Erfüllt – Berufswunsch im öffentlichen Dienst

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In eine Karriere im öffentlichen Dienst können Jugendliche auch mit einer dualen Ausbildung starten.

Ein Job im öffentlichen Dienst klingt toll und ist es für viele Jugendliche auch. Schon der Realschulabschluss öffnet einige Türen. Was Schulabgänger beachten sollten.

Auch wenn es mit der Bewerbung als Anwärter oder Anwärterin für eine Beamtenlaufbahn erst einmal nicht klappt, können Jugendliche eine Ausbildung im öffentlichen Dienst machen. Darauf weist das Portal "Planet-Beruf" der Bundesagentur für Arbeit hin. Städte, Kommunen, Länder oder der Bund bieten zum Beispiel unterschiedliche duale Ausbildungen an, beispielsweise zu Verwaltungskaufleuten.

Beamtenanwärter müssen nämlich für den ein- bis zweijährigen Vorbereitungsdienst, wie sich die Ausbildung offiziell nennt, einige Voraussetzungen erfüllen.

gute schulabschlüsse notwendig

Für eine Ausbildung im mittleren Dienst wird ein mittlerer Bildungsabschluss (Realschulabschluss) verlangt, für den gehobenen Dienst müssen Jugendliche die (Fach-)Hochschulreife mitbringen. Für den höheren Dienst ist dann ein abgeschlossenes Studium nötig. In der Regel werden gute Schulnoten erwartet, vor allem in den Hauptfächer.

rechtzeitig bewerben

Bewerberinnen und Bewerber sollten laut dem Portal "Planet-Beruf" außerdem aus einem EU-Mitgliedsland stammen. Für bestimmte Laufbahnen im Beamtentum braucht es auch die deutsche Staatsbürgerschaft. Das Bewerbungsverfahren nimmt einige Zeit in Anspruch: Erst kommt die schriftliche Bewerbung, dann Auswahltests und zuletzt das erwartete Vorstellungsgespräch.

Die Bundesagentur für Arbeit rät interessierten Schulabgängern, sich bereits ein bis eineinhalb Jahre vor dem gewünschten Ausbildungsbeginn bei der jeweiligen Behörde zu bewerben, denn die Ausbildungsplätze seien bei Jugendlichen begehrt. dpa

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