Auf dem Weg ins Berufsleben

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Was soll ich einmal werden? Das ist eine der schwierigsten Fragen, die sich Jugendlichen stellt.
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Nach der Schule ist vor der Arbeit: Nicht jeder weiß von Anfang an, was einem wirklich liegt. Für viele Jugendliche gleicht die Berufswelt einem Dschungel. Deshalb ist es wichtig, zunächst einmal Orientierung im Dickicht der Berufswelt zu finden.

Schule aus und dann? Spätestens ein Jahr vor dem Abschluss sollten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Berufswahl befassen. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Portal „abi.de“ hin. Aber in der aktuellen Situation sind viele Handwerksbetriebe, mittelständische Unternehmen und weltweit agierende Firmen froh über die Bewerbungen von potenziellen Auszubildenden. Selbst jetzt, nach dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres 2021/22, können noch viele offene Stellen besetzt werden.Wichtig ist aber bei der Berufswahl, sich selbst nicht zu viel Druck zu machen. Es ist für die jungen Menschen die wahrscheinlich bislang schwerwiegendste Entscheidung ihres Lebens. Doch auch das muss gesagt werden: Die Entscheidung für einen Beruf bedeutet nicht, dass man sein Leben lang nur diesen einen Job ausüben wird. Denn nicht jeder weiß von Anfang an, was einem wirklich liegt. Deshalb heißt es erst mal: Orientierung finden. Nur wer sich wirklich im Klaren darüber ist, was er später einmal werden möchte, kann sich voll und ganz auf seine Bewerbung konzentrieren.

Finde deine Stärken heraus

Was will ich werden? Als Erstes gilt es, sich auf seine ganz persönlichen Stärken und vor allem Interessen zu fokussieren – und diese dafür zu nutzen, die richtige Entscheidung zu treffen. Unsere Tipps und Tricks machen es leichter, inmitten eines Dschungels aus verschiedensten Berufssparten eine Lichtung finden und später keine böse Überraschung zu erleben. Wer privat in seiner Freizeit in seiner eigenen Werkstatt herumschraubt, ein echter Computerprofi ist oder beim Babysitten gemerkt hat, dass ihm der Umgang mit Kindern am meisten Spaß macht, der hat zumindest schon einmal einen ersten Ansatzpunkt. Allgemein können die Hobbys schon einmal einen ersten Ansatzpunkt liefern, wohin die berufliche Richtung gehen könnte. Heute in vielen Berufen geradezu ein Muss: Ein Praktikum. Oft genügt es einfach bei dem favorisierten Betrieb anzurufen, sich mit dem Verantwortlichen für Praktika verbinden lassen und diesen dann fragen, ob man kommen darf. So schindet man gleichzeitig Eindruck und zeigt seinen Willen. Einzig darauf verlassen muss und sollte man sich allerdings nicht. Denn man sollte sich für ein mögliches Praktikum schon mit ordentlich zeitlichem Vorlauf bewerben. Aber besser, als mit einem Praktikum, kann man in einen Beruf nicht hineinschnuppern - soweit dies derzeit Corona zulässt.

Familie und Freunde fragen

Aber auch abseits von Praktika und dem vorbereitenden Unterrichten in der Schule gibt es für junge Menschen einige Anlaufstellen. Bevor man diese anpeilt, kann man aber in seinem persönlichen Umfeld schon einiges an Vorarbeit leisten: In Gesprächen mit Freunden und der Familie erfährt man gut, was für ein Typ man ist– schließlich hat man mit diesen in der Regel am meisten zu tun. So kann man sich schon mal seine Fähigkeiten und Interessen notieren und hat zumindest etwas in der Hand, wenn man sich für ein erstes Beratungsgespräch in das örtliche Jobcenter oder das Berufsinformationszentrum (BIZ) begibt. Hier findet man massig Informationen zum Thema Berufswahl. Zusätzlich kann man erfragen, ob und wann Informationstage oder Ausbildungsmessen stattfinden.

Infos aus dem Internet

Für die, die sich gerne erst mal auf sich allein gestellt und ganz ohne Druck informieren möchten, steht das Internet zur Verfügung. Es gibt viele seriöse Seiten, die sich darauf spezialisiert haben, jungen Suchenden Perspektiven aufzuzeigen. Doch auch auf den Internetseiten der Ausbildungsbetriebe sind nützliche Informationen zu finden, die schon einiges über die Unternehmen verraten.Es ist dein Weg, du alleine entscheidest, in welche Richtung es gehen wird. Es ist kein Beinbruch, jetzt noch nicht zu wissen, wohin der Weg dich führt. Aber verliere keine Zeit, denn zum Informieren stehen dir schon heute alle Türen offen.

wom

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