Erneuter Rückgang der Arbeitslosenzahlen

Der Arbeitsmarkt in Ortswürttemberg ist trotz der anhaltenden Coronapandemie stabil.

Ostwürttemberg. Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im November in Ostwürttemberg gesunken ­– um 292 Personen auf nunmehr 8 233 Personen insgesamt. Somit ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent zurückgegangen.

„Ich bin froh, dass die Impfangebote in der Region so gut genutzt werden,“ beginnt Claudia Prusik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur für Arbeit Ostwürttemberg, ihre Erläuterungen zur aktuellen Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt. „Die zunehmend negative Entwicklung der Corona-Zahlen und die neue Virusvariante sowie die damit verbundenen Maßnahmeregelungen schlagen sich aktuell noch nicht auf dem regionalen Arbeitsmarkt nieder. Man sieht daran, wie stabil unser Arbeitsmarkt immer noch ist. Dennoch treibt es mich um, welche Auswirkungen die weiteren Corona-Entwicklungen in Kombination mit den Themen wie Transformation, Halbleitermangel, Lieferkettenengpässe und so weiter auf den Arbeitsmarkt noch haben wird“, resümiert Claudia Prusik.

Vergleich der Arbeitslosenzahlen

Vergleicht man die Gesamtzahl an Arbeitslosen mit denen vom Vorjahr, so kann ein Rückgang um 19 Prozent verzeichnet werden. „Im Vergleich zum November 2019 – also vor der Coronapandemie – liegen wir mit absolut 358 Personen noch leicht über dem Niveau von 2019“, so Claudia Prusik.

Besonders erfreulich sei, dass im November alle Personengruppen von der guten Entwicklung profitieren konnten. Den stärksten Rückgang an Arbeitslosen verzeichnete die Gruppe der 15 bis 25-Jährigen mit 12 Prozent, umgerechnet sind das insgesamt 74 Personen.

Stellenangebote in der Region

Im November meldeten die Betriebe in Ostwürttemberg 928 Arbeitsstellen. Damit standen der Agentur und den Jobcenter im November insgesamt 3 436 Arbeitsstellen zur Besetzung zur Verfügung. „Es wird zunehmend schwerer unsere Stellenangebote mit passend qualifizierten Fachkräften zu besetzen.

Die „3D“ für Demografischer Wandel, Digitalisierung und Dekarbonisierung tun ihr Übriges dazu“, sagt Prusik.

Gemeinsam mit den Betrieben der Region und allen beteiligten Akteuren am Arbeitsmarkt ist es unsere Aufgabe, betroffene Arbeitslose, aber auch Beschäftigte fit für die Arbeitswelt der Zukunft zu machen“, betont Prusik. pm

  • In der Agentur für Arbeit Aalen, mit den Geschäftsstellen Bopfingen, Ellwangen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim, werden 4.231 Personen betreut. 4.002 Personen werden derzeit vom Jobcenter Heidenheim und dem Jobcenter im Ostalbkreis betreut, was einen Anteil von 48,6 Prozent an allen Arbeitslosen ausmacht.

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