Türen – mehr als ein Eingang

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Türen haben auch einen funktionellen Wert.

Bei Türen spielt neben der Optik auch Schallschutz und Einbruchsicherheit eine Rolle.

Beim Hausbau muss der Bauherr an vieles denken – und kann darüber scheinbar Nebensächliches aus dem Auge verlieren. Dabei kann jedes Detail entscheidend sein, damit man sich am Ende in seinem neuen Heim wohl fühlt. Dazu gehören auch die richtigen Türen.

Die Wahl der Türen wird oftmals anhand von gestalterischen oder finanziellen Kriterien getroffen. Die Entscheidung sollte aber nicht nur nach dem Aussehen getroffen werden, denn Türen gehören zu den wichtigen Bauelementen, wie der Verband Privater Bauherren (VPB) erläutert. So dienen Kellertüren zum Beispiel auch dem Energiesparen, denn sie trennen meistens beheizte von unbeheizten Räumen. Haustüren müssen vor allem einbruchssicher sein, Kinderzimmertüren sollten einen gewissen Schallschutz bieten, und WC-Türen dienen dem Schutz der Privatsphäre. Dabei gilt: Je schwerer das Baumaterial, desto besser der Schallschutz, erläutert der VPB.   

Übrigens: Eine gesetzliche Pflicht zum Abschließen der Haustür gibt es nicht. Im Mietvertrag oder in der Hausordnung kann aber geregelt werden, dass abends oder nachts die Haustür abzuschließen ist, erklärt der Deutsche Mieterbund (DMB) mit Blick auf eine Entscheidung des Landgerichts Köln (Az. 1 S 201/12). Die Richter bestätigten die Vorgabe einer Hausordnung, wonach der Erdgeschossmieter verpflichtet war, die nach außen führenden Türen im Winter spätestens um 21 Uhr und im Sommer spätestens um 22 Uhr abzuschließen. Das Landgericht sah keine unangemessene Benachteiligung darin, dass sich nur der Erdgeschossmieter um das Zusperren der Haustür kümmern muss, nicht auch die anderen Bewohner. dpa

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