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Private Pakete in die Firma liefern lassen

Das Schöne am Onlineshopping ist, dass man abends ohne Stress von zu Hause aus bestellen kann. Der Haken an der Sache: Ein paar Tage später, wenn die Sachen eintrudeln, ist oft niemand zu Hause. Manche Arbeitnehmer sehen eine Lösung des Problems darin, die Lieferungen ins Unternehmen schicken zu lassen – doch ist das erlaubt?

Private Weihnachts-Einkäufe ins Büro liefern lassen - das ist generell erlaubt. Darauf weist der DGB Rechtsschutz hin. Allerdings ist das nur der Fall, solange der Chef es nicht ausdrücklich untersagt.

Im Rahmen seines generellen Weisungsrechts (§ 106 Gewerbeordnung) darf der Vorgesetzte die privaten Sendungen ins Büro auch verbieten. Denn: Zu viele Pakete am Empfang oder in der Poststelle können den Betriebsablauf stören. Existiert ein Betriebsrat, hat dieser allerdings bei einem solchen Verbot ein Mitbestimmungsrecht.

Ist ein Verbot erst einmal ausgesprochen, sollten Mitarbeiter es laut DGB Rechtsschutz ernst nehmen. Ein Verstoß gegen die Auflage kann zu Abmahnung und im wiederholten Fall auch zur Kündigung führen.

(dpa)

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