Kreative visuelle Kommunikation

  • Weitere
    schließen
+
Daniel Dukaric im Unterricht am Berufskolleg für Grafik-Design in Schwäbisch Gmünd.

Die Ausbildung zum Grafik-Designer am Kolping Berufskolleg für Grafik-Design in Schwäbisch Gmünd.

Inhalte und Sachverhalte für andere sichtbar zu machen, zu verbildlichen, ist das zentrale Anliegen von Grafik-Designer*innen und ihrer Auftraggeber*innen. Unsere Buchstaben zum Beispiel bilden die Laute ab, die wir sprechen. Die Abbildungen, die Grafik-Designer*innen verwenden, sind sichtbare Zeichen für etwas, das wir mitteilen wollen. Neben der Sprache, Klängen und spürbaren Zeichen dienen die sichtbaren Zeichen dazu, dass Menschen untereinander kommunizieren können.

Deswegen kann man den Arbeitsbereich des Grafik-Designs auch visuelle Kommunikation nennen. Visuelle Zeichen zu entwickeln, ist die Aufgabe, wenn grafisch gestaltet wird. Die wichtigsten Mittel sind dabei die Schrift, gezeichnete und fotografierte Bilder, Grafiken, schematische Darstellungen, Schaubilder, bewegte Bilder im Film und Computeranimationen.

Die dreijährige Ausbildung am Berufskolleg für Grafik-Design zum Staatlich geprüften Grafik-Designer und zur Staatlich geprüften Grafik-Designerin vermittelt Fähigkeiten, deren Schwerpunkt im gestalterisch-kreativen Bereich der visuellen Kommunikation liegen.

Grafik-Designer*innen konzipieren, entwerfen und gestalten Logos, Wort- und Bildzeichen, Erscheinungsbilder für Firmen und Institutionen, Bücher, Zeitschriften, Broschüren, Kataloge, Anzeigen, Plakate, Flyer, Ausstellungen zum Beispiel in Museen, Datengrafiken, Schilder, Beschriftungen, Leit- und Orientierungssysteme, Informationstafeln, Messestände, Websites, grafische Benutzeroberflächen, Computeranimationen, letztlich alles, was gedruckt oder auf andere Weise massenhaft vervielfältigt oder veröffentlicht wird.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Berufskollegs können die Absolvent*innen sowohl in Büros für Gestaltung, in Grafik-Design-Ateliers, in Werbeagenturen, Agenturen für Kommunikationsdesign und Multimedia-Studios wie auch in Werbeabteilungen der Industrie und in Verlagen arbeiten. Durch freiwilligen Zusatzunterricht, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr, kann am Berufskolleg die Fachhochschulreife erworben werden.

Staatlich geprüfte Grafik-Designer*innen können sich ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend weiterbilden oder spezialisieren, im Beruf oder durch ein Studium zum Beispiel an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd.

In drei Jahren Vollzeitunterricht werden – ausgehend von den Grundlagen der Gestaltung – die Maßstäbe, die Grafik-Designer*innen für eine gute Gestaltung brauchen, systematisch vermittelt.

Aufnahmevoraussetzungen

Wer das Berufskolleg für Grafik-Design besuchen will, braucht die Mittlere Reife, einen gleichwertigen Abschluss oder die erfolgreich beendete Klasse 9 eines G8-Gymnasiums. Außerdem ist eine überdurchschnittliche gestalterische Begabung beziehungsweise Eignung erforderlich. Diese weisen die Bewerber*innen durch die Präsentation ihrer Vorkenntnisse in einer Mappe mit von ihnen gestalteten Arbeiten und in einer praktischen Aufnahmeprüfung nach.

Vor der Prüfung können die Bewerber*innen an einem der Online-Vorbereitungskurse teilnehmen, die das Berufskolleg für Grafik-Design im Schuljahr 2021/22 anbietet. Außerdem stehen die Dozent*innen des Berufskollegs Interessent*innen nach telefonischer Terminabsprache zur Beurteilung der erforderlichen Arbeitsproben in der Bewerbungsmappe im Vorfeld der Prüfung kostenlos und unverbindlich zur Verfügung.

Informationen: Kolping Berufskolleg für Grafik-Design in Schwäbisch Gmünd, Universitätspark 6, 73525 Schwäbisch Gmünd, Telefon 07171/ 9226700, E-Mail bkgdgd@kbw-gruppe.de, www.bkgdgd.de

Mehr zum Thema

Zurück zur Übersicht: Beruf & Ausbildung

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL