (Frankreich) teilgenommen hatte, in deren Zusammenhang bereits mehrere Personen positiv getestet wurden. Im Landkreis Biberach handelt es sich um einen 43-Jährigen Mann, der sich zuvor ebenfalls in Südtirol aufgehalten hatte. Er befindet sich in häuslicher Isolation.

    Aufgrund einer Empfehlung des Innenministeriums Baden-Württemberg schließt das Landratsamt Ostalbkreis für externe Besucher bis auf Weiteres seine Cafeteria im 5. Stock des Aalener Landratsamts in der Stuttgarter Straße 41 und bittet die Gäste um Verständnis für diese Maßnahme.

    Außerdem sollten Kunden der Landkreisverwaltung verstärkt von der Möglichkeit Gebrauch machen, Termine bei den Dienststellen des Ostalbkreises vorab telefonisch oder per E-Mail zu vereinbaren. Besonders wird auf den Service hingewiesen, den die Zulassungs- und Führerscheinstellen des Landratsamtes zur Online-Terminvereinbarung anbieten: www.ostalbkreis.de, Rubrik Online-Service.

    Risikogebiet Südtirol

    Südtirol ist jetzt auch Corona- Risikogebiet, das meldet das Robert-Koch Institut am Donnerstagabend. Damit wird Reiserückkehrern auch aus diesem Gebiet offiziell empfohlen, zu Hause zu bleiben. Reisende aus Baden-Württemberg, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Südtirol aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen - unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit vorläufig zu Hause bleiben. Reisende, die aus einem Risikogebiet wie Südtirol kommen und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall entwickeln, sollten umgehend telefonisch die Hausarztpraxis kontaktieren oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Risikogebiete sind laut RKI solche Gebiete, bei denen eine fortsetzende Übertragung des Coronavirus von Mensch zu Mensch vermutet werden kann.

    Wie die Heidenheimer Zeitung am Donnerstag mitteilt, wird am Heidenheimer Klinikum ab sofort und bis auf Weiteres nicht mehr ambulant operiert.

    Neun neue bestätigte Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg meldet das Sozialministerium am Donnerstagabend. Betroffen ist der Zollernalbkreis (8 Fälle) und der Hohenlohekreis (1 Fall). Im Zollernalbkreis handelt es sich um vier Männer und vier Frauen im Alter zwischen 19 und 65 Jahren, die Mitglieder einer Reisegruppe nach Südtirol waren. Im Hohenlohekreis handelt es sich um eine Reiserückkehrerin (Jahrgang 1963) aus Piemont (Italien).

    Am Donnerstagnachmittag meldet das Sozialministerium sieben neue bestätigte Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg. Betroffen sind die Landkreise Esslingen (3 Fälle) und Rhein-Neckar-Kreis (1 Fall), der Zollernalbkreis (1 Fall), der Bodenseekreis (1 Fall) sowie Landkreis Karlsruhe (1 Fall).

    Die aus dem Landkreis Esslingen gemeldeten weiteren drei Fälle stehen in Zusammenhang mit einer bereits gemeldeten Erkrankungsgruppe. Der Mann und die beiden Frauen (alle Jahrgang 2001) waren ebenfalls Mitglieder dieser Reisegruppe nach Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) gewesen. Der gemeldete Fall aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist ein Mann (Jahrgang 1960), der von einer Reise nach Malè (Südtirol, Italien) zurückgekehrt ist. Ein weiterer Fall wird aus dem Zollernalbkreis gemeldet. Es handelt sich um eine männliche Person, nähere Informationen gibt es hierzu bislang nicht. Der gemeldete Fall aus dem Bodenseekreis ist eine Frau (Jahrgang 1969) mit Reiseanamnese nach Südtirol. Sie ist eine Kontaktperson zu einem schon bestätigten Fall aus dem Bodenseekreis. Bei dem gemeldeten Fall aus dem Landkreis Karlsruhe handelt es sich um eine 18-jährige Person mit Reiseanamnese nach Sankt Christina in Gröden (Südtirol, Italien). Weitere Angaben liegen dazu noch nicht vor.

    Bereits am Mittag hatte das Sozialministerium acht neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind die Landkreise Esslingen (5 Fälle) und Ravensburg (1 Fall), der Bodenseekreis (1 Fall) sowie Stuttgart (1 Fall).

