Verstecken hilft nichts

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Eine wunderschöne Hausfassade, im Zweifel aber ein Problem für den Rettungsdienst: Er findet seinen Einsatzort nicht, wenn die Hausnummer nicht deutlich zu erkennen ist.

Warum Hausnummern gut lesbar angebracht sein sollten.

Es gibt sie emailliert, beleuchtet, schlicht oder modern. Die Rede ist von der Hausnummer. Freunde, Besucher, der Paketbote – für sie alle ist die Hausnummer am Gebäude wichtig. Und wenn der Notarzt kommen muss, ist es sogar lebenswichtig, dass die Zahl gut sichtbar ist.

Denn die Rettungskräfte müssen sie schließlich schnell finden können. In manchen Fällen wäre selbst eine minutenlange Suche zu viel.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen und Bremen berichtet, dass Hausnummern häufig zugewachsen, versteckt angebracht oder gar nicht vorhanden seien. Und bei Dunkelheit fehle außerdem eine ausreichende Beleuchtung der Zahl. Manchmal könne die Benummerung von Häuserzeilen auf den ersten Blick auch verwirrend sein – zum Beispiel, wenn später noch Baulücken geschlossen wurden und die Hausnummern dann auf Teil-Nummern wie 14a, 14b, 14c aufgesplittet worden sind. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass Hausnummern gut lesbar sind und eindeutig zugeordnet werden können. Bei großen Wohnanlagen und Mehrfamilienhäusern sei außerdem wichtig, dass die einzelnen Klingelschilder gut und eindeutig beschriftet sind, gerade wenn es Bewohner mit ähnlich klingenden Namen gibt. Im besten Fall wird der Rettungsdienst sogar von Angehörigen und Nachbarn auf der Straße empfangen.

Über ihre Adresse und Hausnummer können Immobilienbesitzer auch erfahren, wie groß das Risiko für Naturgefahren ist. Das teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft auf der Internetseite www.naturgefahren-check.de mit. Die Plattform zeigt Verbrauchern nach Eingabe ihrer Postleitzahl, welche Schäden Unwetter in der Vergangenheit am eigenen Wohnort verursacht haben. Ergänzend gibt es die Website www.hochwasser-check.com. Hier kann das individuelle Überschwemmungsrisiko Hochwasser ermittelt werden. dpa

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