Eine Tour in dunklen Tiefen

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Auf vielen Treppen führt der Weg hinab ins Innere der Schwäbischen Alb.

Die Laichinger Tiefenhöhle ist die einzige zur Schauhöhle ausgebaute und für die Öffentlichkeit zugängliche Schachthöhle Deutschlands.

Mit 80 Meter Tiefe und 1253 Meter Gesamtlänge zählt die Laichinger Tiefenhöhle zu den bedeutendsten Karstobjekten der Schwäbischen Alb. Besucher können über zahlreiche Eisentreppen bis auf 55 Meter Tiefe absteigen. Bis auf 80 Meter Tiefe ist die Höhle erforscht. Der 330 Meter lange Besucherweg, der durch große Hallen und gewaltige Schächte führt, ist also nur ein kleiner Teil der insgesamt 1.253 Meter langen Höhle.

Informativ und kindgerecht

Der etwa 40-minütige Gang durch die Höhle gibt Einblicke in den geologischen Aufbau der zum Weißen Jura gehörenden Massenkalk-Formation. Die Höhle wird werktags ohne Führung besichtigt. Es gibt spezielle Audiostelen mit denen an fünf verschieden Stellen Informationen, auch speziell für Kinder, abgerufen werden können. Sonntags werden auch Führungen angeboten. Im Eingangsgebäude zur Tiefenhöhle befindet sich ein Höhlenkundliches Museum. Es informiert die Besucher über die Karst- und Höhlenkunde (Speläologie).

Das Phänomen "Höhle" und die Beziehung zwischen Mensch und Höhle stehen im Vordergrund der Ausstellung. Tiefenhöhle und Höhlenmuseum bilden zusammen ein Informationszentrum zum Thema "Karstlandschaft und Höhle", das auf der Schwäbischen Alb einmalig ist.

Ab sofort haben Schauhöhle und Rasthaus wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet (Einlass bis 17.30 Uhr). Eine Anmeldung von Einzelpersonen oder Familien ist nicht erforderlich.

www.tiefenhoehle.de

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