    Drei der gemeldeten Fälle aus dem Landkreis Esslingen stehen in Zusammenhang mit dem ersten gemeldeten Fall aus dem Kreis. Die drei Frauen (zwei Mal Jahrgang 1970 sowie Jahrgang 2002) waren Mitglieder einer Reisegruppe nach Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien). Alle drei Personen befinden sich in häuslicher Isolation. Unabhängig von dieser Reisegruppe erkrankte außerdem eine Frau (Jahrgang 2000), die sich ebenfalls in Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) aufgehalten hatte. Beim fünften neuen Fall aus dem Landkreis Esslingen handelt es sich um einen Mann (Jahrgang 1957), der von einer Reise aus Livigno (Lombardei, Italien) zurückgegehrt ist. In häuslicher Isolation befindet sich außerdem ein am Coronavirus erkrankter Mann (Jahrgang 1969) aus dem Landkreis Ravensburg, der sich zuvor ebenfalls in Südtirol aufgehalten hatte. Im Bodenseekreis handelt es sich um eine weibliche Reiserückkehrerin (Jahrgang 1966) aus Südtirol. Eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus wurde veranlasst. Bei dem neuen Fall in Stuttgart handelt es sich um einen Mann (Jahrgang 1979), der sich zuvor in der Lombardei (Italien) aufgehalten hatte.

    Das Sozialministerium bestätigt am Mittwochabend 15 neue Corona-Fälle im Land. Betroffen sind der Rems-Murr-Kreis (1 Fall), der Zollern-Alb-Kreis (1 Fall), der Ostalbkreis (2 Fälle), die Landkreise Heidenheim (1 Fall), der Alb-Donau-Kreis (2 Fälle), der Landkreis Heilbronn (4 Fälle), Stuttgart (1 Fall) und Sigmaringen (1 Fall) sowie Mannheim (1 Fall) und Freiburg (1 Fall).

    Im Zusammenhang mit der ersten bestätigten Infektion im Rems-Murr-Kreis wurde die Familie des Betroffenen untersucht. Dabei wurde nun auch die 14-jährige Tochter des Erkrankten positiv getestet. Sie befindet sich in häuslicher Isolation. Im Zollern-Alb-Kreis handelt es sich um eine 25-jährige Frau, die zuvor engen Kontakt mit einem bereits bestätigten Fall aus demselben Landkreis hatte. Stationär isoliert in einem Krankenhaus befindet sich außerdem ein 80-Jähriger Mann aus dem Landkreis Heidenheim. Im Landkreis Sigmaringen befindet sich ein 40-jähriger Mann in häuslicher Isolation, der sich zuvor in Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) aufgehalten hatte. In Freiburg handelt es sich um einen 58-jährigen Mann, der sich zuvor in Südtirol (Wolkenstein, Gröden, Italien) aufgehalten hatte.

    Aus dem Ostalbkreis werden zwei neue Fälle gemeldet. Die beiden Frauen (38 Jahre und 33 Jahre alt) sind Kontaktpersonen eines bereits Infizierten aus demselben Landkreis und befinden sich derzeit in häuslicher Isolation. In Mannheim handelt es sich um eine 1987 geborene Reiserückkehrerin aus Teheran. Sie kam am 24. Februar aus dem Iran zurück und weist milde, abnehmende Symptome mit Husten, aber ohne Fieber auf. Sie befindet sich in häuslicher Isolation. Bei den zwei Fällen im Alb-Donau-Kreis handelt es sich um einen 56-jährigen Mann und seinen 19-jährigen Sohn, die von einer Reise aus Südtirol (St. Christina, Gröden, Italien) zurückgekommen sind. Bei den vier Fällen im Landkreis Heilbronn handelt es sich um zwei Frauen (Jahrgang 1929 und 1933) und zwei Männer (einer davon Jahrgang 1943). Alle vier Personen sind Bewohner des bereits von Covid-19-Infektionen betroffenen Pflegeheimes. Bei dem Fall in Stuttgart handelt es sich um einen männlichen Reiserückkehrer (Jahrgang 1976) aus Malè (Trentino-Südtirol, Italien). Der Patient wird stationär im Krankenhaus aufgenommen.

    Sechs weitere Fälle bestätigt das Sozialministerium Baden-Württemberg am Mittwochnachmittag. Betroffen sind der Main-Tauber-Kreis (1 Fall), der Rhein-Neckar-Kreis (3 Fälle) sowie Ludwigsburg (1 Fall) und Stuttgart (1 Fall).

