Akkustaubsauger im Praxistest

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Akku-Staubsauger sind handlicher als ihre Kabel-Kollegen.

Was die Geräte wirklich taugen.

Der Akku-Staubsauger ist auf dem Weg, das zu werden, was der Akkuschrauber oder der Mixer bereits ist: ein beliebter und oft auch schicker Helfer. Grund dafür ist neben der oft poppigen Optik und der lässigen flexiblen Handhabung ohne Kabel auch ein Entwicklungssprung bei den Akkus. Die Stiftung Warentest hat einen Praxistest durchgeführt.

Erstmals hat die Prüforganisation die beiden Produktklassen – Staubsauger mit und ohne Kabel – gegeneinander antreten lassen. Und zumindest im Punkt Gründlichkeit können die besten Akkusauger im Test auf Teppich und Hartboden mithalten - und ein Modell auf dem Teppich sogar die ans Kabel gebundenen Geräte übertrumpfen.

Allerdings bemängelt die Stiftung Warentest grundsätzlich die immer noch fehlende Ausdauer der Akkugeräte.

Akkulaufzeit Enttäuscht

Selbst die guten machen bei voller Leistung auf dem Teppich nach 12 bis 16 Minuten schlapp und müssen neu geladen werden. Das reicht einfach nicht für große Wohnungen und Häuser.

Zu den Details: Die Kabel-Sauger schnitten "gewohnt zuverlässig" ab, heißt es in der Warentest-Zeitschrift "test" in Ausgabe 2/2021. Zehn von 15 Geräten erhalten die Gesamtnote "gut", die schlechteste Note ist "befriedigend". Testsieger in dieser Produktgruppe mit der Note 2,0 sind der Complete C3 Red EcoLine SGSK3 von Miele, der Kobold VT300 mit Elektrobürste EB 400 von Vorwerk und der Kobold VK 200 Handstaubsauger von Vorwerk.

Bei den Akkusaugern ist die Bandbreite der Noten größer: Vier Modelle erreichen nur die Gesamtnote "ausreichend", zwei sogar "mangelhaft". Dafür gibt es sogar einmal die Teilnote "sehr gut" – und das Urteil, dass der V11 SV17 von Dyson auf Teppich die meisten Bodenstaubsauger übertrumpft. In der Gesamtnote erhielt das Gerät eine 2,2 – genauso wie der zweite Gruppen-Testsieger BSS81POW1 von Bosch. dpa

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