Der naturnahe Garten: Bitte nicht zu aufgeräumt!

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Eine große Artenvielfalt und ein Verständnis für natürliche Kreisläufe sind wichtige Voraussetzungen dafür, dass der naturnahe Garten seinen Besitzern – und auch der Tierwelt – Freude macht. Ein Teich mit Wasserpflanzen und Gräsern im Uferbereich lockt nicht nur Libellen und Vögel, sondern auch Frösche an. Eine Hecke aus Vogelnährgehölzen wird für die Tiere zum wichtigen Unterschlupf und Nistplatz.

Eine Wildblumenwiese und ein Staudenbeet mit Gräsern haben ganzjährig Futter im Angebot. „Was in einem naturnahen Garten auf keinen Fall fehlen sollte, ist eine Trockenmauer aus Natursteinen. Denn in ihren offenen Wandfugen finden Eidechsen und Käfer Lebensraum und Zuflucht zur Überwinterung“, erklärt Gerald Jungjohann vom BGL. „Besonders lebendig und auch schön wird es, wenn die Zwischenräume mit robusten Gewächsen bepflanzt werden, die sich in dem kargen Umfeld wohlfühlen.“ Ist der naturnahe Garten erst einmal angelegt, dann reguliert er sich weitgehend v von selbst. BGL

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