    Im Main-Tauber-Kreis handelt es sich um eine 46-Jährige Frau, die sich zuvor (vom 22. Februar bis 8.Februar) in Südtirol aufgehalten hatte. Beim Fall in Ludwigsburg handelt es sich um einen 61-Jährigen Mann, der sich zuvor in Neapel (Italien) aufgehalten hatte. In Stuttgart handelt es sich um eine 55-jährige Frau, die von einer Reise aus Barcelona zurückgekehrt ist. Bei den drei Fällen im Rhein-Neckar-Kreis handelt es sich um einen 55-Jährigen, der zuvor Kontakt zu einem bestätigten Fall aus dem Landkreis hatte sowie um einen 36-Jährigen Reiserückkehrer aus Teheran (Iran) und um einen 55-Jährigen, der sich zuvor in Südtirol aufgehalten hatte.

    Das Landratsamt Ostalbkreis hat am Mittwochmorgen zur Pressekonferenz zum ersten Fall im Ostalbkreis eingeladen. Hier sind die wichtigsten Informationen zusammen gefasst.

    Bahnunternehmen reagieren auf zunehmende Zahl von Corona-Erkrankungen

    Aufgrund der wachsenden Zahl der Corona-Erkrankungen in Baden-Württemberg werden die Desinfektionsmaßnahmen in den Nahverkehrszügen verschärft. Das meldet das Verkehrsministerium am Mittwochnachmittag. Bei einer gemeinsamen Sitzung im baden-württembergischen Verkehrsministerium haben sich die Bahnunternehmen im Südwesten über kurzfristige Vorsorgemaßnahmen ausgetauscht.

    So werden Handgriffe und Toiletten jetzt mit speziellen Desinfektionsmitteln gereinigt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Zügen, aber auch in den Leitstellen sind angehalten, besondere Hygiene-Maßnahmen an ihren Arbeitsplätzen zu ergreifen. „Bereits jetzt haben wir durch saisonale Infekte eine hohe Krankenrate bei den Lokführern. Wir bereiten uns vorsorglich auf die Möglichkeit vor, dass in Folge zunehmender Corona-Erkrankungen weitere Mitarbeiter der Zugunternehmen betroffen sein könnten und nicht mehr zur Arbeit kommen können“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

    Einvernehmen herrscht zwischen Eisenbahngesellschaften, Nahverkehrsgesellschaft des Landes und dem Verkehrsministerium, dass im Krisenfall zuerst Fahrpläne ausgedünnt würden, bevor ganze Strecken nicht mehr befahren werden. „Wir haben auch im Blick, dass die Reisenden an den Bahnhöfen und im Internet dann bestmöglich und schnell über gemeinsame Kanäle der Unternehmen informiert werden müssen“, ergänzte der Minister. Zudem könnten die Fahrgäste sich selbst und andere dadurch schützen, dass sie immer wieder ihre Hände mit Seife waschen oder in die Armbeuge niesen oder husten.

    Am Morgen des 4. März wurden dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sieben neue bestätigte Covid-19-Fälle gemeldet. Betroffen sind Freiburg (3 Fälle), der Bodenseekreis (1 Fall) sowie Ulm (3 Fälle). Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Land steigt damit auf 44.

    Ein Mann aus dem Bodenseekreis erkrankte nach seiner Rückkehr aus Bormio (Italien/Lombardei) am 3. März mit milder Symptomatik. Er befindet sich derzeit in häuslicher Isolation.

    Bei den Fällen aus dem Raum Freiburg handelt es sich um einen Mann (Jahrgang 1966), der sich zuvor in Südtirol (Italien/Obereggen) aufgehalten hatte sowie um einen weiteren ebenfalls aus Südtirol (Italien/Wolkenstein) zurückkehrenden Mann (Jahrgang 1957) mit milden Symptomen. Auch ein Mädchen (Jahrgang 2008) erkrankte als Kontaktperson ihres Vaters an Fieber, Schwindel sowie Kopfschmerzen und befindet sich, wie die beiden anderen Fälle, in häuslicher Isolation.

    Bei den Fällen in Ulm handelt es sich um drei Mitglieder von insgesamt vier Familien, die sich während der Faschingsferien gemeinsam in Südtirol aufgehalten hatten. Es handelt sich um zwei männliche Erwachsene (48 und 53 Jahre) sowie um einen 12-Jährigen Jungen. Alle vier Familien befinden sich derzeit in häuslicher Isolation.

    In Baden-Württemberg wurden am Dienstagabend sieben weitere bestätigte Corona-Fälle bekannt. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Land auf 37. Der Ostalbkreis hat einen ersten bestätigten Coronafall. „In häuslicher Isolation“ befinde sich eine 43-jährige Frau aus dem Ostalbkreis, hat das Sozialministerium am Dienstagabend mitgeteilt. Die Frau habe zuvor Fastnachtsumzüge in Heinsberg besucht

    In Esslingen wurden fünf Fälle gemeldet. Bei zwei der Erkrankten handelt es sich um ein Paar, dass sich zwischen dem 22. und 29 Februar, in Südtirol aufgehalten hatte. Das Paar befindet sich derzeit in häuslicher Isolation. Ein zweites erkranktes Paar aus Esslingen hat sich zuvor im Urlaub in Florenz und Bologna aufgehalten. Wegen einer bestehenden Grunderkrankung befinden sich beide in einem Krankenhaus. Der fünfte Fall aus Esslingen betrifft einen 18-Jährigen, der im Urlaub in Südtirol war.

