Steigende Immobilienpreise

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Die Preise von Immobilien steigen und steigen - in manchen Regionen lohnt sich nach Ansicht von Experten ein Kauf kaum noch.

Wann lohnt sich ein Kauf noch?

Kaufen oder Mieten? Diese Frage stellen sich viele, die nach einer neuen Wohnung oder einem Haus suchen. Helfen kann dabei ein Blick auf das sogenannte Kaufpreis-Miete-Verhältnis. Hier finden Interessierte wichtige Informationen zur Orientierung.

Kostet die Immobilie mehr als das 25-fache der Jahresmiete, ist sie relativ teuer, schreibt die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 8/2021). Wer mehr als 30 Jahresmieten zahlt, muss viele Jahre deutlich mehr fürs Wohnen ausgeben als Mieter.

Anstieg AUCH IN DER Corona-kRISE

Die Corona-Krise hat den Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland offensichtlich nicht gebremst. Im Schnitt verzeichnete vdpResearch - das Forschungsinstitut des Verbandes Deutscher Pfandbriefbanken, das die Daten für die Stiftung erhoben hat - im Jahr 2020 ein Plus von 7,4 Prozent. Regional sind die Preise dabei sehr unterschiedlich: Während in Berlin in guter Lage Quadratmeterpreise von 4350 bis 6600 Euro gezahlt werden, kostet im angrenzenden Landkreis Oberhavel in Brandenburg ein Quadratmeter nur gut ein Drittel.

Wer nach den eigenen vier Wänden sucht, sollte deshalb auch abseits besonders gefragter Regionen Ausschau halten, raten die Immobilien-Experten. Für die Auswertung griff die Stiftung Warentest auf Daten zu etwa 350 000 Immobilienkäufen zu, die von rund 700 Banken finanziert worden sind. dpa

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