Kleiner Digital-Knigge

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In Sachen Höflichkeit, aber auch in puncto Bewerbung stellt uns die Digitalisierung vor Herausforderungen. Viele Firmen bevorzugen eine Online-Bewerbung und immer öfter findet das Bewerbungsgespräch online statt. Das hat seine Vorteile, denn sowohl Personaler als auch Bewerber sparen Zeit. Allerdings können sich schnell Flüchtigkeitsfehler einschleichen und man ist schnell ins Fettnäpfchen getreten.

Digitale Höflichkeit: Wie im realen Leben gilt auch online: Sei freundlich und höflich. Hast du ein Online-Bewerbungsgespräch, stelle dich wie gewohnt vor, sei aufmerksam, vermeide Ablenkungen und lass deinen Gesprächspartner ausreden. Gerade bei Telefon- und Videokonferenzen ist das wichtig, um ein Durcheinander zu vermeiden. Außerdem hilft es, nicht zu schnell zu sprechen. Sorge für eine ruhige Umgebung und bitte Freunde und Familienmitglieder, dich in dieser Zeit nicht zu stören. Übrigens gilt auch hier: Pünktlichkeit.

Die richtige Vorbereitung: Bist du zu einem Online-Bewerbungsgespräch eingeladen, erhältst du früh genug alle wichtigen Informationen wie Zeitpunkt und welches Tool verwendet wird. Du kannst dich also gut vorbereiten. Dazu zählt nicht nur, sich über das Unternehmen zu informieren, sondern vorab sowohl Umgebung als auch Technik zu prüfen. Ein unaufgeräumter Hintergrund macht keinen guten Eindruck. Am besten eignet sich eine neutrale Wand. Checke vorher, ob Kamera und Mikrofon funktionieren, und stelle sicher, dass eine Internetverbindung besteht. Geräte wie Smartphones oder Radio schaltest du für diese Zeit ab, damit es zu keinen ungewollten Hintergrundgeräuschen kommt. Auch für ein Online- Gespräch solltest du auf angemessene Kleidung achten.

So gelingt die Onlinebewerbung: Die meisten Bewerbungen werden mittlerweile über ein firmeneigenes Portal oder Bewerbungsformular eingereicht oder per E-Mail versendet. Für beides bereitest du dir am besten vorab Anschreiben und Anlagen vor. Achte bei allem auf eine korrekte Rechtschreibung und Grammatik. Gibt es einen direkten Ansprechpartner, schreibe diesen an und schicke deine Bewerbung direkt an diesen mit aussagekräftigem Betreff. Da die E-Mail das Erste ist, was ein Personaler sieht, macht das einen guten Eindruck. Um die Kontaktaufnahme zu erleichtern, empfiehlt es sich eine E-Mail-Signatur einzurichten, in der dein Name, die Adresse sowie Telefonnummer zu finden sind. Deine Anhänge fügst du am besten im PDF-Format als gesammeltes Dokument an deine E-Mail.

Wichtig: Egal ob Bewerberportal oder E-Mail. Manch ein Personalverantwortlicher wirft auch einen Blick darauf, wann ihr euer Material eingereicht habt. Wer mitten in der Nacht, um halb vier die Mail auf die Reise geschickt hat, muss sich nicht wundern, wenn er im Bewerbungsgespräch gefragt wird, was man so spät noch am PC macht. Deshalb sollte man auch ein bisschen auf die Uhrzeit schauen.

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