    Auch ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Lörrach hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Zuvor hat er sich in Mailand aufgehalten. Nach seiner Reise entwickelte er Fieber und Husten. Derzeit befindet er sich in häuslicher Isolation.

    Bei einem 44-jährigen Mann mit leichten Symptomen aus dem Rems-Murr-Kreis wurde am Montag vom Hausarzt ein Abstrich entnommen. Das Testergebnis fiel positiv aus. Die Infektionskette wird derzeit noch ermittelt. Die stationäre Aufnahme wurde veranlasst.

    Auch aus dem Landkreis Ludwigsburg wird ein weiterer bestätigter Fall gemeldet. Ein 45-jähriger Reiserückkehrer aus Südtirol hatte sich zuvor mit einem leichten grippalen Infekt beim Hausarzt vorgestellt und befindet sich derzeit in häuslicher Isolation. Die Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

    Hinweise für Schulen zum Umgang mit Schüleraustauschen, Studien- und Klassenfahrten

    In den vergangenen Tagen haben das Kultusministerium zahlreiche Anfragen von Schulen und Eltern erreicht, wie derzeit mit Schüleraustauschen, Studien- oder Klassenfahrten umzugehen ist. Deshalb hat das Kultusministerium an diesem Dienstag, 3. März, allen Schulen folgende Hinweise zum Umgang mit solchen außerunterrichtlichen Veranstaltungen sowie zu Fragen des Kostenersatzes gegeben:

    Reisen in vom Robert Koch-Institut Berlin benannte Risikogebiete:

    Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche in Risikogebiete, die für den Zeitraum bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind von der Schulleitung abzusagen. Dies gilt gleichermaßen für Schüleraustausche mit Schülerinnen und Schülern, die aus Risikogebieten kommen.

    Außerdem empfiehlt das Kultusministerium allen Lehrkräften des Landes und allen anderen an Schulen Beschäftigten dringend, auch keine privaten Reisen in Risikogebiete zu unternehmen. Die Einschätzung der Risikogebiete erfolgt durch das Robert-Koch-Institut.

    Reisen in Nichtrisikogebiete im Ausland

    Vor Reisen in Nichtrisikogebiete im Ausland ist eine Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden erforderlich. Das Kultusministerium empfiehlt, dass Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche ins bzw. mit dem Ausland im Zweifelsfall, also dann, wenn keine positive Aussage des zuständigen Gesundheitsamtes zu der Durchführung der Veranstaltung vorliegt, ebenfalls von der Schulleitung abgesagt werden.

    Reisen im Inland:

    Bei Reisen im Inland gibt es nach derzeitigem Stand keine Empfehlung, diese abzusagen. Das Kultusministerium wird die weitere Entwicklung sehr aufmerksam beobachten und seine Hinweise gegebenenfalls entsprechend anpassen.

    Kostenersatz:

    Wird eine Reise nach den genannten Grundsätzen abgesagt, weil die Absage danach zwingend vorzunehmen ist (Risikogebiete) oder empfohlen wurde (Ausland), werden die berechtigten, vom Veranstalter in Rechnung gestellten Stornierungskosten vom Land Baden-Württemberg übernommen. Hierbei gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. Die Schule ist daher auch verpflichtet, gegenüber ihrem Vertragspartner (etwa Transportunternehmen, Reiseveranstalter) auf den Abzug bzw. die Rückzahlung ersparter Aufwendungen hinzuwirken.

    Eine Kostenübernahme durch das Land ist in jedem Fall auf die Kosten begrenzt, die dadurch entstehen, dass die Reise am bereits gebuchten Termin nicht durchgeführt werden konnte. Damit sind die mit der ursprünglichen Reise verbundenen Kosten die Obergrenze für eine Kostenübernahme durch das Land, also Stornokosten von höchstens 100 Prozent des Reisepreises. Dies bedeutet konkret, dass bei der Umbuchung einer Reise von einem Risikogebiet in ein Nichtrisikogebiet nicht die eventuell höheren Kosten der Alternativreise erstattet werden können, sofern sie die Stornokosten der bisherigen Reise übersteigen.

