Neue Heizung mit satter Förderung

  • Weitere
    schließen
+
Der Einbau einer Wärmepumpe (schematische Darstellung) wird mit staatlichen Fördergeldern unterstützt.

Der Zeitpunkt für den Einbau einer neuen Heizung oder zur Steigerung der Energieeffizienz der alten Anlage ist derzeit so günstig wie noch nie. Das ist gut für die Umwelt und steigert zudem den Wert einer Immobilie,

Es lohnt sich einfach gleich dreifach: Wer seine teure alte Heizung durch eine moderne Anlage ersetzt, schützt nachweislich Umwelt wie Klima, schont aufgrund niedrigerer Verbrauchskosten seinen Geldbeutel – und kann obendrauf noch von satten staatlichen Zuschüssen zwischen 30 und 55 Prozent profitieren. Klingt attraktiv, ist es auch.

Auf dem Weg durch den Förder-Dschungel sollte man sich unbedingt von erfahrenen Fachhandwerkprofis beraten lassen. Sie checken vor Ort sorgfältig alle Optionen und erstellen dann ein auf Maß geschneidertes Angebot inklusive finanziellem Rückenwind.

Mit BEG-Programm zur regenerativen Wärmeerzeugung

Den Rückenwind verschafft das BEG-Programm „Bundesförderung für effiziente Gebäude“. Mit diesem wird in Bestandsgebäuden der Einbau moderner Heizungsanlagen von staatlicher Seite bezuschusst. Weg von fossilen Brennstoffen wie Öl, deren Preise weiter nach oben klettern.

Dafür hin zur regenerativen Wärmeerzeugung – vor allem auch, um die klimaschädlichen Emissionen weiter zu verringern. Diese sollen ab 2021 dazu noch Schritt für Schritt durch die in Kraft tretende CO2-Steuer teurer werden. Dem in die Jahre gekommenen alten Ölkessel also jetzt endgültig den Stecker ziehen? Der Zeitpunkt kann nach Ansicht der Experten günstiger nicht sein.

Ein Beispiel, das sich garantiert rechnet: Der alte Ölkessel fliegt also raus, dafür zieht eine effiziente Luft-/Wasser-Wärmepumpe ein. Durch die BEG gefördert werden nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch sämtliche Umbauarbeiten im Heizraum, die erforderliche Wärmedämmung und auch die Demontage des alten Kessels. Unterm Strich steht: Kommen so beispielsweise 25 000 Euro an Kosten zusammen, würden bis zu 12 500 Euro durch Fördergelder zurückerstattet werden.

Zweites Förderbeispiel: Die alte Heizung ist noch gut in Schuss, könnte aber mehr Effizienz vertragen und damit deutliche niedrigere Verbrauchskosten. Durch eine Photovoltaik-Anlage mit Solar-Paneelen oder die Einbindung einer Wärmepumpe würde die bestehende Heizung sinnvoll ergänzt. Der CO2-Ausstoß wird verringert, zugleich durch die neuen Maßnahmen der Wert der Immobilie erhöht. akz

Zurück zur Übersicht: Bauen & Wohnen

WEITERE ARTIKEL