Die Ausbildungs- und BerufsBörse ABBA ist ein idealer Wegweiser in die Berufswelt

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Bei der Firma Haag Bau wird gerade ein Praktikum auf der ABBA vereinbart.

Rund 40 Aussteller sind am kommenden Samstag, 9. April, von 10 bis 14 Uhr, in der Friedrich-von-Keller-Schule dabei. Ausbilder und Azubis bieten Schülern und Eltern viele Infos und auch die Gelegenheit zu ersten direkten Gesprächen.

Abtsgmünd. Zum achten Mal, nach durch Corona bedingter Unterbrechung des üblichen Rhythmus, hat der Förderverein der Friedrich-von-Keller-Schule die Ausbildungs- und BerufsBörse Abtsgmünd, kurz ABBA, organisiert. „Die ABBA bietet eine tolle Präsentationsplattform für die rund 40 Unternehmen, sich, ihre Produkte und ihre Ausbildungsangebote, Schülern und Eltern vorzustellen und so erste direkte Kontakte zu knüpfen“, sagt Yvonne Hessler, Vorsitzende des Fördervereins. „Sie ist damit das ideale Sprungbrett für die berufliche Orientierung für unsere Schüler.“ Viele bisher beteiligte und auch wieder mitmachende Firmen würden das regelmäßig bestätigen.  Regelmäßig würden hier beispielsweise Praktika verabredet.
„Die Anforderungen in den Berufen ändern sich permanent und werden zunehmend komplexer. Auch die sogenannten weichen Faktoren wie Auftreten, Teamfähigkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit werden neben dem Fachwissen immer wichtiger und da ist der direkte Kontakt unersetzlich“, umschreibt auch Nicole Rathgeb, Rektorin der Friedrich-von-Keller-Schule (FvKS) die ABBA.  Sie freut sich auf ihre erste ABBA, vor allem darüber, dass es wieder möglich ist, eine solche Börse in Präsenz abzuhalten. „Die digitale Ausrichtung konnte die Präsenz-Veranstaltung nicht ersetzen“, ergänzt sie in ihrem Grußwort. Dazu würden im Land Fachkräfte dringend gesucht, viele Berufe bieten gute Chancen – und sind teils überhaupt nicht bekannt. Rathgeb bedankt sich beim Förderverein für den Einsatz. Ein halbes Jahr Planung sei wieder nötig gewesen. 
Mit 40 Ausstellern konnten auch dieses Mal wieder eine große Zahl an potenziellen Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben unterschiedlichster Branchen mobilisiert werden, die am Samstag informieren sowie Rede und Antwort stehen werden. Die Ausbildungs- und BerufsBörse biete allen Schülern der Haupt-, Werkrealschule und Realschule und ihrer Eltern beste Einblicke, einen passenden Beruf und Ausbildungsbetrieb kennenzulernen, ergänzt sie.

Viele Branchen sind vertreten


Auf der Ausbildungs- und Berufsbörse vertreten sind Dienstleister verschiedener Bereiche, Handwerker aus vielen Gewerken, mittlere und größere Industrieunternehmen, Institutionen und Schulen aus der Region, und viele mehr. „Wieder sind neue Firmen dabei, wir hatten weitere Anfragen, das zeigt den Stellenwert der ABBA“, freut sich Yvonne Hessler. Die Stände der Aussteller werden über drei Stockwerke der Schule verteilt. Die Firmen kommen teils bereits am Freitag nach Schulschluss oder am Samstag vor Beginn der Börse zum Aufbau, und werden dann vom Orga-Team eingewiesen. 

Intensiver und Individueller 
Erfahrungsaustausch


Die Aussteller laden zu einem intensiven und individuellen Erfahrungsaustausch und zur Beratung ein. Und an vielen Ständen informieren auch Auszubildende über ihre Erfahrungen. „Einige sind aus Abtsgmünd, den Besuchern bekannt und  so wird die Hemmschwelle für Gespräche nochmals gesenkt“, ergänzt Yvonne Hessler. Welche Vielfalt die Berufswelt birgt, wird oft erst dann deutlich, wenn es ernst wird und der Schulabschluss immer näher rückt. „Die Aussteller wissen inzwischen, dass die Schüler der Friedrich-von-Kessler-Schule gut vorbereitet sind am Ende ihrer Schulzeit“, sagt Petra Herrmann. „Viele Abtsgmünder Firmen suchen auch gezielt nach Azubis aus der Gemeinde.“

Gute Entscheidungshilfe


Das alles und noch viel mehr gibt es aus erster Hand zu erfahren. „Eine qualifizierte Ausbildung ist der Schlüssel zum Erfolg im Beruf.  Schauen Sie sich bei der Ausbildungsbörse in Abtsgmünd in aller Ruhe um, denn eine qualifizierte Ausbildung ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg“, lädt Bürgermeister Armin Kiemel zum Rundgang ein. Auch Landrat Dr. Joachim Bläse betont: „Die ABBA unterstützt bei der Suche nach dem passenden Beruf und Betrieb, die Schüler müssen die Entscheidung nicht dem Zufall überlassen.“
Eine Entscheidungshilfe für  die richtige Berufswahl möchte die ABBA sein. Mit der Möglichkeit, dass der Schüler vielleicht hier schon auf den richtigen Ausbildungsbetrieb trifft. „Im direkten Gespräch erfährt man viele interessante Details, kann Praktika vereinbaren, um Beruf und Betrieb kennenzulernen“, betonen Hessler und Rektorin Rathgeb.

Der Förderverein


Der Förderverein setzt sich seit 2003 für die Belange der Schüler der FvKS ein, nach dem Motto „Für unsere Kinder machen wir uns stark“. In enger Zusammenarbeit mit Schulleitung und Lehrern wird vom Vorstandsteam, das acht Frauen umfasst, und weiteren Mitgliedern daran gearbeitet, den Schulalltag zu verbessern. Beispielsweise wird versucht, das Verhältnis zwischen Eltern und Schule zu verbessern, Spannungen zu beseitigen, sozialschwache Familien zu unterstützen und anderes mehr. Der Verein besorgt aber auch Instrumente für die Musik-AGs, hat den Schulhof mit Spiel- und Sportgeräten ausgestattet, organisiert Bildungsfahrten für die Schüler. je

Die ABBA am Samstag, 9. April

Ab 10 Uhr öffnet die ABBA für Schüler der Klassen 7 bis 10 an Real-  und  Werkrealschulen und für Interessierte.
10  Uhr:  Begrüßung und Eröffnung: durch Nicole Rathgeb Rektorin der Friedrich-von-Keller-Schule und Armin Kiemel, Bürgermeister der Gemeinde Abtsgmünd. Als weiterer Redner ist Dr. Joachim Bläse vorgesehen, Landrat des Ostalbkreises.
10 bis 14 Uhr: Berufsbörse „Get together“ mit Personalverantwortlichen und Auszubildenden von rund 40 Ausstellern aus der Region mit den Schülern und interessierten Eltern. je

Förderverein FvKS mit Rektorin: (hinten, v. li.) Iris Sorg (Beisitzerin Grundschule), Nada Weller (Stellv. Vorsitzende), Melanie Weingart (Beisitzerin Realschule), Carolin Klein (Kassenprüferin), Karin Budweiser-Plapp (Schriftführerin), Tanja Schittenhel

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