    Vorsichtsmaßnahmen

    Zur Vermeidung des Ausbruchs des Coronavirus im Ostalbkreis wird bei begründetem Verdachtsfall die Bevölkerung ausdrücklich darum gebeten vor Besuch einer Praxis, vor Besuch des Geschäftsbereiches Gesundheit des Landratsamtes, vor Besuch der Kliniken oder vor Besuch der Notfall-Praxen am Wochenende dort mit den zuständigen Stellen zuerst telefonisch Kontakt aufzunehmen. In Absprache mit den Ärztinnen und Ärzten werden dann weitere Schritte besprochen und ggf. weitere Maßnahmen eingeleitet.

    Bei Verdacht auf eine Ansteckung oder bei vorhandenen Symptomen gelten die folgenden Telefonnummern für den Ostalbkreis als erste Anlaufstelle:
    • Zuständiger Hausarzt
    • Geschäftsbereich Gesundheit, Landratsamt Ostalbkreis: 07361 503-1900
    • Ostalb-Klinikum Aalen: 07361 55-0
    • Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd: 07171 701-0
    • St. Anna-Virngrund-Klinik: 07961 881-0
    Nach Kontakt mit einem Erkrankten oder einer Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist der GB Gesundheit des Landratsamtes der erste Ansprechpartner.

    Patient aus Göppingen besuchte Kino in Neu-Ulm

    Wie das Gesundheitsamt Neu-Ulm mitteilte, besuchte der Patient am Samstag, 22. Februar, das Kino im Dietrich-Theater in Neu-Ulm. Der Film „Bad Boys“, der im Saal 8 um 20 Uhr gezeigt wurde. Insgesamt war der Saal 8, in dem der Patient den Film "Bad Boys" angesehen hatte, mit einer Kapazität von 330 Sitzplätzen mit 138 Personen besetzt. Die Person saß in Reihe 2 auf Platz 13.

    Die Möglichkeit einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus besteht für Personen, die mindestens 15 Minuten in Gesicht-zu-Gesicht-Kontakt mit dem Erkrankten waren. Der Personenkreis, auf den dies zutrifft, lasse sich im Nachhinein nicht näher abgrenzen. Besucher, die die oben genannte Aufführung besucht haben, sollten in den nächsten 10 Tagen auf Krankheitssymptome wie Fieber, Husten oder Schnupfen achten. Treten diese auf, müssen sie alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Personen minimieren und telefonisch ihren Hausarzt und das für ihren Wohnort zuständige Gesundheitsamt kontaktieren und auf den Filmbesuch hinweisen.

    Appell an Reiserückkehrer

    Minister Lucha appelliert an Reiserückkehrer, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu folgen: Menschen, die nach ihrer Einreise aus Gebieten, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollen

    •  unnötige Kontakte vermeiden
    •  nach Möglichkeit zu Hause bleiben
    •  beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen halten bzw. in die Armbeuge      niesen oder husten
    •  nach Möglichkeit nur ein Taschentuch benutzen, das sofort entsorgt wird
    •  regelmäßig und gründlich Hände mit Wasser und Seife waschen. Hier Nachlesen wie richtige Handhygiene geht.
    •  Berührungen von Nase, Augen und Mund vermeiden
    •  nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf die Reiseregion einen Arzt aufsuchen.

    Barmer verlängert Info-Hotline

    Angesichts dieser neuen Entwicklung verlängert die Barmer Krankenkasse ihre Hotline zum Coronavirus. Experten geben hier Tipps, wie man sich und die Familie schützen kann und bereits Verdachtsfälle erkennt. „Das Coronavirus ist ernst zu nehmen. Eine Panik ist aber nicht angebracht. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen wissen, wann tatsächlich Gefahr droht und wie sie sich bestmöglich schützen. Medizinexperten geben Tipps, die auf dem aktuellen medizinischen Stand der Forschung basieren“, sagt Kai Nar, Regionalgeschäftsführer bei der BARMER. Die kostenlose Hotline steht uneingeschränkt allen Bundesbürgern rund um die Uhr zur Verfügung unter 0800 84 84 111.

    Krankenkassen übernehmen Test bei Verdachtsfällen

    Die Krankenkassen übernähmen die Kosten für den Test auf den Coronavirus bei begründeten Verdachtsfällen. Anspruch auf diesen Test haben Risikogruppen wie Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

    Angesichts zunehmender Infektionszahlen mit dem Coronavirus machen sich viele Bürger Sorgen, auch was Einschränkungen im Alltag angeht. Ein Krisenstab in Berlin stößt nun die nächsten Schutzmaßnahmen an:

    © Schwäbische Post 31.07.2020 20:46
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